Samstag, 3. Dezember 2016
30.11.2015
 
 

Platzmachen für Flüchtlinge: Die Wut wächst auch vor den Ausgabestellen der Tafeln

Torben Grombery

Die selbsternannten Eliten und ihre willfährigen Helfer in den Mainstream-Medien haben Autoren wie Udo Ulfkotte in der Vergangenheit stets bekämpft, verunglimpft und ausgegrenzt, wenn diese vor künftigen Verteilungskämpfen bei gleichbleibender Politik gemahnt und gewarnt haben. Jetzt berichtet sogar der linkslastige Tagesspiegel von einem Verteilungskampf in Berlin. Denn in den stetig wachsenden Schlangen vor den Hilfseinrichtungen für die Armen schlägt die Wut ganz allmählich in Hass um.

 

Mit der unbegrenzten Einladung westlicher Politiker wie Angela Merkel (CDU) an Flüchtlinge vom afrikanischen Kontinent nach Europa steigt auch unausweichlich die Zahl der Personen, die arm sind und sich nicht jeden Tag eine warme Mahlzeit leisten können. Doch von diesem Personenkreis produziert der vielzitierte deutsche Sozialstaat auch ohne Armutseinwanderer schon tagtäglich mehr und mehr.

Denn mittlerweile hat sich selbst die Zahl der arbeitslosen Hartz-IV-Empfänger, die am Allernötigsten wie warmen Mahlzeiten oder Heizkosten sparen müssen, um Miete oder Rechnungen für Versorgungsleistungen zahlen zu können, innerhalb der letzten zwölf Monate auf insgesamt 1,07 Millionen Menschen erhöht.

 

Und schon jetzt nutzen Woche für Woche weit mehr als eine Millionen Menschen das bisher gerade so ausreichend vorhandene Angebot der Tafeln in der Bundesrepublik. Die Tafeln sind mehr als 900 gemeinnützige Vereine in ganz Deutschland.

 

Rund 60 000 ehrenamtliche Helfer sammeln überschüssige, aber qualitativ einwandfreie Lebensmittel im Handel und bei Herstellern ein und verteilen diese unentgeltlich oder zu einem symbolischen Kleinstbetrag an sozial und wirtschaftlich schwache Menschen – etwa ein Drittel davon sind Kinder und Jugendliche.

 

Hinzu kommen unzählige Suppenküchen und andere Hilfseinrichtungen für Arme wie Kleiderkammern oder Gebrauchtmöbelbörsen.

 

Durch den andauernden unbegrenzten Zustrom von Asylbewerbern, Bürgerkriegsflüchtlingen und Armutsmigranten drohen auch stetig mehr Hilfsorganisationen an der steigenden Last zu scheitern.

 

So zählt alleine der Bundesverband der Deutschen Tafeln mittlerweile weit mehr als 200 000 Menschen aus Asylbewerberheimen und Notunterkünften, die vom Hilfsangebot partizipieren.

 

Das führt unausweichlich zu Spannungen mit der einheimischen Bevölkerung in Not, denn insbesondere viele ältere bedürftige Menschen sind auf das Hilfsangebot teils zwingend angewiesen.

 

Der Tagesspiegel veröffentlicht aktuell unter der Überschrift »Verteilungskampf in Berlin – Flüchtlingskrise macht Obdachlose und Arme nervös« einen Beitrag, der insbesondere für unsere kritischen Leser, die auch zwischen den Zeilen lesen und verstehen können, äußerst aufschlussreich sein dürfte.

 

Dort ist unter anderem über Berliner Ausgabestellen der Tafeln, welche sich im unmittelbaren Nahbereich von Flüchtlingsunterkünften befinden, zu lesen:

»In der Badstraße im Wedding, in der Friesickestraße in Weißensee, in der Weißenburger Straße in Spandau-Wilhelmstadt. Zu den 48 000 Menschen, die in den letzten Jahren im Schnitt kamen, seien rund 4000 Flüchtlinge hinzugekommen. An manchen Ausgabestellen streiken Mitarbeiter. Andere haben einen Aufnahmestopp verhängt, generell, nicht nur für Flüchtlinge, betont die Sprecherin und Ehrenvorsitzende Sabine Werth. ›Es ist noch einigermaßen entspannt‹, sagt sie. ›Aber die Stimmung kippt so langsam.‹«

Damit die Stimmung nicht kippt, fordert der Bundesverband der Deutschen Tafeln Mittel vom Bund – also vom Steuerzahler –, was beispielsweise der Bundestagsabgeordnete Alexander Hoffmann (CSU) ablehnt. Mit seinem Vorschlag dazu, Asylbewerber vom Kundenkreis der Tafeln auszuschließen, hat er sich unverzüglich die übliche Schelte von Gutmenschen und den Tugendwächtern der Political Correctness eingehandelt.

 

Daraufhin hat Hoffmann einen dreiseitigen Brief veröffentlicht, in welchem er schreibt:

»Ich verwahre mich gegen den Vorwurf, dass mein Ansinnen ein ›Schlag ins Gesicht‹ für alle ehrenamtlichen Helfer sein soll. Ich stelle bei jeder Gelegenheit heraus, welch hervorragende Leistungen gerade auch ehrenamtliche Helfer in diesen Tagen vollbringen. Die Tafeln leisten Großartiges, daran besteht überhaupt kein Zweifel! Anderes kann auch aus meinen Schreiben an den Landkreis, an die Kommunen und an die Tafeln nicht gedeutet werden.

Schade ist insbesondere, dass die Kritiker auf die wesentlichen Argumente für meinen Vorschlag bislang noch gar nicht eingegangen sind:

Ich bin schon immer dafür eingetreten, dass wir das Sachleistungsprinzip beibehalten, denn Geldleistungen setzen Fehlanreize. Wir erleben heute, dass uns andere europäische Staaten auffordern, diese Kulisse an hohen Anreizen abzubauen.

An den Tafeln sehen wir nun, dass sich meine Bedenken bezüglich der Einführung von Geldleistungen bewahrheitet haben. Wir haben keinerlei Erkenntnisse darüber, was mit dem ausgezahlten Geld passiert. Insbesondere kann nicht ausgeschlossen werden, dass damit die Familien in der Heimat und Schleuserdienste finanziert werden. Wenn man sich dann noch vergegenwärtigt, dass Beträge von 50 Euro in den Krisenregionen schon ein beträchtlicher Geldbetrag sind, müssen wir feststellen, dass wir mit der Geldleistung einen Anreiz geschaffen haben, den wir nach Meinung aller namhaften internationalen Experten vermeiden sollten.

Anstatt dass SPD und Grüne nun erkennen, dass die Einführung von Geldleistungen doch ein Fehler gewesen ist, setzt man lieber auf einen Automatismus in die falsche Richtung, nämlich die Erhöhung der Mittel für die Tafeln.«

Helfen werden ihm diese Zeilen nicht. Dennoch ist es gut, dass der Mann noch nicht eingeknickt ist. Die Tafeln fordern unterdessen weiter Unterstützung vom Bund und melden fleißig ihr Limit, wie aktuell im Saarland oder auch in Thüringen.

 

Lesen wir noch ein weiteres Mal zwischen den Zeilen aus dem Beitrag im Tagesspiegel:

»Es ist kalt geworden. Es gibt Familien, die lange zu den Tafeln gekommen sind und in diesem Winter fernbleiben. Würde sich nicht mehr lohnen. Andere beschweren sich: Seit die da sind, kriegen wir zu wenig. Der Ton wird rauer. Die Stimmung gereizt. Fragen lauter.

Warum bekommen die eine Gesundheitskarte, wenn ich mir keine Versicherung leisten kann?‹, fragt die Frau bei der Ausgabestelle in Kreuzberg? ›Wieso schlafen Obdachlose draußen, in Hausfluren, und Flüchtlinge in beheizten Hallen?‹ Sie habe nichts gegen Ausländer, sagt sie wieder. Sie sei in Kroatien geboren.«

Fazit: Auch bei dieser Entwicklung stehen wir erst ganz am Anfang. Wie das weitergeht, hat unser geschätzter Kollege und Bestsellerautor Udo Ulfkotte schon vor vielen Jahren in einem Buch erläutert und folgenden Satz geprägt: »Was lange gärt, wird endlich Wut«.

 

Hinweis: Falls Sie ein Buch lesen und bestellen möchten, werfen Sie bitte einen kurzen Blick in unseren Text: »Wer soll das bezahlen? Lass deinen Worten Taten folgen!« – Vielen Dank!

 

 

 

 

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