Tuesday, 26. July 2016
02.01.2016
 
 

Sexuell bedrängte Frau in Köln: »Die waren mit ihren Händen wirklich überall«

Torben Grombery

In der Silvesternacht wurden am Kölner Hauptbahnhof mehrere Frauen von einer Gruppe »Männer« umringt und sexuell angegangen. Ein Opfer teilte dazu mit: »Wir beiden wurden sofort massiv angefasst, an den Brüsten und im Intimbereich. Die Männer lachten, griffen uns in die Haare und behandelten uns wie Freiwild. Wir schlugen um uns, weinten und hatten große Panik. Es war Horror.«

 

In der Millionenmetropole Köln wurden in der Silvesternacht am Hauptbahnhof mehrere junge Frauen teils massiv sexuell »belästigt« – selbst im Beisein ihrer männlichen Begleiter. Öffentlich wurden die teils massiven sexuellen Übergriffe und Diebstahlversuche zunächst nicht etwa durch die Polizei oder die örtliche Presse, sondern durch die Betroffenen selbst beim sozialen Netzwerk Facebook.

Dort wurden die unzähligen strafbaren Vorfälle, die von der Polizei in dieser Nacht
– aus welchen Gründen auch immer – nicht konsequent verfolgt und unterbunden werden konnten, in der Facebook-Gruppe »NETT-WERK Köln« gepostet und öffentlich thematisiert.

 

Eine Vielzahl der Diskussionen und Beiträge zu dieser Thematik wurde anschließend politisch korrekt wegen angeblichem Rassismus und fehlender Sachlichkeit umgehend gelöscht.

 

Dieser »Rassismus« bestand in der Hauptsache wohl darin, dass sich unzählige Betroffene und Zeugen auch über das zumeist arabische Aussehen und die arabische Sprache der »Männer« zum Hintergrund der Tatverdächtigen äußerten. Auch Asylbewerber und Flüchtlinge aus dem arabischen Raum sollen nach den Aussagen der Opfer und Zeugen unter den Tatverdächtigen gewesen sein.

 

 

Wegen der Vielzahl der Hinweise und Posts zur Thematik berichteten in der Folge dann auch örtliche Medien über die Vorfälle. Der Kölner Express schrieb in einer Kurzmeldung über eine 28-jährige Frau, die sich mit ihren zwei Freundinnen und einem männlichen Begleiter gegen 0.45 Uhr am Kölner Hauptbahnhof befand:

»Die eine Freundin lief mit ihrem Freund eingehakt durch eine große Gruppe, die aus jungen Männern bestanden haben soll. Die beiden anderen Frauen liefen nebeneinander aus dem Bahnhof. ›Wir beiden wurden sofort massiv angefasst, an den Brüsten und im Intimbereich. Die Männer lachten, griffen uns in die Haare und behandelten uns wie Freiwild. Wir schlugen um uns, weinten und hatten große Panik. Es war Horror.‹ (…)

Folgen hatten die Belästigungen nicht, denn die Opfer hätten sich aufgrund der Panik kaum merken können, wer sie wann wie oft und an welchen Stellen angefasst hatte.«

Der Kölner Stadt-Anzeiger berichtete Folgendes über den Vorfall:

»Eines der Opfer berichtete dem Kölner Stadt-Anzeiger, eine Gruppe von etwa fünf Männern habe die beiden jungen Frauen eingekreist und begonnen, sie zu begrapschen. ›Die waren mit ihren Händen wirklich überall. So etwas habe ich noch nie erlebt‹, sagte die 22-Jährige: ›Als wir um Hilfe gerufen haben, haben sie gelacht. Dann haben sie versucht, nach meinem Handy zu greifen.‹ (…)

Die Polizisten am Bahnhof hätten die Situation heruntergespielt, so die 22-Jährige: ›Die Polizisten haben gesagt, da könne man nichts machen und man solle auf seine Sachen aufpassen‹. Inzwischen haben die beiden Frauen Anzeige erstattet.«

Der Kölnischen Rundschau gegenüber teilte ein weiteres Opfer, welches mit ihren vier Freundinnen von einer Gruppe von mindestens 30 »Männern« am Kölner HBF umringt, bestohlen und äußerst unsittlich berührt worden war, nach der Attacke wortwörtlich mit: »Ich hatte Finger an allen Körperöffnungen.«


Die erste offizielle Bilanz der Polizei zur Silvesternacht in der Großstadt: »Ausgelassene Stimmung - Feiern weitgehend friedlich«:


»Wie im Vorjahr verliefen die meisten Silvesterfeierlichkeiten auf den Rheinbrücken, in der Kölner Innenstadt und in Leverkusen friedlich.

Die Polizisten schritten hauptsächlich bei Körperverletzungsdelikten und Ruhestörungen ein.«

Die traumatisierten Frauen werden das etwas anders sehen.

 

Update 02.01.2016, 17:30 Uhr: Polizei Köln bildet Ermittlungsgruppe


Das Polizeipräsidium in Köln hat soeben im Rahmen einer Pressemitteilung die Bildung einer Ermittlungsgruppe zu den im Text beschriebenen Straftaten angekündigt:


»Im Laufe des Neujahrtages (1. Januar) erhielt die Polizei Köln Kenntnis über unterschiedliche Vorfälle bei denen Frauen Opfer von Übergriffen geworden sind. In der Silvesternacht nutzten Tätergruppen das Getümmel rund um den Dom und begangen Straftaten unterschiedlicher Deliktsbereiche. Die Polizei Köln hat eine Ermittlungsgruppe zur Aufklärung der Fälle eingerichtet.

Bei der Polizei Köln und der Bundespolizei erstatteten bis zum jetzigen Zeitpunkt knapp 30 Betroffene Anzeige und schilderten in diesen Fällen die gleiche Vorgehensweise der Täter. Die Geschädigten befanden sich während der Neujahrsfeier rund um den Dom und auf dem Bahnhofsvorplatz, als mehrere Männer sie umzingelten. Die Größe der Tätergruppen variierte von zwei bis drei, nach Zeugenaussagen nordafrikanisch Aussehenden bis zu 20 Personen. Die Verdächtigen versuchten durch gezieltes Anfassen der Frauen von der eigentlichen Tat abzulenken - dem Diebstahl von Wertgegenständen. Insbesondere Geldbörsen und Mobiltelefone wurden entwendet. In einigen Fällen gingen die Männer jedoch weiter und berührten die meist von auswärts kommenden Frauen unsittlich.

Zur Klärung der Taten und Tatzusammenhänge hat die Polizei Köln eine Ermittlungsgruppe gegründet. Zur Arbeit der Ermittler gehört unter anderem die Auswertung umfangreicher Videoaufnahmen.

Weitere Geschädigte, die sich in der Silvesternacht am Bahnhofsvorplatz und um den Dom in der Zeit zwischen Mitternacht und vier Uhr aufgehalten haben und noch keine Anzeige erstattet haben, werden gebeten sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 12 unter der Rufnummer 0221/ 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen.«


 

 

 

 

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