Monday, 21. May 2012
14.08.2010
 

Flut in Pakistan: Die »Ungläubigen« müssen bezahlen

Udo Ulfkotte

In Pakistan leben Menschen, die regelmäßig aus reinem Hass auf den Westen Flaggen europäischer Staaten verbrennen. Als Gutmenschen haben wir das stets ignoriert. Um unsere große Toleranz zu bekunden, haben wir stattdessen die Entwicklungshilfe erhöht. Von diesem Geld hat man in keinem Falle Dämme gegen die alljährlichen Folgen des Monsunregens gebaut. Der fordert nun (wie seit Urzeiten) wieder einmal seine Opfer. Islamische Gruppen nutzen das alles in diesem Jahr für ihre Propaganda aus. Und westliche Medien fallen darauf herein. Wir »Ungläubigen« zahlen halt mal wieder. Und fühlen uns als Gutmenschen auch noch richtig gut dabei.

Haben auch Sie in den vergangenen Tagen auf allen Kanälen die Propagandameldungen gehört, nach denen wir jetzt ganz schnell ganz viel Geld nach Pakistan überweisen müssen, weil sonst Islamisten als erste den von den Wasserfluten bedrohten Menschen helfen und ihre Hilfe propagandistisch ausschlachten werden? Da wurde uns Europäern überall suggeriert, Moslems würden in Massen Gelder für die pakistanischen Flutopfer spenden. Doch wie schön, dass man in Zeiten globaler Kommunikationsmöglichkeiten die Propaganda der volkspädagogischen Qualitätsjournalisten überprüfen kann. Während westliche Medien mit ihrer Berichterstattung auf die Tränendrüse drücken und behaupten, wir Europäer spendeten viel zu zaghaft für die Pakistaner, klären uns die Vereinten Nationen über die Wahrheit auf: Nicht wir Europäer sind die knausrigsten Spender, sondern Moslems. Die islamischen Staaten lassen ihre Glaubensgefährten lieber absaufen als zu spenden. Weniger als zehn Prozent der Spenden für die Flutopfer kommen von Moslems, so die traurige Realität nach aktuellen UN-Angaben. Danach hat etwa der bankrotte Staat Großbritannien schon dreimal soviel Geld für die notleidenden Pakistaner gespendet wie das wohlhabende Kuwait. Nochmals: Weniger als zehn Prozent der Hilfszusagen kommen aus wohlhabenden islamischen Staaten. Stattdessen spenden die von der Wirtschaftskrise schwer getroffenen »Ungläubigen«. Wahrscheinlich wird das alles in wenigen Wochen schon wieder vergessen sein. Werden dann in Pakistan wieder einmal europäische Flaggen brennen? Und werden wir wieder einmal tolerant dazu lächeln? Im nächsten Jahr wird es wieder einen Monsunregen zwischen Pakistan und Bangladesch geben. Und ganz sicher werden wir Gutmenschen dann wieder einmal zu Spenden aufgerufen. Und wieder einmal werden wir uns dann richtig gut fühlen.

Irgendwann wird auch dem dümmsten Spender auffallen, dass wir Europäer derzeit viel Geld für die muslimischen Flutopfer in Pakistan spenden. Doch parallel dazu fräst sich eine Feuerwalze durch Russland. Und viele christlich-orthodoxe Russen verlieren alles. Haben Sie, werte Leser, etwa schon einmal Spendenaufrufe in unseren staatlichen Propagandamedien für jene orthodoxen russischen Christen gesehen, die gerade alles verlieren? Nein, gesammelt wird nur für jene weit entfernt von uns lebenden Moslems, deren bekanntester Exportartikel seit Jahren schon der islamistische Terror ist. Warum nur? Haben Sie darüber schon einmal nachgedacht? Könnte es vielleicht sein, dass hier der Klügere so lange nachgibt, bis er irgendwann merkt, dass er der Dümmere ist?

Wer sich nun darüber empört, dass der Autor dieses Berichtes eine andere Auffassung zum Spenden für die pakistanischen Flutopfer vertritt als die Mainstreammedien, der sollte einmal über die Realität nachdenken und was er in Pakistan unterstützt. Ein Beispiel: Die Hilfsorganisation »Ärzte ohne Grenzen« hält sich nach eigenen Angaben in Pakistan jetzt streng an den Islam, Zitat aus einem Bericht dazu: »Der Respekt vor der Kultur gehe soweit, dass Frauen nicht behandelt würden, wenn der Ehemann das ablehne.« Das hat Tankred Stöbe (41), Präsident des deutschen Zweigs der Nothilfe-Organisation, in einem Interview bestätigt. Der Eid des Hippokrates gebietet es, Menschen in medizinischer Notlage zu helfen. Der Mediziner Tankred Stöbe bricht diesen Eid offenbar wie selbstverständlich und scheint auch noch stolz darauf zu sein, dass in Pakistan im Zweifelsfall erst einmal der Besitzer einer Frau gefragt wird, ob diese behandelt werden darf. Das ist aus der Sicht des Autors die Ankündigung des Straftatbestandes »Unterlassene Hilfeleistung« und aus unserer kulturellen Sicht einfach nur noch widerlich! Ebenso widerlich ist es, wie sich Muslime in diesen Tagen verhalten. Während ihre Glaubensgenossen in Pakistan absaufen, geben sie gigantische Summen dafür aus, um viele Millionen Euro teure Rennwagen nach Großbritannien zu fliegen und dort mit ihrem Geld zu protzen. Eine britische Zeitung klärt uns gerade darüber auf, aber nicht eine deutsche.

 

 


 

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