Erstes EU-Land verbietet Sozialleistungen für Besitzer von Edelmetallen
Udo Ulfkotte
Während die Chinesen emsig die Goldvorräte der Welt aufkaufen, werden in der Europäischen Schuldschein-Union bei den Eigentümern von Edelmetallen nun in einem ersten Land die Daumenschrauben bei jenen angezogen, die für den Crash vorgesorgt haben. Wer mehr als 100 Gramm edelmetallhaltigen Schmuck hat, der bekommt keine staatlichen Unterstützungsleistungen mehr.
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Rumänien hat einen interessanten Weg gefunden, um die Sozialhilfe erst einmal weitgehend abzuschaffen. Rund acht von 21 Millionen Rumänen beziehen in irgendeiner Form staatliche
Sozialleistungen. Doch die rumänischen Sozialbehörden dürfen von sofort an allen Personen, die Schmuck besitzen, keine soziale Unterstützung mehr gewähren. Es trifft vor allem Roma, deren Goldschmuck kulturell tief verwurzelt ist und traditionell sichtbar getragen wird. Roma haben jetzt keine Chance mehr auf Sozialhilfe in Rumänien – wegen der Goldkettchen.
Schon seit mehreren Jahren wurden in Rumänien Personen, die Edelmetalle kauften oder bei Behördenbesuchen sichtbar als Schmuck trugen, in einer Datenbank registriert. Nun ist klar, welchem Zweck diese in aller Stille angelegte Datenbank diente. Auch wer Antiquitäten, Porzellan, Kristallglas oder eben mehr als 100 Gramm Schmuck mit Edelmetallanteilen besitzt, erhält in Rumänien erst nach dem Verkauf wieder Unterstützung vom Staat.
Erinnert sei an dieser Stelle daran, dass auch in Deutschland entsprechende Datenbanken
existieren beziehungsweise in Vorbereitung sind. Wer auf dem Arbeits- oder Sozialamt in den vergangenen Jahren deutlich sichtbar Schmuck getragen hat, dem ist ohnehin nicht mehr zu helfen. Und Leser von KOPP Exklusiv wissen ja auch schon seit Wochen um die neuen geheimen Pläne des Bundesinnenministeriums: Das deutsche Innenministerium will ohne Wissen der Betroffenen in deutsche Bankschließfächer schauen können. Einen entsprechenden Gesetzesvorstoß will der Innenminister möglichst schnell von der großen Koalition absegnen lassen. Dazu soll in Zusammenarbeit mit dem Finanzministerium auch eine neue Behörde für Bankauskünfte geschaffen werden, die zentral Informationen von deutschen Banken einholt und dann den anfragenden Behörden zur Verfügung stellt. Die Verschärfung sei »wegen der wachsenden Terrorgefahr« unumgänglich, behauptet das Bundesinnenministerium. Die bisherigen Maßnahmen würden nicht ausreichen, »um Terroranschläge abzuwenden«. Allerdings ist bislang weltweit kein Fall bekannt geworden, bei dem Terroristen Anschlagspläne in Bankschließfächern aufbewahrt hätten. Welches Ziel dieser Vorstoß damit hat, ist klar. Deshalb muss man nun unbedingt einige Dinge bei der Krisenvorsorge mit Edelmetallen beachten. Gefragt ist jetzt vor allem Insiderwissen.
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