Tuesday, 28. June 2016
18.09.2014
 
 

Das Ende der Sicherheit

Udo Ulfkotte

Die Polizei kann uns Bürger schon lange nicht mehr schützen. Unsere Polizisten haben heute Angst vor Kriminellen, kein Geld für Benzin, die schlechteste Ausstattung in allen EU-Staaten und bekommen jede Menge Ärger, wenn sie ihre Arbeit nicht ordentlich verrichten. Der Dumme ist der Bürger. Und die Politik lacht und schaut zu.

 

Seit Januar 2014 haben in Deutschland 54 Polizisten Suizid begangen. Sie sahen keinen anderen Ausweg mehr, weil Polizisten eiskalt von allen Seiten im Stich gelassen werden. Die Politik hetzt sie von Einsatz zu Einsatz und zwingt sie dann auch noch dazu, die Kriminalitätsentwicklung aus den Statistiken zu retuschieren.

 

Die Scheidungsrate ist in diesem Beruf extrem hoch, denn der Job stellt eine gewaltige Belastung für die Familie dar. Schließlich gibt es andauernd Sondereinsätze und Überstunden, Wechseldienst im Drei-Schicht-Betrieb. Und mit wem soll man abends darüber reden, wenn man beim Einsatz von Migranten angespuckt wurde und dann auch noch mit einem Disziplinarverfahren überzogen wurde, weil man es gewagt hatte, gegen die Spuckorgie zu protestieren?

 

Belastet man damit die Ehefrau, oder behält man das Erlebte besser für sich? Diese Krisenstimmung gibt es schon lange deutschlandweit in jedem Polizeirevier. Auch die Polizeigewerkschaften sagen schon lange, dass die deutsche Polizei am Ende ihrer Kräfte sei.

 

Der Polizei geht es verdammt schlecht. Nur die Straftäter haben es gut in Deutschland. Für sie gibt es klimatisierte Haftanstalten mit Schwimmbädern, Sauna, Fitnessräumen und Wohlfühlzonen. Doch bis man diesen Luxus erleben darf, muss man schon viel auf dem Kerbholz haben. Denn unsere verständnisvollen Richter bilden mit ständig neuen Bewährungsstrafen einen Schutzschirm um jene, die Rentner überfallen, Polizisten verprügeln oder Behinderten am Geldautomaten das Geld klauen.

 

In Hamburg haben Gewalttäter vieles versucht, um in die bequemen Haftanstalten zu kommen – und um nach unendlich vielen Straftaten vom Steuerzahler auch noch Geldgeschenke bekommen. Sie glauben das nicht? Schauen sie sich einmal die Hamburger Hafenstraße an. Die elf Häuser an der Bernhard-Nocht-Straße sind bis heute ein Symbol staatlichen Versagens. Aus kriminellen Besetzern und Schlägern (1981) wurden im Jahr 1995 Hausbesitzer). Die SPD-Bürgermeister Klaus von Dohnanyi (86) und Henning Voscherau (73) schenkten jenen, die auf Polizisten eingeschlagen und Häuser – also das Eigentum anderer – illegal besetzt hatten, die Häuser. Schauen Sie auch mal in das Hamburger Gängeviertel. Seit dem 22. August 2009 wurde es illegal besetzt. Zum Dank gab es 20 Millionen Euro von der Stadt Hamburg und der EU − und die Zusage, bleiben zu dürfen. Die dafür zuständigen Bürgermeister heißen von Beust und Scholz.

 

Kein Wunder, dass andere Straftäter sich durch solche Vorbilder ermuntert fühlen: Mitte August besetzten gewaltbereite Chaoten ein Haus in Hamburg-Altona. Und weil sie ihren Vorbildern, die Polizisten verprügelt hatten, nacheifern wollten, lockten sie Polizisten in eine tödliche Falle, wollten sie mit Molotow-Cocktails bewerfen und zugleich von oben mit Nachtspeicheröfen und Waschbecken bombardieren, bis die Schädel brachen. Die Hausbesetzer waren vorbestraft wegen Raub, Brandstiftung, Körperverletzung und anderer schwerer Delikte, sie bekamen bislang immer nur Bewährungsstrafen. Erst nach den jüngsten Mordversuchen an Hamburger Polizisten kommen sie nun in den Wohlfühl-Knast. Denn ein Hamburger Richter erließ endlich Haftbefehle.

 

Franz Solms-Laubach kennt solche Fälle. Der Mann ist bei der Bild-Zeitung für die Polizei zuständig. Er hat jetzt mit Das Ende der Sicherheit – Warum die Polizei uns nicht mehr schützen kann ein lesenswertes Sachbuch vorgelegt. Es ist lesenswert, weil da einer ohne Schaum vorm Mund schreibt und auf die Regeln der politischen Korrektheit pfeift. Auf die Frage, woher die zunehmende Gewalt – auch Polizisten gegenüber – kommt, hat er eine ehrliche Antwort: Einwanderung. Franz Solms-Laubach spricht das aus, was die Bürger in ihren Wohnungen zwar zu denken, aber nicht mehr auszusprechen wagen.

 

Er zeichnet kriminelle Karrieren nach: Von Bagatelldelikten zum Totschläger. Richter, die sich wie Waschlappen aufführen, ermuntern die Täter schließlich. Vor allem hat Solms-Laubach aufgeschrieben, wie Deutschland mit einer Willkommenskultur alle Kriminellen der Welt bereitwillig aufgenommen hat und ebenso alle internationalen Konflikte aufsog. Da stehen sich heute so viele verfeindete Gruppen auf engstem Raum gegenüber, dass man nicht lange rätseln muss, wie unsere Zukunft aussehen wird: unfriedlich.

 

Auf die Polizei rollt altersbedingt immer größerer Personalabbau zu – auf die Bürger eine unglaubliche Kriminalitätswelle. Wer sich darauf vorbereiten will, der sollte das gut geschriebene Das Ende der Sicherheit – Warum die Polizei uns nicht mehr schützen kann lesen. Es lohnt sich.

 

 

 

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Leser-Kommentare (59) zu diesem Artikel

19.09.2014 | 19:42

Der_Interessierte

@Ano Nymos "Mit EU – Subventionen werden Afrikanische Gewässer leer gefischt. Die dortigen Fischer – und die daran beteiligten Händler etc. werden arbeitslos." Das ist zB eine in die Welt gesetzte Behauptung, die keiner seriösen Prüfung standhält. Selbst das ZDF musste einräumen, das die (einseitige) Recherche ergab, dass die Küsten vor Somalia (ich nehme an, Sie meinten explizit diese) in der industriellen Schleppnetzfischerei so gut wie keine Rolle spielen. Speziell...

@Ano Nymos "Mit EU – Subventionen werden Afrikanische Gewässer leer gefischt. Die dortigen Fischer – und die daran beteiligten Händler etc. werden arbeitslos." Das ist zB eine in die Welt gesetzte Behauptung, die keiner seriösen Prüfung standhält. Selbst das ZDF musste einräumen, das die (einseitige) Recherche ergab, dass die Küsten vor Somalia (ich nehme an, Sie meinten explizit diese) in der industriellen Schleppnetzfischerei so gut wie keine Rolle spielen. Speziell Somalia degenerierte in den Neunzigern zu einem "failed state" durch die hochkriminellen radikalislamischen Milizen und Clans, als diese die dort die Macht an sich rissen. In ganz Somalia wurde bis heute kein einziger Fischer durch einen Fischtrawler arbeitslos.


19.09.2014 | 18:02

Ano Nymos

Sorry… Aber der Artikel von Herrn Ulfkotte: Was für eine gerührte Sch…! Ich nahm an, dass Herr Ulfkotte jetzt, nachdem er sich von den gekauften Medien losgesagt hat, besser recherchieren würde. Leider ist das nicht der Fall, sonst würde er keine Reklame für einen (ex?!) Kollegen von den gleichgerichteten (oder auch homogenisierten) Medien machen. Zur Sache: Hier wird mal wieder auf die Migranten gehetzt. Ohne zu hinterfragen, warum es sie gibt. Nur mal ein paar Stichworte: Mit...

Sorry… Aber der Artikel von Herrn Ulfkotte: Was für eine gerührte Sch…! Ich nahm an, dass Herr Ulfkotte jetzt, nachdem er sich von den gekauften Medien losgesagt hat, besser recherchieren würde. Leider ist das nicht der Fall, sonst würde er keine Reklame für einen (ex?!) Kollegen von den gleichgerichteten (oder auch homogenisierten) Medien machen. Zur Sache: Hier wird mal wieder auf die Migranten gehetzt. Ohne zu hinterfragen, warum es sie gibt. Nur mal ein paar Stichworte: Mit EU – Subventionen werden Afrikanische Gewässer leer gefischt. Die dortigen Fischer – und die daran beteiligten Händler etc. werden arbeitslos. Wir mögen die „Chicken McNuggets“. Wer fragt schon danach, wohin der Rest des Geflügels geht? Richtig! Zu Dumping – Preisen nach Afrika. Ergebnis: Die dortigen Geflügelzüchter gehen bankrott. Nur zwei Aspekte, warum einige Leute ihre Familien verlassen und in Europa ihr Glück versuchen. Herr Ulfkotte sollte das eigentlich wissen, wenn er seinen Job ernst nehmen würde. Dann die Zeitung, für die Herr Laubach arbeitet. Für die sind die VSA das gelobte Land. Auch die dortigen Cops, die ja bekanntlich sehr mutig sind und unbewaffnete Verdächtige mit 9 Schüssen dingfest machen. Militärisch ausgebildet und gut mit dem „Spielzeug für Erwachsene“ ausgestattet. Sehr Bürgernah, deshalb sind die Gefängnisse wohl gut gefüllt. (Achtung: Ironie!) Zu Deutschland: Zur Zeit halte ich die Polizei für bürgernah; man kann mit ihnen reden und ist auch bereit, sie mit Hinweisen zu unterstützen. Meines Wissens ist die Quote für Aufklärung von Verbrechen recht hoch. Soll nicht heißen, dass Deutschland die Insel der Glückseligen ist: Auch hier „knirscht“ es ab und an. – Was ich für normal halte, denn auch Polizisten sind Menschen. Oder was die Volkspolizisten zum Ende der DDR sagten: „Auch wir sind das Volk!“ Anders ausgedrückt: Wir brauchen keine Mini – Rambows für unsere Sicherheit, die mit Willkür agieren, sondern ein Miteinander. Schließlich werden sie von unseren Steuern bezahlt. Einige Leute sehen das anders: Die setzten auf Einschüchterung. Schlagwort aus VSA: „Er hatte keinen Respekt vor der Uniform.“(Klingelt es bei den älteren Lesern vielleicht?) Es liegt an uns, was wir wählen.


19.09.2014 | 16:00

Thomas Martini

Einer der sich bei der Bildzeitung verdingt , darf niemals unterstützt werden , sondern muß , sobald die Zeit reif ist , angeklagt und verurteilt werden . Der das Buch kauft , unterstützt einen Feind der Menschen.


19.09.2014 | 14:16

WachtamRheinbeiRhöndorf

@ben würden Sie, kraft einer hypothetischen Macht, "das Internet" abschalten? Ich bin da in existentiellem Widerstreit zwischen Volksgesundheit bzw. gesellschaftlichem Verfall und der aufklärerischen, basisrepublikanischen Komponente, ohne welche es die AfDeutschland immer noch nicht in den Parlamenten geben würde. Das eigentliche Suchtpotential geht wohl von den mobilen Einheiten aus, es hat 12- bis 40jährige erfasst, führt zur kommunikativen Verflachung, zu, wie Sie...

@ben würden Sie, kraft einer hypothetischen Macht, "das Internet" abschalten? Ich bin da in existentiellem Widerstreit zwischen Volksgesundheit bzw. gesellschaftlichem Verfall und der aufklärerischen, basisrepublikanischen Komponente, ohne welche es die AfDeutschland immer noch nicht in den Parlamenten geben würde. Das eigentliche Suchtpotential geht wohl von den mobilen Einheiten aus, es hat 12- bis 40jährige erfasst, führt zur kommunikativen Verflachung, zu, wie Sie sagen, (chronifizierten?!) psychosomatischen Auffälligkeiten und schädigt die Sorgfalt und Produktivität an Arbeitsstätten. Also, für ein wie auch immer geartetes "Handy"verbot würde ich mich vielleicht aussprechen wollen...doch...60:40!


19.09.2014 | 12:50

Unwichtig

Wenn man sich die kackbraunen Urwald Affen dort auf dem Bild anschaut, kann man sicher sein das die einen sofort mit einer Machete den Kopf abhacken, (so wie in Australien welche vorhatten öffentlich auf der Straße) und lebendig verbrennen. So wie hier: aber Vorsicht beim anschauen!........;-) www.youtube.com/watch?v=YN2dyWVXRSs


19.09.2014 | 11:43

ben

2. Erreger der Sucht war der erste Klick ins Netz. Digital allmächtig! / Kleine Belohnung, große Strafen. Ängste und Schuldgefühle sind ständige Begleiter. / Wir stehen mitten drinnen in der Apokalypse, begünstigt von Hoffnungslosigkeit und Brutalisierung. Der Digitalkult hat totalitären Anspruch!

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