Sonntag, 20. August 2017
10.08.2012
 
 

SPD: Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen

Udo Ulfkotte

Nicht nur vom früheren SPD-Arbeitsminister Franz Müntefering ist der Satz überliefert, wer nicht arbeite, der bekomme auch nichts zu essen.

In den Ohren geschichtsblinder Deutscher erinnert der SPD-Satz »Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen« an Aussprüche von Nationalsozialisten. Doch es war der SPD-Arbeitsminister Müntefering, der sich zu diesem alten SPD-Grundsatz bekannte. Diese Auffassung hat schließlich eine lange Tradition in der SPD. Denn der Satz stammt vom SPD-Gründer August Bebel. Weil die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland von derzeit 54 Millionen auf 45 Millionen im Jahr 2030 sinken wird, dürfen zukünftig weniger Menschen im Alter essen. Jedenfalls war es ebenfalls die

SPD, die das Renteneintrittsalter von 65 auf 67 Jahre erhöhte, und sie ist auch noch stolz darauf. Müntefering sagte jedenfalls: »Die Entscheidung für die Rente mit 67 war richtig und sie gilt weiter.« Nach Angaben der SPD wird das Niveau der gesetzlichen Rente in Deutschland bis zum Jahr 2025 um mindestens zehn Prozent sinken. Im Jahr 2025 bekommt ein Deutscher, der ins Rentenalter eintritt, nach SPD-Berechnungen nur noch 45,2 Prozent des Durchschnittsverdienstes der letzten 45 Jahre – wenn er 45 Jahre voll gearbeitet hat. Wer heute Mitte 30 ist, der muss als Durchschnittsverdiener nach dem Willen der SPD erst einmal 26 Jahre lang Beiträge in die Rentenversicherung einzahlen, um später auch nur ein Alterseinkommen auf Hartz-IV-Niveau zu erhalten. Der Informationsdienst Kopp Exklusiv berichtet in seiner aktuellen Ausgabe darüber. Es ist schon erstaunlich, dass alle im Bundestag vertretenen Parteien das alles »sozial« nennen. Dabei sind die gigantischen Zahlungen aus dem Steueraufkommen für die Bürgschaften aus den Euro-Rettungsschirmen noch nicht einmal berücksichtigt. Im Klartext: Die zu verteilenden Summen werden nochmals deutlich geringer ausfallen.

 

 

Überall betreiben Sozialdemokraten und Sozialisten in Europa eine Politik, die man wohl eher nicht »sozial« nennen sollte. Unter dem neuen sozialistischen Präsidenten Hollande werden gerade die Lager von Zigeunern in Frankreich aufgelöst. Die Roma werden mit Polizeigewalt aus Städten wie Marseille und Lille vertrieben. Gesucht werden diese Fachkräfte allerdings als Bettler im sozialdemokratischen Schweden. Dort gibt es allen Ernstes jetzt offizielle Stellenanzeigen für Bettler, weil diese erkannt haben, wie viel Geld man mit Betteln erwirtschaften kann. Einen Job suchen auch mehr als 8.000 spanische Journalisten, die unter der sozialdemokratischen Regierung wegen der Wirtschaftskrise auf die Straße gesetzt wurden. Weil sie wie Papageien alles, was ihnen erzählt wird, eifrig nachplappern können, sind ihre Chancen bei deutschsprachigen Medien groß. Jedenfalls ist die Zahl der in Deutschland beschäftigten Spanier in den letzten Monaten kräftig gestiegen. Auch Menschen aus anderen Ländern suchen in Deutschland Arbeit, etwa aus Griechenland. Und aus Albanien. Vielleicht auch wie Herr Bahri Shaqiri. Der Mann wurde gerade nach sieben Jahren Tätigkeit als albanischer Geheimdienstchef im sozialistisch regierten Albanien gefeuert. Dummerweise werden in Deutschland gar keine ausländischen Arbeitskräfte gebraucht, weil wir dank der vielen sozialen Rettungspakete vor einer Rezession stehen. Die sozialen Leistungen haben Deutschland in den Ruin geführt.

 

 

 

 


 

 

 

 

 

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  • Gold gewinnt wieder als Wertspeicher an Bedeutung
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