Nach dem Urteil eines amerikanischen Richters hat jemand, dessen Handy eingeschaltet ist, keine legitime Aussicht darauf, dass die Daten über seinen Aufenthaltsort gemäß dem Vierten Verfassungszusatz geschützt sind. In der Praxis bedeutet das, dass die Strafverfolgungsbehörden Personen ohne richterliche Anordnung orten können.
Bei den Personen, die wegen des Anschlags auf den Boston-Marathon angeklagt sind, gibt es viele (zumindest offiziell) bisher nicht geklärte Auffälligkeiten. Beispielsweise die Verbindungen eines wichtigen CIA-Vertreters zur Familie der beschuldigten Brüder.
Deutsche Fernstraßen und Brücken verrotten. Und das Geld der Steuerzahler versickert. Entweder in den europäischen Südstaaten oder in überflüssigen Provinzflughäfen, von denen sich die meisten seit Jahren als Millionengräber erweisen.
Die Ausweitung der weltweiten Überwachungsnetze erlitt in Australien einen erheblichen Dämpfer, als die Klage eines einzelnen Bürgers gegen den Bundesstaat von New South Wales zu einem Grundsatzurteil führte.
Im Rahmen des Raumfahrtprojekts Mars One soll bis zum Jahr 2023 die erste feste menschliche Kolonie auf dem Roten Planeten errichtet werden. Bereits in den ersten zwei Wochen nach Beginn der Ausschreibung für Interessierte im April meldeten sich 78.000 Menschen. Insgesamt rechnet man bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist am 31. August dieses Jahres mit bis zu 500.000 Anmeldungen.
Das bei der Suche nach fremden Planeten in den vergangenen Jahren höchst erfolgreiche Kepler-Weltraumteleskop hat ernste technische Probleme – es lässt sich nicht mehr genau im Raum ausrichten. Zwar hoffen die Projektwissenschaftler, trotzdem noch Kontakt zum Satelliten herstellen und weiterhin Daten sammeln zu können. Ob das allerdings wirklich klappt, kann derzeit niemand sagen. Möglicherweise steht das Ende der Kepler-Mission nun kurz bevor.
Neueste Berichte aus Syrien lassen vermuten, dass Amerika und seine Verbündeten dabei sind, ihren geheimen Krieg zur Unterstützung der Schabhat an-Nusra (»Unterstützungsfront für das syrische Volk«) zu verlieren.
Eine neue Initiative der EU-Kommission trägt alle Merkmale intensivster Lobbyarbeit durch Monsanto und andere Hersteller von gentechnisch verändertem Saatgut: Ein neues Gesetz würde Brüssel weitere Vollmachten über das pflanzliche Leben und das Saatgut in allen 27 EU-Mitgliedsstaaten geben. Unter dem Deckmantel, »alte Gesetze den heutigen Gegebenheiten anzupassen«, veröffentlichte die Kommission – die in vieler Hinsicht zu den korruptesten Institutionen in Europa gehört – am 6. Mai den Entwurf für ein »Gesetz über pflanzliches Reproduktionsmaterial«, das für alle Pflanzen gilt, unabhängig davon, ob sie gewerblich oder privat angebaut werden.