Tuesday, 26. July 2016
16.10.2012
 
 

Frau Merkel, wann lassen Sie den Christen beleidigenden türkischen Film verbieten?

Udo Ulfkotte

Die Bundeskanzlerin hat sich unlängst für ein Ausstrahlungsverbot eines islamkritischen Films in Deutschland ausgesprochen. Unabhängig davon hat die Türkei für 13 Millionen Euro einen Film produzieren lassen, der vor allem ein Ziel hat: Christen sollen gedemütigt und beleidigt werden. Der Film sorgt derzeit unter Christen in islamischen Ländern für Verbitterung.

Erinnern Sie sich noch an die Welle der Gewalt von Muslimen, als unlängst der islamkritische Film Unschuld der Muslime auch unsere Politiker erzittern ließ? Muslime töteten Unschuldige und rasteten weltweit aus. Und die Bundesregierung ließ die Möglichkeiten prüfen, die Meinungsfreiheit einzuschränken und ein Aufführungsverbot für den Film in Deutschland zu erlassen.

 

Erstaunlicherweise lief parallel dazu in deutschen Kinos ein islamischer Film, der wie kaum ein anderer Christen beleidigt, verunglimpft und sie in ihren religiösen Gefühlen verletzt. Das islamische Machwerk heißt Fethi 1453 und handelt vom Auftrag Mohammeds, das einst christliche Konstantinopel (heute Istanbul) dem Islam zu unterwerfen. Nach eben jenem Christenhasser Sultan Fathi, der 1453 Konstantinopel eroberte und dort etwa 3.000 Christen abschlachten ließ, sind heute in Deutschland die meisten türkischen Moscheen benannt. Wie dieser türkische Sultan Fathi die christliche Stadt Konstantinopel erobern ließ, das beschrieb uns die Tageszeitung Die Welt in einem aufschlussreichen Bericht:

 

»Der Sultan erlaubte seinen Männern eine dreitägige Plünderung, die ihnen gemäß islamischer Tradition zustand. Über Konstantinopel brach die Hölle los. ›Am Mittag färbten sich Straßen und Gassen rot von Blut‹, heißt es im Bericht eines venezianischen Augenzeugen. ›Die Häuser wurden geplündert, Frauen, Männer und Kinder vergewaltigt, gepfählt oder auf andere Art umgebracht.‹ Die letzten Einwohner flüchteten sich in die Kirche ›Hagia Sophia‹ (Heilige Weisheit). Sie wurden mitsamt ihren Priestern, welche die Messe lasen, erschlagen oder in die Sklaverei verschleppt. Bereits nach einem Tag gab es in Konstantinopel nichts mehr zu erbeuten. Sultan Mohammed wartete das Ende der schlimmsten Ausschreitungen ab, dann betrat er am 30. Mai 1453 die Stadt. Vor der Hagia Sophia angekommen, bestieg auf seinen Befehl der oberste Imam die Kanzel und verkündete den Sieg im Namen Allahs. Konstantinopel heißt bis heute Istanbul.«

 

Für Christen ist 1453 also ganz sicher kein Grund zur Freude. Und deshalb schmerzt es die heute noch im Orient lebenden wenigen Christen ganz besonders, dass der türkische Film  Fethi 1453 nun überall in islamischen Ländern in den Kinos gezeigt wird und von Christen ein Bild zeichnet, das unschön ist: Christen sind angeblich Abkömmlinge des Teufels, unmoralisch, schlecht, durchweg korrupt und barbarisch. Zudem sind sie rückständig, weil sie nicht die wahre Religion – den Islam – angenommen haben. Im Klartext: Der Film Fethi 1453 beleidigt Christen ganz sicher ebenso wie der islamkritische Film Unschuld der Muslime. Wundern wir uns also nicht, wenn demnächst Christen aufstehen und Muslime angreifen oder türkische Einrichtungen ins Visier nehmen. Dafür hatten wir ja auch viel Verständnis, als es unlängst umgekehrt war.

 

Erinnern wir uns bitte: Die Vereinten Nationen haben vor wenigen Wochen auf Druck islamischer Führer (in Zusammenhang mit dem islamkritischen Film) darüber diskutieren müssen, Filme, die religiöse Gefühle von Menschen verletzen, zu verbieten. Und genau jene islamischen Vordenker, Religionsführer und Politiker, die jede Kritik am Islam ersticken wollen, finden es nun selbstverständlich, dass der alle Christen beleidigende türkische Film Fethi 1453 jetzt in islamischen Ländern gezeigt wird, in denen auch Christen leben. Der Informationsdienst Kopp Exklusiv berichtet über viele ähnliche Fälle.

 

Wenn junge Christen derzeit in islamischen Ländern gegen die Filmvorführung demonstrieren, dann sprechen jene, die gestern einen islamkritischen Film verbieten wollten, von der Meinungsfreiheit, die es zu schützen gelte. Und unsere deutschsprachigen Medienvertreter sind so degeneriert, dass sie das Ganze noch nicht einmal mitbekommen haben. Es sind doch »nur« Christen, die hier beleidigt werden – also Menschen zweiter Klasse. Aber wehe, wenn sich morgen vielleicht wieder ein Muslim durch uns beleidigt wähnt. Kein Wunder, dass Sarrazin schrieb: »Deutschland schafft sich ab«. Die politische Ideologie des Islam ist nun einmal brandgefährlich.

 

Der die Christen beleidigende türkische Film ist nicht nur rassistisch und beleidigend. Er ist Propaganda auf dem Niveau der Nazis. Warum nur fordert die Bundeskanzlerin kein Ausstrahlungsverbot? Will sie uns in der ihr eigenen Skrupellosigkeit wieder einmal zeigen, dass wir Christen nur Menschen zweiter Klasse sind?

 

 

 

 

 


 

 

 

 

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