Friday, 1. July 2016
29.11.2015
 
 

Schweden: Der Krieg in unseren Städten

Udo Ulfkotte

Schweden galt lange Zeit als Vorzeigeprojekt für die »gelungene Integration« von Muslimen. Jetzt hat man die Grenzen geschlossen, weil wegen der Migranten in immer mehr Städten bürgerkriegsähnliche Zustände herrschen.

 

Schweden macht die Grenzen dicht. Zu viele Muslime. Zu viel Terror. Zu viel Bürgerkrieg. Zu viel Unruhe. Und zu wenig Integration. Ganz Skandinavien macht dicht, weil man dort sieht, was in Schweden passiert. Aus einstmals friedlichen kleinen ruhigen schwedischen Städtchen sind dort Kriegsgebiete geworden, in denen schon fünf Jahre alte Schuldinder unter Polizeischutz zur Schule gehen müssen. Die Schweden wehren sich gegen den Asyl-Tsunami. Deutschland geht den umgekehrten Weg. Kanzlerin Angela Merkel hat gerade erst wieder verkündet, dass sie sich über Millionen weiterer Asylanten freuen würde.

 

Dabei konnte man schon vor vielen Jahren sehen, was aus einem einst friedlichen Land wie Schweden wird, wenn man völlig unkontrolliert Massen von Asylanten aus fernen Kulturkreisen aufnimmt. Lesen Sie nachfolgend, was ich 2008 in meinem damals erschienenen Sachbuch SOS Abendland für die Zukunft Schwedens aufgeschrieben habe. Die Asylindustrie ist gerade dabei, diese Zustände auch im Mekka Deutschland zu zementieren. Dann heißt es auch bald bei uns: Vorsicht Bürgerkrieg. Lesen Sie also nachfolgend ein Kapitelt aus »SOS Abendland«:

 

 

 


 

 

Seit Jahrzehnten schon gibt es in schwedischen Schulen keinen Religionsunterricht mehr. Die Jugendlichen kennen die Botschaft der Bibel nicht. Und deshalb identifizieren sie sich auch nicht mehr mit christlichen Werten oder gar »der Kirche«. Vor diesem Hintergrund sind viele Schweden auf der Suche nach einer spirituellen Dimension. Sie sind auf der Suche nach einem tieferen Sinn des Lebens. In der modernen und weltoffenen schwedischen Gesellschaft entstand eine Lücke, die weder Wissenschaft noch hoher Lebensstandard ausfüllen können. Und in diese Lücke, das von im staatlichen Auftrag der Kirche hinterlassene Vakuum, stößt nunmehr der Islam vor. Vor 100 Jahren gab es in Schweden nicht einen Muslim. Im Jahre 1930 lebten 15 Muslime in Schweden, 1970 gab es nach offiziellen Angaben nicht mehr als 1000 Muslime im Land, 1980 waren es 30 000, 1990 schon 120 000. 1996 lebten in Schweden etwa 200 000 Muslime, im Jahre 2000 waren es 325 000, 2005 dann schon 375 000 und 2006 immerhin 400 000. Diese Zahlen stammen aus dem offiziellen EU-Bericht von Sanders und Larsson, der unverdächtig ist, extremistisch oder einseitig zu sein.

 

Die Bevölkerung Schwedens entwickelt sich somit prächtig – dabei muss man jedoch wissen, dass die Zahl der ethnischen Schweden ständig abnimmt. Sollte diese Entwicklung (auch ohne Zuwanderung) anhalten – und derzeit spricht nichts dagegen –, dann würde Schweden im Jahre 2040 eine islamische Mehrheit haben. Wir wissen nicht, ob die Entwicklung sich tatsächlich so vollziehen wird, halten die in dem EU-Bericht vorgelegten Zahlen jedoch für wissenswert. Und Muslime freuen sich über diese Entwicklung. Seit Sommer 2006 verkaufen sie in Schweden T-Shirts, deren Aufdruck »2030 übernehmen wir das Land« verkündet. Die Entwicklung verläuft in Schweden noch viel schneller als in einem anderen Land, das wir keinesfalls mit dem Islam verbinden würden: Russland ist aus unserer alten europäischen Sicht immer noch christlich-orthodox geprägt. Nach offiziellen Angaben der Pravda vom Juli 2008 wird Russland um das Jahr 2050 herum ein mehrheitlich islamisches Land sein.

 

Die Entwicklung spiegelt sich in Schweden vor allem im Schulwesen wider. Weil staatliche Schulen keinen Religionsunterricht geben dürfen, errichten Muslime private Schulen. Die erste islamische Privatschule wurde 1993 in Malmö eröffnet – inzwischen gibt es mehr als 20 private Islamschulen in Schweden. Und selbst »gut integrierte« Muslime fordern von solchen Schulen aus nun die baldige Einführung der Scharia. Kamal Moubadder ist so ein auf den ersten Blick gut integrierter muslimischer Mitbürger in Schweden. Er hat ein Buch geschrieben, das den Titel 40 frågor om islam (40 Fragen über den Islam) trägt und das über viele Jahre hin kein Schwede gelesen hat, doch dazu später. Er hat eine Schule für muslimische Kinder mit aufgebaut, die Al-Mustafa-Schule in Järfälla, einem Vorort von Stockholm. Bis etwa 2005 war der ungemein sympathisch erscheinende Herr Kamal Moubadder auch Rektor dieser Schule. Im Sommer 2007 aber fiel dieser Gentleman, einer der schwedischen Vorzeigemuslime, in Ungnade. Denn der Mann wünscht die Einführung der Scharia – am liebsten durch demokratische Wahlen abgesichert. Er will, dass Menschen, die einen Diebstahl begangen haben, eine Hand amputiert wird, und er plädiert bei sexuellen Seitensprüngen für die Ermordung der betroffenen Partner. Auf diese »Wünsche« wurde man 2007 aufmerksam. Herr Kamal Moubadder wird nun wohl nie wieder eine islamische Schule in Schweden leiten dürfen. Dabei hätte man das alles schon viel früher wissen können. Denn Herr Kamal Moubadder bekannte sich auch in seinem Buch 40 frågor om islam zu diesen menschenverachtenden Auffassungen. Das Buch erschien bereits 1992 … Herr Kamal Moubadder ist also seit 2007 als »gut integrierter Vorzeigemuslim« in Schweden eher weniger gefragt. Es gibt jedoch eine Reihe weiterer »Vorzeigemuslime« im Land. Viele von ihnen haben Artikel und Aufsätze verfasst. Schweden lesen diese nicht. Man könnte ja wieder einmal fürchterliche Entdeckungen machen. Wenn Sie die nachfolgenden Seiten gelesen haben, dann werden Sie Schweden mit ganz neuen Augen sehen.

 

Derzeit gibt es vier große sunnitische Moscheen in Schweden: in Malmö, Uppsala, Västeras und in Göteburg, dazu 150 islamische Gebetsräume und eine schiitische Moschee in Trollhättan, zudem eine Ahmadiyya-Moschee in Göteburg. Das Land hat inzwischen zehn rein islamische Friedhöfe. Der Islam ist in Schweden zur zweitgrößten Religion geworden. Die Islamisierung des Landes macht auch vor den entlegenen Regionen nicht halt. Lulea ist eine nordschwedische Stadt, die am Bottnischen Meerbusen liegt. Im 14. Jahrhundert wurde dort eine christliche Kirche aus Stein erbaut – im 21. Jahrhundert wird Lulea nun die erste Moschee mit Minarett bekommen, von dem aus der Muezzin die inzwischen 1000 Muslime der Stadt zum Gebet rufen wird. Die Muslime sprechen gerade mit der Stadtverwaltung darüber, die alte Schule von Lulea zu kaufen – mit 7000 Quadratmetern Gelände –, denn sie wollen dort eine Moschee mit Minarett errichten. Lulea wird damit zum nördlichsten Vorposten des Islam in Europa.

 

Seit 1997 ist Schweden offiziell ein multikulturelles Land. Im Integrations-Gesetz aus jenem Jahr heißt es ausdrücklich, dass Schweden eine multikulturelle Gesellschaft sei. Jeder ist willkommen. Und jeder kann auch als Asylbewerber in Schweden hinziehen, wo es ihm behagt.

 

Integration bedeutet aus schwedischer Sicht beispielsweise auch, dass man den Islam um keinen Preis kritisieren sollte. Jens Orback, sozialdemokratischer Minister für Demokratie, Stadtentwicklung, Integration und für die Gleichstellung der Geschlechter, sagte 2004 während einer Debatte im schwedischen Radio: »Wir müssen dem Islam und den Moslems gegenüber offen und tolerant sein, denn wenn wir die Minderheit sind, dann werden sie auch so zu uns sein.« In den offiziellen Berichten der EU zur Lage der Muslime in Schweden erfährt man die klassischen Klischees: Muslime werden »diskriminiert«, sie werden sozial »benachteiligt« und sie haben es wahrlich schwer – so könnte man jedenfalls den Bericht Sweden – Muslims in the EU 2007 in wenigen Worten zusammenfassen.

 

In der schwedischen Stadt Södertälje ist Anders Lago Bürgermeister. Früher war Södertälje eine blühende Stadt. Scania-Lkws und auch der Tennisspieler Björn Borg kommen aus Södertälje. Die Stadt sollte die schwedische Musterstadt für gelungene Integration werden. Nun – das Gegenteil ist der Fall. Inzwischen sind 40 Prozent der Einwohner von Södertälje Migranten, die weitaus meisten aus dem islamischen Kulturkreis. Jede Woche kommen beispielsweise durchschnittlich 30 neue Familien allein aus dem Bürgerkriegsland Irak hinzu. Die Stadt hat 82 000 Einwohner. Und schon mehr als 6000 von ihnen sind Iraker. Södertälje ist der Inbegriff für gescheiterte Integrationspolitik in Europa. Und keine andere europäische Stadt belegt anschaulicher, dass nicht nur der Islam, sondern vor allem der islamische Kulturkreis das Hauptproblem ist: Denn fast alle in Södertälje lebenden Mitbürger aus dem islamischen Kulturkreis sind Christen. Der schwedische Wohlfahrtsstaat hat sie willkommen geheißen und umsorgt. Wer nicht arbeiten will, der braucht nicht zu arbeiten. Im Jahr 2007 kamen 18 500 Asylbewerber aus dem Irak nach Schweden – fast doppelt so viele wie im Jahre 2006. Mehr als 1000 der zugewanderten Iraker zog es im Jahre 2007 nach Södertälje. Die Stadt platzt aus allen Nähten. In Wohnungen, die in Södertälje für zwei Personen konzipiert wurden, leben heute bis zu 15 Iraker. Und je mehr Iraker kommen, desto schneller ziehen die Schweden aus Södertälje fort. Bürgermeister Anders Lago ist verzweifelt über die Flut der neuen Mitbürger aus dem islamischen Kulturkreis. Doch aufhalten kann auch er diese Schwemme nicht. Jeder Neuankömmling darf ja hinziehen, wohin er will. Mittlerweile haben Schweden für die Stadt Södertälje einen neuen Namen gefunden – sie nennen sie »Little Bagdad«. Zivilisatorische Standards gelten in Södertälje heute nicht mehr. Nur 23 Prozent der zugewanderten männlichen Iraker gehen einer Arbeit nach, bei den Frauen sind es nur 13 Prozent. Der schwedische Wohlfahrtsstaat hat das über Jahrzehnte gefördert – doch statt Integration gibt es inzwischen eine explosive Stimmung im Land. Die meisten neuen Mitbürger wollen sich partout nicht anpassen.

 

Das erste Anzeichen für eine größere Zahl der neuen Mitbürger in Schweden sieht der Besucher vor allem im Straßenverkehr. Wie in Södertälje, so hat sich auch im ganzen Land das Fahrverhalten der Schweden verändert. Der Grund dafür sind die vielen neuen Mitbürger aus Staaten wie beispielsweise dem Irak und Somalia. Und was Schweden-Kennern im Straßenverkehr bald auffällt, hat im August 2007 auch eine – politisch nicht korrekte – Statistik bestätigt. Das über jeden Zweifel erhabene VTI-Institut, das sich in staatlichem Auftrag mit Transportfragen beschäftigt, berichtete, Einwanderer aus dem Nahen Osten und aus Nordafrika seien drei Mal so häufig an Fahrzeugunfällen beteiligt wie andere ethnische Gruppen in Schweden. Die norwegische Transportbehörde bekundete, dass die Zahlen für Norwegen ähnlich seien. Man erwägt nun in Schweden, den Einwanderern aus dem islamischen Kulturkreis in kostenlosen Crash-Kursen das zivilisatorische Verhalten auf europäischen Straßen näherzubringen. Übrigens: In Deutschland werden Statistiken wie die vorgenannte nicht veröffentlicht. Allerdings erwägt in Deutschland ein islamischer Verband nach Angaben auf seiner Homepage, niedrigere KFZ-Versicherungsprämien für muslimische Autofahrer hierzulande zu fordern, weil Muslime ja angeblich keinen Alkohol trinken.

 

Unterdessen ist die »kulturelle Bereicherung« durch die neuen Mitbürger in Schweden nicht nur im PKW-Verkehr unverkennbar. Die Muslime haben das Land verändert, die Kriminalitätsstatistiken sprechen Bände – und der schwedische Sozialstaat bricht zusammen. Aus einem stabilen Land, das uns Abba und Volvo bescherte, droht das Bosnien Nordeuropas zu werden.249 In einer soziologischen Studie mit dem Titel Vi krigar mot svenskarna (Wir führen Krieg gegen die Schweden) erklären jugendliche Muslime deutlich, was sie von Schweden halten: »Schweden sollen in unserer Gegenwart auf den Boden schauen und uns die Füße küssen.« Das Zitat ist nach Angaben der Studie in der Gruppe der 15 bis 17 Jahre alten Migranten leider kein Einzel-, sondern der Regelfall.

Die Kriminalität der zugewanderten Mitbürger macht viele Schweden heute zu Flüchtlingen im eigenen Land: Die Zahl der Menschen, die aus der Muslim-Hochburg Malmö auswandern, erreicht Rekordhöhen. In Malmö ist Mohammed inzwischen der zweithäufigste Vorname für männliche Neugeborene. Und zwar in den Schreibweisen: Mohamad, Mohamed, Mohammad, Muhammad, Muhammed, Mahamed. Der zweithäufigste Vorname in Malmö für Neugeborene lautet – Yussuf. Wer in Malmö auf einer beliebigen Straße heute laut einmal »Mohammed« oder »Yussuf« ruft, der kann schnell einen großen unikulturellen Freundeskreis um sich scharen.

 

Schweden, die sich vor einigen Jahrzehnten entschieden, die Türen für »Flüchtlinge« und Asylsuchende aus dem islamischen Kulturkreis weit zu öffnen, verlassen heute in Städten wie Malmö ihre Wohnungen auf der Suche nach Sicherheit. Sie nennen Angst um die Sicherheit ihrer Kinder als einen der Hauptgründe für ihre Flucht. Die Sicherheitsbehörden wussten über Monate hin nicht, wie sie auf die um sich greifenden Straßenschlachten »jugendlicher Zuwanderer« in Malmö reagieren sollten. Im Juni 2008 fand man schließlich einen Ausweg: Die Feuerwehr darf bei Bränden erst dann ausrücken, wenn der Polizeischutz eingetroffen ist. Nachdem ständig Feuerwehrleute bei Brandeinsätzen von den »Jugendlichen« angegriffen werden, darf es nun im Moslem-Ghetto Malmö-Rosengård so lange brennen, bis die Polizei die Feuerwehrleute vor den »Jugendlichen« abschirmt. Mit »Jugendlichen « sind junge Zuwanderer aus dem islamischen Kulturkreis gemeint. Da aber auch die Polizisten regelmäßig angegriffen werden, gibt es Überlegungen, diese zukünftig bei Einsätzen vom Militär schützen zu lassen …

 

Im Juli 2008 berichtete eine schwedische Zeitung aus dem Malmöer Ghetto Rosengård, wie die jungen Zuwanderer Polizisten und Feuerwehrleute in Hinterhalte locken: Nach diesen Angaben legen sie vorsätzlich Brände in Hauseingängen, Abfallcontainern oder setzen Fahrzeuge in Brand und rufen dann die Feuerwehr, die den Brand löschen soll. Kaum treffen die Feuerwehrleute ein, wartet dort ein Steinhagel auf sie. Die Feuerwehrmänner werden sofort angegriffen und vor allem immer wieder bespuckt. Kommen dann auch Polizisten hinzu, geht es ihnen nicht anders. Die für Rosengård zuständigen Feuerwehrfahrzeuge haben inzwischen kugelsichere Scheiben, aber das hilft den Feuerwehrmännern auch nicht, wenn sie die Einsatzfahrzeuge verlassen müssen. Die Zeitung fragte die Jugendlichen, warum sie sich so verhalten. Die Antwort: Vor fünf Jahren hatte es einen Brand in einem islamischen Gebetsraum in Malmö gegeben – und aus der Sicht der Moslems kam die Feuerwehr angeblich nicht schnell genug. Dafür sollen nun alle Feuerwehrmänner und auch Polizisten büßen – für alle Zeiten. Es handelt sich also um eine reine »Ehrensache«. Dafür müssen Schweden Verständnis haben.

 

Willkommen in Schweden lautet der Titel eines amerikanischen Fernsehberichts255 über die wachsenden Probleme eines Landes – am Beispiel der Stadt Malmö. Im Internet kann man ihn bei YouTube betrachten. Der Film zeigt eine Stadt, wie schwedische Fernsehsender sie schon lange nicht mehr zeigen dürfen, ohne des Rassismus bezichtigt zu werden: eine Stadt, die sich unter dem Ansturm von Zuwanderern aus dem islamischen Kulturkreis verändert. Der Film zeigt die wiederkehrenden Moslem-Unruhen in Malmö. Und er erklärt den Zuschauern, dass schon ein Viertel der Einwohner Malmös Moslems sind. Er lässt Polizeibeamte zu Wort kommen, die offen sagen, dass sie sich schon längst nicht mehr in alle Stadtviertel trauen – und er berichtet über Krankenwagen, die nur noch mit Polizeischutz ausrücken können. Dem Zuschauer wird eine Schule präsentiert, in der von 1000 Schülern nur noch zwei Schweden sind. Den Film sahen auch schwedische Journalisten. So schaffte es der amerikanische Fernsehbericht dann sogar in das schwedische Abendprogramm. Schweden erfuhren aus amerikanischen Medien, wie es um ihr Land steht.

 

Die Schwedin Lisa Nilsson lebte zweieinhalb Jahrzehnte in Manhattan, New York City. Nachdem sie nach Malmö in Schweden zurückzog, vermisst sie nun die Sicherheit New Yorks. Sie geht nach Sonnenuntergang nie zu Fuß, sie nimmt aus Angst nur noch ein Taxi. Der Grund: die große Zahl von Vergewaltigungen in Schweden durch muslimische Migranten. Die Zahl der Vergewaltigungen ist seit Anfang 2003 in Schweden um 17 Prozent gestiegen. Gruppenvergewaltigungen, üblicherweise von schwedischen Mädchen durch männliche muslimische Immigranten, sind an der Tagesordnung. In den letzten 20 Jahren hat sich die Zahl der Vergewaltigungen – zumeist durch Muslime – verdreifacht. Schwedische Mädchen haben einen Anti-Vergewaltigungsgürtel, einen modernen Keuschheitsgürtel, entwickelt, um sich gegen die Übergriffe zu wehren. Das Ganze ist allerdings eine Entwicklung, die es ebenso in den anderen skandinavischen Ländern gibt. Nach Angaben der Zeitung Copenhagen Post haben schon 2001 islamische Imame eine Allianz gebildet, um der großen Zahl muslimischer Vergewaltiger Herr in skandinavischen Ländern zu werden – bislang erfolglos. Erschreckend ist vor allem auch die ständig steigende Zahl vergewaltigter Kinder. Das alles darf nicht verwundern, rufen doch Imame in Skandinavien Muslime öffentlich dazu auf, unverschleierte Frauen zu vergewaltigen. Einer von ihnen war der dänische Imam Shahid Mehdi vom Islamischen Kulturzentrum in Kopenhagen. Er erklärte vor der Kamera, Frauen, die unverschleiert seien, wünschten nichts anderes als eine Vergewaltigung. Die Verwunderung über solche Aufrufe von muslimischen Führern im Fernsehen dauerte allerdings nur kurz. Im Jahre 1996 kamen die meisten Vergewaltiger in Schweden aus folgenden Staaten: Algerien, Libyen, Marokko und Tunesien. Neun Jahre später wurde Ende 2005 in Schweden dazu eine neue offizielle Statistik veröffentlicht. Erneut kamen die meisten Vergewaltiger aus Algerien, Libyen, Marokko und Tunesien.

 

Aber es gibt ja ein bewährtes Hausmittel, das angeblich gegen Vergewaltigungen schützen soll – das Kopftuch. Die schwedische Regierung widmete der multikulturellen Zukunft des Landes deshalb im Februar 2007 eine Briefmarke: Dargestellt werden zwei Frauen im modernen muslimischen Ganzkörperumhang (»Abaya«) mitsamt Kopftuch – gemeinsam mit einer weiteren Frau und Kind beim Picknick an einem schwedischen See. Im Hintergrund ein Elch. Eine multi-kulturelle nordeuropäische Idylle. Und sie schützt die Frauen.

 

Unterdessen tragen auch sprachliche Barrieren viel zur großen Zahl der Vergewaltigungen in Schweden bei. Viele der Neueinwanderer kennen zumindest einige englische Wörter, darunter etwa die Bedeutung von »fuck« und »fuck you«. Eines der häufigsten Missverständnisse zwischen männlichen islamischen Neueinwanderern und schwedischen Frauen entsteht daher, wenn die schwedische Frau lächelnd »fika« sagt. Das wird von den Mitbürgern schnell missverstanden und sie wundern sich, warum sie auf einmal der Vergewaltigung bezichtigt werden. Dabei bedeutet das schwedische »fika« doch nur »Kaffee trinken«. Das schwedische Wort für »Kaffeetrinken« lautet »fika« – »Ich gehe Kaffeetrinken, kommst du mit?« heißt also: »Jag går fika, kommer du med?« Es gibt noch ein sprachliches Problem: Das schwedische Wort für Tasche heißt »ficka«. Und eine Taschenlampe heißt in Schweden »ficklampa« (nein, die gibt es nicht bei Ikea unter diesem Namen). »Jag fick en ficklampa o stack ta en fika.« Das heißt übersetzt: »Ich bekam eine Taschenlampe und ging kaffeetrinken.« Die durch die schwedische Sprache entstehenden multikulturellen Missverständnisse werden immer häufiger vor Gericht behandelt. Aber seitdem muslimische Schüler ja schon in der Grundschule Arabisch lernen, dürfte es eine Frage der Zeit sein, bis man überall in Schweden anstelle von »fik« das Wort »kahwa« (arabisch für Kaffee) verwendet. Schweden-Touristen sollten sich schon einmal darauf einstellen.

 

In keiner anderen schwedischen Stadt leben mehr Muslime in integrationsfeindlichen Parallelgesellschaften als in Malmö. Die Regierung hatte lange Zeit darauf gehofft, dass sich die Lage doch noch ändern werde. Aber ebenso wie in Frankreich, Großbritannien und in Belgien haben inzwischen auch in Malmö junge Muslime »ihre« Stadtviertel zu »No-Go-Areas« erklärt und greifen immer öfter auch Polizisten an, die ohne ihre Erlaubnis in diese Stadtviertel kommen. Über solche Vorfälle berichteten die Zeitung The Local und das schwedische Radio. In solchen Meldungen heißt es über die Randalierer nur, der betreffende Stadtteil Malmö-Rosengarten habe den »höchsten Ausländeranteil in Schweden« und die Arbeitslosigkeit sei »hoch«. Malmö betreffend haben wir telefonisch von der Polizei erfragt, wer denn die Randalierer sind. Die erstaunliche Antwort: junge Mitbürger aus dem islamischen Kulturkreis, »aber das dürfen Sie so nicht schreiben!«.

 

Über die multikulturellen Mitbürger von Malmö berichtete im Dezember 2006 auch die Neue Zürcher Zeitung. In dem Bericht heißt es: »In Rosengård bei Malmö, Skandinaviens berüchtigtster Enklave, wohnen 22 000 Menschen in Betonblocks. 90 Prozent von ihnen sind Türken, Afghanen, Somalier und Araber. Die Hälfte der Bewohner ist unter 18 Jahre. Hier kann man ohne Berührung mit der schwedischen Gesellschaft leben, vom Sozialamt einmal abgesehen. Arabisch ist Schulsprache. In Herrgården, einer Siedlung des Viertels, die 5000 Menschen beherbergt, gehen gerade zehn Prozent der Frauen und 16 Prozent der Männer zwischen 20 und 64 Jahren einer Arbeit nach.« – »Die Religion regelt ihr ganzes Leben«, schreibt der Soziologe Aje Carlbom, der drei Jahre in Rosengård wohnte. »Fabrikschließungen haben die schlecht ausgebildeten Muslime aus dem Arbeitsmarkt gedrängt. Die Religion vermittelt ihnen Stolz und Würde.«

 

Stolz und Würde vermittelt den Einwohnern also ihre Religion. Manch ein Leser mag nun die Frage stellen, ob denn auch die negativen Begleiterscheinungen der Einwanderung etwas mit dieser Islam-Religion zu tun haben könnten. Wir wollen uns hier nicht in theologischen Fragen verzetteln und erklären deshalb: Das alles hat zumindest mit Muslimen zu tun. Denn es sind Muslime, die öffentlich zu Vergewaltigungen und zum sexuellen Missbrauch von Kindern aufrufen. Einer der umschwärmtesten Befürworter des Kindesmissbrauchs war der Gründer der Islamischen Republik Iran, Ajatollah Chomeini. Chomeini ist eindeutig und kaum falsch zu verstehen: »Ein Mann kann sexuelles Vergnügen von einem Kind haben, das so jung ist wie ein Baby. Jedoch sollte er nicht eindringen, das Kind für Sexspiele zu gebrauchen ist möglich.« Wenn schiitische Muslime wie Chomeini oder sunnitische Autoritäten wie Imam Shahid Mehdi den sexuellen Missbrauch von Frauen und Kindern rechtfertigen – dann hat das zumindest mit Muslimen zu tun.

 

In vielen europäischen Staaten gibt es Studien und repräsentative Untersuchungen über die Bildungsferne der Mitbürger aus dem islamischen Kulturkreis (siehe dazu etwa das Belgien-Kapitel). Auch in Schweden musste die Regierung im Frühjahr 2008 zur Kenntnis nehmen, dass die Mitbürger aus dem islamischen Kulturkreis Bildung offenkundig als Luxus betrachten. Im Januar 2008 wurde eine Studie veröffentlicht, die mit ungewohnt drastischen Worten diese Bildungsferne beschreibt. Da heißt es, junge Zuwanderer aus Somalia, dem Irak und Afghanistan kämen »direkt aus dem Mittelalter«. 30 Prozent der Zuwandererkinder aus dem islamischen Kulturkreis im Alter von 13 bis 20 Jahren könnten weder lesen noch schreiben. Diese Kinder stellten inzwischen statistisch gesehen 20 Prozent der Grundschüler – und in zehn Jahren würden es 30 Prozent sein. Zwischen schwedischen und diesen Kindern lägen »etwa tausend Jahre«. Die Autoren der Studie wollten niemanden beleidigen. Dennoch stiftete ihre Studie gewaltigen öffentlichen Aufruhr, was dazu führte, dass sich die Autoren bald nach der Veröffentlichung öffentlich für ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse entschuldigten. Zuvor hatte der schwedische Muslim Servat Barzangi von der Sabrini-Moschee erklärt, man lebe doch schließlich in einer globalisierten Welt. Und in jedem Land gebe es Internetzugänge. Deshalb könne zwischen schwedischen und den kritisierten Einwandererkindern kein großer Unterschied bestehen. Das sei schlicht nicht möglich. Die Wissenschaftler beugten sich dieser interessanten Weltsicht.

 

Nun darf man das alles zwar wissen – in Schweden aber vieles davon aufgrund der strikten Anti-Diskriminierungsgesetze nicht mehr sagen. Am 25. Mai 2005 wurde der Schwede Bjorn Bjorkqvist zu zwei Monaten Gefängnis verurteilt, weil er folgenden Satz von sich gegeben hatte: »Ich glaube nicht allein zu sein, wenn ich mich krank fühle, nachdem ich lesen muss, wie schwedische Mädchen von Immigranten-Gangs vergewaltigt werden.«267 Umgekehrt ist es allerdings straffrei, wenn schwedische Männer von einer Schwedin diskriminiert werden. Die schwedische Feministin Joanna Rytel hatte am 11. April 2004 in der Zeitung Aftonbladet einen Artikel unter der Überschrift »Jag tänker aldrig föda en vit man« (»Ich würde nie einen weißen Sohn gebären«) verfasst, in dem sie ihren Hass auf schwedische Männer und die Vorzüge islamischer Gemächer beschrieb. Die angerufene Staatsanwaltschaft teilte am 19. April des Jahres mit, die Anti-Diskriminierungsgesetze würden nur für ethnische Minderheiten gelten und seien nicht für Schweden bestimmt. So darf denn ein Hamid ungestraft erklären, es sei doch nicht schlimm, ein schwedisches Mädchen zu vergewaltigen. Schließlich werde schwedischen Mädchen ja danach geholfen, und außerdem müssten muslimische Mädchen bis zur Ehe jungfräulich bleiben. So nimmt denn die Welle der Vergewaltigung in Schweden kein Ende – und es muss eine politisch korrekte Erklärung dafür gefunden werden. Die – seriöse – Tageszeitung Aftonbladet sorgte in diesem Zusammenhang mit folgender Schlagzeile für Aufsehen: »Sommerzeit – Vergewaltigungszeit«. In dem Artikel beschrieb man die wachsende Zahl der Vergewaltigungen und brachte eine plausible Erklärung dafür: den Klimawandel. Ja, Sie haben richtig gelesen, der Klimawandel ist schuld.

 

In Rinkeby, einem mehrheitlich von muslimischen Mitbürgern besiedelten Vorort von Stockholm, haben 17 Prozent der Jungen bei einer Umfrage im Jahre 2007 eingestanden, schon einmal ein Mädchen mit Gewalt zum Sex gezwungen zu haben. Und 31 Prozent dieser Jungen gaben an, ihr Opfer dabei so brutal behandelt zu haben, dass dieses anschließend ins Krankenhaus musste.

 

Man kann die »Schönheiten« des islamischen Kulturkreises in Schweden allerdings nicht nur auf Vergewaltigungen beschränken. Nadil Pekgul, eine der bekanntesten Muslimas Schwedens und von 1994 bis 2002 Parlamentsabgeordnete der Sozialdemokraten, ist aus ihrem Wohnort Tensta – einem Vorort von Stockholm – weggezogen, weil sie die dortige Einwandererkriminalität ihren Kindern nicht mehr zumuten konnte. Sie berichtete darüber, dass in dieser Muslim-Hochburg die Männer kugelsichere Westen tragen – aus Angst vor der grassierenden Kriminalität. Das aber ist kein Einzelfall. Die New York Times hatte im Februar 2006 einen langen Bericht über den Islam vor den Toren des Wohlfahrtsstaates Schweden verfasst – und den Verfall des Landes aufgezeigt. Darin beschreibt der Autor schwedische Stadtviertel, in denen Muslime leben – Muslime aus Somalia, dem Irak, aus Pakistan, Marokko, Tunesien, Algerien … Und er beschreibt, dass 40 Prozent von ihnen von staatlicher Sozialhilfe leben. Sie integrieren sich nicht. Sie suchen ihre Zukunft in der Kriminalität und im radikalen Islam. Der New-York-Times-Autor nennt Schweden das am meisten islamisierte Land Europas. Er beschreibt muslimische Kinder, die nicht aus Frust, sondern aus »Spaß« Fahrzeuge anzünden. Aus reinem Spaß zertrümmern sie auch die Scheiben der vorbeifahrenden Busse. Das kostet allein die Stadt Göteborg umgerechnet 350 000 Dollar im Jahr. Polizisten, Feuerwehrleute und Notärzte werden von den jungen Migranten regelmäßig angegriffen. Ihre »Identität« bekommen Letztere in den Moscheen. Auf die Frage, ob die Polizei denn wisse, was in den Moscheen so gepredigt werde, antwortet ein Polizist: »Nein.« Der Autor lässt keinen Zweifel daran, dass die Migranten das schwedische Sozialsystem ausplündern – und Spaß dabei haben. Der Spaßfaktor ist für die jungen Zuwanderer offenkundig sehr wichtig. Je mehr Spaß sie haben, umso eher berichten die Medien über sie. Alles, was sie tun müssen, ist, Spaß mit soziologischem Gequatsche von »sozialer Benachteiligung« zu verbinden. Das haben die Einwandererkinder inzwischen überall in Europa verstanden. Die Bandbreite dieser gewalttätigen Spaß-Veranstaltungen sieht man in französischen Vorstädten (Banlieus), in britischen und dänischen Moslem-Ghettos und natürlich auch in Schweden. Dort hatten unsere geschätzten Mitbürger beispielsweise bei den beliebten »Ramadan-Unruhen«, die offenkundig überall in Europa Festspiel-Charakter bekommen, im Oktober 2006 Teile von Göteborgs Immigrantenvierteln verwüstet. Von den Anhängern der »Religion des Friedens« gab es zu jener Zeit aus Göteborg auch ein hasserfülltes Video, das Sie sich im Internet anschauen können, um einen Eindruck von der kulturellen Bereicherung durch die Ramadan-Unruhen in Schweden zu bekommen. Anfang August 2007 zog wieder einmal eine marodierende Immigranten-Jugendbande durch den Göteborger Muslim-Vorort Angered. 15 Polizeieinheiten mussten eingreifen, um der brandstiftenden Gruppe Einhalt zu gebieten, die eine Schule, einen Block mit Apartmenthäusern und ein Kaffeehaus in Brand gesetzt hatte. Teile des Immigrantenviertels mussten von der Polizei abgeriegelt werden. Der Autor hat mit der Polizei über die schrecklichen Brandstiftungen gesprochen. Erschreckend war, dass es vielen der Brandstifter nach Polizeiangaben gelungen ist, unerkannt zu entkommen. Schwedische Augenzeugen berichteten der Polizei, dass die weitaus meisten Täter Kinder aus orientalischen Einwandererfamilien waren. Und sie hielten zusammen, sie wollten einfach nur »Spaß« haben.

 

In der Freizeit gilt es, sich selbst zu beweisen: Immer häufiger werden ethnische Schweden von muslimischen Gangs angepöbelt oder zusammengeschlagen, auch Kirchen werden mitunter angezündet. Ein skandinavischer Kommentator nennt die Entwicklung in Schweden im Christan Science Monitor eine »eurabische Horrorgeschichte eines utopistischen Multikulturismus«. Vor 15 Jahren gab es drei Muslim-Ghettos in Schweden, heute sind es fast 150. Malmö ist ein typisches Beispiel dafür. Die Stadt hat eine der höchsten Konzentrationen von Muslimen in ganz Europa. Die Polizei gesteht dort inzwischen öffentlich ein, was viele Skandinavier schon seit langer Zeit wussten: Sie kontrollieren die Situation in der drittgrößten Stadt der Nation nicht mehr. Die Stadt wird in der Realität von gewalttätigen Banden islamischer Immigranten beherrscht. Manche Muslime leben seit 20 Jahren in der Region Rosengård/Malmö, können aber noch immer kein Schwedisch schreiben oder sprechen. Rettungssanitäter werden mit Steinen und Waffen attackiert und weigern sich, Schwerverletzten in der Region ohne Polizeieskorte zu helfen. Die Einwanderer spucken sie zudem an, wenn sie zur Hilfe kommen. Die Polizei weigert sich seit Langem schon, in bestimmte Stadtteile von Malmö zu fahren. Dahin fährt man dann nur mit gepanzerten Fahrzeugen oder aber mit Wachmannschaften, die sicherstellen sollen, dass die eigenen Fahrzeuge nicht während eines Einsatzes von muslimischen Jugendlichen demoliert werden.

 

Im Sommer 2004 wurden von Migrantenkindern alle 600 Fenster einer Schule in Malmö eingeschlagen. Das Einschlagen von Fenstern alleine kostet die Stadt Millionen pro Jahr. Fahrer von Stadtbussen sind gezwungen, die Immigrantenghettos zu meiden, da ihre Fahrzeuge dort sonst auf Jugendliche treffen, die mit Steinen und Flaschen werfen.

 

In Schweden betrachtet man vieles als kulturelle Bereicherung, etwa arrangierte Ehen unter Muslimen. Was in Kontinentaleuropa eher Kopfschütteln und Ablehnung hervorruft, stößt in Schweden auf Begeisterung. Immerhin sehen schwedische Politiker arrangierte Ehen als »positive Tradition « an: eine kulturelle Angewohnheit, deren Erhaltung den Immigranten auch in Schweden erlaubt sein sollte. Die schwedische Regierung betrachtet die Einmischung in arrangierte Ehen als Eingriff in die Privatsphäre. Zudem können schwedische Paare Familienzusammenführung beantragen, selbst wenn sie sich noch niemals begegnet sind – solange die Heirat in einer Kultur stattfand, in der die Eltern traditionellerweise Ehen für ihre Kinder arrangieren – wie in islamischen Staaten üblich.

 

Schweden ist nun einmal eines der multikulturellsten Länder der Welt. Und man geht auf die Neubürger mit offenen Armen zu: Professor Stefan Lindskog, einer der bedeutendsten Juristen des Landes, hat mithilfe von Abgeordneten eine Gesetzesinitiative unternommen, um Polygamie (Vielehe) in Schweden zu legalisieren. Er befand, der Staat dürfe die Religionen nicht einschränken. Diese Auffassung vertritt der bekannte Jurist auch in einem Gutachten, über das man in Schweden seither viel diskutiert.278 Vielleicht wird ja in Schweden dann auch der Duftstoff »Eau de Polygamie« in den Parfümerien ein Renner. Das Werbevideo des bislang noch nicht käuflichen Produktes gab es jedenfalls 2007 schon im Internet. Produziert wurde es in Malmö.

 

Die Schweden haben eben für alles Verständnis. Aber es gibt Berichte, da wähnt man sich zunächst einmal an den 1. April erinnert. In Schweden befasste sich im Dezember 2007 der »Ombudsmann gegen ethnische Diskriminierung« mit der Frage, ob es diskriminierend sei, dass in Schweden in einigen Orten am Arbeitsplatz schwedisch gesprochen werden soll. Ombudsmann Katri Linn hatte erfahren, dass in den Städten Uppsala und Enköping schwedische Gewerkschaften und Gemeinden eine schriftliche Vereinbarung unterzeichnet hatten, wonach dort an den Arbeitsplätzen schwedisch gesprochen werden solle. Das rief ihn natürlich auf den Plan, denn warum sollten – so seine Auffassung – unsere zuwandernden Mitbürger während der Arbeitszeit nicht ihre Sprachen sprechen. Die islamischen Mitbürger lieben diesen Ombudsmann seither.

 

Selbstverständlich muss man aus muslimischer Sicht auch schwedischen Künstlern, die sich kritisch mit dem Islam in Schweden befassen, das Handwerk legen. Der schwedische Künstler Lars Vilks bekommt die Folgen seiner künstlerischen Islam-Kritik seit dem Sommer 2007 Tag für Tag zu spüren. Er lebt unter Polizeischutz. 150 000 Dollar sind auf seinen Kopf ausgesetzt. Die Summe erhält derjenige, der dem Künstler die Kehle durchschneidet und den Kopf abtrennt. Was hatte Lars Vilks getan? Er hatte Mohammed in einer Karikatur dargestellt, hatte einem Rudelhund den Kopf von Mohammed aufgezeichnet. Der Mann ist Professor an der Kunsthochschule Bergen. Im Sommer 2007 wurde er aufgefordert, an einer Ausstellung mit dem Motto Der Hund in der Kunst teilzunehmen. Er zeichnete einen Hund – und Mohammed. Die Leiter der Ausstellung bekamen Angst. Darf man so etwas in Schweden? Sie entfernten seine Kunstwerke, eine Zeitung druckte sie. Und schon hatte auch Schweden einen Karikaturenstreit.

 

Lars Vilks wurde 2007 von einer fast schon unheimlichen Untergrund-Kunst-Bewegung inspiriert, auf die man seither häufiger in Schweden trifft. Da werden im ganzen Land in der Mitte der Verkehrskreisel nachts von Unbekannten Hunde-Skulpturen aufgestellt. Es sind verschiedene Gruppen, die das tun: Die einen demonstrieren für eine großzügigere Förderung der Künstler, andere wollen Muslime mit solchen Hunden beleidigen, andere haben gar keine Botschaft. Niemand kann diese unkontrollierten Protestaktionen stoppen. Lars Vilks hatte sich das lange angeschaut. Und so dann eines Tages Bilder gemalt, die den Islam-Begründer Mohammed als Hund darstellten. Mittlerweile kann er sich – wie bereits geschrieben – nicht mehr frei bewegen, er erhielt mehrere Todesdrohungen. Unter anderem schrieben ihm schwedische Muslime, sie würden ihn »abschlachten wie ein Schwein«. Weltweit demonstrierten und randalierten Moslems – und es gibt natürlich auch eine Todes-Fatwa gegen den Künstler. Wie üblich bestellten islamische Staaten die schwedischen Botschafter ein und zeigten sich schockiert.280 Die schwedischen Diplomaten bekundeten, wie unendlich leid es ihnen tue, dass die Gefühle von Muslimen verletzt worden seien. All das hat Lars Vilks nicht geholfen. Er lebt weiterhin unter Polizeischutz. Zudem hat er eine Konsequenz aus der Affäre gezogen: Er hat seinem Hund den Namen »Mohammed« gegeben.

 

Völlig unbeabsichtigt brachte der Künstler Lars Vilks sogar eine schwedische Partei in arge Bedrängnis. Denn die schwedische Post hat Angst vor den Muslimen des Landes. Sie lieferte in jenen Tagen im November 2007 die offizielle Zeitung der Schwedischen Demokraten (Sverigedemokraterna) nicht aus. In der Zeitung war eine Karikatur des schwedischen Künstlers Lars Vilks abgebildet. Die Mitarbeiter der Post hatten Angst davor, von Muslimen bei der Auslieferung der Zeitung überfallen und angegriffen zu werden.

 

Bisweilen haben Muslime bei ihren Demonstrationen gegen Schweden und die Mohammed-Karikaturen auch schwedische Flaggen verbrannt. Mitunter waren die protestierenden Muslime allerdings nicht sonderlich gut informiert. In Pakistan verbrannten Muslime im September 2007 eine »schwedische« Flagge – und erklärten dabei unwissentlich einer kleinen Insel den Krieg: Öland. Öland ist eine 137 Kilometer lange Ostseeinsel, es handelt sich bei ihr um die kleinste Provinz Schwedens. Die Flagge von Öland hat ein gelbes Kreuz auf grünem Grund, die schwedische Flagge ein gelbes Kreuz auf blauem Grund. Die pakistanischen Muslime hatten eine grüne Flagge mit gelbem Kreuz – die Flagge von Öland – öffentlich verbrannt: Nun wusste man in Öland nicht so recht, ob das eine Kriegserklärung war. Immerhin hatte man den Bewohnern des Landes mit der Verbrennung der grün-gelben Flagge und den begleitenden Mordaufrufen eindeutig mit dem Tod gedroht. Die Künstler von Öland reagierten auf die Bedrohung ihrer Heimat sofort: Sie entwarfen eine neue offizielle Flagge Ölands – auf die sie auch noch die Karikatur von Lars Vilks aufdruckten. Mohammed als Hund auf der Flagge Ölands. Nun könnte Öland unter Islamisten weltberühmt werden. Unterdessen riefen Mulime zum Boykott schwedischer Produkte auf und veröffentlichten Listen mit den Namen schwedischer Unternehmen.

 

Die Öland-Geschichte klingt irgendwie lustig. In Schweden, Norwegen und vielen anderen europäischen Staaten mag man darüber nicht lachen. Ikea hat seit Jahren schon weithin sichtbare Zeichen gesetzt. Seit 2005 bekommen muslimische Ikea-Mitarbeiterinnen auf Wunsch ein Dienst-Kopftuch. Deutlich sichtbar prangt auf diesem dunklen Kopftuch das Logo des Unternehmens. Apropos Kopftuch: Allah hat ja alle Frauen mit Schönheit ausgezeichnet. Und diese Schönheit darf nicht missbraucht werden. Daher gebietet Allah den muslimischen Frauen, ihren Körper zu verhüllen. Durch das Tragen des Hijab zeigt eine Muslima ihre Bereitschaft, Allah zu dienen – so behaupten es Muslime. Der Hijab »befreit« aus islamischer Sicht die Frauen, indem ihr die Würde zurückgegeben wird. Frauen, die den Hijab tragen, werden im islamischen Kulturkreis angeblich nicht mehr als Lustobjekte betrachtet. Die Frau wird als anonymes Wesen vor Unterdrückung und Erniedrigung geschützt. So sehen es jedenfalls gläubige Muslime. Und so gibt es bei Ikea für Muslimas eben ein Dienst-Kopftuch, aber natürlich keine »Dienst-Kippa« für Mitarbeiter jüdischen Glaubens.

 

Trotz der Ikea-Kopftuch-Initiative bekam der multikulturelle schwedische Möbelkonzern dennoch ein Problem – allerdings in Norwegen. Nachdem der schwedische Künstler Lars Vilks Mohammed karikiert hatte, forderten Muslime weltweit den Boykott schwedischer Produkte. Betroffen war vor allem Ikea. Muslime forderten zunehmend auch ein Verbot der schwedischen Flagge vor Ikea-Läden – wegen des Kreuzes. In dieser Situation war für das Unternehmen kein Platz für multikulturelle Experimente, der Umsatz muss stimmen. Und den bringen eben immer öfter auch Muslime. Dummerweise kam ein iranischer Ikea-Mitarbeiter daher – und forderte im Ikea-Unternehmen mehr Respekt vor der skandinavischen Kultur. Der 47 Jahre alte Iraner Ibrahim Batmandi war aus dem Iran nach Norwegen geflohen, weil er die norwegische Demokratie den Mullahs in Iran vorgezogen hatte. In Norwegen glaubte er beim schwedischen Möbelkonzern Ikea einen Arbeitgeber gefunden zu haben, der seine Werte teilte. Das sah er dann im Sommer 2007 allerdings etwas anders: Ikea hatte den Iraner auf die Straße gesetzt – gefeuert, weil er einer vollverschleierten muslimischen Ikea-Angestellten gesagt hatte, der Hijab sei doch in Norwegen wahrlich nicht erforderlich, sie befinde sich doch in einem freien Land. Die vollverschleierte Ikea-Angestellte beschwerte sich – und der Möbelriese stellte sich auf ihre Seite. Man feuerte den Iraner Ibrahim Batmandi, der seither die (Ikea-) Welt nicht mehr versteht. Ikea behauptet allen Ernstes, es sei »Rassismus«, wenn der Iraner Ibrahim Batmandi (ein Muslim) eine Muslima in Norwegen dazu auffordere, in einem freien Land ihren Hijab zumindest während der Arbeit im Kundenverkehr abzulegen und sich an die Sitten und Gebräuche der Norweger anzupassen und sich zu integrieren. Herr Ibrahim Batmandi hat sich das alles nicht von Ikea bieten lassen. Immerhin hatte er vor seiner Flucht nach Norwegen als Verfolgter des Mullah-Regimes in Iran im Gefängnis gesessen. Vor dem Gericht in Oslo bekam der Mann Recht. Das Gericht bescheinigte ihm, es sei nicht rassistisch, wenn er Ikea-Angestellte in Norwegen darauf aufmerksam mache, dass sie sich in einem freien Land nicht voll verschleiern müssten. Ikea musste den Mann inzwischen wieder einstellen.

 

Wir erinnern daran, dass Ikea in Skandinavien seit Jahren schon alle Christbäume entfernte und Schweinefleisch aus den Restaurants verbannte, weil all das Muslime möglicherweise beleidigen könnte. Der Druck der Kunden veranlasste das Möbelunternehmen, die Entscheidungen rückgängig zu machen.

 

Schweden zerstört sich mit einer in der Menschheitsgeschichte noch nie da gewesenen Geschwindigkeit selbst. Schweden hat allein im Jahr 2006 fast so viele Asylanträge von Irakern bewilligt wie alle anderen europäischen Länder zusammen. Einheimische Schweden, die in einem Land leben, das vor nur 30 Jahren eines der ethnisch homogensten Länder war, werden innerhalb weniger Jahrzehnte zur Minderheit in der eigenen Nation werden, wenn der derzeitige Trend anhält.

 

Auch in den schwedischen Schulen nimmt man Rücksicht auf die neuen Mitbürger. Schon verbieten die ersten Schulen ihren Schülern, auf Klassenfotos die schwedische Flagge zu zeigen. Die schwedische Flagge enthält seit 1663 ein Kreuz. Schweden war bislang ein mehrheitlich christliches Land. Weil sich das allmählich ändert, ist die schwedische Flagge nicht mehr überall willkommen, auf Klassenfotos der südschwedischen Stadt Karlshamn etwa. Schüler sollen auf solchen Aufnahmen jedenfalls keine Kleidung mehr tragen, auf denen die schwedische Flagge abgebildet ist. Denn einige schwedische Mitbürger könnten diese als »ausländerfeindlich« und »rassistisch« ansehen, so die offizielle Begründung.

 

Schweden dürfen sich nicht wehren. Sie dürfen die Wahrheit nicht sagen. Das betrifft die Medien ebenso wie Privatpersonen. Ein Beispiel: Am 9. Juni 2008 berichtete die schwedische Zeitung The Local darüber, dass die Gewalt in den Familien ein erschreckendes Ausmaß angenommen habe – »Honour violence widespread in Sweden« lautete die Überschrift. Danach werden 60 Prozent der schwedischen Sozialarbeiter inzwischen mit Fällen von »Ehren-Gewalt« in den Familien konfrontiert. Der unbefangene Leser muss zwangsweise den Eindruck gewinnen, dass ethnische Schweden einen übersteigerten Ehrbegriff entwickelt haben und daheim immer wieder ausrasten. Dieser Eindruck ist allerdings falsch. Die Medien dürfen vielmehr nicht mehr schreiben, dass nicht ethnische Schweden, sondern die Neubürger diese kulturelle »Bereicherung« ins Land gebracht haben.

 

Auch Privatpersonen und Politiker müssen schweigen. Das Äußern der Wahrheit wird aus Gründen der politischen Korrektheit bestraft. Dahn Pettersson, ein Lokalpolitiker, wurde zu einer Geldstrafe von 18 000 Kronen – rund 1940 Euro – verurteilt, weil er geschrieben hatte, dass 95 Prozent des Heroins von muslimischen Albanern aus dem Kosovo ins Land gebracht werden. Das ist eine Tatsache. Nur sagen darf man diese nicht mehr. Die Albaner Feriz und Pajtim dürfen dagegen in den Zeitungen des Landes frei erklären, wie und warum sie in ihrer Freizeit gern Schweden zusammenschlagen: »Wir kreisen ihn ein und schlagen und treten ihn so lange, bis er sich nicht mehr wehrt«, sagt Feriz. Und Pajtim fügt hinzu: »Wenn sie verletzt werden, dann sind sie selber daran schuld, weil sie schwach sind. (…) Viele von uns waren in Banden, die im Kosovo gegen die Serben kämpften. Wir haben Gewalt im Blut.«

 

Bodil Schibli hat es im Juli 2008 gewagt, das Rede-Tabu der Schweden zu brechen. Die Frau war bis Februar 2008 Richterin. Fast alle schwedischen Zeitungen zitierten die Frau, die nach ihrer Pensionierung an die Öffentlichkeit ging, weil sie nichts mehr zu befürchten hatte. Sie forderte mehr Schutz der Schweden vor »fanatischen Immigranten«, die »keinen Grund hätten«, in Schweden zu sein. Und sie forderte dazu auf, den Islam und dessen Verbreitung in Schweden zu verbieten. Sie behauptete, dass »90 Prozent der Richter in Schweden« ihre »Auffassung teilen«. Wenige Tage nach der spektakulären Erklärung der pensionierten Richterin Bodil Schibli schockierte ein Gericht der Stadt Jönköping die schwedischen Muslime. Jönköping liegt im Nordwesten der Provinz Småland und wurde durch den Vorort Huskvarna, in dem Elektrogeräte hergestellt werden, weltberühmt. Das Strafgericht verurteilte einen Moslem, der versucht hatte, seine Frau zu ermorden, zu acht Jahren Haft und zur anschließenden Deportation in sein Heimatland. Das wäre nicht der Erwähnung wert. Die Richter lieferten jedoch eine Urteilsbegründung, die es in sich hatte: Sie nannten die islamische Religion und den islamischen Kulturkreis als Motiv für den Mordversuch. Die Haltung des Moslems, der Frauen als minderwertige Wesen ansehe, sei eben entscheidend durch seine Religion und durch seinen islamischen Kulturkreis geprägt. Nach diesem Urteil und seiner Begründung brach ein Sturm der Entrüstung aus – Muslime fühlten sich »beleidigt«. Masoomabai Takisdotter Virani, Sprecherin der schiitischen Moslems von Jönköping, verurteilte die Urteilsbegründung scharf und protestierte gegen die »Beleidigung « ihrer Religion. Alle anderen Moslem-Verbände schlossen sich den Protesten an. Der Ombudsmann für Diskriminierungsfälle wurde angerufen. Nun sind aber auch in Schweden Richter unabhängig. Er ersuchte die Richter höflich, künftig ethnische und religiöse Hintergründe in ihren Urteilen doch bitte möglichst nicht mehr zu erwähnen …

 

Zuwanderer können von schwedischen Gerichten häufig Milde erwarten. Obwohl Muslime in der Öffentlichkeit damit prahlen, dass Juden und Christen Zielscheiben für sie seien, ist das kein Hassverbrechen. Aber es ist ein Hassverbrechen und Rassismus, wenn Muslime in Schweden nicht immer Halal-Würstchen angeboten bekommen oder wenn Muslimas nicht überall dort, wo sie wollen, einen Burka genannten Stoffkäfig tragen dürfen.

 

Muslime dürfen sich durchaus rassistisch verhalten – ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden: In der südschwedischen Stadt Blekinge hatte ein palästinensischer Arzt im Krankenhaus Weihnachten 2006 einer Amerikanerin die notwendige medizinische Behandlung verweigert. Der Mitbürger gab an, Amerikaner nicht zu mögen. Die entsetzten Krankenschwestern rieten der das Weihnachtsfest bei Verwandten in Schweden verbringenden Amerikanerin, den Vorfall publik zu machen. Das tat sie denn auch. 820 schwedische Kronen, die die Frau vor der »Behandlung« vorab bezahlen musste, wurden ihr zurückerstattet. Der Arzt allerdings darf weiter praktizieren.

 

Man darf muslimischen Rassismus ebenso wenig kritisieren wie den Völkermord der Türkei an den Armeniern. Das hat einen schwedischen Wissenschaftler, der die türkische Geschichte aufarbeitete, wohl das Leben gekostet. Man weiß, dass die Türkei sich schwer damit tut, ihre Vergangenheit aufzuarbeiten. Schon die Sultane des türkischen Ottomanenreiches machten Nicht-Muslimen das Leben schwer. Die »Anerkennung« als »Christen« war mit einem Leben in Ghettos und hohen Steuern verbunden. Mit dem Eintritt des Ottomanenreichs in den Ersten Weltkrieg im Jahre 1915 schäumte der türkische Nationalismus über. Schlagartig verschlimmerte sich die Lage der Christen armenischer, griechischer oder assyrischer Abstammung. Die Anhänger der von Mustafa Kemal Pasha (dem späteren ersten türkischen Präsidenten Kemal Atatürk) geführten »Jungtürkischen Bewegung« beschuldigten sie der Unterstützung ihrer Kriegsgegner, der Engländer und Franzosen. Aus minderwertigen »Dhimmis« waren über Nacht Staatsfeinde geworden. Es waren türkische Soldaten, die die Massaker von 1915 bis 1918 durchführten, denen bis zu 1,5 Millionen armenische und 750 000 assyrische Christen zum Opfer fielen. Zwei Drittel der Assyrer wurden enthauptet, weshalb diese Christen die Gräuel in der eigenen Sprache als »Seyfo« (»Schwert«) bezeichnen. Wer den Genozid an den Armeniern und Assyrern erwähnt, riskiert in der Türkei bis heute eine Freiheitsstrafe. Auch im Ausland unternimmt die Türkei viel, um Menschen, die über den Völkermord an Christen in der Türkei berichten wollen, mundtot zu machen. In Schweden erforschte der 40 Jahre alte Wissenschaftler Fuat Deniz an der Örebro-Universität die türkischen Gräueltaten. Im Dezember 2007 wurde er ermordet, man erstach ihn. Seine Kollegen berichten, er sei wegen seiner Forschungen über den Völkermord an den Armeniern zuvor mehrfach bedroht worden.

 

Zwei Drittel der Schweden zweifeln heute daran, dass der Islam mit der schwedischen Gesellschaft vereinbart werden kann. Doch im Parlament gibt es keine Debatte über Multikulturalismus, Islam oder gar die Kriminalität von Muslimen im Land. Das Gegenteil ist der Fall: Die Sozialdemokratische Partei Schwedens pflegt offizielle und freundschaftliche Kontakte mit der radikal-islamistischen Muslimbruderschaft, der Mutterorganisation von Terrorgruppen wie Gamaat al-Ismijja, Hamas und islamischen Dschihad-Gruppen. Abdulkader Habib, ein muslimisches Mitglied der schwedischen Sozialdemokraten, freut die Entwicklung.

 

Schwedische Sozialdemokraten haben ein Abkommen mit der Muslimbruderschaft geschlossen. Danach werden die schwedischen Sozialdemokraten alles unternehmen, um den Islam von schwedischen Bürgern nicht weiter »beleidigen« zu lassen. Sie fördern die weitere Islamisierung des Landes – und im Gegenzug empfiehlt die Muslimbruderschaft den in Schweden lebenden Muslimen, die Sozialdemokraten zu wählen. Der Ausverkauf des Landes hilft beiden Seiten.

 

Die schwedischen Politiker verbeugen sich, wenn muslimische Führer die stärkere Beachtung des Islam fordern. Mahmoud Aldebe, Führer der Sveriges Muslimska Förbund (Muslimischen Vereinigung von Schweden), schlug zum ersten Mal 1999 vor, die Scharia in Schweden einzuführen. Damals hatten die schwedischen Politiker noch Bedenken, heute beugt man sich mehr und mehr dem Druck. 2006 forderte der gleiche Mann die Einführung Islam-konformer Familiengesetze in Schweden, die Einführung der Scharia im Ehe- und Familienrecht. Zeitgleich drang der Muslimverband Sveriges Muslimska Förbund auf einheitliche Schulklassen für Muslime in öffentlichen Schulen, in denen den islamischen Kindern ihre Religion und die Sprache ihres ursprünglichen Heimatlandes von Imamen gelehrt werden, und »dass durch zinslose Darlehen durch städtische Behörden in jeder Stadt der Bau einer Moschee ermöglicht wird«. All das geschieht, um zu demonstrieren, dass »der Islam ein Existenzrecht in Schweden hat«, und um »den Status von Muslimen sowie den ihnen entgegengebrachten Respekt zu steigern«. Anders als 1999 gab es keinen Aufschrei. Nein, nun diskutiert man ernsthaft darüber, ob man Muslime in Schweden nicht zu sehr diskriminiert und ihnen nicht vielleicht weiter entgegenkommen sollte. Nima Sanadaji behauptet in seinem Bericht Die unheilige schwedische Allianz vom Mai 2006, die schwedischen Sozialdemokraten seien ein Bündnis mit dem radikalen Islam eingegangen – um mehr Wählerstimmen unter den schwedischen Muslimen zu bekommen.

 

Ola Johansson, führendes Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Schwedens, hat allen Ernstes ausgerechnet das Buch Soziale Gerechtigkeit im Islam des radikalen Islamisten Sayyid Qutb als Vorbild für eine Zusammenarbeit zwischen schwedischen Sozialdemokraten und Muslimen hervorgehoben. Sayyd Qutb, ein Bewunderer der Nazis und radikaler Gegner westlicher Demokratie, gilt als geistiger Vordenker heutiger islamistischer Terrorgruppen. Ausgerechnet der 1966 in Ägypten wegen Terrorunterstützung hingerichtete Sayyid Qutb, der den »totalen Krieg gegen den westlichen Kapitalismus« forderte, soll zur Stilikone der Zusammenarbeit zwischen beiden Seiten werden.

 

All das erinnert an eine längst vergessen geglaubte Zeit in Schweden, die sich nun zu wiederholen scheint: Im Jahre 2006 berichtete die Zeitung Dagens Nyheter, dass Schweden 1937 die deutschen Rassengesetze übernommen hatte. Nach Angaben von Professor Anders Jarlert von der Lund-Universität, der die längst vergessenen historischen Tatsachen wieder öffentlich bekannt machte, musste jeder Schwede, der eine arische Deutsche heiraten wollte (und umgekehrt), auf einem Dokument schriftlich bestätigen, dass keiner der Großeltern der/des Deutschen jüdisch war. Der Geschichtsprofessor Stig Ekman sagte gegenüber Dagens Nyheter, dass Schwedens Kultur des Schweigens und der Geheimniskrämerei ein Grund dafür sei, dass dies alles erst jetzt, Generationen später, ans Tageslicht komme. Nun muss man wissen, dass es die Sozialdemokraten waren, die 1937 bei der Einführung der Rassengesetze in Schweden die schwedische Regierung stellten. Und heute verbünden sich die schwedischen Sozialdemokraten wieder mit jenen, die eine totalitäre (Religions-) Diktatur anstreben.

 

Inzwischen dürfen muslimische Führer, die sich Kritik am Islam als »Rassismus« verbitten, in Schweden offiziell die Islamisierung fordern: Das staatliche Einwanderungsamt finanzierte eine Broschüre des Sveriges Muslimska Förbund mit dem Titel Islam für schwedische Muslime. Darin wird etwa behauptet, dass Männer das Oberhaupt der Familie sind, dass sie rationaler sind als Frauen und dass der obligatorische Sexualkunde-Unterricht an schwedischen Schulen die Moral der Muslime untergrabe. Inzwischen geht es sogar schon darum, in Schweden lebenden Moslems den Status einer zu schützenden Minderheit zu geben, ähnlich der dänischen Minderheit in Norddeutschland, deren Partei beispielsweise von der Fünf-Prozent-Klausel ausgenommen ist. Der Sveriges Muslimska Förbund forderte weiterhin, dass Scheidungen zwischen Muslimen durch einen Imam bestätigt werden sollen, mithin die Scharia angewendet wird, bevor sie rechtskräftig werden: »Es ist die Rolle des Imam zu vermitteln, sodass Familien weiterhin zusammenleben können. Das ist die größte Aufgabe, die wir haben. Scheidungskinder wollen wir nicht«, sagte der Sozialdemokrat Mahmoud Aldebe. Weitere Beispiele aus dem Forderungskatalog, den der Muslimska Förbund an alle Parteien verschickte: Muslime sollen danach für das Freitagsgebet und für andere wichtige islamische Feiertage arbeitsfrei bekommen. Imame sollen muslimische Kinder in den staatlichen Schulen in Glaubensfragen und in der Heimatsprache unterrichten – anstelle des in Schweden üblichen neutralen Unterrichts über Religionen. Auch der für Jungen und Mädchen gemeinsame Schwimm- und Sportunterricht an den Schulen müsse abgeschafft werden. Zudem sollen besondere Frauentage für Schwimmbäder eingeführt sowie zinsfreie Bankdarlehen für den Bau von Moscheen bereitgestellt werden.

 

Kaum zu glauben: Schweden beugt sich dem Druck. Schwedische Bademeister müssen es seit Januar 2008 beispielsweise respektieren, dass in Stoffkäfige gesperrte, vollverschleierte Frauen aus dem islamischen Kulturkreis öffentliche Schwimmbäder besuchen. Das hatte zu jenem Zeitpunkt ein Gericht in Göteborg entschieden. Geklagt hatten die verschleierten Mitbürgerinnen Houda Morabet und Hayal Eroglu, die im April des Jahres 2004 bei zwei Anlässen von Bademeistern in ihrer islamischen Tracht zurückgewiesen worden waren. Das Gericht entschied, das Verhalten der Bademeister sei diskriminierend gewesen. Die Damen erhielten zudem jeweils 20 000 schwedische Kronen Schmerzensgeld für das an ihnen verübte schwere Unrecht.

 

In einer Zeit, in der gebürtige Schweden von Muslimen bedroht und unterdrückt werden, fördern die Sozialdemokraten die Kolonialisierung und Islamisierung ihres Landes. In Schweden nennt man das Toleranz. Die Untergruppe der schwedischen Sozialdemokraten Veriges kristna socialdemokraters förbund lädt regelmäßig antisemitische Vortragspartner ein, so etwa im November 2005 Azzam Tamini, der in der Stockholmer Moschee auf Einladung der Gruppe Selbstmordattentate gegen israelische Zivilisten gutheißen durfte. Der Journalist Salam Karam hat in diesem Zusammenhang 2005 in der Zeitung Expressen einen Bericht veröffentlicht, in dem er auf die Förderung radikaler Tendenzen unter Muslimen durch die schwedischen Sozialdemokraten hinweist. Er schreibt, dass führende radikale Muslimvertreter Mitglieder der sozialdemokratischen Partei seien, die eine Tendenz entwickelt habe, im Interesse der islamischen Wählerstimmen wegzuschauen. Das aber diene in Schweden nur radikalen Islam-Gruppen, wie etwa der Muslimbruderschaft.

 

Wen verwundert es da, dass in Schweden Radio Islam auf der Frequenz 88, unter Neonazis ein Kürzel für »Heil Hitler«, eine Lizenz erhielt? Radio Islam wird von dem antisemitischen Holocaust-Leugner Ahmed Rami betrieben. Auf seinen Webseiten werden Hitlers Mein Kampf und die Protokolle der Weisen von Zion angeboten. Rami genießt seit 1973 politisches Asyl in Schweden. Er ist eine der wichtigsten Schnittstellen von Islamismus und Rechtsextremismus in Europa. Rami war nicht ohne Grund nach Schweden geflohen – er war Stellvertreter von General Mohammed Oufkir. Der hatte – erfolglos – gegen den marokkanischen König geputscht. Im liberalen Schweden hatte man Verständnis für Männer wie Rami. Und der schwedische Wohlfahrtsstaat sorgte für solche Leute. Es gibt viele Männer des Schlages Rami, die in Schweden Zuflucht gefunden haben. Inzwischen ist das schwedische Sozialmodell bankrott. Der Tagesspiegel schreibt über die Migranten des Landes: »In manchen Stadtvierteln wachsen Kinder auf, ohne jemals zu erleben, dass jemand morgens zur Arbeit geht. Wenn die Schweden sehen, dass so viele Einwanderer auf Regierungskosten leben, schwindet ihr Interesse, zum derzeitigen System beizutragen. (…) Immigranten und eine Generation junger Schweden sehen sich inzwischen einem System falscher Anreize gegenüber. Wenn andere das System betrügen und damit durchkommen, wird plötzlich jeder als Idiot angesehen, der morgens aufsteht und bis spät arbeitet.« Die schwedischen Wähler haben nach mehr als sechs Jahrzehnten die Sozialdemokraten abgewählt. Der von Letzteren hinterlassene Scherbenhaufen einer »multikulturellen Einwanderung« wird die nachfolgende Generation schwer belasten. Denn das Ausplündern des Staates, das Durchsetzen eigener »Rechte«, können auch andere Parteien in Schweden wohl kaum noch rückgängig machen.

 

In Hyllie, einem Stadtteil von Malmö, hat man mit Beginn des Schuljahres 2005/2006 den ersten kompletten Unterricht in einer für schwedische Kinder eher ungewöhnlichen Sprache eingeführt: in Arabisch. Der schwedische Staat hat damit angefangen, schwedische Staatsbürger auf schwedischem Gebiet in der Schule in Arabisch zu unterrichten. Das soll der Integration dienen. Man glaubt, wenn die Kinder erst einmal die Sprache ihrer Eltern perfekt beherrschen, dann wird auch die Neugier auf das Schwedische geweckt. Das ist die offizielle Begründung. Die dahinterstehende Wahrheit lautet jedoch anders: Vor der Einführung des arabischen Schulunterrichts brannten Migrantenkinder in Schweden pro Jahr mehr als 100 Schulen ab, im Jahr 2003 waren es 139. Im Mai 2004 fackelten sie allein in einer Nacht drei Schulen in Malmö ab. Schweden hat die Lektion gelernt. Und dem muslimischen Nachwuchs nachgegeben. Auf der offiziellen Homepage des schwedischen Tourismusministeriums verschweigt man die Probleme keinesfalls, man umschreibt sie ein wenig: Städte wie Malmö nennt man »atemberaubend« und voller »kosmopolitischer Atmoshäre«. Weil man über die Kriminalität junger Muslime in Schweden vonseiten des Staates kaum noch einen annähernd genauen Überblick hat, dürfen die Schüler alle zwei Jahre anonym in einer staatlichen Umfrage mitteilen, welche Straftaten sie schon verübt haben. Der Nationale Rat zur Verbrechensvorbeugung führt die Studie mit Steuermitteln durch.

 

Die einzige Strafftat, die in den Formularen nicht auftaucht, ist Sozialhilfebetrug. Sie wird offenkundig als Kavaliersdelikt betrachtet. Dabei werden manchmal sogar gutgläubige Medien als Helfershelfer der Sozialhilfebetrüger aus dem islamischen Kulturkreis missbraucht. So hat eine aus dem Irak stammende Großfamilie mithilfe der Medien die Sozialbehörden zu betrügen versucht. Die Familie wurde Anfang 2007 angeblich von einem »Retter« in einem Keller der Stadt Gälve gefunden und hatte – genauso angeblich – schlimme Rauchvergiftungen. Sie kam sofort in ein Krankenhaus und wurde umsorgt. Die Familie behauptete, die Behörden verweigerten ihr die Sozialhilfe und im bitterkalten Winter auch eine Unterkunft. Das war eine »schöne« Geschichte, über die schwedische Medien allzu gern berichteten. Arme Flüchtlinge, denen man in der christlichen Weihnachtszeit die Tür vor der Nase zuschlug und sie einfach frieren ließ. Nachdem viele schwedische Medien über die »Not« der von den Behörden angeblich ungerecht behandelten Familie berichtet hatten, stellte sich dann bei den Recherchen allerdings heraus, dass die Familie schon in Malmö registriert war und dort auch über eine Wohnung verfügte. Der »Retter«, der die Familie vor dem angeblichen Erstickungstod in einem Keller geborgen und die Medien informiert hatte, war ein Familienmitglied.

 

75 Prozent aller Schweden haben nach Angaben einer repräsentativen Umfrage eingestanden, Muslime »nicht zu mögen«. Man fragt sich unwillkürlich, woher denn diese rassistische Einstellung kommt. Aber öffentlich beantworten dürfen die Schweden solche Fragen schon lange nicht mehr.

 

Die Prognosen, die Wissenschaftler für das Land Schweden erarbeitet haben, lassen düstere Vorahnungen aufkommen. Erik Brattenberg ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der schwedischen Universität Uppsala. Er befasst sich mit interdisziplinären Studien zur Entstehung von Extremismus und Terrorismus. Im Jahre 2007 verfasste er eine wissenschaftliche Abhandlung, die politisch nicht korrekt ist. Denn sie hat die muslimische Einwanderung und die Radikalisierung junger Muslime in skandinavischen Ländern zum Inhalt. Im Jahre 2020 werden nach seinen Angaben zehn Prozent der Europäer Muslime sein. Die wachsenden muslimischen Populationen erachtet er für »nicht unproblematisch« – vor allem in Skandinavien. Für radikale Muslime seien weltoffene Länder wie Norwegen, Schweden und Dänemark besonders anziehend. Die meisten dieser Migranten seien arm. Die Migranten bezögen sieben Mal mehr Sozialhilfe als die im Lande geborenen Skandinavier. Sie seien immer stärker auf staatliche Unterstützung angewiesen. Radikale Muslime hätten es in diesen Ländern leicht, Geld für Terroraktivitäten zu beschaffen, berichtet der Wissenschaftler. Er warnt vor der Radikalisierung der Muslime in Skandinavien. Doch wer will das in Schweden schon hören?

 

Lenin soll einmal gesagt haben: »Die Kapitalisten sind so geldgierig, dass sie sogar den Strick verkaufen, an dem wir sie eines Tages aufhängen werden!« Hundert Jahre später scheint es noch schlimmer zu sein – aufgeklärte westliche Staaten wie Schweden bezahlen den Strick nicht nur, sie legen ihn ihrem Gesellschaftssystem auch noch selbst um den Hals. Denn die schwedische Regierung hat sich im Februar 2008 mit einem großzügigen Islamisierungs-Förderungsansinnen an die Öffentlichkeit gewandt: Das Land will mit dem Geld schwedischer Steuerzahler Imame ausbilden. Die Begründung dafür lautet wie folgt: Weil Saudi-Arabien so viel Geld für die Ausbildung radikaler Imame ausgibt und in Schweden immer mehr Moscheen entstehen, sei nicht mehr sichergestellt, dass schwedische Moslems einen moderaten Imam in einer neuen Moschee vorfinden werden. Deshalb müsse man nun mit staatlichen Fördergeldern Imame ausbilden. Das soll angeblich die Integration von Muslimen in Schweden fördern. Da Saudi-Arabien – die Wiege des islamischen Beduinen-Kults – zu viele radikale Islam-Vorbeter produziert, will Schweden also lieber selbst Vorbeter ausbilden.

 

Ganz allmählich zieht man nun aber auch in Schweden die Notbremse: Wie kein anderes Land der Welt hatte Schweden großzügig irakische Flüchtlinge aufgenommen. Allein in der schwedischen Stadt Södertälje leben heute mehr Iraker als in den Vereinigten Staaten. Und die Iraker tragen in Schweden viel zur Sicherung von Arbeitsplätzen bei: von Gefängniswärtern, Polizisten, Rechtsanwälten und Sozialhelfern. Doch jetzt gärt es in der schwedischen Bevölkerung, nachdem es immer öfter Unruhen junger zugewanderter Mitbürger aus dem islamischen Kulturkreis gibt, die schwedische Mädchen vergewaltigen, Busfahrer, Polizisten und Notärzte angreifen und bisweilen auch den Bürgerkrieg proben, weil sie »ihre« Moslem-Ghettos verteidigen wollen. Im Jahr 2010 sind Wahlen in Schweden. Und die Regierung weiß, dass die Bevölkerung die multikulturellen Märchen vom friedlichen Zusammenleben in der Realität völlig anders erlebt. Deshalb will sie nun verzweifelt den Zuzug von weiteren Irakern aufhalten. Diese sollen künftig einen Kurs in staatsbürgerlichen Rechten und Pflichten absolvieren. Muslimische Mädchen sollen zudem nicht länger vom Schwimm- und Sportunterricht befreit und damit in eine Parallelgesellschaft verbannt werden können. In Schweden zieht man die Notbremse – aus Angst vor den Wählern.

 

 


 

 

Nochmals: Das alles habe ich 2008 in meinem damals erschienenen Sachbuch SOS Abendland für die Zukunft Schwedens aufgeschrieben. Und heute: Heute ist die Asylindustrie gerade dabei, diese Zustände auch im Mekka Deutschland zu zementieren. Dann heißt es auch bald bei uns: Vorsicht Bürgerkrieg.

 

 

 

 

 

 

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Edward Snowden, der US-amerikanische Whistleblower, der 2013 geheime Dokumente über verschiedene Überwachungssysteme der US-Geheimdienste veröffentlichte, ist den meisten bekannt. Sicher auch Julian Assange, der Sprecher der Whistleblower-Plattform Wikileaks, die es sich zum Ziel gesetzt hat, geheim gehaltene Dokumente allgemein verfügbar zu machen. Beide haben im Ausland Asyl beantragt, weil man sie juristisch wegen Verrats belangen möchte.

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Beuteland

Kelly Kettle Base Camp Set Edelstahl

Die »Sturmkanne«, die funktioniert, wenn andere Kocher längst nicht mehr einsetzbar sind

Die berühmte original Storm-Kettle kommt aus Westirland und wird dort heute noch häufig von Schafhirten, Fischern und Leuten auf dem Land verwendet. Die Sturmkanne ist eine Art Wasserkocher, mit der man binnen kürzester Zeit - mit jeder Art von brennbarem Material (Holz, Zweige, Karton, trockenes Gras, Torf usw.) - Wasser kochen kann. Und das auch bei windigstem oder nassem Wetter in Rekordzeit.

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