Tuesday, 2. September 2014
01.05.2011
 
 

Schuld und Sühne: Wann arbeitet auch das türkische Volk der Täter endlich seine Kollektivschuld auf?

Udo Ulfkotte

Man stelle sich einmal vor, der deutsche Bundespräsident würde den Völkermord an den Juden leugnen. Und als Bundeskanzler hätten wir einen gewählt, der wegen Volksverhetzung rechtskräftig verurteilt worden wäre und lange Zeit in einer Einzelzelle im Hochsicherheitsgefängnis gesessen hätte. Und überall in deutschen Amtsstuben hingen Portraits eines Giftgasmörders, den die Deutschen verherrlichen würden. Und wenn jemand für Versöhnung mit den Opfern von Völkermördern eintritt und diesen ein Denkmal errichtet, dann würden wir es einfach abreißen. Sie finden das alles abstrus und völlig unvorstellbar? Auf die Türkei trifft das allerdings in ähnlicher Konstellation alles zu. Wir Deutschen aber schauen feige und politisch korrekt weg. Wir schützen die türkischen Völkermordleugner. Schlimmer noch - wir bestärken sie in ihrer skrupellosen Haltung. Wir verhalten uns heute kriecherisch und devot gegenüber Türken wie gegenüber einer Besatzungsmacht. Warum nur? Schließlich haben wir es bei Türken mit einem Volk der Täter zu tun.

Volk der Täter - so nannte die Publizistin Lea Rosh die Deutschen. Sie ist keinesfalls die einzige, die Deutsche ein Tätervolk nennt. Immer wieder müssen Deutsche auch heute noch hören, sie seien ein Tätervolk. Schon die Alliierten hatten gleich nach dem Zweiten Weltkrieg eine Kampagne, die alle Deutschen unabhängig von tatsächlicher persönlicher Schuld der Kollektivschuld bezichtigte. Ich bin mit der Bürde dieser Kollektivschuld in dem Volk der Täter aufgewachsen.

Als Deutscher, der lange nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges geboren wurde, weiß ich nur zu gut, was Kollektivschuld eines Tätervolkes in der Realität bedeutet. Mitte der 1970er-Jahre wurde ich in den Schulferien mitsamt vieler anderer deutscher Schüler für rund 48 Stunden in ein Eisenbahnabteil gesperrt. Es ging dann im Zug ratternd nach Griechenland. Im Großraum Thessaloniki wurden wir jungen Deutschen als kostenlose Erntearbeiter auf griechischen Feldern in der Nähe von Naoussa eingesetzt. Von morgens früh bis abends spät haben wir beispielsweise Melonen geerntet. Es hat uns nicht geschadet. Wir haben nicht gemurrt. Wir waren nicht etwa dazu da, um die Schuld der Deutschen, die die Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg etwa in Griechenland auf sich geladen hatte, abzuarbeiten. Nein, wir sollten und wollten ein Zeichen dafür setzen, dass wir bereit waren, aus den schrecklichen deutschen Greueltaten zu lernen und uns in Demut vor den Nachkommen der Opfer deutscher Massaker verbeugen.

Wir haben damals als Schüler zu unserem Erstaunen von den Griechen erfahren, dass die Deutschen keinesfalls die Einzigen in der jüngeren Geschichte waren, die dem christlichen griechischen Volk unendliches Leid zugefügt haben. Zum ersten Mal hörten wir bei den Bauern von Naoussa beispielsweise vom Völkermord der muslimischen Türken an den christlichen Pontos-Griechen um das Jahr 1923. Die türkischen Muslime haben damals die in der Türkei lebenden griechischstämmigen Christen grausam verfolgt. Sie wurden von ihnen bei Massakern getötet oder vertrieben. Nicht nur die deutsche Soziologin Tessa Hofmann spricht in diesem Zusammenhang von einem türkischen Völkermord an den Christen. Im Auswärtigen Amt ist das alles bestens dokumentiert. Da heißt es etwa im Politischen Archiv des Auswärtigen Amtes (Band: Türkei Nr. 168, Beziehungen der Türkei zu Griechenland, Band 14 und 15, Beobachtungen des Dragomans Schwörbel auf seiner Dienstreise nach Aiwali 2/19.8.1915): »Am 16.Juli schrieb der deutsche Botschafter von Amisos, Kückhoff, ans Innenministerium in Berlin: Aus sicheren Quellen kann ich sagen, dass die gesamte griechische Bevölkerung von Sinopi und der weiteren Küstenlandschaft der Gegend entwurzelt und verbannt worden ist. Verbannen und Vernichten hat im türkischen Sprachgebrauch dieselbe Bedeutung, denn wer nicht getötet wird, stirbt an Krankheiten oder verhungert.«

Über Jahrzehnte habe ich als Deutscher, der lange nach dem Krieg geboren wurde, mit der Kollektivschuld der Deutschen gelebt. Der Völkermord an den Juden, an denen vielleicht auch meine Vorfahren beteiligt waren, ist ganz sicher eines der grausamsten Kapitel der Geschichte. Doch je mehr ich mich damit beschäftigt habe, nach Israel gereist bin und versucht habe, meinen kleinen Teil dazu beizutragen, das Unvorstellbare nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, umso mehr muss ich feststellen, dass die gleichen Maßstäbe, die für uns deutsche Nachkriegsgeneration gelten, für andere Tätervölker keineswegs gelten. Vor allem nicht für Türken.

Denn die Türken leugnen bis heute nicht nur ihren Völkermord an christlichen Griechen (siehe oben). Sie leugnen auch den türkischen Völkermord an christlichen Armeniern, bei dem im vergangenen Jahrhundert bis zu 1,5 Millionen Christen von ihnen bestialisch ermordet wurden. Die Türken haben nichts daraus gelernt. Überall in der Welt wird das barbarische Vorgehen der Türken den Christen gegenüber als Völkermord eingestuft (zuletzt in Schweden), aber die Türken leugnen ihre Geschichte dreist weiter.

Allen voran der amtierende Ministerpräsident des Landes: Die Türken haben heute mit Erdogan immerhin den einzigen amtierenden Ministerpräsidenten der Welt, der wegen Volksverhetzung rechtskräftig verurteilt wurde und lange Zeit im Hochsicherheitsgefängnis in einer Einzelzelle inhaftiert war. Der verurteilte Volksverhetzer Erdogan macht weiter und lässt in diesen Tagen gerade skrupellos nahe Kars ein Mahnmal für die Opfer des türkischen Völkermordes abreißen. Haben Sie etwa schon einmal energische Proteste der deutschen Bundesregierung dagegen gehört? Wir nehmen das als Deutsche alles wie selbstverständlich hin. Dieser angeblich so liebreizende türkische Ministerpräsident Erdogan, ein verstockter Völkermordleugner, ist übrigens auch als Kinderwürger bekannt. Unsere zugewanderten Türken umjubeln den verurteilten Volksverhetzer, wenn er nach Deutschland kommt.

Türken lieben offenkundig auch Massenmörder: Denn viele Türken haben in der Türkei wie auch in Europa an ihren Wänden Portraits des türkischen Giftgasmörders Atatürk hängen, der 1937 Kurden bei einem bestialischen weiteren türkischen Massaker vergasen ließ. Unsere Bundeskanzlerin hat aus Ehrfurcht vor diesem Herrn Atatürk  sogar einen Kranz am Grab des türkischen Giftgasmörders Atatürk niedergelegt. Frau Merkel, die ich dafür zutiefst verachte, hat das ganz sicher nicht in meinem Namen getan. Wer nun sagt, Giftgasmörder Atatürk habe doch auch viel Gutes getan, der verhält sich so, als ob ein Nazi heute über die Autobahnen des Führers jubelt.

Während wir Deutsche als Volk der Täter ständig an unsere Kollektivschuld erinnert werden, lädt unsere Bundesregierung die türkischen Völkermordleugner, die Repräsentanten des Volksverhetzers Erdogan und Verehrer des Giftgasmörders Atatürk ständig ins Kanzleramt ein und hofiert sie. Unsere Politiker, die zu Recht an Holocaust-Gedenktagen teilnehmen, hofieren jene, die sich heute als Tätervolk noch immer keinen Deut besser verhalten als unsere Vorfahren. Die Türken haben aus der Geschichte nichts gelernt. Für Völkermordleugner, Volksverhetzer und Anhänger von Giftgasmördern darf in Europa aber ebenso wenig Platz sein wie für Nazis. Jede DITIB-Völkermord-Leugner-Moschee, die in Deutschland unter dem Jubel unserer Politiker neu eröffnet wird, ist ein Schlag ins Gesicht jener, die dafür kämpfen, dass Völkermorde aufgearbeitet werden müssen. Auch der Holocaust-Überlebende Ralph Giordano berichtete in der FAZ vom 12. August 2007, die türkischen DITIB-Imame würden darin geschult, den türkischen Völkermord an den christlichen Armeniern als "Mythos" zu erklären. Nicht ein Politiker hat Ralph Giordano damals widersprochen. Man weiß also auf politischer Seite längst schon, mit wem man es bei der türkischen Verbrecherorganisation DITIB zu tun hat. Denn wenn Deutsche solche Thesen etwa über Auschwitz verbreiteten, dann wäre ihnen (zu Recht) die staatliche Strafverfolgung ganz sicher. Wir haben also längst schon zweierlei Recht im gleichen Land. Völkermord-Leugner werden staatlich hofiert und unterstüzt, wenn es politisch korrekt ist. In Deutschland, das über Jahrzehnte hin nach dem barbarischen Holocaust zu Recht dazu aufgerufen hatte, Völkermorde überall in der Welt zu ächten, sind türkische Völkermord-Leugner heute eben wieder gern gesehene Gesprächspartner (etwa bei den Integrationsgipfeln im Kanzleramt) – man verdrängt, was man nicht sehen will. Man stelle sich nur einmal vor, in Israel gäbe es einen Integrationsgipfel, an dem auch Deutsche teilnehmen würden. Und als Vertreter dieser Deutschen säße dann eine Organisation am Tisch, die den Holocaust leugnen und für einen "Mythos" erklären würde. Ob die Israelis das wohl freudig hinnehmen würden? Was sollen die vielen in Deutschland lebenden Nachkommen der von muslimischen Türken ermordeten christlichen Armenier eigentlich von deutschen Politikern halten? Warum schauen wir bei türkischen Völkermord-Leugnern weg, statt mit der Faust auf den Tisch zu hauen und Klartext zu reden?

Nun gibt es in den vielen deutschen DITIB-Moscheen türkischen Koranunterricht. Und in diesem Unterricht wird vor den jungen türkischen Schülern der Völkermord an den christlichen Armeniern geleugnet. Das Europäische Parlament hat allerdings mit den Beschlüssen vom 18. Juni 1987 und vom 15. November 2001 die Anerkennung des Völkermordes durch den heutigen türkischen Staat zu einer Voraussetzung des EU-Beitritts der Türkei erklärt und am 28. Februar 2002 in einer weiteren Beschlussfassung die Türkei zur Einhaltung dieser Vorgabe gemahnt. Hinzu kommt: Am 19. April 2007 hatten sich unter dem Vorsitz der damaligen deutschen Justizministerin Brigitte Zypries (SPD) die Justizminister der 27 EU-Staaten auf einen Rahmenbeschluss gegen "Rassismus und Fremdenfeindlichkeit" geeinigt. Danach soll etwa das Leugnen eines jeden Völkermordes in Europa mit Gefängnis von bis zu drei Jahren bestraft werden. Die Fakten sind somit klar: Wir können entweder weiter wegschauen, oder aber für Millionen Türken in Europa gigantische Gefängnisse bauen. Und was machen wir? Wir schauen lieber bei Millionen Türken feige weg und suchen stattdessen ausschließlich nach den im Vergleich zu den Millionen  türkischen Völkermordleugnern doch wohl eher wenigen unverbesserlichen deutschen Nazis.

Das Einzige, was unsere Politiker, die das türkische Tätervolk auch weiterhin hofieren, verdienen, ist die gleiche Verachtung, die man Türken wie Erdogan, Atatürk und ihren Gesinnungsgenossen entgegenbringen sollte. Unsere im Bundestag versammelten Volksvertreter sind nun einmal verweichlichte Feiglinge. Sonst würden sie sich gegenüber den Repräsentanten der Türken verhalten, wie man sich als anständiger Mensch gegenüber Nazis verhält – und sie mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpfen und in hohem Bogen hinauswerfen, solange sie ihre Schuld nicht gesühnt haben. Dann hätten unsere Politiker etwas aus der Geschichte gelernt. Die Tatsache, dass unsere verweichlichten, feigen Politiker jetzt auch beim Abriss des Armenier-Denkmals in Kars wegschauen und türkische Völkermordleugner, Volksverhetzer und Giftgasmörder weiterhin hofieren, belegt, wie skrupellos und verachtenswert sie sind.

Welche Konsequenten müssen wir daraus ziehen? Anständige Menschen, die in Europa ehrlich an der Aufarbeitung von Völkermorden arbeiten wollen, müssen endlich öffentlich dafür eintreten, dass in unseren Schulen von sofort an auch die Völkermordgeschichte des türkischen Tätervolkes gelehrt wird. Wie kann es sein, dass in unseren Schulklassen deutsche Schüler sitzen, die über den Holocaust aufgeklärt werden – und neben ihnen türkische Schüler, die dreist und skrupellos den Völkermord ihrer Vorfahren an Christen leugnen, weil sie in türkischen Familien nie davon gehört haben? Und so, wie unsere Kirchen Holocaust-Gedenkveranstaltungen abhalten und über die Verwicklungen auch kirchlicher Stellen in den Holocaust aufklären, müssen wir das Gleiche von türkischen Moscheen erwarten. Wer sich dem verweigert, der muss wie ein unbelehrbarer Nazi behandelt und ausgegrenzt – womöglich auch ausgewiesen – werden. Und wir müssen endlich die in Europa lebenden Angehörigen des mit der Kollektivschuld belasteten türkischen Tätervolkes danach fragen, ob und welche Verstrickungen ihre Vorfahren in die Massenabschlachtung von Christen hatten. Was haben eigentlich die Özdemirs, die Özkans und all die anderen türkischen Familien bislang auf diesem Gebiet türkischer Familiengeschichten aufgearbeitet? Solange wir sie nicht jeden Tag danach fragen, spucken wir den Nachkommen der Opfer türkischer Völkermorde weiterhin ins Gesicht. Als anständiger Deutscher kann man bei diesem Verbrechen nicht wort- und tatenlos zuschauen.

Machen wir es also, wie man es in meiner Jugend mit den Nachfahren eines Tätervolkes gemacht hat: Schicken wir doch jetzt tausende oder zehntausende türkische Schüler in den Schulferien aus Deutschland nach Griechenland zu den Nachkommen der von den Türken gequälten Pontos-Griechen, damit Türken dort sühnen können. Die bankrotten Griechen können die kostenlose Hilfe heute gut gebrauchen. Und zehntausende Türken könnten endlich einmal auf griechischen Feldern ein Zeichen der Demut setzen. Übrigens: Wir haben auch die Bahnfahrt nach Griechenland damals selbst bezahlen müssen. Packen wir also unsere jungen türkischen Freunde endlich in Massen am Schopf und schicken sie als Erntehelfer auf die Felder nach Griechenland. Das wäre doch ein erster Anfang! Natürlich werden die jungen in Europa lebenden Türken künftig auch Reparationen zahlen müssen. Das haben wir Deutschen schließlich auch gegenüber den Nachkommen der jüdischen Opfer getan. Es ist doch selbstverständlich, dass wir für muslimische Türken (in Deutschland und anderen europäischen Ländern) bald schon Sonderabgaben einführen, damit sie endlich als Nachkommen der türkischen Völkermörder für ihre Kollektivschuld gegenüber den Opfern zahlen. Wir Deutschen haben das schließlich auch ganz selbstverständlich so getan. Die nächsten Generationen Türken werden die gleiche Ehre haben - sie legen doch schließlich ständig so großen Wert auf ihre Ehre.

Bislang machen wir bei unseren türkischen Freunden allerdings genau das Gegenteil. Und ich schäme mich inzwischen dafür, ein Deutscher zu sein. Und zwar deshalb, weil wir Deutsche im eigenen Land im Vergleich zu Türken heute vorsätzlich als Menschen zweiter Klasse behandeln. Bei den einen fordern wir - zu Recht - beständige Sühne und die Erinnerung an die deutsche Geschichte. Bei den anderen (den Türken) fordern wir im gleichen Atemzug das Wegschauen. Erklären Sie das mal einem jungen Deutschen. Das kann auf Dauer nicht gut gehen. Und zwar für die Türken. Denn ausgerechnet die Nachkommen des türkischen Tätervolkes, die an der Aufarbeitung der eigenen Geschichte und an Sühne kein Interesse haben, bezeichnen uns in unserer eigenen Heimat heute verächtlich immer öfter als Nazis. Irgendwann wird das böse enden. Und zwar für die Türken.

Sie halten das alles für überzogen? Vielleicht denken Sie dann einmal über meine folgende Erfahrung (eine von vielen) nach: Ich habe vor wenigen Jahren im Bayerischen Landtag  am Holocaust-Gedenktag in Anwesenheit der Vorsitzenden des Zentralrates der Juden eine Gedenkrede gehalten. Da waren Vertreter der Politik, der Kirchen, der Verbände, der Wirtschaft - der ganze Raum war randvoll mit Menschen. Vergeblich habe ich allerdings eine Bevölkerungsgruppe gesucht - Vertreter der Türken. Die traf ich dann wenig später draußen: Als ich in München aus der Veranstaltung kam, da wurde ich wenige hundert Meter vom Bayerischen Landtag entfernt von Türken angepöbelt und als »deutsches Nazi-Schwein« beschimpft. So ist das heute in Deutschland mit den Menschen, die sich hier oft wie eine Besatzungsmacht aufführen und (noch) verdrängen, dass auch sie (wie auch die Deutschen) unweigerlich irgendwann für ihre Schuld werden bezahlen müssen. Der Preis dafür wird wohl ein hoher sein. Wie so oft in der Geschichte. Denn das, was man den einen ungesühnt angetan hat, bekommt man irgendwann garantiert zurück.

Nun bekommen die Deutschen aber vielleicht erst einmal einen ehemaligen türkischstämmigen Scharfmacher in Baden-Württemberg als Integrationsminister, Medien berichten über den Mann beispielsweise:

Nach dem Brand eines Wohnhauses in Karlsruhe im Oktober 1996, bei dem drei Türken ums Leben kamen, spielte Karaahmetoglu den Scharfmacher. Er führte eine Demonstration von 500 Türken an. Die aufgebrachte Menge vor dem Bundesgerichtshof rief Slogans wie „Schluss mit dem Völkermord in Deutschland“ und trug Transparente mit Sprüchen wie „Warum werden immer Türken verbrannt?“. Karaahmetoglu (...) verdächtigte die Polizei, die Untersuchungen zur Brandursache verschleppt zu haben. Eine Anzeige wegen Völkermords verlief im Sande. Die Sonderkommission fand schließlich keinerlei Hinweise auf mögliche Brandstifter.

Wird so ein Scharfmacher aus dem türkischen Volk jetzt wirklich auch noch ein deutscher Integrationsminister? Suchen Sie, liebe Leser, doch einfach mal danach, wie der potentielle türkischstämmige Integrationsminister sich in der Vergangenheit für die Aussöhung mit den christlichen Türken, die von muslimischen Türken bestialisch ermordet wurden, eingesetzt hat. Schauen Sie einmal nach, auf welchen Feldern der Herr bei Ernteeinsätzen etwa in Griechenland gesühnt hat und wo er bislang Geld für die Entschädigung der Nachkommen der Opfer seiner Vorfahren gesammelt hat. Sie werden wahrscheinlich (so wie ich) nichts dazu finden. Und dann lesen Sie noch einmal die einen Absatz höher zitierte Passage mit dem Hinweis auf den angeblichen "Völkermord in Deutschland" an Türken.

Ich frage mich heute: Die im deutschen Bundestag vertretenen Parteien nehmen selbstverständlich keine Nazis auf, die den Völkermord an den Juden leugnen. Darauf achten sie peinlichst genau. Das ist die eine Seite. Die gleichen Parteien haben allerdings nicht das geringste Problem damit, Türken aufzunehmen, die den Völkermord an Armeniern und Pontos-Griechen leugnen und Giftgasmörder Atatürk bejubeln, der zu Hitlers Zeiten sein Unwesen trieb. Und obwohl die EU das Leugnen von Völkermorden unter Strafandrohung stellt, setzen die im Bundestag vertretenen deutschen Parteien sich mit türkischen Völkermordleugnern an einen Tisch, machen sie zu Parteimitgliedern und fördern sie. Mehr noch: Sie gestatten Türken mit jeder neu eröffneten DITIB-Moschee den Bau von Völkermordleugner-Filialen. Das dient angeblich der Integration. Und dann sind die deutschen Parteien überrascht, wenn ihnen die Nachkommen des deutschen Volkes der Täter in Scharen davonlaufen, sie nicht mehr wählen und sich rechten Parteien zuwenden. Ist das wirklich so unverständlich?

Wie lautete noch 1973 die Titelgeschichte des Spiegel? - "Die Türken kommen - rette sich, wer kann". Darin beschrieben die Autoren, welche ungeheure Last uns Türken in den nächsten Jahren aufbürden würden. Heute, eine Generation später, ist daraus Realität geworden.

Warum machen wir das alles? Weil wir einer weiteren Lüge Glauben schenken - jener von der angeblichen kulturellen Bereicherung durch Türken. Angeblich sind die Türken die Wiege unserer europäischen Kultur. Man denke nur an das legendäre Troja und die historischen Stätten Kleinasiens. Dummerweise haben die Türken, die wir heute vor uns haben, sie nicht hervorgebracht. Sie sind vielmehr Nachkommen jener Nomaden aus den Steppen Zentralasiens, die seit dem 11. Jahrhundert in das Gebiet der heutigen Türkei eingefallen sind. Damals war die Türkei ein christliches Land. Die muslimischen Eroberer haben die christliche Kultur Kleinasiens brutal vernichtet - bis hin zum oben zitierten Völkermord. Und heute treten sie als Erbschleicher jener Hochkulturen auf, die sie dreist instrumentalisieren. Wir schlucken das einfach so. Schließlich wird in unseren Schulen ja nichts über die grauenvolle Geschichte der Türkei unterrichtet. Wer von den Jüngeren kennt schon noch die weltweit renommierte Historikerin Bat Yeor, die das alles aufgezichnet hat ("Der Niedergang des orientalischen Christentums unter dem Islam"). Die muslimischen Türken, die sich hier in Europa heute nicht anpassen wollen, haben in Kleinasien skrupellos die Assimilierung der von ihnen unterjochten Christen gefordert.

Jene, die muslimischen Türken heute alle Verbrechen verzeihen und ihnen unsere Stadttore weit öffnen, sind meist politisch linker Gesinnung. Auch Menschen mit politisch linker Gesinnung waren früher gebildet. Karl Marx etwa schrieb über die durch diese Menschengruppe drohende Gefahr: "Der Islam ächtet die Nation der Ungläubigen und schafft einen Zustand permanenter Feindschaft zwischen Muselmanen und Ungläubigen."  (zitiert nach Karl Marx, Die Kriegserklärung - Zur Geschichte der orientalischen Frage, Marx-Engels-Werke, Band 10, S. 170.). Und Helmut Schmidt sagte: "Mir kommt kein Türke mehr über die Grenze", es sei ein Fehler gewesen, "dass wir zu Beginn der 60er Jahre Gastarbeiter aus fremden Kulturen ins Land holten".

Wir müssen uns endlich damit beschäftigen, die Fehler der Vergangenheit zu beheben. Denn für Völkermordleugner darf es in Europa nirgendwo mehr ein Versteck geben. Schicken wir sie also dahin zurück, woher sie gekommen sind, solange das noch friedlich möglich ist. Das hat ja nach den oben zitierten Äußerungen von SPD-Mann Helmut Schmidt auch der CDU-Politiker Helmut Kohl gefordert, der sagte, es müsse ein „erheblicher Teil“ der rund zwei Millionen in der Bundesrepublik lebenden Türken in ihre Heimat zurückkehren. Das Versprechen hat er den Deutschen als Wahlkämpfer 1983 gegeben. Im folgenden Vierteljahrhundert haben alle großen Parteien jedoch das Gegenteil gemacht und noch mehr muslimische Türken nach Europa gelassen. Irgendwann werden viele von ihnen - wie es schon Kohl forderte -  selbstverständlich zurückgeführt werden müssen. Denn weder sie noch ihre islamische Ideologie sind Teil Europas. Und für ein Volk von Tätern, das verstockt den Völkermord leugnet, kann nun einmal in unserem Gemeinwesen kein dauerhafter Platz sein.

 

Nachtrag/Hinweis für griechische Journalisten: Nachdem mich inzwischen mehrere griechische Journalisten kontaktiert haben, die das beschriebene Programm für kostenlose junge deutsche Erntehelfer in Griechenland aus den 1970er Jahren nicht kennen, hier ein weiterer Hinweis für Nachrecherchen. Es handelt sich um Dörfer südöstlich von Naoussa. Ich selbst wurde beispielsweise unter anderem auf den Feldern um das Dorf Nea Lykoyanni eingesetzt (westlich von Apostolos Pavlos) und habe damals zusammen mit anderen deutschen Erntehelfern in einer Scheune des Bürgermeisters von Nea Lykoyanni geschlafen. Nochmals meinen herzlichen Dank an alle Griechen, für die wir Deutschen damals arbeiten durften. Ich habe das alles in sehr positiver Erinnerung behalten. Es hat nicht nur schon in sehr jungen Jahren meinen Horizont erweitert, es war auch ein Programm, das zu Recht von deutscher Seite angestoßen worden war. Ich kann die Wiederauflage des Programms für junge Türken in Deutschland wirklich nur wärmstens empfehlen!

 


 

 

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