Surfen kann in China lebensgefährlich sein, denn die dortige politische Führung versucht alles, um die Kontrolle über das Internet zu erringen und unbequeme Informationen zu unterdrücken.
Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) will die Abstimmungsregeln im Bundesrat ändern, und die Zwei-Drittel-Mehrheit abschaffen. Das ist ein heftiger Anschlag auf parlamentarische, rechtsstaatliche Prinzipien, die sich seit 60 Jahren bewährt haben.
Am 7. Oktober 2006 wurde die Moskauer Journalistin Anna S. Politkowskaja ermordet. Sie war als unabhängige, regierungskritische Berichterstatterin bekannt und hatte sich daher selbstverständlich auch mächtige Feinde gemacht. Die tatsächlichen Attentäter wurden nie gefasst. Angeklagt wurden lediglich »Komplizen«. Jetzt wurde entschieden, den Strafprozess hinter verschlossenen Türen zu führen. Wie es heißt, hätte die Angehörigen des Geschworenengerichtes darum gebeten – aus Angst.
Ein offiziell im Auftrag der österreichischen Regierung durchgeführter Langzeitversuch an Mäusen hat bestätigt, dass die Fütterung der Tiere mit gentechnisch verändertem (GVO-) Mais zu einer ernsthaften Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit oder Fortpflanzungsgesundheit führen kann. Das Ergebnis bestätigt die Resultate mehrerer (nicht so umfangreichen) Studien, die in den vergangenen Jahren in Russland und andernorts durchgeführt worden sind, und die allesamt auf die verborgenen Gefahren der GVO in der Ernährung von Mensch und Tier hingedeutet hatten.
Wie muslimisch wird Deutschland? Gehen wir zu weit in unserer Toleranz? Geben wir womöglich schon eigene Werte auf, um es anderen recht zu machen? Wo sind die Grenzen?
Der amtierende amerikanische Präsident Bush hat eine private Mailadresse: G94B@aol.com. Wer eine Nachricht an diese Mailadresse sendet, der gerät vollautomatisch in das Visier der amerikanischen Nachrichtendienste. Die Zahl jener, die diese private Adresse anschreiben, hält sich in Grenzen. Denn jeder weiß, dass damit nicht zu scherzen ist. Der neue amerikanische Präsident Barack Obama hat ein Lieblingsspielzeug – seinen Blackberry. Und den soll er am 20. Januar 2009 zur Amtseinführung aus »Sicherheitsgründen« abgeben. Darüber ist Obama nicht eben begeistert – und vielleicht wird er ja der erste amerikanische Präsident mit Blackberry, der unabhängig von seinem persönlichen Schreibbüro auch Nachrichten verschickt. Denn die Mailadresse von George Bush hat dieser seit seinem Amtsantritt an einen seiner Privatsekretäre weitergeleitet.
Mitten in der sich verschärfenden weltweiten Finanzkrise und Washingtons Antwort darauf – eine Krise, die man in Europa und Asien richtigerweise für »Made in USA« hält –, vollzieht sich langsam ein Prozess von geradezu epochaler Bedeutung. Kürzlich haben sich über 40 Staatschefs der EU und Asiens – besonders wichtig ist dabei China –, getroffen, um gemeinsame Ziele zu besprechen. Dabei ging es nicht nur um die Lösung der derzeitigen Krise, sondern um grundlegende Veränderungen der Regeln in der internationalen Finanzordnung. Allein die Tatsache, dass dieses Treffen stattfand, ist schon bemerkenswert. Dass es aber im Vorfeld des am 15. November in Washington stattfindenden Gipfeltreffens der G20 stattfand, um in Peking »ein gemeinsames Vorgehen« im Umgang mit zukünftigen Krisen zu besprechen, bereitet Politikern in Washington einige Kopfschmerzen.
Der Präsident der EU-Kommission, José Manuel Barroso, hat gemeinsam mit dem britischen Premierminister Gordon Brown und anderen führenden EU-Repräsentanten eine nicht-öffentliche Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die versuchen soll, in der EU den wachsenden öffentlichen Widerstand gegen die weitere Verbreitung von GVO-Pflanzen zu brechen. Laut vertraulichen Dokumenten, die Geoffrey Lean – Korrespondent der angesehenen britischen Tageszeitung »Independent« und einer der führenden Journalisten Englands – zugespielt wurden, bereitet diese Gruppe eine beispiellose Werbekampagne vor, die den Widerstand gegen die Ausbreitung von GVO-Pflanzen in der EU brechen soll.
Im Sommer 2010 wird die Fußball-Weltmeisterschaft zum ersten Mal auf dem afrikanischen Kontinent ausgetragen: in Südafrika. Der Weltfußballverband FIFA freut sich zusammen mit Milliarden Fußballfans in aller Welt auf das Großereignis – nur Muslime nicht, sie sehen schon jetzt durch die Werbung für die Großveranstaltung den Islam beleidigt. Und in Marokko erregen sich die muslimischen Führer über eine internationale Wein-Messe. So etwas dürfe es in einem islamischen Land nicht geben, denn der Alkohol "beleidige" den Islam. Offenkundig sind die muslimischen Führer aber schlecht informiert, denn es gibt ein streng islamisches Land, das sogar Whiskey produziert und damit international auf Messen für Alkoholika wirbt. Dagegen aber protestieren die Islam-Gelehrten in Marokko nicht...
Der Landeshauptmann soll inzwischen eingeäschert worden sein. Warum damit so lange gewartet wurde? Angeblich wegen fehlender Bestattungsgenehmigungen für das familieneigene Grundstück ...