Wednesday, 16. April 2014
13.02.2012
 

Politisch korrekt: Was unsere Nachrichten derzeit verschweigen

Udo Ulfkotte

In der von Zwangsgebühren finanzierten »Aktuellen Kamera« (Tagesschau) werden in diesen Tagen abends Freudentränen über den kurz bevorstehenden Endsieg an der Euro-Front verkündet, die unendliche Kraft der BRD-Wirtschaft und die große Weisheit unserer geliebten Führerin Angela Merkel wird wie zu besten DDR-Zeiten gelobt. Und zum wohligen Gruseln in der warmen Stube gibt es schnell noch ein paar Bilder aus dem grausigen Syrien oder aus Griechenland. Es sind vorgefertigte Einheitsnachrichten, die auch in den Zeitungen gedruckt werden. Die wichtigen Nachrichten finden unterdessen woanders statt.

Es gibt Nachrichten, die interessieren viele Menschen. Sie sind auch wahr. Sie sind wichtig. Aber sie sind politisch nicht korrekt. Und deshalb werden sie in vielen Zeitungen oder in der »Aktuellen Kamera« (Tagesschau) einfach unterdrückt. Eine typische solche Nachricht handelt rein zufällig von Türken. Ausgerechnet die türkische »Gewerkschaft der Demokratischen Pädagogen«, die man sicherlich nicht in die rechte Ecke stellen kann, hat eine Studie zu den Lesegewohnheiten in der Türkei veröffentlicht. Türken lesen alle zehn Jahre ein Buch. Während in den USA zwölf

Prozent und in Großbritannien 21 Prozent der Menschen regelmäßig Bücher lesen, tut das in der Türkei nur einer von Tausend. Ein Japaner liest demnach im Jahr durchschnittlich 25, ein Franzose sieben Bücher und ein Türke dagegen nur ein Buch in zehn Jahren, so die Erhebung. Und was lesen sie? Den Koran. Das alles ist eine von vielen aktuellen Nachrichten, die nach der Sarrazin-Debatte über den Albtraum Zuwanderung sicherlich viele Menschen interessieren würden. Aber wir erfahren sie nicht. Kein schönes Thema. Und statt ein gutes Buch zu lesen, regen sich Türken derzeit über unseren Karneval auf, weil wir sie dort angeblich »diskriminieren«. Zuwanderung ist eben nicht durchweg – wie politisch korrekt behauptet – ein großer Gewinn. Man sieht das derzeit sogar an unseren europäischen Universitäten. Dort müssen wir Zuwanderern aus bestimmten Ländern nun beispielsweise erklären, wie man Toiletten benutzt. Wir schauen peinlich berührt weg. Wir schauen auch weg, wenn unsere Kirchen geschändet werden wie in Duisburg. Nein, nicht einmal. Immer wieder. Evangelische und auch katholische Kirchen. Und auch nicht nur in Duisburg. Wir brauchen jetzt Sicherheitsglas vor den Fenstern von Kirchen – und die »Aktuelle Kamera« berichtet nicht darüber. »Fick deinen Gott« sagen Ausländer jetzt zu unseren Pfarrern. Und wir schauen weg.

Wir sollen jetzt auch nicht mehr von »Schwarzfahrern« sprechen, wenn Mitbürger Leistungen in öffentlichen Verkehrsmitteln erschleichen. Das ist jetzt nach Auffassung von Migranten rassistisch. Irgendwann werden wir in der »Aktuellen Kamera« halt erfahren, dass wir dieses Wort nicht mehr verwenden dürfen. Das werden sie uns mitteilen.

Wenn Sie, liebe Leser, politisch nicht korrekt sind, dann kann die internationale Polizei Sie jetzt verhaften. Sie glauben das nicht? Interpol ist die englische Kurzbezeichnung für The International Criminal Police Organization (ICPO), auch Internationale kriminalpolizeiliche Organisation genannt. Interpol wurde 1923 in Wien gegründet und dient der internationalen Verbrechensbekämpfung. Der Sitz der Organisation befindet sich im französischen Lyon. Und Interpol hat jetzt in Malaysia einen Journalisten verhaftet, der sich per Twitter kritisch über den Islam und dessen Erfinder Mohammed geäußert hatte. Der 23 Jahre alte Journalist Hamza Kashgari wurde jedenfalls am Flughafen von Kuala Lumpur festgenommen, weil es einen Interpol-Haftbefehl aus Saudi-Arabien wegen »Beleidigung eines Herrn Mohammed« gegen ihn gab. Seine Twitter-Kritik am Islam war in Saudi-Arabien mitgelesen worden. Und die Saudis wollen den Journalisten nun deshalb hinrichten lassen. Natürlich erfahren wir in deutschsprachigen Medien kein Wort darüber.

 

 


 

 

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