Geheimdienste in die Aufklärung der EHEC-Pandemie eingeschaltet
Udo Ulfkotte
Der deutsche Auslandsgeheimdienst BND hat in einem nahe Paris gelegenen gemeinsamen europäisch-amerikanischen Lagezentrum an einer Besprechung über die sich von Deutschland in Europa ausbreitende EHEC-Pandemie teilgenommen. Inzwischen besteht in dem geheimdienstlichen Lagezentrum nach ersten Analysen der vage Verdacht, dass der EHEC-Erreger des Typs Husec-41 möglicherweise vorsätzlich an verschiedenen europäischen Umschlagplätzen für Obst und Gemüse ausgebracht wurde.
Auch in Dänemark, Großbritannien, den Niederlanden und Schweden gibt es jetzt erste EHEC-Fälle. Glaubte man anfänglich noch, Erdbeeren oder spanische Gurken als Überträger identifiziert zu haben, so ist inzwischen klar, dass zeitgleich mehrere Obst- und Gemüsesorten aus verschiedenen europäischen Anbaugebieten mit den Erregern kontaminiert wurden. War das ein Zufall? Die These, nach der zur biologischen Düngung ausgebrachte Gülle auf Feldern für in Spanien angebaute Bio-Gurken verantwortlich sein könnte, wird derzeit in der Öffentlichkeit nur noch aufrecht erhalten, weil man in Wahrheit immer noch völlig ratlos ist.
In der beim Bundesnachrichtendienst (BND) für biologische Waffen zuständigen Abteilung TW ist man seit dem Auftauchen der massiven Pandemie ebenso alarmiert wie in der BND-Abteilung TE (Terrorismus). Denn der Erregerstamm Husec-41 ist in Deutschland und auch sonst in der Welt
noch nie so massiv in Erscheinung getreten. Die EU wartet derzeit noch auf weitere Informationen aus dem geheimdienstlichen Lagezentrum, hat aber schon angedeutet, in den nächsten Tagen Alarmstufe 1 beim Thema Lebensmittelsicherheit für alle EU-Staaten auszurufen und Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vorzubereiten. Alarmiert ist man bei Geheimdiensten und im Ausschuss für Lebensmittelsicherheit im EU-Parlament, weil der jetzt identifizierte EHEC-Typ weltweit noch nie in Zusammenhang mit Pandemien und dem gemeinsamen Auftreten von Nierenversagen, Anämie und Mangel an Blutplättchen (Thrombozytopenie) genannt wurde. Der EHEC-Erreger des Typs Husec-41 führt in einem ersten Schritt zu schweren blutigen Durchfällen und setzt im Körper auch ein Gift frei, das die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) zerstört. So kommt es zur gefährlichen und lebensbedrohlichen Blutarmut (Anämie) und zum tödlichen Nierenversagen, weil die Nieren durch die Toxine verkleben.
Seit 2008 ist bekannt, dass islamistische Gruppen in Nordafrika (etwa im Süden Algeriens) mehrere Labors unterhalten, in denen sie an Bakterienstämme arbeiten. Bekannt ist ebenfalls, dass es einen Fäkalien-Dschihad gibt, bei dem Lebensmittel in europäischen Staaten von Muslimen vorsätzlich mit Fäkalien verunreinigt werden. Unabhängig davon hatten amerikanische Geheimdienste 2008 in einer Anhörung vor dem Kongress mitgeteilt, dass sie bis 2013 die ersten Angriffe mit biologischen Waffen auf die Bevölkerungen in westlichen Staaten erwarten. Man darf nun gespannt sein, welche Erklärung uns in den kommenden Tagen für die EHEC-Pandemie präsentiert werden wird. Es erscheint jedenfalls aus derzeitigem Kenntnisstand kaum glaubhaft, dass beispielsweise ein spanischer Bio-Bauer versehentlich Gülle auf Gurken und anderes Gemüse ausgebracht hat, die ausgerechnet mit einem Bakterium kontaminiert ist, das in der jetzt massenweise aufgetauchten Form des Typs Husec-41 nie zuvor eine Pandemie verursacht hat. Ist das alles wirklich nur ein Zufall?
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