Seid umschlungen, ihr Millionen! Auf Deutschland rollt eine Zuwanderungswelle zu
Udo Ulfkotte
Gerade erst machte die spanische Tageszeitung La Vanguardia mit der Schlagzeile auf: »Vente a Alemania, Pepe« – »Komm nach Deutschland, Pepe«. Und die polnische Tageszeitung Metro ruft die Polen zum Umzug nach Deutschland mit der Schlagzeile auf: »Polen! Willkommen und ab zur Arbeit«. Die Bundesregierung ermuntert derzeit überall in Europa Menschen dazu, nach Deutschland umzusiedeln. In wenigen Wochen schon werden wir die Folgen spüren. Dabei hat der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, gerade erst öffentlich erklärt, dass die Deutschen mit sinkenden Einkommen rechnen müssen und dass es das von der Bundesregierung behauptete Job-Wunder in Wahrheit so gar nicht gibt. Dummerweise hat man das den Menschen, die nun von Spanien bis Polen die Koffer packen und nach Deutschland wollen, bislang verschwiegen.
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Während die Bundesregierung nicht weiß, wie sie Millionen Hartz-IV-Empfängern und Langzeitarbeitslosen das finanzielle Überleben sichern soll, finanziert sie zugleich flächendeckend in Europa Anwerbeprogramme, mit denen Arbeitslose aus EU-Staaten zur Migration nach Deutschland bewogen werden sollen. Die Bundesagentur für Arbeit musste einen Zehn-Punkte-Plan erstellen, mit dem nun nach Arbeitslosen in anderen EU-Staaten gefahndet wird. Dahinter steht die Behauptung, dass es in Deutschland einen anhaltenden wirtschaftlichen Aufschwung gebe und Deutschland die Arbeitskräfte ausgehen. Der Chef jener Behörde, die den Zehn-Punkte-Plan erstellen musste, glaubt selbst nicht an diesen Aufschwung. Aber wen interessiert das schon?
In Spanien werden nun arbeitslose Soziologen, Politikwissenschaftler, Ethnologen, Psychologen und andere Fachkräfte angeworben, die sich in Deutschland beispielsweise um die Integration jener Bevölkerungsgruppen bemühen sollen, die bislang nicht integrierbar erschienen und dauerhaft von Hartz IV leben. Spanische Zeitungen berichten in diesen Tagen erstaunt über die großzügigen Angebote der Deutschen, die dem bankrotten Spanien einen Teil seiner Arbeitslosen abwerben wollen.
Und nach dem 1. Mai 2011 (dann fallen alle Beschränkungen für Polen auf dem deutschen Arbeitsmarkt) wollen auch eine Million Polen nach Deutschland kommen, um hier nach Arbeit zu suchen. Polnische Zeitungen behaupten sogar, es gebe in Deutschland »Begrüßungsgeld« vom deutschen Wirtschaftsminister für Polen, die in Deutschland arbeiten wollen. Die Bundesregierung hat das, was sie da vor unseren Türen angerichtet hat, wohl selbst noch nicht mitbekommen, rechnet mit nur »100.000« Polen, Tschechen und Ungarn, die nach dem 1. Mai 2011 nach Deutschland kommen werden.
Die deutschen Arbeitslosen dürfen sich also auf Gesellschaft freuen. Allen Ernstes wird von ihnen nun eine »Willkommenskultur« für die einreisenden Arbeitskräfte gefordert. Deutsche Arbeitslose
lesen in diesen Tagen flächendeckend Artikel in deutschen Zeitungen, in denen es heißt, weitere Arbeitskräfte aus Polen seien »willkommen«. Man muss kein Prophet sein, um zu prognostizieren, wohin das führen wird: Bald gibt es Armut für alle in Deutschland. Die Bundesregierung arbeitet jedenfalls auf Hochtouren daran, dieses Ziel zu erreichen. Denn sie will jetzt neben West- und Osteuropäern auch noch massenhaft Südeuropäer nach Deutschland holen... Das freut die deutschen Steuerzahler bestimmt...
Man kann das gewiss alles ganz toll finden. Man kann aber vielleicht auch einmal schauen, was unsere Nachbarländer auf diesem Gebiet machen. Blicken wir doch einmal kurz in die Niederlande: Die liberale niederländische Partei VVD ist unverdächtig, rechtsextremistisch zu sein. Sie hat über viele Jahre nach Kräften den Zuzug von Migranten aus allen Ländern der Welt in die Niederlande gefördert. Wer dagegen war, der galt ihnen als "Rassist". Nun zieht ausgerechnet die Partei VVD die Notbremse, schreit nach einem sofortigen totalen Zuzugsstopp für Migranten in Städten wie Den Haag und erklärt öffentlich: Wir Niederländer sind finanziell wegen der Migranten am Ende - und führend nur noch beim Verfall und beim Anstieg der Kriminalität. Und das alles nur wegen der Migranten, sagt ausgerechnet die liberale VVD. Auch die Lebensqualität der Niederlande sei dahin, wegen der Migranten, sagt die VVD.
Wer ist denn nun eigentlich verrückt und auf dem völlig falschen Weg - die Deutschen oder die Niederländer?
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