Geheimdienste ermitteln wegen gefälschter Goldbarren
Udo Ulfkotte
Völlig unbeeindruckt von den Rettungsbemühungen um den Euro erklimmt der Goldpreis immer neue Höhen. Doch jetzt sind im Handel mehrfach Fälschungen von Gold aufgetaucht, die man als Anleger kennen sollte. Wie schützt man sich beim Kauf?
Spätestens mit der Aussage des deutschen Bundesbankchefs Jens Weidmann, dass die Euro-Rettungspolitik zunächst zur Inflation und danach zur Zerstörung unseres Geldsystems führen werde, sind auch jene Anleger verunsichert, die bislang den Politikern noch vertraut hatten. Weidmann spricht jetzt von der möglichen »Zerstörung des Geldwesens« als Gefahr, wenn die Politik Zugriff auf die Notenbanken erhält und unbegrenzt Geld druckt. Und genau das machen die Notenbanken ja derzeit. Vor diesem Hintergrund suchen immer mehr Anleger nach Sicherheit für
ihre Ersparnisse. Viele Fachleute empfehlen jetzt nur noch klassische Anlagen wie Immobilien oder Edelmetalle. Dazu gehört auch Gold.
Und die Deutsche Bank will wieder den Goldstandard: Vor dem Hintergrund der Weltwirtschaftskrise und der gescheiterten Euro-Rettungspolitik hat die Deutsche Bank jedenfalls einen Bericht erarbeiten lassen, in dem nach einem neuen seriösen Finanzsystem gesucht wird. Im Gegensatz zu vielen anderen Währungen sei Gold eine stabile Währung, heißt es in dem vertraulichen Bericht (»Gold ist Geld«). Für die Weltwirtschaft sei es besser, wenn es wieder einen Goldstandard gäbe und Währungen mit Gold gedeckt würden. Doch wer derzeit größere Mengen Gold kauft, der kann eine unangenehme Überraschung erleben. Selbst im seriösen Handel sind jetzt gefälschte Goldbarren aufgetaucht, die im Innern einen Kern aus Wolfram haben. Wie schützt man sich davor?
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Bildnachweis: Udo Ulfkotte
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