Samstag, 10. Dezember 2016
22.07.2012
 
 

Der Scheck heiligt die Mittel: Unbekannte Fakten zum Göttinger Transplantations-Skandal

Udo Ulfkotte

Warum verschweigen deutschsprachige Medien die volle Wahrheit über Menschen wie Aiman O., den mutmaßlichen Drahtzieher des Göttinger Transplantations-Skandals? Wie weit wollen wir die politische Korrektheit beim orientalischen Bakschisch-System im deutschen Gesundheitswesen noch treiben?

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig ermittelt gegen Aiman O. Der arabischstämmige Mitbürger arbeitete früher als Arzt am Uni-Klinikum Regensburg und zuletzt an der Universitätsklinik in Göttingen. Auf der Liste der Deutschen Transplantationszentren steht er im Internet noch immer als zuständiger Leiter für Organtransplantationen in Göttingen. Wohl nicht mehr lange. Mitbürger Aiman O. soll in mehreren Fällen wohlhabenden Ausländern Organe verkauft haben, die eigentlich dringend für schwerstkranke Deutsche benötigt wurden. Sein Verhalten war allerdings seit Langem bekannt.

Und nichts geschah - im Gegenteil. Im Jahr 2005 nahm er eine Eurotransplant-Leber für einen Patienten mit in das arabische Jordanien. Und bei Eurotransplant behauptete er einfach, der Patient liege in Deutschland im Klinikum Regensburg. Eurotransplant im niederländischen Leiden reguliert und überwacht die Vergabe von Spenderorganen bei Organtransplantationen innerhalb Europas. Die Staatsanwaltschaft sah damals keinen Anlass für eine Anklage. Auch die Ärztekammer hatte vollstes Verständnis und sah von einem Entzug der Approbation ab. Und der Orientale Aiman O. wurde später sogar befördert und Leiter des Göttinger Transplantationszentrums. In arabischen Ländern wurde Aiman O. gefeiert, erschien immer mal wieder in den örtlichen Zeitungen, wenn er dort Organe transplantierte.

Wer jetzt so tut, als handele es sich um den ersten Transplantationsskandal in Deutschland, bei dem auch reiche Menschen aus nichteuropäischen Ländern die für Europäer gespendeten Organe bekommen, der hat sich nie mit der Thematik befasst. Erinnert sei an das Klinikum Kiel, wo saudische Privatpatienten Spenderorgane bekamen, die für schwerstkranke Deutsche bestimmt waren. Die Kieler Klinik bestätigte, dass saudische Männer die Organe bekommen hatten. Bis zu 880.000 Euro sollen dafür angeblich pro Organ geflossen sein. Bekannt ist zudem, dass muslimische Kosovo-Albaner immer wieder christliche Serben getötet haben, um ihnen die Organe zu entnehmen. Die wurden dann teuer an Patienten aus islamischen Staaten verkauft. Und in Ägypten werden Flüchtlingen aus anderen afrikanischen Staaten weiterhin von korrupten Ärzten immer wieder bei vollem Bewusstsein lebend die Organe entnommen - sie werden ausgeschlachtet. Der Informationsdienst Kopp Exklusiv hat mehrfach über den Organhandel berichtet.

Warum aber tauchen im illegalen Organhandel immer wieder islamische Länder und muslimische Ärzte auf? Warum bekommen Menschen vor allem in orientalischen Ländern deutsche Organe, die hier händeringend gebraucht werden? Die Antwort darauf gibt die Ruhr-Universität Bochum:

Muslime dürfen nach verbreiteter islamischer Rechtsauffassung nach einer Fatwa aus dem Jahre 2002 zwar Organe von nicht-muslimischen Spendern bekommen, aber nicht umgekehrt. Das erklärt einerseits, warum Muslime in Ländern wie Deutschland, wo die Mehrheit der Bevölkerung (noch) nicht islamisch ist, keine Organe spenden. Schließlich wäre dann die Chance groß, dass ein »Ungläubiger« das Spenderorgan bekommt. Andererseits ist die Bereitschaft, ein Organ zu spenden, in islamischen Ländern extrem gering. Also braucht man in islamischen Ländern Spenderorgane von »Ungläubigen«.

Ärtze wie Aiman O. wurden in der Vergangenheit offenbar von allen Seiten darin bestärkt, europäische Organe auch an ausländische Patienten weiterzureichen. Schließlich hatte der erste bekannt gewordene Fall im Jahre 2005 in Jordanien keine Folgen für ihn - im Gegenteil, er wurde schließlich später sogar befördert. Aiman O. bestreitet heute bei den neuen Fällen alle Vorwürfe.

Politik, Medien und Ärzteverbände haben den Organhandel, bei dem deutsche Spenderorgane vor allem an reiche Ausländer wandern, seit vielen Jahren gekannt. Und viele haben dabei auch Geld genommen - und deutsche Patienten eiskalt sterben lassen. Die Selektion von Patienten aus religiösen Gründen (siehe die Erklärung der Ruhr-Universität), also beispielsweise die Bevorzugung von Muslimen bei der Organspende, war demnach ebenso wie die Selektion aus rein finanziellen Gründen bislang intern politisch völlig korrekt. Schließlich heiligt der Scheck die Mittel. Nur die Öffentlichkeit sollte davon nichts erfahren. Mit anderen Worten: Das islamische Bakschisch-System ist im multikulturellen Deutschland längst angekommen. Und wer sich jetzt etwa als Politiker über diese multikulturelle »Bereicherung« empört, der ist scheinheilig.

 

 


 

 

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