Monday, 21. May 2012
08.12.2011
 

Und wieder Nachrichten, die Sie verpasst haben

Udo Ulfkotte

In Deutschland wurden zehntausende Tonnen gefälschter Biolebensmittel verkauft, die aus Italien stammen. Ein Zehntel der italienischen Produktion von Biolebensmitteln war bislang gefälscht. In Spanien wird Toilettenpapier rationiert. In Großbritannien spart eine Schule Treibhausgase, indem man einfach die Heizung ausschaltet. Und in den USA gibt es ein heißes Jobangebot: gesucht wird eine Art Crocodile Dundee.

In Europa wird gerade in aller Ruhe die Einführung einer EU-Diktatur vorbereitet. Merkwürdig: Keiner – mit Ausnahme des Guardian – berichtet darüber, dass EU-Chef Herman Van Rompuy künftig eine Art stalinistischer Diktator in der EU werden soll, jedenfalls würden seine künftigen Vollmachten einen Josef Stalin neidisch werden lassen. Und unsere Medien schweigen dazu.

In Großbritannien hat der Richter eine Gruppe von schwarzen Mädchen, die eine weiße Frau einfach so angegriffen, ihr vor den Kopf getreten und sie dabei als »weiße Schlampe« beschimpft hatten, nach der Festnahme wieder freigelassen. Begründung: Die Täterinnen seien schließlich Muslime. Und wahrscheinlich hätten sie Alkohol getrunken. Und weil Muslime keinen Alkohol trinken dürfen, seien sie völlig unerwartet beschwipst gewesen. Ein typischer Fall von Albtraum Zuwanderung.

In Italien hat die Polizei einen großen Skandal mit gefälschten Biolebensmitten aufgedeckt, der neben Italien auch Deutschland, die Niederlande, Österreich, Spanien, Frankreich, Belgien, Ungarn und die Schweiz betrifft. Die Grundbestandteile der angeblichen Biolebensmittel (etwa für Pasta) wurden über Tarnfirmen in Rumänien gekauft. Die Produkte wurden dann mit gefälschten Dokumentationen als »biologisch« deklariert und zu deutlich erhöhten Preisen über ein Großhändlernetz in Europa vertrieben. Die Polizei in der norditalienischen Stadt Verona verhaftete sieben Verdächtige in mehreren Städten, darunter die Chefs von großen Lebensmittelfirmen. Die Bande soll mehr als 700.000 Tonnen angeblicher Bioprodukte im Wert von insgesamt 220 Millionen Euro in mehrere europäische Länder verkauft haben. Die umgesetzte Menge entspricht nach italienischen Medienangaben einem Zehntel des italienischen Marktes. Die Firmen Sunny Land, Sona und Bioecoitalia zählen dabei zu den Hauptverdächtigen.

In der spanischen Region Katalonien wird jetzt das Toilettenpapier an Schulen rationiert. Die Landesregierung ist bankrott. Und die Kinder sollen an das Sparen mit drastischen Maßnahmen gewöhnt werden. Das Geld für Bildung wurde ohnehin schon zusammengestrichen.

Noch schlimmer ergeht es den Schülern im britischen Castle Cary. Da hat der Lehrer Rob Benzie bei einem Grad Außentemperatur einfach die Heizung abgedreht und den Schülern erklärt, sie müssten jetzt Treibhausgase einsparen. Er hat die Schüler tatsächlich bei einem Grad unterrichtet und die Eltern der Kinder sind jetzt völlig schockiert.

Richtig warm kann es Arbeitslosen werden, die sich auf ein Stellenangebot im US-Bundesstaat Florida bewerben: Da werden Krokodiljäger gesucht, die Krokodile lebend einfangen. In diesem Jahr hatte es allein in Florida 14.000 Beschwerden über aufdringliche Krokodile gegeben. Und viele sollen nun umgesiedelt werden – bewerben kann man sich für den Job als Krokodiljäger (eine Art Crocodile Dundee) noch bis zum 15. Dezember 2011 hier. Vielleicht haben wir Deutschen jetzt auch einmal Glück und Angela Merkel, Wolfgang Schäuble und all die anderen, die man einfach nicht mehr sehen kann, bewerben sich auf den Job. Vielleicht haben wir dann endlich wieder Aussichten auf eine goldene Zukunft.

 

 


 

 

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