Sunday, 25. September 2016
03.03.2011
 
 

KOPP EXKLUSIV: Behördlich zugelassener Terroranschlag in Frankfurt? Warum nur mussten die Sicherheitskräfte Arid U. gewähren lassen?

Udo Ulfkotte

Der Vorwurf klingt ungeheuerlich. Doch jetzt stehen die deutschen Sicherheitsbehörden mit dem Rücken zur Wand. Denn über fast jeden Schritt des Frankfurter Flughafenattentäters Arid U. sollen sie genauestes informiert gewesen sein. Und zwar seit mehreren Wochen. Arid U. wurde demnach überwacht, wie kaum ein anderer Muslim in Deutschland. Dennoch ließ man ihn gewähren – warum nur?

Arid U., nach Angaben aus seinem Umfeld geboren im Februar 1990 in Mitrovica im Kosovo, Staatsangehöriger der Republik Kosovo, reiste im Mai 1991 zusammen mit seinen Eltern als politischer Flüchtling in die Bundesrepublik Deutschland ein. Wenig später erfuhren die deutschen Behörden nach diesen Angaben zum ersten Mal, dass es den neuen Mitbürger in Deutschland gab. Da meldeten ihn seine Eltern hier behördlich an. Merkwürdigkeit Nr. 1: Obwohl die Familie angeblich in ihrer Heimat politisch verfolgt wurde, reiste der angebliche politische Flüchtling Arid U. in den folgenden Jahren mehrfach in seine Heimat – und kehrte stets einige Monate darauf wieder als »Flüchtling« nach Deutschland zurück. Im Frühjahr 2007 beantragte Arid U. nach Angaben aus seinem Umfeld die dauerhafte Aufenthaltserlaubnis als »politischer Flüchtling« in Deutschland. Merkwürdigkeit Nr. 2: Zwei Monate später schon wurde sie ihm wohlwollend erteilt, während andere Antragsteller Jahre auf eine solche Genehmigung warten müssen.

Seither fühlte sich Arid U. völlig sicher in Deutschland. In dieser Zeit fing er an, jene Deutschen, die ihm eine Wohnung und jegliche denkbare Unterstützung gegeben hatten, zu hassen. Arid U. bekam einen Arbeitsplatz am Frankfurter Flughafen. Und man vertraute dem Moslem so weit, dass er sogar einen Sicherheitsausweis erhalten haben soll. Merkwürdigkeit Nr. 3: Während andere Mitarbeiter strengen Sicherheitskrontrollen unterzogen werden (Frauen, die beispielsweise am Frankfurter Flughafen arbeiten, müssen sich jetzt sogar sporadisch im Intimbereich Kontrollen gefallen lassen), fiel bei Arid U. angeblich nichts auf – dabei hätte ein Blick ins Internet auf seine Webeinträge (er trat dort beispielsweise als Abu Reyyan auf) genügt.

Arid U. fühlte sich in Deutschland ständig benachteiligt. Arid U. befasste sich mit der »Religion des Friedens« – dem Islam. Er schrieb im Internet, er verabscheue die Anwesenheit deutscher Soldaten in Afghanistan. Und er verabscheue die amerikanischen Truppen, die in islamischen Ländern wie dem Irak und Afghanistan nach seiner Auffassung die Muslime unterdrückten und sich überall auf der Welt als Unterdrücker des Islam aufspielten. Den deutschen Sicherheitsbehörden blieb das offenbar nicht lange verborgen. Denn Arid U. freundete sich (über das Internet) ganz offen mit vielen radikalen Muslimen (nicht nur in Deutschland) an. Arid U. soll seit Wochen schon im Visier des Kölner Bundesamtes für Verfassungsschutz gestanden haben. Und auch hessische Sicherheitsbehörden sollen ihm stets auf den Fersen gewesen sein. Aus Kreisen des Frankfurter Flughafens heißt es nun, es habe eine TÜ bei Arid U. gegeben – sein Telefon müsste demnach abgehört worden sein. Und sein Mobiltelefon soll ständig gepeilt worden sein. Man erstellte offenkundig auch permanent sein Bewegungsprofil.

Die deutschen Sicherheitsbehörden stehen nun unter großem Druck, denn die Amerikaner werden nach dem feigen Mord des polizeibekannten Moslems von ihnen wissen wollen, warum sie nicht eingegriffen haben, obwohl sie wissen mussten, dass Arid U. bekennender Waffennarr war und zusammen mit anderen radikalen Muslimen über bevorstehende Terroranschläge gesprochen haben soll. Ein Beispiel: Am kommenden Wochenende wollte sich Arid U. in Bad Homburg mit einem dem Verfassungsschutz behördlich bestens bekannten muslimischen Hassprediger treffen. Es heißt, die Räumlichkeiten des Treffens seien seit Tagen schon beobachtet worden. Es soll nicht einen Schritt gegeben haben, den Arid U. ohne Wissen der Kölner und Frankfurter Sicherheitsbehörden tun konnte. Sie wussten angeblich alles über den bekennenden Waffennarr Arid U. Als seine Lieblingswaffe gab er im Internet für jeden offen einsehbar das Scharfschützengewehr Barret M82 an. Arid U. hat nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass er radikaler und gewaltbereiter Islamist war.

Was also werden die Deutschen den Amerikanern nun sagen? Sie hätten von alledem nichts gewusst? Das werden die Amerikaner bei den nachprüfbaren Informationen über Arid U. wohl kaum glauben. Die deutschen Sicherheitsbehörden wussten ja alles über die Familie U. Der Großvater von Arid war Imam in der Moschee von Zhabar nahe Mitrovica. Und nicht nur Arid gilt in der Familie – höflich formuliert – als »strenggläubig«.

War es etwa so, dass man den gut beobachteten Arid U., dessen radikale Freunde in Waffen- und Rauschgifthandel verwickelt sind, gewähren ließ, weil Deutschland endlich einen Terroranschlag brauchte? Zu oft hatte man in den vergangenen Monaten die Sicherheitsvorkehrungen zur Verärgerung vieler Bürger hochgefahren und Panik über angeblich bevorstehende Anschläge in der Bevölkerung geschürt. Und nichts war passiert. Jetzt kann man die Freiheit der Bürger weiter einschränken, neue Gelder für die Terrorbekämpfung einfordern und noch mehr Überwachungsmaßnahmen einführen. Das alles dient ja schließlich unserer Sicherheit. Warum also ließen die Behörden Arid U. gewähren? Aus Sicherheitskreisen wird jedenfalls eines bestätigt: Man verdächtigte Arid U., ein radikaler gewaltbereiter Terrorunterstützer zu sein. Man wusste allerdings nicht genau, in welcher Minute er wo zuschlagen würde. Und man durfte angeblich nicht eingreifen. Das alles dürfte die Angehörigen der Opfer wohl kaum erfreuen. Sie werden nun wohl über amerikanische Anwälte eine Sammelklage gegen die deutschen Sicherheitsbehörden einreichen, damit die Wahrheit ans Tageslicht kommt.

 

 

 


 

 

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