Samstag, 10. Dezember 2016
30.08.2010
 
 

Thilo Sarrazin und das Juden-Gen – die Fakten

Udo Ulfkotte

Nur weil Thilo Sarrazin in Zusammenhang mit Juden das Wort »Gen« in den Mund nahm, geht im politisch korrekten Deutschland schon wieder ein Aufschrei der Empörung durch die Reihen jener, die ganz bestimmt nicht die Meinung der Mehrheit der Menschen vertreten. Niemand jedoch geht der Frage nach, ob es tatsächlich Gene gibt, die für bestimmte Bevölkerungsgruppen charakteristisch sind.

Es gibt »Gene« im soziologischen Sinne, die fehlen bestimmten Menschen. Moslems etwa fehlt nach Angaben des früheren niederländischen Außenministers Ben Bot von der christlichen Partei Christen Democratisch Appèl das »Toleranz-Gen«. Ben Bot sagte in seiner Zeit als Außenminister im Jahre 2007, Moslems hätten andere Gene als Europäer. Man könne das in den Niederlanden sehen, wo im Zuge der islamischen Einwanderung die Toleranz geschwunden sei, weil Moslems eben andere Gene hätten und sich anders verhielten. Minister Ben Bot war und ist unverdächtig, ein Rechtsextremist zu sein. Und niemand kam auf die Idee, ihn wild zu attackieren, wie man es in diesen Tagen mit Thilo Sarrazin tut.

Da schreibt das frühere Nachrichtenmagazin Spiegel etwa über Sarrazin:

»In einem Interview, das am Sonntag erschienen ist, schwadroniert er über kulturelle Eigenarten der Völker und erklärt: ›Alle Juden teilen ein bestimmtes Gen, Basken haben bestimmte Gene, die sie von anderen unterscheiden.‹«

Dummerweise hätte den Spiegel-Redakteuren ein Blick ins Archiv genügt, um festzustellen, dass ihr eigenes Haus in der Vergangenheit groß über die Besonderheit jüdische Gene schwadronierte. Unter der Überschrift »Genforschung – Ahnenpass aus dem Labor« berichtete der Spiegel etwa 1999:

»Auf der Suche nach den Ursprüngen des jüdischen Volkes entdeckten Forscher ein ›Priester-Gen‹, das schon der Moses-Bruder Aaron getragen haben soll.«

Wenn deutsche Politiker oder Vertreter der jüdischen Verbände sich nun über die Aussagen Sarrazins zu jüdischen Genen aufregen, dann ist das der Gipfel der Verlogenheit. Immerhin werben die gleichen jüdischen Verbände auf ihrer Homepage für jüdische Gentests, mit denen Menschen herausfinden sollen, ob sie Juden sind. Und jüdische Portale, die Sarrazin nun kritisieren, jubeln zu den Juden-Gentest.

Auf der jüdischen Gentest-Seite heißt es:

»Haben Sie jüdische Wurzeln?(…) Es gibt bestimmte genetische Merkmale, die auf eine jüdische Herkunft hinweisen. Mit einem DNA-Test von iGENEA kann Ihr DNA-Profil auf diese Merkmale hin untersucht werden. Träger derselben oder ähnlicher genetischer Merkmale werden in Haplogruppen zusammengefasst. Die Zugehörigkeit zu bestimmten Haplogruppen kann auf eine jüdische Herkunft hinweisen. Ausserdem wird ein bestimmtes DNA-Profil »Cohen Modal-Haplotyp« genannt, weil es vermehrt in der jüdischen Untergruppe der Cohanim vorkommt. Dieser Haplotyp weist deutlich auf eine jüdische Herkunft innerhalb der väterlichen Linie hin. Auch wenn Sie keine typisch jüdische Haplogruppe haben, können Sie trotzdem jüdische Wurzeln haben.«

Es ist also verlogen, wenn jüdische Verbände Sarrazin kritisieren, zugleich aber für Gentests zur Bestimmung des Judentums werben.

So ist das, wenn es schon lange nicht mehr um die Fakten, sondern offenkundig nur noch um eine Hetzjagd geht – die Fakten spielen keine Rolle mehr.

Es gibt eben genetische Besonderheiten von Menschengruppen, die über lange Zeit in einem bestimmten Siedlungsraum zusammengelebt haben. Auch der Deutschlandfunk berichtete 2006 über ein bestimmtes Gen bei Menschen mit jüdischer Herkunft in Zusammenhang mit der Genforschung:

»Und tatsächlich fanden die Genforscher in über 90 Prozent der Männer, deren Name von Kohanim abgeleitet ist, das typische Y-Chromosom. Zu den Trägern zählen viele europäische Juden, aber auch schwarze Afrikaner und Menschen, die sich ihrer jüdischen Herkunft nicht bewusst sind.«

Warum aber will man der Diskussion über bestimmte Gene bei bestimmten Bevölkerungsgruppen in Deutschland unbedingt ausweichen? Die Antwort ist ganz einfach: Es würde dann unweigerlich auch eine Diskussion über die im islamischen Kulturkreis verbreitete Inzucht und über die erbbiologische Verbreitung von Krankheiten (Schizophrenie, Stoffwechselstörungen, Missbildungen) in dieser Bevölkerungsgruppe beginnen. Die Aufklärung über die Folgen der unter dem verniedlichend »Verwandtenheiraten« genannten und vor allem unter Mitbürgern aus dem islamischen Kulturkreis verbreiteten Inzucht will man in Deutschland unbedingt verhindern. Man zahlt lieber. So sieht es jedenfalls die Politik, die stets von einem »Bereicherungspotential« in Zusammenhang mit Zuwanderung spricht. Die horrenden Kosten dieser »Bereicherung« werden den Bürgern allerdings verschwiegen.

Wer die Wahrheit wissen und die Fakten erfahren will, der steht auf der Seite von Thilo Sarrazin, der diese Zustände einfach nur offen ausspricht. Über die Inzuchtfolgen und ihre Kosten, die bestimmte Migrantengruppen uns in Europa auferlegen, klärt auch der Autor dieses Berichts in einem heute neu erscheinenden Sachbuch auf.

Es gibt Länder, in denen darf man nicht über die schlimmen Folgen der Inzucht in bestimmten Kulturkreisen sprechen, weil Politiker selbst diese Inzucht als »kulturelle Bereicherung« empfinden und die »Potentiale« der genetisch missgebildeten Kinder aus solchen Verbindungen irgendwann einmal nutzen wollen. Dazu gehört Deutschland. Es gibt Länder, in denen warnen Politiker die Bevölkerung vor der Inzucht. Dazu gehören Großbritannien und die Niederlande. Die britische Zeitung Daily Mail hat gerade erst über die verbreitete Inzucht unter pakistanischen Muslimen in Großbritannien berichtet. Mehr als 70 wissenschaftliche Studien belegen derzeit allein in Großbritannien, dass diese Inzucht ganz sicher keine »Bereicherung« ist, sondern zu Elend und Leid in den Familien führt. Die Kinder sind psychisch gestört, häufig missgebildet und müssen ihr ganzes Leben betreut werden. In Großbritannien sind 50 Prozent aller Pakistanis mit nahen Verwandten verheiratet, in der Stadt Bradford sind es sogar 75 Prozent. Pakistanis stellen 1,5 Prozent der britischen Bevölkerung, aber ein Drittel der in Großbritannien geborenen Kinder mit schweren genetischen Schäden. Die Betreuung eines solchen Inzuchtkindes in einer britischen Kinderklinik kostet die britischen Steuerzahler pro Jahr 75.000 Pfund (91.000 Euro). Die staatlichen britischen Krankenkassen müssen immer mehr Geld für die lebenslange Betreuung der pakistanischen Inzuchtkinder ausgeben. In Deutschland ist das nicht anders, aber man darf nicht über die horrenden Folgekosten sprechen.

Dabei muss man aus einem ganz einfachen Grund darüber sprechen: Es ist eine Tatsache, dass immer mehr Migrantenkinder in Deutschland die Schulen ohne einen Abschluss verlassen. Und das, obwohl immer mehr Steuergelder in die Förderung dieser Kinder gepumpt wird. Es handelt sich bei diesen bildungsresistenten Kindern vorwiegend um Sprösslinge aus dem islamischen Kulturkreis, die in vielen deutschen Städten immer öfter aus »Verwandtenehen« stammen. Wer also ständig behauptet, allein die schlechte soziale Lage etwa der türkischen Migrantenkinder sei für deren extrem niedriges Bildungsniveau verantwortlich, der verdrängt die oben genannten wissenschaftlichen Erkenntnisse. Man kann Erbkrankheiten eben nicht mit Geld kurieren und aus solchen geschädigten Kindern Nobelpreisträger machen. Es gibt eben ganz bestimmte Unterschiede zwischen den Bevölkerungsgruppen, die auch vererbt werden, ein Beispiel: Derzeit leben etwa 12 Millionen Juden auf der Welt. Von diesen haben bislang 178 einen Nobelpreise für ihre zukunftsträchtigen und der ganzen Menschheit dienenden Leistungen erhalten. Die Zahl der Muslime auf dieser Welt wird derzeit mit etwa 1,4 Milliarden angegeben. Das sind 117 Mal mehr Muslime als Juden. Gemessen an diesem Verhältnis könnte man nun erwarten, dass Muslime etwa 24.920 Nobelpreise bekommen hätten. Tatsächlich haben weniger als ein Dutzend Muslime bislang einen Nobelpreis erhalten. Das sollte uns zu denken geben. Man kann das aus Gründen der politischen Korrektheit leugnen. Aber man verändert die Realität damit nicht. Wenn wir so weiter machen wie bisher, dann wird aus Deutschland, dem einstigen Land der Dichter und Denker, sehr schnell das Land der Hilfsarbeiter.

Ergänzende Beiträge zu diesem Thema

Sarrazin statt Muezzin: Gründen Thilo Sarrazin, Eva Herman und weitere politisch unkorrekte Bürger eine neue Partei?

Udo Ulfkotte

Thilo Sarrazin hat mit seinen angeblich umstrittenen Äußerungen zur Zuwanderung derzeit in allen Umfragen zwischen 67 und mehr als 90 Prozent der Befragten hinter sich. Es sind Zustimmungswerte, von denen unsere angeblichen Volksvertreter Lichtjahre entfernt sind. Einige große Konzerne, die wie viele Unternehmen und Bürger mit der Politik der  mehr …

Thilo Sarrazin: Unbequeme Fakten auf 450 Seiten

Udo Schulze

Exakt, ungeschminkt und auf den Punkt gebracht: Mit seinem neuen Buch Deutschland schafft sich ab – Wie wir unser Land aufs Spiel setzen legt der umstrittene Politiker und Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank, Thilo Sarrazin (SPD), ein lang erwartetes und bereits im Vorfeld diskutiertes Werk vor. Wer allerdings platte Parolen oder grelle  mehr …

Mehr Migranten bei Polizei und Feuerwehr (Teil II): Berlin bekommt erstes deutsches Integrationsgesetz

Torben Grombery

Der rot-rote Berliner Senat hat jetzt den Entwurf zum ersten deutschen Integrationsgesetz beschlossen und will den Gesetzentwurf zeitnah in das Berliner Abgeordnetenhaus (Landtag) zur Abstimmung einbringen. Die Parteien SPD und Die Linke streben mit dem weitreichenden Gesetz nicht nur eine Bevorzugung von Deutschen mit Migrationshintergrund sowie  mehr …

Deutschlands erste muslimische Ministerin auf dem Weg zur »freiwilligen« Gleichschaltung/Selbstzensur der Medien

Udo Ulfkotte

Unter Gleichschaltung versteht man den Versuch, den Pluralismus in einem demokratischen Staatswesen auszuhebeln und auch die Unabhängigkeit und Freiheit der Medien einzuschränken. Wir haben das in Deutschland im Jahre 1933/34 erlebt. Und man kennt das weiterhin aus Diktaturen. Deutschlands erste muslimische Ministerin fordert nun die »freiwillige«  mehr …

Wer diesen Artikel gelesen hat, hat sich auch für diese Beiträge interessiert:

Sarrazin statt Muezzin: Gründen Thilo Sarrazin, Eva Herman und weitere politisch unkorrekte Bürger eine neue Partei?

Udo Ulfkotte

Thilo Sarrazin hat mit seinen angeblich umstrittenen Äußerungen zur Zuwanderung derzeit in allen Umfragen zwischen 67 und mehr als 90 Prozent der Befragten hinter sich. Es sind Zustimmungswerte, von denen unsere angeblichen Volksvertreter Lichtjahre entfernt sind. Einige große Konzerne, die wie viele Unternehmen und Bürger mit der Politik der  mehr …

Adolf Hitler im Ersten Weltkrieg (III) – »Nur« Gefreiter?

Michael Grandt

Noch immer ranken sich viele Legenden um Adolf Hitler. Das in Deutschland oft einseitig verzerrte, aber politisch korrekte Bild lässt – anders als im angelsächsischen Raum – jedoch häufig seriöses Quellenstudium missen. Doch 65 Jahre nach Hitlers Tod sollte man auch hierzulande objektiv über ihn berichten können – das sind wir unseren Großeltern,  mehr …

Thilo Sarrazin: Unbequeme Fakten auf 450 Seiten

Udo Schulze

Exakt, ungeschminkt und auf den Punkt gebracht: Mit seinem neuen Buch Deutschland schafft sich ab – Wie wir unser Land aufs Spiel setzen legt der umstrittene Politiker und Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank, Thilo Sarrazin (SPD), ein lang erwartetes und bereits im Vorfeld diskutiertes Werk vor. Wer allerdings platte Parolen oder grelle  mehr …

Atomstreit: Jetzt droht Iran mit Angriff auf Israel

Udo Schulze

Im Streit um das iranische Atomprogramm scheinen sich die Emotionen rund um den Golf von Persien immer weiter hochzuschaukeln. Jetzt hat der Iran beim »Säbelrasseln« die Initiative übernommen und droht Israel mit einem Angriff.  mehr …

»Indigokinder« in den Superstar-Talentshows

Armin Risi

In vielen Ländern sind wieder die Superstar-Talentwettbewerbe 2010 angelaufen oder bereits abgeschlossen. Diese Fernseh-Shows können als billige Unterhaltung und Ablenkung von den wirklichen Problemen der Welt bezeichnet werden. Manchmal werden dabei aber auch wirklich große Talente entdeckt, die auch ein kritisches Publikum zu begeistern und zu  mehr …
Newsletter-
anmeldung!
Hier erhalten Sie aktuelle Nachrichten und brisante Hintergrundanalysen
(Abmeldung jederzeit möglich)

Werbung

KOPP EXKLUSIV – Jetzt bestellen

Brisante Hintergrundanalysen wöchentlich exklusiv nur bei uns.

Katalog – Jetzt kostenlos bestellen

Bestellen Sie unseren Katalog kostenlos und unverbindlich.