Friday, 19. September 2014
27.12.2012
 
 

EUdSSR: Willkommen im Völkergefängnis

Udo Ulfkotte

EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy hat eine Ansprache gehalten, die in deutschen Medien nicht gesendet wurde. Sie war schlicht zu peinlich. Denn der EU-Repräsentant forderte den Umbau der EU zu einer totalitären Demokratur. Mehr Demokratie lehnt er ab.

Was ist das herausragende Kennzeichen einer Demokratie? Das Volk herrscht, indem es über alle wichtigen Fragen abstimmen darf. Was ist das Kennzeichen einer Diktatur? Das Volk hat nichts zu sagen und wird von den Herrschenden auch noch dazu gezwungen, zu seiner Unterdrückung

zumindest bei öffentlichen Veranstaltungen glücklich zu lächeln.

 

Die Völker Europas haben im Völkergefängnis EU schon lange nichts mehr zu sagen. Das gilt vor allem für die Menschen im deutschsprachigen Raum. Sie durften weder über die Aufgabe der harten D-Mark und die Einführung des weichen Euro abstimmen, noch wurden sie zu jenen Milliarden-Rettungspaketen befragt, mit denen die Steuergelder der noch nicht einmal gezeugten Kinder dieses Landes skrupellos zugunsten von Pleitestaaten verpfändet wurden. Von Demokratie ist im deutschsprachigen Raum jedenfalls nichts mehr zu spüren. Überall gibt es jetzt nur noch willfährige Polit-Nicker. Und nun will die EU den unterdrückten Bürgern, denen die Steuern erhöht und die Leistungen gekürzt werden, auch noch das Lächeln verordnen. Jedenfalls hat EU-Ratspräsident Van Rompuy allen Ernstes in seiner jüngsten Ansprache gesagt, die Menschen sollten trotz der Krise »positiv denken«. Van Rompuy will wie alle anderen großen EU-Schergen ein Wohltäter sein – aber er ist vor allem ein Täter. Es klingt wie Hohn, wenn Van Rompuy beim russischen Präsidenten Putin mehr Demokratie einfordert, zugleich aber vor der Demokratisierung Europas warnt. Der EU-Ratspräsident ist nichts anderes als der Direktor eines Völkergefängnisses, der sich trotz der Finanznot gerade skrupellos für 323 Millionen Euro ein neues Bürogebäude in Brüssel bauen lässt. Der Informationsdienst Kopp Exklusiv berichtet regelmäßig über den Verschwendungswahn der Brüsseler Volksverräter.

 

An der Universität Graz wird derzeit an einem Konzept gearbeitet, Menschen, welche nicht an den Klimawandel glauben, mit der Todesstrafe abzuschrecken. Nein, das ist kein verfrühter Aprilscherz. Man kann es auf dieser Seite der Universität Graz im Google-Cache noch einsehen, hier die inzwischen nach Protesten leicht abgemilderte Variante. Ein Europa, in dem Menschen zum »positiven Denken« gegenüber ihren Völkergefängnisdirektoren erzogen werden und bei abweichendem Denken etwa zum Thema »Klimawandel« mit dem Tode bedroht werden sollen, ist ein totalitäres Europa. Und es ist ein größenwahnsinniges Europa. Dieser Größenwahn ist nicht neu – Klaus-Dieter Frankenberger beschäftigte sich schon 1999 unter der Überschrift »Weltmacht Euro(pa)« mit der Idee, dass Europa und der Euro eine künftige Weltmacht würden. Das Gegenteil ist eingetreten. Europa wird dank der Irren von Brüssel unwichtig. Und die Weichwährung Euro wird bald Geschichte sein. Zurück bleiben wir Bürger im Völkergefängnis, die wir »positiv denken« sollen. Irgendwann wird es Nürnberg 2.0 geben. Und dann werden wir Bürger über die Verbrechen der Größenwahnsinnigen Recht sprechen müssen.

 

 

 

 

 


 

 

 

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