Friday, 29. July 2016
01.06.2011
 
 

Selektion: In Deutschland soll es künftig wieder Ranglisten für Patienten geben

Udo Ulfkotte

Das Wort »Selektion« weckt in Deutschland ungute Erinnerungen. Bei der medizinischen Versorgung wird für gesetzlich Versicherte in Deutschland allerdings gerade wieder eine solche »Selektion« vorbereitet. In Skandinavien kennt man das schon seit mehreren Jahren. Es gibt dort Ranglisten für Patienten. Selbst Tumor-Operationen müssen Patienten dort selbst bezahlen. Das skandinavische Modell kommt auch nach Deutschland. Aus Kostengründen. Ob die gesetzlich versicherten Patienten das nun wollen oder nicht.

In Deutschland haben bislang alle gesetzlich Krankenversicherten die gleichen Beiträge bezahlt und bekamen dafür auch die gleichen Leistungen. Bald schon wird es das nicht mehr geben. Patienten können aus finanziellen Gründen nicht mehr gleich behandelt werden.
In Schweden, Dänemark, Finnland und Norwegen sind die Folgen im Gesundheitswesen bei den gesetzlich Krankenversicherten schon längst Realität. Dort werden aus Kostengründen bestimmte Erkrankungen nicht mehr von den gesetzlichen Kassen bezahlt, gesetzlich versicherte Patienten können sich trotz hoher Beiträge nur noch gegen Barzahlung behandeln lassen. Nicht mehr von der gesetzlichen Krankenversicherung bezahlt werden in Schweden etwa seit 2004: Behandlung des Schnarchens; Krampfadern; chronische Rückenschmerzen; Atembeschwerden aufgrund schiefer Nasenscheidewand; Sterilisation des Mannes; Sterilisation der Frau ohne medizinische Indikation; Kaiserschnitt ohne offenbare psychische oder medizinische Indikation; Fruchtwasseruntersuchung bei nichtmedizinischen Indikationen; Operation gutartiger Tumore; Prostatabeschwerden; Kopfläuse; Blasenkatarrh; Kniebeschwerden bei älteren Patienten und Athroskopie; anale Erkrankungen sowie chirurgische Versorgung von Magen-Darm-Erkrankungen bei älteren Patienten. In Nordeuropa ist es jetzt auch üblich, dass die Patienten den Ärzten und Kliniken zugeteilt werden und dass es Wartelisten für ihre Behandlung gibt. Das alles wird zwar in Deutschland einen Aufschrei geben, ist aber unabwendbar. Was also ist konkret geplant?

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