Wednesday, 31. August 2016
19.08.2014
 
 

Polizeiappell an Bevölkerung: Differenzierung bei Straftaten von Flüchtlingen entwickeln

Torben Grombery

Bundesweit platzen die Flüchtlingsunterkünfte aus allen Nähten. Viele Städte, Kommunen und Gemeinden suchen händeringend nach Unterbringungsmöglichkeiten und vermelden dramatische Zustände. Selbst Zwangsmaßnahmen sind kein Tabu mehr. Ein Ende des Flüchtlingsstromes ist derzeit nicht absehbar. Weil dieser Zustand ein hohes Konfliktpotenzial in sich birgt, wird die einheimische Bevölkerung aktuell mit Toleranzappellen aus allen Kanälen überschüttet. Jetzt ist ein weiterer Kanal hinzugekommen.

 

Kurz vorweg notiert: Der Oberste Dienstvorgesetzte der weisungsgebundenen Polizei ist stets ein Politiker. Innenminister oder Senator für Inneres sind deren offizielle Bezeichnung.

 

Es folgt der Abdruck einer aktuellen Pressemitteilung der Polizei:


»Kurz nach Mitternacht fielen am Sonntagmorgen Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei diverse unbegleitete minderjährige Flüchtlinge an einer Ladenzeile am Bahnhofsvorplatz / Breitenweg auf. Daraufhin führten zusammengezogene Einsatzkräfte schlagartig Kontrollmaßnahmen durch.

Die unbegleiteten Minderjährigen kommen aus den Ländern Algerien, Marokko und Guinea. Der Jüngste war gerade 12 Jahre alt. Das Gros ist im Alter von 13 bis 17. Einige von ihnen sind im Laufe der Woche mit Körperverletzungs-, Raub- und Diebstahlsdelikten in Erscheinung getreten und auch als so genannte »Antänzer« bekannt. Am Überprüfungsort und in einem Gewahrsamstransporter wurden insgesamt sechs Verkaufseinheiten Marihuana und eine Einheit Heroin gefunden und sichergestellt. Der 12-Jährige stand unter Alkoholeinfluss. Bei ihm und einem 14-Jährigen wurden 0.9 Promille festgestellt. Gegen drei der Minderjährigen wurden Platzverweise ausgesprochen. Insgesamt elf wurden zum Polizeistandort Stephanitor gebracht und blieben dort bis zur Abholung durch den Jugendnotdienst der Sozialbehörde. Das Verhalten Einzelner gegenüber den beteiligten Beamtinnen und Beamten während des Einsatzes und auch an der Wache war teilweise unbeschreiblich und wird hier nicht weiter ausgeführt.

Dennoch beurteilt die Polizei das Verhalten der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge (umF) sehr differenziert. Die Integration von teils traumatisierten, bildungsfernen und kommunikationsbeschränkten umF ist eine gesellschaftliche Aufgabe, die sehr hohe Anforderungen und Erwartungen an alle Verwaltungsbereiche und örtliche Netzwerke stellt. Die Polizei beteiligt sich an Netzwerken in den Stadtteilen mit entsprechenden Unterkünften und am behördenübergreifenden Austausch.

Die Polizei wird gegen die umF, die durch Straftaten besonders in Erscheinung treten, ggf. in Abstimmung mit dem Ausländeramt und der Staatsanwaltschaft unter Ausnutzung aller rechtlichen Möglichkeiten intensiv vorgehen, um dieses Verhalten zu unterbinden.

Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, diese Differenzierung genauso zu entwickeln, um die Integrationsbemühungen nicht durch Stigmatisierung von unauffälligen umF zu konterkarieren.«

Als »Antänzer« bezeichnet man Trickdiebe, die sich fröhlich tanzend Menschen in Diskotheken oder Vergnügungsvierteln nähern, und diese zum Mittanzen oder Schunkeln auffordern. Währenddessen nutzen die Trickdiebe die Nähe zu den Personen, um deren Wertgegenstände zu stehlen − was derzeit in immer mehr großen Städten zum Problem avanciert.

 

 

 

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Leser-Kommentare (26) zu diesem Artikel

26.08.2014 | 14:50

amA....mitNSA

Kenne mer nett, bruche mer nett, - fott domett !!! Dem ist nichts hinzu zu fügen !!!!!


25.08.2014 | 11:03

ThomasD

Er bekommt ein Dach über den Kopf, Nahrung, kostenlose medizinische Versorgung und sogar 140 € Taschengeld ... und rauchen kann der A rsch offenbar noch immer! Warum schmeißt man solches kriminelle Gesindel nicht einfach raus? Flugzeug Richtung Algerien Klappe auf und mit oder ohne Fallschirm raus - Problem erledigt!


21.08.2014 | 16:58

U. Müller

Guter Bericht! Aber was hinterlässt er? Wut und Aggression . . .


21.08.2014 | 14:56

Markus

Ein sehr interessanter Artikel..Tja, und was die Zuwanderung in Deutschland betrifft- da schließe ich mich der Meinung von "Hans Dampf" an: es ist tatsächlich kein Zufall, dass wir hier zugeschmissen werden mit Flüchtlingen und Asylsuchenden. Hinter all dem steckt tatsächlich ein Plan. Ich mir das Schriftstück, was "Hans Dampf" anspricht angeschaut. Es ist tatsächlich ungeheuerlich, was hier mit dem Deutschen Volk passiert: jedwede eigene Kultur wird nach und...

Ein sehr interessanter Artikel..Tja, und was die Zuwanderung in Deutschland betrifft- da schließe ich mich der Meinung von "Hans Dampf" an: es ist tatsächlich kein Zufall, dass wir hier zugeschmissen werden mit Flüchtlingen und Asylsuchenden. Hinter all dem steckt tatsächlich ein Plan. Ich mir das Schriftstück, was "Hans Dampf" anspricht angeschaut. Es ist tatsächlich ungeheuerlich, was hier mit dem Deutschen Volk passiert: jedwede eigene Kultur wird nach und nach genommen. Jegliche deutsche Traditionen werden nach und nach im Sinne der Integration verändert. Jedes Gefühl von Nationalität und stolz wird uns hier genommen- man darf ja noch nicht mal bei der WM deutsche Fahnen schwingen, weil bei manchen Gutmenschen ja "böse Erinnerungen" hochkommen. Nein es ist tatsächlich kein Zufall. Klar kann man sagen, wenn man sich das Bild des Original-Dokumentes anschaut: "Ja, das ist doch auseinander gerissen und wieder so zusammen geklebt, dass es ein ganz ander Zusammenhang entsteht. Da waren Fälscher am Werk! Solche Lümmels aber auch!". Meinetwegen kann dieser Eindruck entstehen. Der Inhalt dieses Dokumentes ist allerdings nicht neu. Wenn man im Internet das Suchwort "Geheime Dokumente" eingibt, bekommt manu.a. Ergebnisse, wo genau dieser Plan beschrieben wird. Schon während oder nach Endes des 2. Weltkrieges äußerte Churchill (glaube ich) bereits, dass man das Deutsche Volk und deren Kultur durch Einwanderung schwächen muss. Naja- er war ja eh kein "Deutschland- Fan". Und was wir jetzt erleben, lässt genau diese Absicht erkennen. Es ist tatsächlich kein Zufall, dass uns die Flüchtlinge oder andere Kulturen aufgebrummt werden. Genauso gut könnte man mal darüber nachdenken wirtschaftlich schwache Regionen zu unterstützen, damit andere gar nicht erst flüchten müssen. Wer sich aufmerksam das Weltgeschehen ansieht, weiß jetzt auch warum ein solcher Gedanke gar nicht erst aufkommt. Man muss ja nicht immer die Massenmedien zu Rate ziehen, um sich schlau zu machen... :)...Daher ein großes Dankeschön an den Kopp- Verlag, der uns die Augen öffnen läßt!!


20.08.2014 | 23:21

Ich bin kein Nazi

Und doch wird man mich als solchen beschimpfen, wenn ich sage "last sie da wo sie herkommen". In den Medien lesen wir dann, die rechte Zcene hat verstärkten Zulauf. Sie kommen hier her , passen sich nicht an, sind kriminel, Schickt sie wieder weg, sobald sie sich nicht anpassen. Jedoch last die hier, die sich anpassen, sich also um Arbeit bemühen und sich ein vernünftiges Leben aufbauen wollen.


20.08.2014 | 18:19

Heiko

Wir bieten den angeblich verfolgten um ihr Leben fürchtenden Menschen einen sicheren friedlichen Hafen, opfern einen erheblichen Teil unseren Lebensraumes und unserer Ressourcen damit ihnen kein weiteres Leid geschehen kann.Wir laden zum Tischlein deck dich ein und erhalten zum Dank den Knüppel aus dem Sack. Als hätte das deutsche Volk keine anderen Probleme als sich darum zu bemühen die Trickdiebe und Verbrecher aus aller Welt zu beherbergen. Man soll nicht die Hand beißen, die...

Wir bieten den angeblich verfolgten um ihr Leben fürchtenden Menschen einen sicheren friedlichen Hafen, opfern einen erheblichen Teil unseren Lebensraumes und unserer Ressourcen damit ihnen kein weiteres Leid geschehen kann.

Wir laden zum Tischlein deck dich ein und erhalten zum Dank den Knüppel aus dem Sack.

Als hätte das deutsche Volk keine anderen Probleme als sich darum zu bemühen die Trickdiebe und Verbrecher aus aller Welt zu beherbergen.

Man soll nicht die Hand beißen, die einen füttert. Die Grenze der Toleranz ist mehr als deutlich übertreten worden.
Was zur Zeit noch ausbleibt ist die Konsequenzen aus diesem Desaster zu ziehen.
Flüchtlingslager außerhalb der Ortschaften und Städte in denen die Flüchtlinge bis zum Zeitpunkt ihrer Rückreise leben können. Natürlich sollten diese Lager ein menschenwürdiges Leben ermöglichen und nicht wie ein Gefängnis oä. wirken.
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, das Menschen die soeben ihr Leben vor Hunger, Tot, Krieg und Zerstörung retten konnten damit ein großes Problem haben würden. Es sei denn sie wurden in Wahrheit gar nicht verfolgt und hatten ganz andere Gründe und Absichten hierher zu kommen. Damit hätte ich dann allerdings ein Problem .
Ach ja .... für Personen die ihre Pässe verloren haben und plötzlich nicht mehr wissen wer sie sind und wo sie herkommen, kann selbstverständlich eine entsprechend betreute Psychotherapeutische-Einrichtung innerhalb der Flüchtlingslager bereitgestellt werden.

Für die bereits straffällig gewordenen Personen sollten evtl. angrenzende spezielle Abschiebelager eingerichtet werden, da den redlichen Flüchtlingen nicht zugemutet werden kann mit den Straftätern ein Quartier teilen zu müssen.

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