Friday, 27. May 2016
03.09.2012
 
 

Kampfzone Straße

Udo Ulfkotte

Überfälle auf dem Schulweg, Raubüberfälle auf Senioren, Angriffe in der U-Bahn: Es gibt immer mehr spektakuläre Fälle schwerer Gewalttaten von Jugendlichen. Immer wieder werden härtere Sanktionen gefordert. Doch nichts passiert. Wohin führt uns diese Entwicklung eigentlich?

»Scheiß-Deutscher« ist unter jungen Migranten zu einem sehr beliebten Schimpfwort für jene avanciert, die das Leben von immer mehr Zuwanderern finanzieren. Der Deutschenhass vieler Migrantenkinder ist unübersehbar geworden. Man sollte genau hinschauen, woher die Wut gegenüber Inländern kommt. Das wollen der Berliner Polizist Karlheinz Gaertner und der Palästinenser Fadi Saad, der als »Quartiersmanager« in Berlin arbeitet. Schon die Vorstellung des Koautoren Fadi Saad und seines merkwürdigen Berufs zeigt, woher die Probleme rühren: Einen »Quartiersmanager«, der wie Fadi Saad aus einer Jugendgang stammt, hat man vor einigen Jahren noch in Deutschland nicht gebraucht.

 

Das Buch Kampfzone Straße ist erschütternd. Im Jahr 1997 beschrieb ein deutsches Nachrichtenmagazin in Berlin die »Endstation Neukölln«. Die Folge war: Politiker redeten die Probleme im Bezirk schön oder warfen der Polizei sogar Nestbeschmutzung vor. Jetzt haben ein Polizist und ein ehemaliges Mitglied einer arabischen Jugendgang gemeinsam dieses Buch über Jugendgewalt geschrieben, das wieder einmal viel Aufsehen erregt.

 

Der Polizist Gaertner schreibt über seine Erfahrungen: »Ich kann mir nicht vorstellen, dass das System stimmt, wenn man überfallen wird und das mehrfach vom gleichen Täter, ohne dass dieser sofort weggesperrt wird. Ein Freund von mir wurde bereits sechsmal überfallen, davon viermal vom gleichen Täter, ohne dass der ›sitzt‹. Da bin ich mir nicht sicher, in einem Rechsstaat zu leben!« Gaertner und Fadi Saad schildern haarsträubende Fälle alltäglicher Jugendgewalt. Sie belassen es nicht beim Reden, sondern wollen gemeinsam auf dem Gebiet der Gewaltprävention und der interkulturellen Zusammenarbeit tätig werden. Aber genau das scheint nicht zu klappen.

 

Die Straßenbahnschläger gibt es weiterhin. Auch in der U-Bahn werden die Opfer weiterhin ausgeguckt und einfach niedergestochen. Jugendliche verprügeln einfach so Frauen – nur zum Spaß.

 

Hat sich wirklich nichts geändert? Doch. Ich persönlich habe das Buch mit großem Gewinn gelesen. Denn ich konnte mir bislang nie erklären, warum junge Muslime, die angeblich keinen Alkohol trinken und keine Drogen nehmen, auf einmal wie Tiere über wehrlose Menschen herfallen. Die Antwort darauf habe ich in diesem Buch gefunden: Tilidin. Das unter jungen Arabern und Türken beliebte Tilidin macht euphorisch, lässt Hemmungen fallen und steigert die Aggressivität. Polizisten und die Opfer – wehrlose Deutsche – bekommen das zu spüren: Alle noch so heftigen Griffe bei Festnahmen sind wirkungslos, weil die Täter keinen Schmerz spüren. Und sie schlagen einfach zu, sind völlig enthemmt.

 

Kampfzone Straße muss man lesen, wenn man wissen will, wieso bestimmte Migranten einfach zu Bestien werden. Mit Reden und schönen Worten kann man dagegen ganz sicher nichts unternehmen. Und es helfen auch keine gutmenschelnden Integrationsprojekte. Richter und Staatsanwälte setzen die Täter in den Vordergrund, die Opfer interessieren keinen. Solange die abgestumpften Tilidin-Bestien von unserer Gesellschaft überall mit Samthandschuhen behandelt werden, wird sich an der Gesamtlage nichts ändern.

 

 


 

 

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