Zahlemann und Söhne: So zocken uns die Pleite-Griechen jetzt ab
Torben Grombery
Wie haben viele Journalisten doch gelacht, als wir vor mehreren Monaten bei Kopp darüber berichteten, dass die Pleite-Griechen mit unserem Geld Panzer erwerben wollen. Inzwischen geht es um weitaus mehr als nur um ein paar Panzer. Jetzt zocken uns die Griechen noch einmal richtig ab.
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Vor mehr als drei Monaten haben wir an dieser Stelle einen Bericht darüber veröffentlicht, dass die Pleite-Griechen 400 Kampfpanzer erwerben – und mit unseren Geldern finanzieren werden. Viele Qualitätsmedien nahmen das zum Anlass, um Spott und Häme über uns zu ergießen. Drei Monate
später ist klar: Griechenland kürzt die Pensionen der Rentner, beschafft aber eben jene 400 Kampfpanzer. Kopp-Leser wissen also früher mehr als andere.
Im Falle Griechenlands wurde soeben in Schweden verkündet, dass die öffentliche Verkündung des Staatsbankrotts der Pleite-Griechen zwar noch hinausgeschoben werden kann, aber unabwendbar ist. Athen bereitet sich derweilen schon einmal darauf vor, archäologische Stätten an Ausländer zu vermieten – schließlich muss die Unterhaltung der 400 georderten Kampfpanzer ja irgendwie finanziert werden. Und die Griechen schließen ständig neue militärische Vereinbarungen, kaufen auch neue Kampfhubschrauber. Schließlich bürgen wir Deutschen ja mit den Steuergeldern unserer noch nicht einmal gezeugten Kinder für die Pleite-Griechen.
Besonders schlecht wird es demnächst deutschen Immobilienbesitzern in Griechenland ergehen. Wie der Journalist Takis Kobras in Vradyni berichtet, hat man ehrbaren und nichts ahnenden Ausländern in Griechenland in den letzten Jahren Immobilien verkauft, die entweder nirgendwo im Grundbuch eingetragen sind (die Katasterämter sind erst im Aufbau), oder es handelt sich ganz oder teilweise um Schwarzbauten. Ob die Käufer das wussten oder nicht, das interessiert die Regierung nun nicht. Die Ausländer sind einfach nur Melkkühe, die man nun mit kräftigen Finanzforderungen melken wird. Jeder Einspruch dagegen ist von vornherein zwecklos. Der nächste Hammer: Vermieten dürfen Immobilienbesitzer ihre Ferienhäuser und Wohnungen in Griechenland jetzt nur noch mit einem neu erfundenen »Energiepass«. Den aber bekommen Ausländer wohl kaum.
Die Österreicher werden in ihren Medien gerade auf die Griechen-Pleite vorbereitet. In Deutschland tut die Politik, als ob die Welt in Ordnung sei. Dabei ist klar: Der Euro-Crash kommt bald. Und die Deutschen wird er am härtesten treffen. Kopp-Leser sind darauf vorbereitet.
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