Tuesday, 27. September 2016
21.07.2011
 
 

Fünfzig Jahre Türken in Deutschland: Staatlich verordnetes Feiern wie in der DDR

Udo Ulfkotte

Vor 50 Jahren kamen die ersten türkischen Arbeitskräfte nach Deutschland. Niemand hatte sie gerufen. Niemand wollte sie hier haben. Jetzt veröffentlichte deutsche Regierungsdokumente belegen vielmehr, dass viele der ersten Türken, die zu uns kamen, Gesetzesbrecher waren, die von türkischen Diplomaten geschleust wurden. Es ist nicht politisch korrekt, die Wahrheit zu sagen. Denn sie gelten nun als Bereicherung. Doch die gegen den Willen der deutschen Bevölkerung importierte »Bereicherung« fällt heute vor allem bei Kriminalität, Deutschenfeindlichkeit und in der Arbeitslosenstatistik auf.

Spätestens im Oktober 2011 werden in Deutschland Jubelfeiern abgehalten werden wie einst in der DDR. Dann huldigt ein ganzes Land den Türken, die angeblich nach dem Krieg Deutschland wieder aufgebaut haben. Wenn wir uns die Wahrheit anschauen, dann gibt es allerdings nichts zu feiern. Im Gegenteil.
Man muss Märchen entzaubern, um die Grundlagen für künftige Lösungen aufzeigen zu können. Und deshalb wollen wir nachfolgend einmal einigen der beliebtesten Märchen unserer zugewanderten Mitbürger den Nimbus nehmen. Lange Zeit wurde den Bundesbürgern von Zuwanderern, Politik und Medien ein eindrucksvolles Märchen berichtet: die westdeutsche Wirtschaft habe wegen der großen Knappheit an Arbeitskräften in den 1950er-Jahren in Ländern wie der Türkei, Marokko und Tunesien auf Knien rutschend nach Arbeitern Ausschau gehalten. Nun ist

es zwar richtig, dass Italiener, Griechen, Spanier und Portugiesen aktiv angeworben wurden – nicht jedoch Türken, Marokkaner und Tunesier. Wie also kamen diese überhaupt nach Deutschland?
Millionen heute in Deutschland lebende Türken wurden weder jemals von einer Bundesregierung oder deutschen Unternehmen eingeladen, noch waren sie je in Deutschland erwünscht. Wie, Sie wussten das nicht?
Türken und ihre Verbände begründen ihre Anwesenheit auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland heute gern mit ihrer angeblichen früheren Anwerbung als »dringend benötigte Industriearbeiter«. In Wahrheit wollte nicht eine der Bundesregierungen der 1950er-, 1960er- und 1970er-Jahre türkische, marokkanische oder tunesische »Gastarbeiter« haben. Nur auf gewaltigen Druck der Vereinigten Staaten – Deutschland war damals kein souveränes Land – nahm die Adenauer-Regierung Anfang der 1960er-Jahre einige kleine Kontingente türkischer Arbeitnehmer vorübergehend als »Gastarbeiter« auf, um die unter innenpolitischen Druck geratene türkische Militärregierung (damals ein enger Verbündeter der Amerikaner) vorübergehend zu entlasten. Die Hereinholung von »Gastarbeitern« wurde stets nur als vorübergehende Maßnahme (Stichwort »Gast«-Arbeiter) angedacht und nachweisbar gegen den erklärten Willen des Souveräns, des deutschen Volkes, durchgeführt. Im März 1956 wurde von Allensbach bei Umfragen ermittelt, dass 55 Prozent der Bundesdeutschen gegen die Hereinholung von »Gastarbeitern« waren. Das Emnid-Institut ermittelte 1965 ebenfalls eine Mehrheit von 51 Prozent der befragten Deutschen, die gegen die Hereinführung weiterer »Gast«-Arbeiter waren.

Das oft zitierte deutsch-türkische Anwerbeabkommen vom Oktober 1961, das Türken in Deutschland eine maximale Aufenthaltsdauer von zwei Jahren zubilligte und in dem sich die Türkei verpflichtete, die nach Deutschland reisenden Türken jederzeit formlos wieder zurückzunehmen, sollte ausschließlich die große Zahl der illegal nach Deutschland strömenden Türken kanalisieren. Nochmals: Türken kamen in Massen als Illegale. Niemand hatte sie gerufen. Niemand wollte sie haben. Daran dürfte sich ja bis in die Gegenwart nichts geändert haben.
Die Privatdozentin Heike Knortz lehrt an der PH Karlsruhe Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Im Jahre 2008 hat sie ein auf den ersten Blick wenig explosives Sachbuch mit dem Titel Diplomatische Tauschgeschäfte veröffentlicht. Das Buch der Wissenschaftlerin hat es in sich. Zum ersten Mal werden darin inzwischen freigegebene diplomatische Noten und Aufzeichnungen der Bundesregierungen aus den 1950er- und 1960er-Jahren veröffentlicht, die bislang als Geheimsache unter Verschluss waren. Die wissenschaftlich fundierten historischen Forschungen zum Zuzug unserer türkischen, marokkanischen und tunesischen Mitbürger sind von Politik und Medien bislang nicht aufgegriffen, besser gesagt aus Gründen der politischen Korrektheit ignoriert worden. Denn was man da liest, ist oftmals das Gegenteil dessen, was heute über den staatlichen Unterschichtenimport dieser Mitbürger aus dem islamischen Kulturkreis verlautbart wird.
Da heißt es etwa auf Seite 129 des Buches: »Tatsächlich versuchten regierungsamtliche türkische Stellen jedoch auch in anderem Zusammenhang immer wieder, mit orientalischer Behördenmentalität in ihrem Sinne Fakten zu schaffen.« Während das Bundesinnenministerium im Falle türkischer Arbeitskräfte keine Familienzusammenführung wünschte und die Türken nach spätestens zwei Jahren wieder loswerden wollte, haben türkische Stellen mit krimineller Energie immer mehr Türken nach Deutschland gebracht. So berichtet die Autorin über die »in der vom türkischen Generalkonsulat in München geübten Praxis, die Reisepässe türkischer Staatsangehöriger, die im Besitz einer vorübergehenden und befristeten deutschen Aufenthaltserlaubnis waren, durch Eintragung von Ehefrau und Kindern zu erweitern und zugleich die Pässe der ohne Visum in die Bundesrepublik eingereisten Ehefrauen einzuziehen«. Der damalige Bundesinnenminister schrieb zu dieser kriminellen türkischen Praxis 1963 in einem Aktenvermerk an den Bundesarbeitsminister:


»Offensichtlich bestand der Zweck dieser Änderung darin, deutschen Behörden vorzuspiegeln, dass die in den Pässen eingetragene Aufenthaltserlaubnis des Ehemannes auch für die nachgezogenen Familienangehörigen gelte. […] Wenn hiernach sogar mit Täuschungsversuchen türkischer Auslandsvertretungen gegenüber deutschen Behörden zur Unterstützung des Nachzugs türkischer Familien in die Bundesrepublik gerechnet werden muss, kann nicht mehr davon ausgegangen werden, dass die bloße Nichterwähnung des Familiennachzugs in der Vereinbarung für die erstrebte Klarstellung ausreichen würde.«


Die Autorin beschreibt dann, wie neben den unerwünschten Türken bis 1962 auch rund 4.000 Marokkaner illegal als angebliche »Touristen« nach Deutschland einreisten und dank der Großzügigkeit der damaligen Bundesregierung ebenso wie die Türken vorübergehend und zeitlich befristet aufgenommen wurden. In dem Buch findet sich das Faksimile des Staatssekretärs des Auswärtigen Amtes vom Dezember 1965 an Dr. Wilhelm Claussen, Staatssekretär im Arbeitsministerium, das uns heute auch im Falle Tunesiens die Augen öffnet. Die tunesische Regierung erpresste die Bundesregierung nämlich damals: Entweder ihr Deutschen senkt unsere hohe tunesische Arbeitslosenquote, indem ihr Deutschen unsere Arbeitslosen aufnehmt, oder wir Tunesier stehen in der Nahostfrage Israel betreffend nicht mehr hinter der Regierung in Bonn. In dem Schreiben heißt es:


»Die tunesische Seite hat ihren Wunsch zunächst mit dem Hinweis darauf begründet, dass die Regierung zur Verhinderung der in Tunesien an sich indizierten Arbeitslosigkeit umfangreiche staatliche Arbeitsvorhaben durchführe, was sie finanziell sehr belaste. Diese Lasten würden durch die Möglichkeit, Arbeitskräfte außerhalb des Landes unterzubringen, beträchtlich vermindert. […] In seiner letzten Vorsprache hat der tunesische Botschafter mitgeteilt, dieser Gedankengang entspreche dem Konzept von Präsident Burgiba […]. Bei der Übermittlung dieser Erklärung hat der Tunesische Botschafter angedeutet, dass dies ein Punkt sei, in dem die tunesische Regierung und Burgiba selbst ein Zeichen des Dankes der deutschen Seite dafür erwarten, dass Präsident Burgiba sich wie bekannt in der jüngsten Nahostkrise so vorbehaltlos und sich selbst exponierend zugunsten des deutschen Standpunktes eingesetzt habe. […] Dies muss sich umso nachteiliger auswirken, als uns offiziell mitgeteilt wurde, der tunesische Staatspräsident würde sich persönlich getroffen fühlen, wenn wir bei unserer Haltung verblieben.«


Der Unterschichtenimport aus der Türkei, Marokko und Tunesien war somit keinesfalls ein dringlicher Herzenswunsch der deutschen Politik oder der deutschen Industrie, sondern man gab aufseiten der Bundesregierung Kriminellen und Erpressern – vorübergehend – nach. Doch aus den vorübergehend geduldeten kriminellen Erpressungen der Orientalen wurden Zustände, die schon wenige Jahre später selbst dem damaligen Bundesinnenminister Genscher die Haare zu Berge stehen ließen. Hans-Dietrich Genscher schrieb am 9. April 1973 an den damaligen Bundeskanzler Willy Brandt:


»Sehr geehrter Herr Bundeskanzler, […] erfüllt mich die auf uns zukommende Freizügigkeit der türkischen Arbeitnehmer mit zunehmender Sorge. Nach dem Assoziierungsabkommen der EWG mit der Türkei soll ab 1974 die Freizügigkeit der türkischen Arbeitnehmer schrittweise hergestellt werden und 1986 in die volle Freizügigkeit nach dem Gemeinschaftsrecht einmünden. Bereits heute sind 1,1 Mio türkische Arbeitnehmer für eine Beschäftigung allein in der Bundesrepublik Deutschland vorgemerkt. […] Im Hinblick auf die bereits jetzt bestehenden Probleme der Ausländerbeschäftigung […] kann indes die unkontrollierte Einreise von Millionen arbeitssuchender Türken nicht verantwortet werden.«

Wie wir gesehen haben, haben die Regierungen alle Mahnungen und Warnungen ignoriert. Schlimmer noch: Derzeit werden aus Staaten der Dritten Welt Millionen weiterer arbeitsloser Angehöriger der dortigen Unterschichten nach Europa importiert. Solange wir Europäer Wohlstand und prall gefüllte Kassen hatten, konnten wir uns diesen Unterschichtenimport und den weitgehenden Frieden zwischen allen in Europa lebenden importierten Bevölkerungsgruppen durch üppige soziale Zuwendungen erkaufen. Dank leerer Kassen neigt sich dieses Zeitalter nun dem Ende zu. So müssen wir uns denn auf ein neues unruhiges Zeitalter vorbereiten. Die Nachkommen jener Türken, die vor einem halben Jahrhundert als Kriminelle nach Deutschland kamen, sind heute größtenteils arbeitslos. Bricht unser Finanzsystem – wie absehbar – zusammen, dann wird es nicht lange dauern, bis wir uns diese zugewanderte Unterschicht finanziell nicht mehr leisten können. Dann heißt es »Vorsicht Bürgerkrieg«.

Unsere Politiker danken derzeit den Migranten für deren großartige Leistungen. In Massen haben wir jetzt türkische Fachkräfte für Messerstechereien und Jugendgewalt, für Gammelfleisch, Rauschgifthandel und Ehrenmord, für Vergewaltigung, Raubüberfälle und Inländerfeindlichkeit, für islamischen Terror und Beleidigung, für Leistungserschleichung, Sozialhilfe- und Versicherungsbetrug. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) sagt über die Türken: »Sie haben unser Land bereichert.« Man kann das bei klarem Verstand auch anders sehen.

 

 


 

 

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