Tuesday, 28. June 2016
16.10.2011
 
 

Bundespräsident Wulff bejubelt in Afghanistan die Verdrängung unserer Werte

Udo Ulfkotte

Bundespräsident Christian Wulff ist am Sonntag zu einem Überraschungsbesuch in Afghanistan eingetroffen. Die Reise wurde unter höchster Geheimhaltung vorbereitet: Wulff traf in Kabul auch mit Staatspräsident Hamid Karzai zusammen. Wulff sagte, er habe großen Respekt vor den Leistungen der afghanischen Zivilgesellschaft. Man reibt sich da verwundert die Augen: 52 deutsche und 1.700 amerikanische Soldaten wurden bislang in Afghanistan getötet. Sie sollten Frieden und Freiheit am Hindukusch sichern und dem Land demokratische Strukturen und religiöse Freiheit bringen. Sie stehen dort vor allem auch für unsere Werte. Doch ihre Mission hat genau das Gegenteil dessen bewirkt, was uns einst verkündet wurde: In Afghanistan wurde unter Aufsicht westlicher Soldaten die letzte christliche Kirche abgerissen, die letzte christliche Schule geschlossen, Juden wurden vertrieben und Korruption darf heute nicht mehr verfolgt werden, weil sie halt »landestypisch« ist. Und dafür opfern wir bedenkenlos die Leben unserer Soldaten und geben Milliarden aus. Und der Bundespräsident jubelt und freut sich über angebliche Fortschritte, die bei näherer Betrachtung Rückschritte sind.

Siebzehn Milliarden Euro haben deutsche Steuerzahler in den letzten Jahren dafür bezahlt, dass deutsche Soldaten am Hindukusch getötet werden. Und in den nächsten drei Jahren dürfen wir noch einmal etwa fünf Milliarden Euro zahlen, damit die Freiheit am Hindukusch gesichert wird. Das

amerikanische Außenministerium hat gerade einen Bericht veröffentlicht, nach dem die Freiheiten in Afghanistan allerdings nicht etwa zunehmen, sondern von Jahr zu Jahr immer stärker beschnitten werden. So wurde die letzte christliche Kirche in Afghanistan abgerissen. Und es gibt jetzt nur noch einen einzigen Juden in Afghanistan. Doch es betrifft nicht nur Religionen: Afghanistan ist jetzt nach offiziellen UN-Angaben auch ein Folterstaat. Und ein korrupter Staat – ein afghanischer Staatsanwalt, der gegen einen korrupten Gouverneur ermittelte, wurde von dem Fall abgezogen. Der korrupte Gouverneur ist weiter im Amt – der Staatsanwalt darf nicht mehr wegen Korruption ermitteln. Und zehn Jahre nach dem Beginn der Afghanistan-Mission ist das Land immer noch der größte Opiumproduzent der Welt. Unter dem Schutz westlicher Truppen wird jetzt mehr Opium angebaut als jemals zuvor.

Ein deutscher Militärseelsorger, der Dienst in Afghanistan verrichtete, erzählt erschüttert über die ganz alltäglichen Erziehungsmaßnahmen, die er unter Afghanen erlebte: Kinder und Frauen werden verbrüht oder verbrannt, wenn sie nicht gehorchen. Mitunter werden sie auch einfach so hingerichtet.

Die Wahrheit lautet: Die Islamische Republik Iran ist heute einflussreicher in Afghanistan als der Westen. Warum also sind westliche Truppen immer noch in Afghanistan? Der US-Rüstungsbauer Lockheed Martin hat dazu gerade eine Presseerklärung herausgegeben: Man kann in Afghanistan so schön unbeobachtet neue Waffensysteme testen. Wenn Ihnen also wieder einmal ein verlogener deutscher Politiker anlässlich eines vom Steuerzahler finanzierten Kurzausflugs nach Afghanistan erzählt, deutsche Soldaten sicherten dort »Frieden und Freiheit«, dann kennen Sie die Wahrheit.

Unlängst war einer dieser deutschen Politiker in Afghanistan und fragte dort im deutschen Camp ganz offen nach einer Gelegenheit, die afghanische Sitte des »Bacha bazi« kennenzulernen. Das ist nichts anderes als die kulturell gebräuchliche Vergewaltigung kleiner Kinder, seit 2008 berichteten wir vom Kopp Verlag über die afghanischen Kindersex-Parties. Auch die FAZ berichtet seit einigen Monaten endlich darüber. Das zieht die Kinderschänder in den Reihen der deutschen Politik offenkundig magisch an.

Und unser Bundespräsident Wulff sagt in Afghanistan, er habe großen Respekt vor den Leistungen der afghanischen Zivilgesellschaft. Das freut die Afghanen.

 

 


 

 

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