
Deutschlands führende Politiker haben uns Bürger nach Strich und Faden belogen. Das machen sie ja Tag für Tag. Gerade erst wieder hat Dauerlügner Wolfgang Schäuble behauptet, der Euro sei eine stabile Währung – nach innen und nach außen. Dabei fällt der Eurokurs immer weiter und bald könnte ein Euro nur noch einen Dollar wert sein. Wir werden also Tag für Tag schleichend enteignet. Dauerlügner Schäuble sagte im Dezember 2009 auch: »Es wäre falsch verstandene Solidarität,
wenn wir den Griechen mit Finanzhilfen unter die Arme greifen würden.« Und Schäuble sagte am 24. Juli 2010: »Die Rettungsschirme laufen aus. Das haben wir klar vereinbart.« Die Wahrheit: Am 22. März 2011 wurde der Rettungsschirm unbefristet verlängert. Der Informationsdienst Kopp Exklusiv berichtet regelmäßig über die gebrochenen Versprechen der Politiker.
Der Euro ist inzwischen eine Weichwährung und eine nicht zu unterschätzende Gefahr für den europäischen Gedanken. Im Namen des Euro wird eine europäische Solidarität geradezu religiös beschworen, die jedoch eine himmelschreiende Ungerechtigkeit nicht nur gegenüber Bürgern des eigenen Landes, sondern auch gegenüber denen in Partnerländern ist. Denn diese verlogene Solidarität schadet langfristig dem europäischen Gedanken weitaus mehr als eine unbequeme Wahrheit, die offen ausgesprochen wird. Und die Wahrheit lautet, dass wir ständig nur belogen werden.
Erinnern Sie sich noch daran, dass uns 2010 beim ersten Griechenland-Hilfspaket versprochen wurde, dieses sei nur rein symbolisch zur »Beruhigung der Märkte« notwendig und werde ganz sicher nicht ausgeschöpft? Im März 2010 ging es in Europa um das erste Hilfspaket. Und
EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy sprach von einem rein symbolischen Zeichen. Die 110 Milliarden Euro würden ja gar nicht wirklich abgerufen, sie seien nur ein Signal an die Märkte. Die Wahrheit: Schon drei Monate (!) später war klar, dass das Geld nicht nur symbolisch auf den Tisch gelegt wurde. Und es war klar, dass die gewaltige Summe nicht ausreichen würde. Der IWF machte Druck, dass es ein weiteres Hilfspaket geben müsste. Und im Juli 2011 wurde über die EFSF das zweite Paket mit 130 Milliarden Hilfe beschlossen. Kurz darauf sprach man schon vom dritten Rettungspaket. Inzwischen wurde als ständiger Schirm der ESM aufgespannt.
Erinnern Sie sich noch, dass Christine Lagarde im Mai 2011 (damals war sie noch französische Finanzministerin) zu einem möglichen Schuldenschnitt in Hinblick auf Griechenland sagte: »Eine Umschuldung griechischer Verbindlichkeiten ist absolut ausgeschlossen.« Aus der Lügnerin Lagarde ist inzwischen die IWF-Chefin geworden.
Am Schlimmsten aber ist das gebrochene Versprechen, dass die Hilfen für die Pleitestaaten die deutschen Steuerzahler nichts kosten würden. Im Jahre 2009 sicherte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel den Bürgern zu, die aufgenommenen Kredite würden automatisch getilgt. Wahrscheinlich werden unsere Politverbrecher irgendwann automatisch in Nürnberg landen.
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