Friday, 10. February 2012
07.09.2010
 

Abszess am Gesäß: Ist Okan Y. deswegen schuldunfähig?

Udo Schulze

Possenspiel vor einem Gericht in Frankfurt/Main: Weil er unter einem Abszess am Gesäß leidet, will ein Angeklagter auf Schuldunfähigkeit plädieren. Das Geschwür habe sich aus psychosomatischen Gründen gebildet, gibt Okan Y. an.

Das seien die Auswirkungen eines Unfalls, den Y. mit einem 80.000 Euro teuren BMW verursachte. Der Wagen, in dem außer ihm noch sein Cousin Ugur B. und die beiden Mädchen Leandra B. und Amra H. (damals beide 17) saßen, schoss bei einer nächtlichen Spazierfahrt durch Offenbach in den Main und ging unter. Während sich die beiden jungen Männer retteten, kamen ihre Begleiterinnen auf dem Rücksitz des Autos ums Leben. Erst nach elf Stunden konnte das Wrack mit den Leichen geborgen werden. Jetzt wird dem jungen Mann, der seinen Führerschein für 400 Euro in Tschechien erwarb, der Prozess gemacht. Doch scheint ihn das nicht groß zu stören. Der deutschen Justiz gegenüber gibt sich der Hartz-IV-Empfänger zerknirscht und beteuert, das alles tue ihm wirklich Leid. So sehr, dass er unter dem bleibenden Eindruck des schrecklichen Unfalls zu einem kranken Mann geworden sei. Beweis dafür sei das Geschwür an seiner Rückseite. Okan Y. brach eine Lehre als Einzelhandelskaufmann ab und kam schon häufiger wegen Verkehrsverstößen mit dem Gesetz in Konflikt: Im Jahr 2004 wegen Unfallflucht, zwei Jahre später wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, 2007 missachtete er eine rote Ampel. Zudem wurde er wegen Diebstahls und Missbrauchs von Notrufen verurteilt.

Unterdessen scheint der Bürgermeister der Stadt Königstein, die nur wenige Kilometer von Frankfurt/Main entfernt liegt, für solche Eskapaden offenbar ein gewisses Verständnis zu haben. Nach einem Bericht der Frankfurter Neue Presse sprach Leonhard Helm (CDU) nach dem 60. Königsteiner Burgfest, bei dem sich Migranten an Schlägereien und Raubüberfällen beteiligten, von einem »ruhigen Verlauf« der Feierlichkeiten. Im Gegensatz dazu meldete eine Lokalzeitung: »Noch bevor das 60. Burgfest (…) zu Ende geht, steht eines fest: Der Wunsch von einer friedvollen Party in Königstein ist ein Traum geblieben.« So sieht das auch die örtliche Polizei, die einem Behördensprecher zufolge die Lage nicht mehr allein bewältigen konnte und Unterstützung aus Bad Homburg anfordern musste.

 

 


Interesse an mehr Hintergrundinformationen?

 

Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen der Macht – und erfahren Sie, was die Massenmedien Ihnen verschweigen!

 

Lesen Sie weitere brisante Informationen im neuen KOPP Exklusiv. KOPP Exklusiv wird grundsätzlich nicht an die Presse verschickt und dient ausschließlich zu Ihrer persönlichen Information. Jede Ausgabe ist gründlich recherchiert, im Klartext geschrieben und setzt Maßstäbe für einen kritischen Informationsdienst, der nur unter ausgewählten Lesern zirkuliert und nur im Abonnement zu beziehen ist.

 

In der aktuellen Ausgabe finden sie unabhängige Hintergrundinformationen unter anderem zu folgenden Themen:

 

 

  • Mysteriös: Barschel, Engholm und der Flugunfall von Kiel

 

  • Klimawandel: Das Märchen vom steigenden Meerespiegel

 

  • Der amerikanische »Rückzug« aus dem Irak: So lügt das Pentagon

 

  • Überwachung: Big Brother im Auto?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das alles und viele weitere Kurzberichte im neuen KOPP Exklusiv, fordern Sie noch heute Ihr Probeabonnement an!

Ergänzende Beiträge zu diesem Thema

Mehr Migranten bei Polizei und Feuerwehr (Teil II): Berlin bekommt erstes deutsches Integrationsgesetz

Torben Grombery

Der rot-rote Berliner Senat hat jetzt den Entwurf zum ersten deutschen Integrationsgesetz beschlossen und will den Gesetzentwurf zeitnah in das Berliner Abgeordnetenhaus (Landtag) zur Abstimmung einbringen. Die Parteien SPD und Die Linke streben mit dem weitreichenden Gesetz nicht nur eine Bevorzugung von Deutschen mit Migrationshintergrund sowie  mehr …

Die Staatsmacht verliert ihre Existenzberechtigung – Deutsche Polizei in Migrantenvierteln am Ende

Udo Ulfkotte

Die deutsche Polizeigewerkschaft hat jetzt öffentlich mitgeteilt, dass sie die Sicherheit der Menschen in deutschen Migrantenvierteln auf Dauer nicht mehr ohne ausländische Hilfe gewährleisten kann. Und deshalb diskutiert man in Nordrhein-Westfalen jetzt darüber, türkische Polizisten aus der Türkei zu holen, die in Deutschland in türkischen  mehr …

Wer diesen Artikel gelesen hat, hat sich auch für diese Beiträge interessiert:

Noch immer ungeklärt: Der Abschuss der Korean-Airline 007 am 1. September 1983

Wolfgang Effenberger

Am 1. September 1983 bezahlten 269 Menschen das transpazifische Schachspiel mit ihrem Leben. Ein Boeing 747 der Korean Airlines verletzte auf dem Flug KAL 007 den sowjetischen Luftraum und passierte seltsamerweise ausgerechnet eine russische Militärbasis auf Kamtschatka. Nach etwa einer Stunde Observation wurde sie abgeschossen.  mehr …

Adolf Hitler im Ersten Weltkrieg (4) – im Urteil der Vorgesetzten

Michael Grandt

Noch immer ranken sich viele Legenden um Adolf Hitler. Das in Deutschland oft einseitig verzerrte, aber politisch korrekte Bild lässt, anders als im angelsächsischen Raum, jedoch häufig seriöses Quellenstudium missen. Doch 65 Jahre nach Hitlers Tod sollte man auch hierzulande objektiv über ihn berichten können – das sind wir unseren Großeltern,  mehr …

Angebot und Nachfrage: Wirtschaftswachstum in China

Wang Xin Long

Die chinesische Wirtschaftslokomotive prescht ungestüm voran, und in den Chefetagen der großen Banken und Investmenthäuser, aber auch bei den mittleren und großen Industriebtrieben knallen weiterhin die Sektkorken.  mehr …

»Liberale« Muslima nahm Geld von Gaddafi-Organisation

Udo Schulze

Beim Hörfunksender MDR Figaro hatte der bekannte Journalist und Buchautor Udo Ulfkotte am Sonntag in der Sendung »Cafe« interessante Gesprächspartner zu den Thesen Thilo Sarrazins. Doch das Interessante waren nicht die Diskussionsbeiträge der Gäste, sondern ihre persönlichen Hintergründe.  mehr …

Meinungsfreiheit: »Bild« kämpft gegen Sie – und zwar zu Lande, zu Wasser und in der Luft.

Gerhard Wisnewski

»Das wird man ja wohl noch sagen dürfen!« Mutig spricht » Bild« plötzlich »Wahrheiten« aus, die bisher tabu waren und bestenfalls als Stammtisch-Phrasen verächtlich gemacht wurden: »Ausländer, die sich nicht an die Gesetze halten, haben hier nichts zu suchen!«, schleudert eine Animation auf der »Bild«-Website am 4. September 2010 dem Leser  mehr …

Aktuelle Videos

  • Bürgerkrieg
  • Ein US-Soldat im Irakeinsatz: »Der Terrorist bin ich!«
  • Mossad-Mord
  • So lügen Journalisten

Werbung

Newsletter – Jetzt kostenlos anfordern

E-Mail-Adresse

KOPP EXKLUSIV – Jetzt bestellen

Brisante Hintergrundanalysen wöchentlich exklusiv nur bei uns.

Katalog – Jetzt kostenlos bestellen

Bestellen Sie unseren Katalog kostenlos und unverbindlich.