Monday, 25. July 2016
03.11.2010
 
 

Countdown zur Massenflucht? Jeder dritte Albaner sitzt auf gepackten Koffern

Udo Ulfkotte

1,3 von 3,2 Millionen Albanern sitzen derzeit nach offiziellen Angaben auf gepackten Koffern. Denn ab Jahresende herrscht Reisefreiheit für Albaner in der Europäischen Union. Vor wenigen Monaten erst hatte die EU die Visafreiheit für Serben und Mazedonier eingeführt. Und dann passierte, was außer Politikern jeder hatte kommen sehen: Immer mehr Serben und Mazedonier stellen seither Asylanträge in der EU. Die albanische Regierung klärt ihre Bürger nun darüber auf, dass es in den anderen EU-Staaten nicht sonderlich gut ankommt, wenn man gleich bei der ersten Reise nach Deutschland oder Belgien einen Asylantrag stellt. Das aber scheint die meisten Albaner nicht im Geringsten zu stören.

Die belgische Tageszeitung De Morgen hatte vor wenigen Tagen eine eher ungewöhnliche Schlagzeile auf der Titelseite stehen: »Belgien fürchtet Welle albanischer Asylbewerber« (»België vreest vloedgolf van Albanese asielzoekers«). Man ist in der europäischen Hauptstadt Brüssel den Anblick von Menschen aus vielen Ländern der Welt gewoht. Aber Massen von Albanern, die wegen angeblicher politischer Verfolgung Asyl in Brüssel beantragen wollen – das klang für viele Belgier dann doch eher wie ein verspäteter Aprilscherz. Aber die belgische Tageszeitung De Morgen beliebte nicht zu scherzen. Nach ihren Angaben haben 1,3 Millionen Albaner einen Reisepass beantragt. Viele von ihnen wollen demnach mit dem Fall der Reisebeschränkungen vom Jahresende 2010 an in EU-Länder wie Belgien, Frankreich, Deutschland oder Österreich reisen, dort Asyl beantragen und sich dauerhaft niederlassen (obwohl sie sich eigentlich nur 90 Tage in den alten EU-Ländern aufhalten dürfen). Belgien ist zu einem der Hauptziele für Asylbewerber aus den ehemaligen Balkanstaaten geworden, weil das Land (das derzeit die EU-Ratspräsidentschaft innehat) innerlich zerrissen, politisch führungslos und ohne klare Asylpolitik ist. 6.000 Asylbewerber leben derzeit nach Angaben belgischer Zeitung als Obdachlose in Brüssel – aber das interessiert niemanden.

Die deutsche Botschaft in Albanien unterstützt derweilen die Ausreise von Albanern nach Deutschland und heißt die Bürger dieses Staates »Willkommen in Deutschland«. Am 8. und 9. November 2010 wollen die Innen- und Justizminister der EU in Brüssel nun endgültig den Weg für die visafreie Einreise von Albanern und Bosniern in die EU frei machen, die Begründung für die Eile lautet (Zitat): »Dies würde es den Bürgern der zwei Länder erlauben, frei zu reisen und Weihnachten mit Verwandten in anderen Teilen Europas zu verbringen.«

Es geht also um Eile vor dem christlichen Weihnachtsfest. Man muss allerdings wissen, dass Albanien ein mehrheitlich islamisches Land ist. Und es ist erst wenige Tage her, dass der libysche Diktator Gaddafi Albanien und Bosnien ausdrücklich namentlich als jene Länder genannt hat, die mit ihrer muslimischen Bevölkerung dafür sorgen würden, dass aus dem einst christlichen Europa schnell ein islamisiertes Europa wird. Europa werde durch diese Länder von ganz alleine islamisch. Nochmals: Das behauptet nicht etwa ein Rechtsextremist, sondern Herr Gaddafi.

In Deutschland freuen sich die Unternehmen unterdessen auf billige und arbeitswillige Arbeitskräfte aus Ländern wie Albanien und Bosnien. Dummerweise haben die vorgenannten Länder die höchste Zahl der Analphabeten in Europa. Albanien nimmt mit 18 Prozent Analphabeten auch weiterhin den unrühmlichen Spitzenplatz in Europa ein (auch bei der Korruption). Trotz acht Jahren Schulpflicht nehmen immer mehr Eltern ihre Kinder heute wieder aus den albanischen Schulen, weil die Kinder früh dabei helfen müssen, das Überleben der Familien zu sichern.

Und nicht jede der dabei ausgeübten Tätigkeiten entspricht europäischen Vorstellungen von Legalität. So ist es denn ganz sicher kein Zufall, dass die EU-Betrugskämpfer gerade erst ihre große jährliche Fachtagung in Albanien abgehalten haben, wo der Euro sich in den Werkstätten von Fälschern offenkundig großer Beliebtheit erfreut. Albanien ist inzwischen die Heimat der größten Fälscherwerkstätten Europas. Beinahe täglich werden solche Fälscherwerkstätten ausgehoben – und andere entstehen neu. Dort werden vor allem Dokumente produziert, die fachliche Qualifikationen bescheinigen. Aus albanischen Analphabeten werden so »Facharbeiter«, etwa Elektriker oder examinierte Krankenschwestern. Mit der angekündigten Reisefreiheit werden viele dieser »Fachkräfte« auch nach Deutschland, Belgien und Frankreich kommen. Die »Potenziale« dieser Migranten liegen wirklich brach. Und deshalb will die Koalition nun die »Abschlüsse« solcher Migranten als gleichwertig anerkennen. Das wird die Albaner freuen und die Vorfreude auf den Wegfall der Visabeschränkungen weiter erhöhen.

Manche von ihnen werden sich die Reise durch den Schmuggel von Kleinwaffen finanzieren. Die  Verteidigungsminister südosteuropäischer Staaten haben sich jedenfalls gerade erst in Albanien getroffen und ihre Besorgnis darüber zum Ausdruck gebracht, dass Albanien inzwischen zur Drehscheibe für den Handel mit illegalen Schusswaffen in Europa geworden ist. Im Jahre 1997 hatten die Albaner alle Munitions- und Waffenlager des Landes gestürmt. Seither sitzen die Großfamilien auf gewaltigen Waffenbeständen, die sie nach und nach auf dem illegalen Markt verkaufen. Dafür muss man bei einem armen Land wie Albanien wohl Verständnis haben.

»Brücken der Freundschaft« sollen die Albaner nun nach ihrer Ausreise aus der alten Heimat zu anderen EU-Staaten errichten. Irgendwie haben viele Albaner das wohl falsch verstanden. Sie werden in den alten EU-Staaten nun immer öfter als rabiate Einbrecher oder aber als (Gefängnis-) Ausbrecher, Hehler oder Diebe aufgegriffen und tun sich als Vergewaltiger hervor. Wirklich führend sind sie überall in Europa auch im Rotlicht-Milieu.

Der EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström liegen all diese netten Menschen am Herzen. Sie hebt hervor, sie wolle den Albanern mit der Abschaffung der Visabestimmungen das Reisen innerhalb Europas und Besuche von Freunden erleichtern. Etwa 1,3 Millionen Albaner haben den Lockruf der Europäer inzwischen vernommen – und sitzen nun erwartungsvoll und mit großer Vorfreude auf gepackten Koffern. Für die Steuerzahler der Bundesrepublik bedeutet das alles vor allem eines: neue Kosten.

All jene, die die Angaben dieses Artikels für irgendwie »rechtsextrem« oder für einen üblen Scherz halten, sollten einmal die offiziellen Meldungen des Bayerischen Innenministeriums der letzten Tage nachlesen. Dort wird inzwischen bei den einreisenden Balkan-Bürgern ganz offen von »Asylbetrügern« gesprochen. Es gibt demnach eine »Welle von Asylanten« aus dem Balkan, die auf Europa zurollt. Und viele der Asylanten wollen in Wahrheit gar kein Asyl, sondern Bargeld. Und zwar als »Rückkehrhilfe«. Das Geld, was sie von uns nach einer Tagesreise bekommen, ist mehr, als sie in ihrer Heimat in einem Monat mit ehrlicher Arbeit verdienen könnten. Freuen wir uns also auf den Tag, an dem bald auch unsere zahlreichen albanischen Freunde Dank Visafreiheit bei uns in großer Zahl vorstellig werden können.

Wer die Warnungen aus Belgien und die deutschen Behörden-Warnungen vor den zahlreichen osteuropäischen Asylbetrügern nun für Einzelfälle hält, der sollte einmal in die Niederlande schauen: In allen großen Tageszeitungen beklagen sich Politiker aller Parteien dort gerade über den »Tsunami von Osteuropäern«, der über sie hereinbricht. Die deutschen Qualitätsjournalisten haben das alles irgendwie noch nicht mitbekommen.

 

 


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