Monday, 27. June 2016
26.05.2011
 
 

Kriminalität: So lügt man mit Statistik

Udo Ulfkotte

In Deutschland ist die Kriminalität angeblich stark zurückgegangen. Das behauptet die neue Polizeiliche Kriminalitätsstatistik der Bundesregierung. Doch die Wahrheit sieht völlig anders aus: Die Bürger werden aus Gründen der politischen Korrektheit belogen.

Die Zahl der Straftaten in Deutschland hat im Jahr 2010 nach offiziellen Angaben erstmals seit der Wiedervereinigung die Sechs-Millionen-Marke unterschritten. Angeblich gibt es immer weniger Kriminalität. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) sprach von einer »durchweg positiven Entwicklung«. Für die Bürger klingt das auf den ersten Blick beruhigend. Allerdings widerspricht die Polizei der Politik. Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) teilte mit, in Wahrheit sei die Zahl der Verbrechen im vergangenen Jahr erheblich gestiegen und nicht – wie die Statistik vorgebe – gesunken. Der DPolG-Vorsitzende Rainer Wendt sprach von rund 10 Millionen Straftaten. Mehr als vier Millionen Straftaten, also vierzig Prozent (!), werden demnach in der offiziellen Statistik verschwiegen. Wie kann das sein? Und wie stellt man es an, dass Straftaten wie von Geisterhand aus der Statistik verschwinden?

Die Grundzüge dieses Vorgehens sind in allen EU-Staaten bekannt. In Griechenland etwa müssen Opfer von Straftaten seit Mai 2011 hundert Euro Bearbeitungsgebühr dafür zahlen, dass ein Polizist eine Strafanzeige überhaupt aufnimmt. Das gilt für alle Straftaten – mit Ausnahme von Tötungsdelikten. Wer als Tourist in Athen überfallen und komplett ausgeraubt wird, der geht in Griechenland jetzt nicht mehr in die Kriminalstatistik ein, wenn er nicht irgendwo noch hundert Euro Bargeld für die Polizei auftreiben kann. Es ist klar, dass Griechenland bei der Präsentation der nächsten Kriminalitätsstatistik kaum zu glaubende Erfolge bei der Bekämpfung von Straftaten aufweisen wird – ohne auch nur eine einzige weitere Straftat aufgeklärt zu haben. In Deutschland gibt es (noch) keine Bearbeitungsgebühr für Straftaten. Aber immer mehr schwere Straftaten werden aus Gründen der politischen Korrektheit aus der Statistik genommen. Selbst Tottreter, die einen anderen Menschen mit ihren Schuhen einfach so tot treten, verschwinden heute wie von Geisterhand aus der Statistik der Gewalttäter. Sie glauben das nicht? Bei der Kriminalstatistik lügt die Bundesregerung inzwischen genauso wie bei der Arbeitslosenstatistik oder mit der Behauptung, die Bundesbürger würden das an Griechenland überwiesene Geld zurückbekommen. Und die Medien verbreiten den Unsinn begierig. Erkunden Sie die ganze Palette der Taschenspielertricks der Kriminalstatistik.

 

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