»Kein Schwarz. Kein Rot. Kein Gold.«: Neues Ulfkotte-Buch in Berlin vorgestellt
Udo Schulze
Kein Schwarz. Kein Rot. Kein Gold. So der Titel des neuen Buches des bekannten Journalisten und Autors im KOPP Verlag Udo Ulfkotte. Heute um 11 Uhr wurde es in einer groß angelegten Pressekonferenz im Berliner Hotel Adlon der Öffentlichkeit vorgestellt. Ein Werk, das besonders in diesen Tagen für Diskussionen sorgt.

Ulfkotte, ausgewiesener Kenner der islamischen Kultur, lebte als Journalist mehrere Jahre lang im Nahen Osten. Mit seinem neuen Buch hat er die in Deutschland herrschende Migrantenproblematik aufgegriffen und kritisch untersucht. Sein Ergebnis: Die verfehlte Ausländerpolitik kostet die Deutschen in nicht allzu ferner Zukunft die finanzielle Grundlage eines funktionierenden Sozialstaates. Und nicht nur das, die über alle Grenzen der Toleranz ausgedehnten Geschenke an hier lebende, vor allem muslimische Migranten stoßen innerhalb der Bevölkerung auf immer weniger Zustimmung. Kein Wunder: Schonungslos reiht Ulfkotte einen Fall nach dem anderen auf, berichtet von organisiertem Sozialbetrug durch Migranten, sinnlose »Therapien« für zumeist junge Straftäter mit muslimischem Hintergrund, milde Strafen für Ausländer und drastische für Deutsche in ähnlich gelagerten Fällen. Ein Beispiel: Auf Seite 68 des Buches berichtet er über Boxkurse für junge Migranten, um sie von Raubüberfällen und Schlägereien abzuhalten – natürlich vom Steuerzahler bezahlt. »In Berlin gibt es beispielsweise für junge zugewanderte Roma Nachtboxen – speziell vom Senat entwickelt für die vielen Roma an der Neuköllner Okerstraße. Von 22 Uhr bis drei Uhr frühmorgens (die Zeitspanne, in der Roma-Jugend-Gangs die Gegend an der Berliner Okerstraße bevorzugt unsicher machen) werden nun staatlich beaufsichtigte Boxkämpfe veranstaltet; beteiligt sind Jugend- und Gesundheitsamt, Ordnungsamt, Bauaufsicht, Schulverwaltung und Polizei.«
Offensichtlich gehören solche Programme inzwischen zum deutschen Alltag, denn auch in Bremen, so Ulfkotte, gebe es eine ähnliche Einrichtung. Näheres erläutert er auf Seite 70: »Auch in […] Bremen-Lüssow, einem Migrantengetto, werden Problemjugendlichen Kampfsporttechniken beigebracht. Man nennt es Sozialarbeit, wenn zugewanderte Jugendliche, die ohnehin schon als Schläger aufgefallen sind, weiter im Zuschlagen trainiert werden.«
Aber auch die Parteien nimmt Ulfkotte in seinem neuesten Buch in die Pflicht und stellt ihnen in Sachen Migrationspolitik ein schlechtes Zeugnis aus. Immerhin, so der Autor, hätten die Politiker ja all diese Maßnahmen, Programme und Finanzspritzen abgesegnet und für sinnvoll erklärt. Dazu zählt auch eine seit den 60er-Jahren vertraglich festgelegte besondere Hilfe für in der Türkei lebende Familienangehörige von hier wohnenden türkischen Mitbürgern. In einem Sozialabkommen, das damals
zwischen Deutschland und der Türkei geschlossen wurde, ist ein Passus enthalten, in dem sichergestellt ist, dass die Familienangehörigen in der fernen Heimat über deutsche Krankenkassen mitversichert sind. Wer also in Ostantolien das Glück hat, einen Schwiegersohn in Deutschland wohnen zu haben, kann zuhause beruhigt zum Arzt gehen – die deutschen Mitglieder der Krankenkassen zahlen ja schon seit Jahrzehnten.
Wer Ulfkotte Populismus oder Effekthascherei vorwerfen will, muss sich spätestens nach dem Schlusskapitel schwer enttäuscht sehen. Der Autor hat ein auf Zahlen und Fakten basierendes Buch geschrieben; das beweisen nicht nur die 951 Quellen und Anmerkungen auf den 371 Seiten. Kein Schwarz. Kein Rot. Kein Gold. Ein Muss für alle, die in diesen Tagen aktuell mitdiskutieren wollen.
Übrigens: Die Pressekonferenz von Udo Ulfkotte wurde auch von einem Kamerateam der russischen Hauptnachrichten besucht. Der Titel des Beitrags lautet »Meinungsfreiheit in Deutschland geringer als in Russland?«
© 2010 Das Copyright dieser Seite liegt, wenn nicht anders vermerkt, beim Kopp Verlag, Rottenburg
Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.