Friday, 29. July 2016
07.11.2015
 
 

Tugendwächter in Aufruhr: Lehrerverband warnt Mädchen vor Sex mit muslimischen Asylbewerbern

Torben Grombery

In seiner aktuellen Mitgliederzeitung stellt der Philologenverband Sachsen-Anhalt muslimische Asylbewerber als Risiko für junge Mädchen dar und wirft die Frage auf, wie man Mädchen ab zwölf Jahren vor Sex mit muslimischen Männern warnen kann. Aus »tiefer Sorge vor der künftigen Entwicklung« haben der Verbandschef und seine Stellvertreterin die Zeilen verfasst. Die Tugendwächter der Political Correctnes und die Gutmenschen aus Politik und Medien laufen bereits Amok.

 

Dr. phil. Jürgen Mannke ist nicht nur promovierter Philologe, Lehrer und Schulleiter des Goethegymnasiums in Weißenfels, sondern auch langjähriger Vorsitzender des Deutschen Philologenverbandes (PhVSA ) in Sachsen-Anhalt. Der Deutsche Philologenverband (DPhV) ist ein gewerkschaftlicher Zusammenschluss von Lehrern an Schulen und Einrichtungen der Bildung, die auf das Abitur vorbereiten.

Ihm gehören bundesweit rund 90 000 Lehrer sowohl im Beamten- wie auch im Angestelltenverhältnis an. Als Dachverband ist der PhVSA im Deutschen Beamtenbund und Tarifunion (DBB) organisiert.

 

Der Chef des Verbandes in Sachsen-Anhalt, Jürgen Mannke, und seine Vize Iris Seltmann-Kuke, haben in ihrer aktuellen Mitgliederzeitung des Landesverbandes »Gymnasium in Sachsen-Anhalt« einen Text veröffentlicht, der unverzüglich die Tugendwächter der Political Correctnes und die Gutmenschen aus Politik und Medien auf den Plan gerufen hat.

 

Dort ist unter anderem auf Seite 4 (Heft 3/2015) zu lesen:

»Eine Immigranteninvasion überschwappt Deutschland, die viele Bürger mit sehr gemischten Gefühlen sehen. Ohne Zweifel ist es unsere humane Pflicht, Menschen, die in existentielle Not durch Krieg und politische Verfolgung geraten sind, zu helfen. Aber es ist ungemein schwer, diese von den Leuten zu unterscheiden, die aus rein wirtschaftlichen oder gar kriminellen Motiven in unser Land kommen.

Wenn man die aktuellen Bilder der Flüchtlingswelle verfolgt, ist es nicht zu übersehen, dass viele junge, kräftige, meist muslimische Männer als Asylbewerber die Bundesrepublik Deutschland auserkoren haben, weil sie hier ideale Aufnahmebedingungen vorfinden oder das zumindest glauben. (…)

Viele der Männer kommen ohne ihre Familie oder Frauen und sicher nicht immer mit den ehrlichsten Absichten. Legt man unsere ethischen und moralischen Vorstellungen an, werden die Frauen in muslimischen Ländern nicht gleichberechtigt angesehen und oft nicht gerade würdevoll behandelt. Es ist nur ganz natürlich, dass diese jungen, oft auch ungebildeten Männer auch ein Bedürfnis nach Sexualität haben.

Vor dem Hintergrund ihrer Vorstellungen von der Rolle der Frau in ihren muslimischen Kulturen bleibt die Frage, wie sie, ohne mit den Normen unserer Gesellschaft in Konflikt zu geraten, ihre Sexualität ausleben oder Partnerschaften in Deutschland anstreben können.

Mit einer undifferenzierten Willkommenskultur können wir diese Probleme nicht lösen und es gibt viele Frauen, die als Mütter heranwachsender Töchter die nahezu ungehemmten Einwanderungsströme mit sehr vielen Sorgen betrachten.

Schon jetzt hört man aus vielen Orten in Gesprächen mit Bekannten, das es zu sexuellen Belästigungen im täglichen Leben, vor allem in öffentlichen Verkehrsmitteln und Supermärkten, kommt. Auch als verantwortungsbewusste Pädagogen stellen wir uns die Frage: Wie können wir unsere jungen Mädchen im Alter ab 12 Jahren so aufklären, dass sie sich nicht auf ein oberflächliches sexuelles Abenteuer mit sicher oft attraktiven muslimischen Männern einlassen?«

Insbesondere für unsere Leser ist es nicht schwer zu erahnen, dass der Mann und seine Vertreterin sich für diese Zeilen noch etwas länger werden rechtfertigen müssen – Verlust des Jobs, der Posten sowie der persönlichen Reputation und Verfolgung bis tief hinein in das Privatleben höchstwahrscheinlich nicht ausgeschlossen.

 

Der Deutsche Philologenverband hat sich bereits reflexartig von seinem Landesverband in Sachsen-Anhalt distanziert. Die deutschen Leitmedien sammeln sich gerade zum Angriff. Die Süddeutsche Zeitung titelt: »Philologenverband hetzt gegen Flüchtlinge« und der Spiegel läuft sich mit einer Kurzmeldung warm. Viele weitere werden alsbald folgen.

 

 

 

 

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