Thursday, 25. August 2016
26.03.2016
 
 

WDR-Indendant Tom Buhrow unter Druck: Warum lügen WDR-Mitarbeiter nur so?

Udo Ulfkotte

Tom Buhrow, ehemals Tagesschau-Reporter, Tagesthemen-Moderator und heute WDR-Intendant, steht unter erheblichem Erklärungsdruck. Ein ostwestfälischer Bürgermeister, dessen Gemeinde übelste Erfahrungen mit dem WDR gemacht hat und weltweit für Aufsehen sorgt, will wissen, warum das WDR-Politmagazin Westpol so lügt.

 

Die ostwestfälische Kleinstadt Warburg ist durch einen WDR Westpol-Bericht international bekannt geworden. In dem Fernsehbericht war dem unbedarften Zuschauer gezeigt worden, wie angeblich skrupellose Warburger Polizisten Flüchtlingskindern die Misshandlung androhen, diese sogar in Ketten aus der sicheren Asylunterkunft zerren wollen. Weil Handyaufnahmen einige wenige Sequenzen des Geschehens zeigten, musste jeder Zuschauer glauben, dass Warburger Polizisten gern auch mal wie die berüchtigten Cops in der New Yorker Bronx vorgehen.

 

Die wahren Hintergründe des Polizeieinsatzes wurden den Zuschauern verschwiegen. Schon bei Ausstrahlung des Films gab es Hinweise darauf, dass nicht die Polizisten, sondern die angeblich so unschuldige syrische Familie sich strafbar gemacht hatte.

 

Die Mutter der Kinder hatte sexuelle Übergriffe durch Mitbewohner der Unterkunft erfunden, um endlich – wie von ihr erwartet – für sich und ihre Kinder ein schönes eigenes Haus zu bekommen.

 

Sie hatte ihre Kinder nach Angaben von Asylhelfern regelmäßig geschlagen und auch dazu aufgefordert, Polizisten und deutsche Beamte zu beißen, zu treten und zu schlagen. Die 37 Jahre alte Syrerin glaubte, so schnell zu ihrem Traumhaus zu kommen. Als das Ordnungsamt und die von diesem gerufene Polizei die Frau aus Sicherheitsgründen – um sie vor weiteren angeblichen sexuellen Belästigungen zu schützen – in eine andere Sammelunterkunft verlegen lassen wollten, da rastete sie aus.

 

Doch die Polizisten hatten den Auftrag, sie zu ihrem eigenen Schutz in eine kleinere Unterkunft zu verlegen – aber eben nicht in ein vom deutschen Steuerzahler gesponsertes Haus. Und genau diese wenigen Sekunden, in denen die Polizisten klarmachten, dass sie Einsatzbefehle zum Schutze von Menschen auch ausführen würden, filmten andere Asylbewerber.

 

Und WDR-Westpol machte daraus einen reißerischen Bericht, der die Stadt Warburg, den Bürgermeister, das Ordnungsamt und die Polizisten so darstellte, wie es wohl nur Lügenmedien können: als eine Abart skrupelloser Monster, die dem Pöbel im angeblich so braunen Osten Deutschlands in nichts nachstehen.

 

Der Warburger Bürgermeister Michael Stickeln ist im Gegensatz zu den WDR-Mitarbeitern ein besonnener Mensch, der sich erst ein Bild über eine Lage macht und dann den Mund öffnet. Hetze und politische Propaganda sind nicht seine Welt.

 

In einem offenen Brief an den Intendanten des Westdeutschen Rundfunks macht sich Stickeln, was selten für ihn ist, nun Luft. Vor dem Hintergrund der verlogenen und einseitig vorverurteilenden WDR-Berichterstattung über den Polizeieinsatz in der zu seinem Amtsbereich gehörenden Dösseler Asylantenunterkunft will er nun vom WDR-Intendanten Tom Buhrow eine Erklärung. Darin stellt er viele unbequeme Fragen:

 

• Warum hat die Mitarbeiterin des WDR, Frau Najima El Moussaoui, die umfangreichen Informationen, die wir ihr in rd. drei Stunden Interviews insbesondere über das gemeinsam mit der Flüchtlingsinitiative, der Sozialarbeiterin und der Polizei erstellte Unterbringungskonzept gegeben haben, vollständig weggelassen?


Warum reduziert sie mein unter Zeugen nahezu einstündig geführtes und vollständig gefilmtes Interview, in dem ich ihr mehrfach und sachlich in vollkommener Ruhe unsere Beweggründe für das neue Unterbringungskonzept erläuterte, lediglich auf meine Aussage, dass ich das mir erstmals im Interview während laufender Kamera, vielleicht nur ausschnittweise, vorgestellte Handy-Video nicht kommentieren möchte?
Dieses Verhalten meinerseits halte ich nachdrücklich für richtig, da ich mir ein Urteil in dieser spontanen Situation aufgrund fehlender umfangreicher und objektiver Informationen nicht bilden konnte.


Warum suggeriert man im Bericht unterschwellig, dass ich in der vom Landrat des Kreises Höxter am Freitag, dem 18.03.2016, kurzfristig einberufenen Pressekonferenz »lediglich« meinen allgemeinen Vertreter, Herrn I. Beigeordneten Braun, entsende, dass ich mich vor der Pressekonferenz »drücken« wollte.
Tatsächlich hätte man in Erfahrung bringen können, dass ich auf einer Beerdigung eines Freundes der Familie in meinem Heimatort anwesend war.


Nur einen Tag nach der WDR-Berichterstattung in der Sendung »Westpol« tauchen Pressartikel in der »Neuen Westfälischen Zeitung« auf, in der von einer ehrenamtlichen Warburger Flüchtlingshelferin berichtet wird. Die Aussage dieser freiwilligen Helferin lässt das Verhalten der o.g. syrischen Flüchtlingsfamilie in einem völlig neuen Licht erscheinen, der die WDR-Berichterstattung gleichsam auf den Kopf stellt. Die Flüchtlingshelferin erklärt, dass die syrische Flüchtlingsmutter, die zusammen mit ihren Kindern erst seit einigen Wochen in Warburg weilt, in ein »eigenes Haus« umziehen wollte und hierzu einen sexuellen Missbrauch in der Zentralunterkunft vorgetäuscht hat. Beim Eintreffen der Polizei habe die Mutter ihre Kinder aufgefordert, sich mit Tritten und Bissen gegen die Polizei zur Wehr zu setzen und auch selbst zugebissen. Demnach hätten Augenzeugen berichtet, dass die Frau ihre eigenen Kinder regelmäßig schlägt.
Vor diesem neuen Hintergrund drängen sich Fragen auf: Wusste Frau El Moussaoui vom WDR von der Aussage der Warburger Flüchtlingshelferin und wenn ja, warum hat sie auch diese Information weggelassen. Muss hier gar befürchtet werden, dass dieser syrischen Flüchtlingsmutter mehr geglaubt wird als einer ehrenamtlichen Flüchtlingshelferin?


Wenn Frau El Moussaoui von den Aussagen der freiwilligen Helferin keine Kenntnis hatte, wie ist es dann möglich, dass die Presse bereits nur einen Tag nach der WDR-Berichterstattung davon berichtet? Warum dieser Zeitdruck bei der Berichterstattung durch Frau El Moussaoui und diese zwangsläufig entstehende oberflächliche Recherchearbeit hier vor Ort?


Wenn Frau El Moussaoui von der Aussage der Flüchtlingshelferin wusste, drängt sich hier nicht auch zwangsläufig die Frage auf, ob Frau El Moussaoui wirklich unabhängig von äußeren Einflüssen agiert?


Ist es nicht so, dass alle Flüchtlinge - unabhängig von Herkunft und Asylstatus - in gleichem Maße zunächst als Asylsuchende anzusehen sind und die unterbringende Kommune selbstständig über den Ort und die Art und Weise der Unterbringung im Rahmen ihrer (begrenzten) Möglichkeiten bestimmen kann?

Sollte man nicht den Menschen, die sich ehren- wie hauptamtlich in dieser für unsere Gesellschaft so extrem herausfordernde Zeit für Flüchtlinge und ein friedvolles Zusammenleben vor Ort und in der Gesellschaft engagieren, zunächst einmal auch in den Medien zumindest unvoreingenommen, besser noch objektiv gegenübertreten.


Ist Frau El Moussaoui bewusst, welche Demotivierung und auch vorverurteilende Anfeindungen Polizeibeamte aufgrund einer solch undifferenzierten Berichterstattung erleiden müssen?
Auf die persönlichen Anfeindungen, welchen ich seit der Berichterstattung ausgesetzt bin, möchte ich an dieser Stelle gar nicht ausführlicher eingehen.

Ich denke, der einfache Hinweis auf die natürlich vorhandene Pressefreiheit dürfte dem Anspruch eines öffentlich rechtlichen Senders nicht gerecht werden. Von diesem erwarte ich eine differenziert recherchierte Berichterstattung.


Man darf gespannt sein, was WDR-Intendant Tom Buhrow darauf antworten wird. Eines ist jedenfalls klar: Beim WDR arbeiten viele jener gekauften Journalisten, die im gleichnamigen Bestseller unlängst enttarnt worden waren. Und Deutschlands Lügenpresse ist durch die Lügengeschichte des WDR mal wieder um ein Kapitel reicher geworden.

 

Klar ist: WDR-Mitarbeiterin Najima El Moussaoui hat Fakten weggelassen und unvollständig berichtet. Sie wollte beim Zuschauer ganz offenkundig eine ganz bestimmte Sichtweise rüberbringen: Guter Asylant – böse Deutsche. Diesen Eindruck jedenfalls haben viele von jenen Zuschauern, die ihren Beitrag damals gesehen haben und die Fakten kennen. Man darf gespannt sein, was Tom Buhrow dazu sagen wird. Schmeißt er die Gesinnungsjournalistin raus? Oder schützt er verlogene einseitige Berichterstattung?

 

 

 

.

Ergänzende Beiträge zu diesem Thema

Warburg: Eine westfälische Kleinstadt wird zum Symbol für Lügenmedien

Udo Ulfkotte

Glaubt man unseren Systemmedien, dann haben im ostwestfälischen Warburg bösartige Polizisten völlig grundlos eine arme syrische Flüchtlingsfamilie angegriffen. Ganz Deutschland ist entsetzt. Politiker empören sich. Und die Staatsanwaltschaft ermittelt. Nur die Wahrheit scheint niemanden zu interessieren.  mehr …

Video: »Siemens ist ein Zwerg gegen die Asyl- und Migrationsindustrie«

Markus Gärtner

KOPP aktuell – Im Gespräch mit Udo Ulfkotte über sein Buch »Die Asyl-Industrie«  mehr …

Schock für Gabriel und Merkel: Asylbewerber werden lebenslange Hartz-IV-Empfänger

Udo Ulfkotte

Wenige Wochen vor den deutschen Landtagswahlen erreichen die Bundesregierung Nachrichten, welche man um jeden Preis bis nach den Wahlen geheim halten will. Denn sie belegen, dass Merkel und Gabriel die Bevölkerung bislang beim Thema Asyl belogen haben.  mehr …

Wer diesen Artikel gelesen hat, hat sich auch für diese Beiträge interessiert:

Schock für Gabriel und Merkel: Asylbewerber werden lebenslange Hartz-IV-Empfänger

Udo Ulfkotte

Wenige Wochen vor den deutschen Landtagswahlen erreichen die Bundesregierung Nachrichten, welche man um jeden Preis bis nach den Wahlen geheim halten will. Denn sie belegen, dass Merkel und Gabriel die Bevölkerung bislang beim Thema Asyl belogen haben.  mehr …

Sicherheitsbeamter vor belgischem Atomkraftwerk erschossen

Torben Grombery

Ein für die Sicherheit zuständiger Mitarbeiter ist vor dem belgischen Atomkraftwerk in Charleroi von unbekannten Tätern erschossen worden. Sein Sicherheitsausweis und selbst seine Abzeichen sollen entwendet worden sein. Ein beunruhigender Fall, wie die belgische Zeitung La Dernière Heure findet.  mehr …

Refugee-Welcome-Straßenbahn in Düsseldorf

Birgit Stöger

Ein Jahr lang wird nun in Düsseldorf auf der »Wehrhahn-Linie« für »offene Grenzen« und die »Willkommenskultur« mithilfe des Totschlagarguments der allumfassenden »Toleranz« geworben. »No Border – Refugees Welcome« und »Keine Grenze – Flüchtlinge Willkommen« prangt quer über einer mit farbenfrohem Graffiti bemalten Straßenbahn der Rheinbahn AG,  mehr …

Warburg: Eine westfälische Kleinstadt wird zum Symbol für Lügenmedien

Udo Ulfkotte

Glaubt man unseren Systemmedien, dann haben im ostwestfälischen Warburg bösartige Polizisten völlig grundlos eine arme syrische Flüchtlingsfamilie angegriffen. Ganz Deutschland ist entsetzt. Politiker empören sich. Und die Staatsanwaltschaft ermittelt. Nur die Wahrheit scheint niemanden zu interessieren.  mehr …

Werbung

Die Asylindustrie

Das Milliardengeschäft mit den Flüchtlingen

Reich werden mit Armut. Das ist das Motto einer Branche, die sich nach außen sozial gibt und im Hintergrund oft skrupellos abkassiert. Die deutsche Flüchtlingsindustrie macht jetzt Geschäfte, von denen viele Konzerne nur träumen können. Pro Monat kostet ein Asylbewerber den Steuerzahler etwa 3500 Euro. Bei einer Million neuer Asylbewerber allein 2015 sind das monatlich 3,5 Milliarden Euro - also pro Jahr 42 Milliarden Euro.

mehr ...

Newsletter-
anmeldung!
Hier erhalten Sie aktuelle Nachrichten und brisante Hintergrundanalysen
(Abmeldung jederzeit möglich)

Du bist, was du isst

KOPP EXKLUSIV – Jetzt bestellen

Brisante Hintergrundanalysen wöchentlich exklusiv nur bei uns.

Mekka Deutschland

Pechschwarze Scharia statt »buntem« Multi-Kulti

Detailliert und ohne Rücksicht auf die Denkverbote der Politischen Korrektheit beschreibt Bestsellerautor Udo Ulfkotte, wie Europa zu einer Kolonie des Islam wird. Und alle schauen zu - oder einfach nur weg. In unseren Städten entstehen Parallelwelten, in denen der Koran regiert. Unglaubliches geschieht in Deutschland, Österreich und vielen anderen europäischen Ländern. Doch darüber zu sprechen ist tabu.

mehr ...

Katalog – Jetzt kostenlos bestellen

Bestellen Sie unseren Katalog kostenlos und unverbindlich.