Freitag, 9. Dezember 2016
02.03.2011
 
 

BallaBalla: Waffenbesitzkarten für zugewanderte Mitbürger – Ist Deutschland wirklich so ausländerfeindlich?

Udo Ulfkotte

Aus lauter Furcht vor der Möglichkeit, als »ausländerfeindlich« bezeichnet zu werden, verteilen wir jetzt schon Waffen unter Zuwanderern. Ein Scherz? Nein, keineswegs. Völlig unabhängig von dieser Entwicklung gibt es auch immer mehr türkische, albanische und andere Migranten-Schießsportvereine im deutschsprachigen Raum. Und nicht nur unsere türkischstämmigen Mitbürger bekommen in Ländern wie Deutschland auf Wunsch Waffenbesitzkarten. Das dient angeblich der Integration. In der Schweiz wäre das nicht möglich. Jetzt hat ein Kosovo-Albaner am Frankfurter Flughafen einfach so einige Menschen erschossen. Der 21 Jahre alte Attentäter Arid U. ist laut seinen Facebook-Einträgen bekennender Waffennarr. Das war den Frankfurter Sicherheitsbehörden ebenso bekannt wie seine radikal-islamistischen Umtriebe. Jeder konnte es auf den Internet-Seiten des jungen Mannes nachlesen. Als seine Lieblingswaffe gibt er dort das Scharfschützengewehr Barret M82 an. Und eine Durchsicht seiner Facebook-Freundesliste liest sich wie das Who is Who der deutschen Islamistenszene. Seine Freunde und er standen sogar unter Beobachtung Frankfurter und Kölner Sicherheitsbehörden. Man wusste, dass er morden wollte. Man wusste nur nicht, wann. Trotzdem ließ man ihm seine Waffen. Schließlich wollte man ja nicht ausländerfeindlich sein. Und das ist keineswegs ein Einzelfall. Derweilen spekulieren deutsche Medien noch, ob es sich möglicherweise um einen Terroaranschlag gehandelt haben könnte. Dabei schrie der Moslem Allahu Akbar und Dschihad, als er die Menschen ermordete. Der muslimische Mörder hatte mehrere radikale Hintermänner, mit denen er sich am Wochenende in Bad Homburg treffen wollte. Deutsche Sicherheitsbehörden wussten das alles, schauten einfach zu. Statt unter Beobachtung stehenden Terrorverdächtigen die Waffen wegzunehmen, untersuchen deutsche Behörden lieber, ob Staubsauger zu Terrorzwecken missbraucht werden könnten. Aber das ist Deutschland im Jahre 2011.

I

 

Kosovaren gelten in der Schweiz als gefährlich. Denn in der Schweiz ist Mitbürgern aus bestimmten Staaten der Erwerb, Besitz, das Anbieten, Vermitteln, Übertragen von Waffen und Schiessen mit Feuerwaffen grundsätzlich verboten. Das steht so im Schweizer Waffengesetz und gilt für Mitbürger aus Albanien, Algerien, Sri Lanka, Kosovo, Kroatien, Mazedonien, Montenegro, Bosnien, Serbien und der Türkei. Solche Menschen können in der Schweiz also nicht einmal aktives Mitglied in einem Schützenverein werden.

In Deutschland ermuntert man Migranten, in Schützenvereine einzutreten oder diese selber zu gründen und sich Schusswaffen zu kaufen. Das dient angeblich der Integration. Wir haben schließlich Angst davor, als ausländerfeindlich zu gelten. In Frankfurt hat nun ein Kosovare am Flughafen Menschen erschossen. Deutschland ist ein Eldorado für Migranten, die legal oder illegal über Schusswaffen verfügen. Jeden Tag gibt es Schießereien, doch wir verdrängen das lieber. Wir beschäftigen uns lieber auch nicht mit dem Feindbild, das bestimmte Migrantengruppen uns gegenüber hegen.

Ein Beispiel: Während in Deutschland immer mehr Menschen davor zittern, als »ausländerfeindlich« bezeichnet zu werden, wächst in der Türkei nach einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts GfK, die im Auftrag der amerikanischen Nachrichtenagentur Associated Press durchgeführt wurde, das Misstrauen gegen Europäer. Im Klartext: Die Türken werden immer fremdenfeindlicher. Nur 16 Prozent haben noch ein positives Bild von Deutschen. Das ist allerdings noch der positivste Wert der Umfrage. Eine gute Meinung über Italiener haben nur zwölf Prozent der Türken und Spanien folgt mit elf Prozent. Die Briten kommen nur auf neun Prozent Zustimmung, die Franzosen auf sechs Prozent und die lange Zeit mit den Türken verfeindeten Griechen auf nur fünf Prozent. Wenig tröstlich für die Europäer ist da die Angabe, wonach 58 Prozent der Türken Steuergelder der Europäer in Form von Subventionen und Zuschüssen aus der EU als positiv bewerten. Das alles ist die eine Seite. Und dann kam der türkische Ministerpräsident Erdogan in den vergangenen Tagen nach Deutschland – und beleidigte die Deutschen. Erdogan sagte bei seinem Besuch, es gebe immer mehr Fremdenfeindlichkeit in Deutschland: »Die Ausländerfeindlichkeit verfolgen wir mit großer Sorge.« Das hören wir nicht wirklich gerne.

Was also machten die Deutschen in der Vergangenheit, damit sie bloß nicht als »ausländerfeindlich« gelten? Die deutschen Behörden verteilten Waffenbesitzkarten an vom Verfassungsschutz identifizierte Islamisten, damit diese sich gegen die »Ausländerfeindlichkeit« in Deutschland wehren können. Selbst Al-Qaida-Anhänger durften - wie jetzt bekannt wurde -  in Deutschland Waffen kaufen, ganz legal. Ein Beispiel: Obwohl ein Türke aus Offenbach jahrelang von unseren Sicherheitsbehörden als »islamistischer Gefährder« überwacht wurde, konnte er mitten in Deutschland mit behördlicher Unterstützung eine komplette Schießausbildung absolvieren und mehrere Waffen kaufen. Wie das HR-Magazin Defacto berichtet, stellte das Ordnungsamt der Stadt Offenbach dem Mann eine Waffenbesitzkarte aus, obwohl der Türke Adnan V. für jeden erkennbar Bin Laden unterstützt und in Deutschland Muslime für den »Heiligen Krieg« rekrutiert. Der Türke wurde Mitglied eines deutschen Schützenvereins, ließ sich im Gebrauch von Schusswaffen schulen und kaufte mit behördlicher Genehmigung ganz legal Waffen. Man ist ja schließlich nicht »ausländerfeindlich«. Ein Einzelfall? Nein - keineswegs.

Völlig unabhängig davon entstehen im deutschsprachigen Raum immer mehr Migranten-Vereine, die sich dem Schießsport widmen. Wie auch in den türkischen Kulturvereinen entsteht da vor allem in Deutschland eine bewaffnete Parallelwelt, in denen ethnische Europäer kaum anzutreffen sind. Niemand kann sagen, wie viele Waffenbesitzkarten unsere zugewanderten Mitbürger schon ganz legal (neben den vielen illegalen Waffen) haben. Sobald sie beispielsweise die deutsche Staatsbürgerschaft haben, können sie nach einem Jahr Mitgliedschaft in einem solchen Verein ganz legal eine Schusswaffe beantragen. Es gibt keine Auflistung der Zahl jener Inhaber von Waffenbesitzkarten, die etwa türkischstämmiger oder kosovarischer Herkunft sind. Selbst im Innenministerium kennt man auf Nachfrage zwar die brisante Thematik, weiß aber in Ermangelung von Daten keine Einzelheiten und möchte auch nicht weiter darüber sprechen. Die einzelnen Bundesländer sind auf diesem Gebiet immer noch nicht ausreichend vernetzt.

Europa steht ja ohnehin vor dem Zusammenbruch, da müssen sich unsere zugewanderten Mitbürger wohl gebührend auf die kommende Lage vorbereiten können.

Am besten legen wir beim Verkauf von Schusswaffen in Deutschland auch gleich noch eine Gebrauchsanweisung in türkischer, albanischer und anderen orientalischen Sprachen bei. Schließlich hat der Türken-Premierminister bei seinem Besuch in Deutschland unter anderem gefordert, dass türkische Kinder in Deutschland erst einmal die türkische Sprache lernen müssen, bevor sie die deutsche Sprache sprechen. Natürlich ist auch derjenige, der das anders sieht, »ausländerfeindlich«.

 

 


 

 

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