Monday, 29. August 2016
08.06.2012
 
 

Schrott sei Dank? Fußball soll deutschen Michel ablenken

Udo Ulfkotte

Die im Deutschen Bundestag versammelten Brandstifter haben unsere Ersparnisse angezündet. Und nun behindern sie auch noch die Löschversuche. Der Fußball soll die Bürger erst einmal von den Zündlern und den lodernden Flammen ablenken.

 

Im alten Rom hat man das gemeine Volk mit Brot und Spielen abgelenkt. Heute haben diese Rolle Fernsehen und Fußball übernommen. Wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel in einer silbernen Limousine deutsche Fußballer besucht, dann sind Crash-Sorgen und Finanznöte vergessen. Dann geht es nur noch um den Mannschaftsgeist. Oder um völlig absurde Vorwürfe. Etwa jenen, einige Fußballer seien in Deutschland vergiftet worden. Die Vergiftung unseres Finanzsystems ist auf

einen Schlag vergessen. Der deutsche Michel ahnt wohl wirklich noch nichts davon, was in den nächsten Monaten auf ihn zukommt. Da heißt es sogar im Spiegel:

 

»Bundeskanzlerin Angela Merkel und die anderen europäischen Regierungschefs haben ihr Wahlvolk bislang noch nicht darauf vorbereitet, was in den nächsten Monaten auf uns zukommen wird. Das Schlimmste sind gar nicht mal die ganzen Versprechen, die gebrochen werden müssen. Es sind die finanziellen, sozialen und politischen Kosten der Entscheidung, egal wie sie ausfällt.«

 

Es gibt jetzt erstaunlicherweise immer mehr Journalisten, die sich fragen, warum deutsche Medien die Bürger nicht auf die Finanzkrise vorbereitet haben. Die Zeit hat eine interessante Antwort auf diese Frage, da heißt es:

 

»Journalisten suchen übrigens nicht nach der Wahrheit, sondern nach Geschichten.«

 

Und die Vorboten der Wirtschafts- und Finanzkrise waren für viele Journalisten zwar erkennbar, aber keine Geschichten. So nehmen Medien also ihren Auftrag wahr. Man muss das wissen, wenn man in diesen Tagen Berichte über Politiker liest, die Fußballer besuchen und den Mannschaftsgeist beschwören. Das sind eben Geschichten. Unsere Politiker behaupten, sie müssten so handeln, weil wir künftig mehr Europa brauchten. Wir sollen alle innerlich noch mehr Europäer werden. Dummerweise verschweigen uns deutschsprachige Medien, dass man das Wort »Europäer« in den USA jetzt überall als Schimpfwort benutzt, wenn man Menschen als völlige Versager abqualifizieren will. Man muss italienische Zeitungen lesen, um das zu erfahren. Mehr Europa – das bedeutet also aus dieser Perspektive noch mehr Blödheit. Wer nicht blöd ins Unglück rennen will, der kann sich darauf vorbereiten.

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

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