Monday, 25. July 2016
03.07.2012
 
 

Wünsch Dir was: Nürnberg 2.0

Udo Ulfkotte

Die Fernsehspielshow Wünsch Dir was (1969 bis 1972) war die Frühform des interaktiven Fernsehens. Sie war provokant. Und für die Teilnehmer bedeutete sie Selbstüberwindung. Aber es winkten tolle Preise. In diesen Tagen spielen die deutschen Bundestagsabgeordneten Wünsch Dir was mit 82 Millionen Untertanen. Die Hauptpreise sind Knechtschaft und Verlust von Freiheit und Demokratie. Werden sie dafür vor ein Gericht gestellt?

Am 10. Juli 2012 verhandelt Karlsruhe über die Klage jener Bürger, die das Ermächtigungsgesetz 2.0 zum ESM nicht so einfach hinnehmen wollen. Die meisten Bürger haben derweil wohl noch immer keine Ahnung davon, was der ESM ist. Der FDP-Politiker Frank Schäffler sagt es uns ganz offen: Der ESM bedeutet nach seinen Worten nichts anderes als Knechtschaft. In einer Zeit, in der es von Tag zu Tag mehr Arbeitslose gibt und die deutsche Wirtschaft vor dem Crash steht, wir als neuen Berufszweig den Pfandflaschenprofi begrüßen, da beschließen unsere Abgeordneten mit

überwältigender Mehrheit, das Volk in die Knechtschaft zu führen. Das ermuntert jene, die sich an unseren Geldtöpfen bedienen: Die Griechen fordern inzwischen nicht nur Milliarden von uns, sondern sogar BILLIONEN.

 

Der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Sinn sagt uns ganz deutlich, dass Deutschlands Stabilität bedroht sei. Wirtschaftsminister Rösler, der gemeinsam mit seinen Gesinnungsgenossen im Bundestag für den Weg der Bevölkerung in die Knechtschaft stimmte, verspricht uns, dass wir dabei nicht überfordert werden. Doch die Zahl der gebrochenen Euro-Versprechen unserer Politiker ist gar nicht mehr zu zählen. Und die Halbwertszeit der Verlautbarungen von Angela Merkel, Wolfgang Schäuble und anderen im Bundestag versammelten Lügnern wird immer kürzer. Kopp Exklusiv berichtet immer wieder darüber. Bei der Einführung des Euro hieß es damals von unseren Politikern, der Maastrichter Vertrag werde dafür sorgen, dass der Euro so stabil wie die D-Mark sein werde. Heute ist dieser Vertrag nur noch Makulatur, die Maastricht-Kriterien wurden seither immer wieder gebrochen. Und es gab noch ein Versprechen bei der Einführung des Euro: Kein Staat müsse für die Schulden eines anderen Staates haften. Jeder Politiker hat uns das versprochen. Und jetzt befinden wir uns mitten in der Transferunion. Immer wieder erklärt die Kanzlerin Angela Merkel, die Euro-Krise fest im Griff zu haben. Doch immer wieder wirft sie eigene Beschlüsse über den Haufen. Selbst das Handelsblatt schreibt über Merkel: »Wie versprochen, so gebrochen«.

 

Nun wissen wir Bürger allerdings, dass Politiker die verlogensten Menschen dieses Landes sind. Und deshalb genießt kein anderer so geringe Achtung wie Politiker. In der Region, wo Freunde von mir leben, holt man inzwischen die Kinder von der Straße, wenn Politiker in der Nähe sind. Und man erklärt ihnen, dass jene Menschen dafür verantwortlich sind, dass wir über Schlaglochpisten fahren müssen, während mit dem von den Eltern erarbeiteten Geld Autobahnen in Spanien und Griechenland gebaut wurden (finanziert über EU-Hilfen). Und künftig werden wir unseren Kindern erklären müssen, dass die meisten der im Bundestag vertretenen Politiker Grundgesetzbeseitiger sind, weil sie für das ESM-Ermächtigungsgesetz gestimmt haben.

 

Wie also geht es weiter? Während immer mehr Menschen die D-Mark zurückwollen, wird hinter den Kulissen bereits an Euro-Bonds gearbeitet – einige Koalitionspolitiker geben das inzwischen ganz offen zu. Kein Geringerer als Klaus-Peter Krause, der langjährige Ressortleiter Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, spricht inzwischen vom Hochverrat, den deutsche Politiker an uns Bürgern begehen. Auf Hochverrat steht in Kriegszeiten aber die Todesstrafe, oder nach dem Krieg Nürnberg 2.0. Der international renommierte Informationsdiensr Kopp Exklusiv nennt alle Fakten.

 

 


 

 

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  • Raus aus dem Papiergeld? Edelsteine werden zur Fluchtwährung
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