Willkommen im Irrenhaus, so werden wir für dumm verkauft
Udo Ulfkotte
Die Niederlande wollen das Wort »Ausländer« verbieten, die Briten wollen das Wort »Fettleibigkeit« verbieten. Haben wir nicht andere Probleme? Ja, wir werden derweilen von der Politik systematisch für dumm verkauft.
.jpg)
In den Niederlanden hat eine Kommission die Regierung dazu aufgefordert, das Wort »allochtoon« zu verbieten. Das Wort bedeutet übersetzt »Ausländer« und es beleidigt diese. In den Kommentaren der Medien
fragen Niederländer nun, wie sie dann beispielsweise Deutsche zukünftig in den Niederlanden nennen sollen: »het herenvolk« (»das Herrenvolk«)? Die ganze Idee ist jedenfalls so absurd, dass Politiker sich ernsthaft mit ihr befassen. Nicht anders ist es in Großbritannien. Das englische Wort »obese« verwendet man für fettleibige Menschen. Doch die könnten dadurch beleidigt und diskriminiert werden. Zukünftig soll auf das Wort aus Gründen der politischen Korrektheit ganz verzichtet werden. Da kommt fette Freude auf.
Schauen wir zu den anderen Nachrichten. Da fällt auf, wie viele Arbeitsplätze in Deutschland abgebaut werden, obwohl die Regierung doch unentwegt darüber plaudert, wie toll die Zukunftsaussichten sind. Nach dem Schlecker-Schock entlässt jetzt auch der Traditionsbetrieb IVECO viele Mitarbeiter. Neckermann streicht die Hälfte der Jobs. Lufthansa streicht 3.500 Stellen. Und selbst die Reisebranche steht vor der Krise, die TUI macht ebenfalls Verluste, gibt sich aber politisch korrekt optimistisch.
Und welchen Eindruck bekommt man vor diesem Hintergrund, wenn uns die Regierung ständig
verkündet, dass es nun aufwärts gehe? Doch wohl den Eindruck, dass wir für dumm verkauft werden. Das hat ja Tradition in Deutschland. Wie jetzt bekannt wurde, hat auch Altkanzler Kohl die Deutschen vor der Euro-Einführung für dumm verkauft. Jetzt veröffentlichte Dokumente belegen, dass seine Berater genau wussten, dass der Euro keinesfalls so sicher ist wie Kohl das verkündete. Und die Dokumente belegen, dass die Griechen und Italiener von Anfang an im Kanzleramt als Pulverfass für den Euro gesehen wurden. Mal ganz offen gesagt: Entweder hat Kohl die Deutschen verarscht (sorry für den Ausdruck, aber wie soll man das anders nennen?), oder er war ein ziemlich dummer Kanzler. Aber seine Nachfolger haben sich auch nicht anders verhalten. Sie haben diese Politik schließlich fortgesetzt. Und nun fliegt uns das alles Stück für Stück um die Ohren. Die Griechen bereiten jetzt in aller Ruhe hinter den Kulissen den Euro-Austritt vor. Sie werden ihre Schulden nicht zurückzahlen. Keinen Cent. Auch das ZDF hat uns ja gerade erst in einer Dokumentation gezeigt, wie wir Deutschen von der Politik systematisch belogen wurden. Was bleibt, ist der Appell: Gebt uns endlich unsere D-Mark zurück!
Interesse an mehr Hintergrundinformationen?
Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen der Macht – und erfahren Sie, was die Massenmedien Ihnen verschweigen!
Lesen Sie weitere brisante Informationen im neuen KOPP Exklusiv. KOPP Exklusiv wird grundsätzlich nicht an die Presse verschickt und dient ausschließlich zu Ihrer persönlichen Information. Jede Ausgabe ist gründlich recherchiert, im Klartext geschrieben und setzt Maßstäbe für einen kritischen Informationsdienst, der nur unter ausgewählten Lesern zirkuliert und nur im Abonnement zu beziehen ist.
In der aktuellen Ausgabe finden sie unabhängige Hintergrundinformationen unter anderem zu folgenden Themen:
- Westliche Gefängniskonzerne boomen: Sklavenarbeit hinter Gittern
- Euro-Krise: Es gilt das gebrochene Wort
- Lebensmittel: Krebs aus der Kaffeetasse?

Das alles und viele weitere Kurzberichte im neuen KOPP Exklusiv, fordern Sie noch heute Ihr Probeabonnement an!
Copyright © 2012 Das Copyright dieser Seite liegt, wenn nicht anders vermerkt, beim Kopp Verlag, Rottenburg
Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.