Sunday, 28. August 2016
29.08.2011
 
 

Kein Job, kein Geld? Deutschland sucht Fachkräfte zur Unterstützung für Folterstaaten

Udo Ulfkotte

Sind Sie arbeitslos? Brauchen Sie Geld? Graut es Ihnen vor dem nasskalten Winter in Deutschland? Könnten Sie sich vorstellen, einer Diktatur bei der Überwachung zu helfen? Dann bewerben Sie sich schnell. Die Bundesrepublik Deutschland braucht Sie jetzt ganz schnell in Saudi-Arabien.

Erinnern Sie sich noch an das Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens 1989 in Peking? Es war deutsche Video- und Überwachungstechnik, die den Chinesen damals dabei half, auch die letzten flüchtenden Demonstranten zu identifizieren, festzunehmen und in Arbeitslager zu schicken, weil sie es gewagt hatten, gegen das Regime auf die Straße zu gehen. Deutschland ist weltweit führend bei solcher Überwachungstechnologie und hat seit dem Massaker in Peking auf diesem Gebiet einen guten Ruf bei Diktatoren. Deutsche Unternehmen haben die Technologie gern nach China geliefert.

Deutschland unterstützt seit Langem auch Folterstaaten. Und zwar häufig sogar per »Entwicklungshilfe«. Für Entwicklungshilfe ist die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) zuständig. Die GTZ ist ein bundeseigenes Unternehmen, das mit dem DED zur GIZ fusionierte. Es ist somit eine staatliche Entwicklungszusammenarbeitsorganisation.

Die Fachleute der GTZ beraten seit mehr als 12 Jahren das saudische Innenministerium beim Thema Überwachung. Und die GTZ sucht jetzt einen deutschen Experten für Videoüberwachung und »Security System« für das saudische Innenministerium in Riad. Saudi-Arabien hat im Frühjahr im Nachbarland Bahrain die Demokratiebewegung mit Panzern niedergeschlagen. Saudi-Arabien ist unzweifelhaft ein Folterstaat, in dem Menschen willkürlich und ohne rechtsstaatliche Verfahren hingerichtet werden. Man kann das jeden Freitag vor der großen Moschee in Riad sehen. Etwa 100 Ausländer, die enthauptet werden sollen, sitzen derzeit in saudischen Gefängnissen.

 

Wenn Sie skrupellos genug sind, ein solches menschenrechtsverachtendes Regime als deutscher Sicherheitsfachmann für Video-Überwachung zu unterstützen, dann rufen Sie unter 06196 79 0 an oder senden Sie eine E-Mail an info@giz.de

Vielleicht hat man dort ja auch noch ganz andere Job-Angebote?

 

 


 

 

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