Montag, 5. Dezember 2016
08.06.2015
 
 

Platzmachen für Flüchtlinge: Stadt wirft achtköpfige Familie aus ihrem Haus

Torben Grombery

Seit drei Jahren bewohnt Familienvater Jörg H. mit seiner Frau und seinen sechs Kindern nun schon ein Einfamilienhaus der Stadt Niederkassel bei Bonn. Obwohl die Stadt das Haus der Großfamilie seinerzeit vermittelt hat, wurde dieser jetzt ohne jede Vorwarnung wegen Eigenbedarfs gekündigt. 25 Flüchtlinge sollen dort untergebracht werden. Die Kündigung ist rechtlich wohl nicht zu beanstanden.

 

Der 47-jährige Berufskraftfahrer aus Niederkassel, der für seine Frau und seine sechs Kinder zwischen vier und 23 Jahren nun schnellstmöglich eine neue Bleibe suchen muss, ist mehr als verzweifelt. Er wird vermutlich in der Umgebung, wo die achtköpfige Familie schon immer lebt und tief verwurzelt ist, keinen bezahlbaren Wohnraum in der Größe mehr finden. Bisher mussten sich nur zwei seiner sechs Kinder ein Zimmer teilen. Auch der große Garten war stets der Ruhepol der Großfamilie.

In der politisch von der CDU geführten Stadt Niederkassel, die nicht nur auf ihren Seiten im Internet damit wirbt, sich zum Wohle der Menschen und ihrer Familien einzusetzen, ist wohl für Großfamilie H. nun kein Platz mehr, denn dem Berufskraftfahrer fehlen selbst die nötigen Rücklagen für eine künftig zu leistende Kaution.

 

Die Stadt Niederkassel als Eigentümerin des Einfamilienhauses ficht das alles nicht so richtig an, wie der Kölner Express berichtet:

»Helmut Esch, der erste Beigeordnete der Stadt Niederkassel zuckt auf EXPRESS-Nachfrage verbal mit den Schultern. Wir bedauern die Situation sehr, haben aber leider keine andere Möglichkeit, sagt er. Das Haus der Hejhals wurde wie die nebenstehenden Gebäude vor 15 Jahren als Übergangsheim für Flüchtlinge gebaut und genehmigt.«

Zu dieser steilen These des ersten Beigeordneten der Stadt Niederkassel rufen wir uns in Erinnerung, dass das Bauplanungsrecht (auch Städtebaurecht genannt) in Bezug auf die Unterkünfte für Flüchtlinge bereits vor vielen Monaten in weiser Voraussicht von höchster Stelle im Rahmen einer ganz besonderen Sonderregelung abgeändert wurde − und genau deswegen jetzt in diesem Bereich nahezu alles ohne großartige Schwierigkeiten möglich ist.

 

Aktuell ereilt Studenten in der sächsischen Stadt Görlitz ein ähnliches Schicksal. In einem Studentenwohnheim wurden dort jetzt auf Anordnung der Staatsregierung − ebenfalls ohne Vorwarnung − rund 40 Studierenden zum Ende des Monats die Zimmer fristlos gekündigt.

 

In dem Studentenwohnheim soll schnellstmöglich eine weitere Erstaufnahme-Einrichtung für Flüchtlinge entstehen. Dass die Studenten vor Prüfungen stehen und ein Teil von ihnen sich derzeit sogar in Praktika außerhalb der Stadt befindet, ficht die sächsische Staatsregierung (CDU) als Eigentümerin des Gebäudes wohl genauso wenig an.

 

Derweil sollen alsbald auch in einer der wohl besten Wohngegenden Münchens zahlreiche traumatisierte Flüchtlinge eine Villa beziehen. Mit Offenheit und Überzeugungskraft müssen dort lediglich noch die Nachbarn für das Projekt gewonnen werden. Auch in der Stadt Kiel plant man unterdessen den Bau einer Erstaufnahmeeinrichtung für rund 600 Flüchtlinge auf einem 15 000 Quadratmeter großen Areal inmitten einer Wohnsiedlung.

 

Während die Landeskorrespondentin vom dem mit GEZ-Zwangsgebühren finanzierten Sender MDR INFO in Sachsen-Anhalt, Vera Wolfskämpf, uns über die legalen Mittel zur Verhinderung von Abschiebungen von Flüchtlingen und Asylbewerbern äußerst detailliiert aufklärt, nimmt nicht nur die deutsche Marine Tag für Tag mehrere Tausend Flüchtlinge kurz vor der afrikanischen Küste im Mittelmeer an Bord und bringt diese an das europäische Festland. Welche Kosten dabei entstehen, darüber hat uns der niederländische Politiker Geert Wilders kürzlich einen kleinen Einblick im Rahmen eines Interviews gewährt.

 

 

 

 

 

 

 

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Leser-Kommentare (117) zu diesem Artikel

25.09.2015 | 16:43

TS

Die BRD heißt an jetzt Irrland.


20.08.2015 | 18:39

Joseph Breitenbach

Die gegenwärtige Asylantenwelle ist Ausdruck kollektiven Irrsinns. Und bei Irrsinn sind nicht Politiker zuständig sondern Irrenärzte mit Zwangsjacken, und es sind auch keine Zelte und Turnhallen vonnöten sondern Gummizellen. Die meisten Asylforderer kommen übrigens aus den ehemaligen Kolonien und Mandatsgebieten der abgetakelten Siegermächte. Ist denen denn von den Kolonialmächten keine Demokratie beigebracht worden - zum Beispiel im Senegal, in Gambia und Sierra Leone? Ich warte...

Die gegenwärtige Asylantenwelle ist Ausdruck kollektiven Irrsinns. Und bei Irrsinn sind nicht Politiker zuständig sondern Irrenärzte mit Zwangsjacken, und es sind auch keine Zelte und Turnhallen vonnöten sondern Gummizellen. Die meisten Asylforderer kommen übrigens aus den ehemaligen Kolonien und Mandatsgebieten der abgetakelten Siegermächte. Ist denen denn von den Kolonialmächten keine Demokratie beigebracht worden - zum Beispiel im Senegal, in Gambia und Sierra Leone? Ich warte schon darauf, dass auch Asylforderer aus Puerto Rico, Guam, den Philippinen und von den Amerikanischen Jungferninseln kommen!


12.08.2015 | 16:28

fajftgp

Versteht doch endlich: Das ist ein Krieg gegen die restlichen Biodeutschen!! Der Hooton Plan in perfekter Umsetzung. Umvolkung durch Zwangsvermischung. Wer jetzt noch nicht begriffen hat, dass die Volkszertreter gegen die Interessen des deutschen Volkes handen, und das schon seit Jahrzehnten, ist hirntot!. Lösung: 1) Wahlboykott 2) Staatsangehörigeitsausweis und ESTA Eintrag 3) Willenserklärung 4) Patientenverfügung 5) Gemeindeaktivierung nach Klama...

Versteht doch endlich: Das ist ein Krieg gegen die restlichen Biodeutschen!! Der Hooton Plan in perfekter Umsetzung. Umvolkung durch Zwangsvermischung. Wer jetzt noch nicht begriffen hat, dass die Volkszertreter gegen die Interessen des deutschen Volkes handen, und das schon seit Jahrzehnten, ist hirntot!. Lösung: 1) Wahlboykott 2) Staatsangehörigeitsausweis und ESTA Eintrag 3) Willenserklärung 4) Patientenverfügung 5) Gemeindeaktivierung nach Klama http://schaebel.de/netzfundstuecke/nachrichten/das-buch-zur-gemeindeaktivierung/002460/ Formiert Euch, es geht tatsächich um das Überleben Eurer Ethnie und Kultur.


28.07.2015 | 17:41

Jokodogs

Im Osten von München sollen Spielplätze zugebaut werden, mit Unterkünften für Flüchtlinge. Es ist ein ausgesprochenes Wohngebiet mit Spielstraßen... Das kann´s ja nicht sein.... :( http://www.merkur.de/lokales/muenchen-lk-nord/putz-grasbrunn/protest-gegen-asylbewerberheim-bolzplatz-neukeferloh-5296760.html


17.07.2015 | 22:24

Nora50

Dieser Asylbewerber-Wahnsinn ist doch nicht normal? Wenn das Boot voll ist, ist es voll. Dann können eben keine Flüchtlinge mehr nach Deutschland kommen. Müssen wir wirklich alle freien Flächten zubetonieren, nur weil ganz Afrika auf dem Weg nach Deutschland ist? Die Grünen und Linken schnappen nun scheinbar völlig über. Dieses Hilfsgedusel und dieser Zwang, alles mit Flüchtlingen und Asylbewerbern vollzustopfen hat schon pathologische Züge.


16.06.2015 | 01:06

B,M.

Halo Peter Mueller.IHRE Motivation in Ehren! Aber, was hindert Sie .wie die von Ihnen zitierte RAF zu sein? Wenn ich die Botschaft richtig verstehe, die Drecksarbeit sollen dann doch lieber die anderen machen???! Sie wollen doch sicher als intelligenter Mensch gesehen werden Bedenken Sie, Nicht nur Politiker haben ein Hirn.das sie ihrer Aussage nach sinnvoller benutzen sollten. Jedwede Polemik ist fehl am platz, wenn es um Menschenleben geht.

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