Monday, 25. July 2016
26.06.2014
 
 

Kein Mensch mehr Illegal: Obama öffnet US-Grenze zu Mexiko

Adnan Salazar

Das amerikanische Heimatschutzministerium (DHS) hat nun eingeräumt, mit Steuermitteln illegale Einwanderer in den USA an einen Ort ihrer Wahl zu bringen. Damit werden frühere Berichte von Infowars bestätigt, nach denen Bundesbehörden davon Abstand nehmen, die Sicherheit an den Grenzen zu gewährleisten, sondern stattdessen zahlreiche Einwanderer aus Mittelamerika ins Landesinnere bringen.

 

Wie die Nachrichtenagentur Associated Press (AP) berichtete, ist der Regierung Obama bewusst, dass sie illegale Einwanderer freilässt, aber sie weigert sich, konkrete Zahlen zu nennen:

»Die Regierung Obama hat eine bisher unbekannte Zahl von Einwandererfamilien in den USA freigelassen, die in den vergangenen Monaten bei ihrer illegalen Einreise aus Mittelamerika erwischt worden waren – und obwohl die Regierung die genauen Zahlen kennt, will sie sie nicht veröffentlichen.«

Weiter berichtet AP, die Einwanderer, die vorwiegend aus Guatemala, Honduras und El Salvador stammten und die gefährliche Reise bis zur amerikanischen Grenze glücklich überlebt hatten, könnten »nicht umgehend wieder zurück in ihre Heimatländer gebracht werden. Daraufhin hat die Regierung damit begonnen, sie im Landesinneren der USA unter der Auflage freizulassen, sich innerhalb von 15 Tagen bei dem nächstgelegenen Büro der amerikanischen Einwanderungsbehörde zu melden«.

 

Diese Stellungnahme untermauert eine Infowars-Reportage aus der vergangenen Woche, in der ausführlich beschrieben wurde, dass die Bundesbehörden eine von ganz oben stammende Anordnung ausgaben, mit der letztlich die Kontrolle der amerikanischen Südgrenze aufgegeben und eine massive Flut illegaler Einwanderer ins Land gelassen wurde.

 

Nach Schätzungen von AP liegt »die Zahl nach allgemeiner Überzeugung für den Zeitraum seit Oktober über 40 000 Personen. Man geht davon aus, dass sie nur geringfügig unter der Zahl von etwa 52 000 Kindern liegt, die im gleichen Zeitraum versuchten, illegal aus Mittelamerika in die USA einzureisen«.

 

In der letzten Woche berichtete Infowars exklusiv, dass amerikanische Kirchen diesen Anstieg der illegalen Einwanderung unterstützten, indem sie zeitweise Unterkünfte, Kleidung und Nahrungsmittel bereitstellten und in einigen Fällen sogar illegalerweise Rechtsberatung leisteten.

 

Wenig später bestätigte Kevin Pagan, Koordinator für Notfallmaßnahmen im südtexanischen McAllen, gegenüber Infowars, dass amerikanische Grenztruppen tatsächlich illegale Einwanderer an Busbahnhöfen in McAllen abgesetzt hatten. Die Einwanderer verfügten über Gutscheine und Busfahrscheine, um in Erwartung von Anhörungen vor dem Einwanderungsgericht weiter irgendwohin »ins Landesinnere« der USA zu reisen.

 

»Sie bringen sie nicht hierher, sie bringen sie zu unserem Busbahnhof, weil sie von dort, wie die Grenzpolizisten wissen, ins Landesinnere weiterfahren können«, sagte Pagan. »Sie setzen sie dort ab, und nach unserer Erfahrung wurden sie davor mit Fahrscheinen oder Gutscheinen für Fahrscheine versorgt. Es stellte sich allerdings heute Abend heraus, dass einige von ihnen keine Fahrscheine oder Ticket-Gutscheine besaßen. Oder aber, wie ich sagte, ihre Busse fahren erst morgen, aber sie wissen nicht, wo sie über Nacht bleiben sollen.«

 

Diese Aussage eines städtischen Mitarbeiters verleiht den Berichten eines Whistleblowers und Grenzpolizisten aus dem Rio Grande Valley Glaubwürdigkeit, der Anfang Juni über laxe Grenzkontrollen berichtet hatte. Er hatte sich dann an Infowars gewandt und unter Zusicherung seiner Anonymität erzählt, dass seine Behörde aufgefordert worden sei, illegale Einwanderer in südtexanischen Städten, in denen bereits größtenteils spanischsprachige Menschen leben, freizulassen.

 

»Im Rio Grande Valley haben wir illegale Einwanderer über das United States Immigration and Customs Enforcement (ICE) in Brownsville und McAllen, beide in Texas, abgesetzt«, sagte der Beamte. »Wir wurden angewiesen, sie mit dem Bus an diese Orte zu bringen und sie dort abzusetzen. In diesen Städten leben viele Menschen, die aus spanischsprachigen Ländern stammen, und daher würden sie nicht weiter auffallen. Wir haben das monatelang so gemacht, bis die Sache dann aufflog und in Phoenix im US-Bundesstaat Arizona vor einigen Wochen erste Artikel erschienen.«

 

Weitere Hinweise zu den vorsätzlichen Machenschaften des DHS im Zusammenhang mit diesem Vorgehen, festgenommene illegale Einwanderer später in den USA wieder freizulassen, ergeben sich aus einer Ausschreibung des ICE , die auf der Internetseite FedBizOpps veröffentlicht wurde.

 

Unter der Überschrift »Gesucht: Begleitservice für allein reisende ausländische Kinder« heißt es dort: »Das ICE sucht die Dienste eines verantwortungsbewusst arbeitenden Anbieters, der unsere Philosophie der Gleichbehandlung aller allein reisenden ausländischen Kinder mit Würde und Respekt teilt und sich gleichzeitig an die Standardverfahren und Vorgehensweisen hält, die einen effektiven, effizienten und unfallfreien Transport ausmachen.«

 

Der jüngste AP-Bericht greift darüber hinaus die emotionalen Äußerungen des ICE-Gewerkschaftsführers Chris Crane vor dem Rechtsausschuss des Repräsentantenhauses aus dem vergangenen Jahr auf.

 

Damals hatte sich Crane bitter über die Rechtlosigkeit hinter dem »zusammenbrechenden Einwanderungssystem« der USA beklagt. Das ICE habe seinen Mitarbeitern im Kern untersagt, die Einwanderungsgesetze durchzusetzen, sagte Crane. »Welche Botschaft vermittelt diese Vorgehensweise des ICE der Welt?«, fragte Crane.

 

 

»Die Botschaft lautet: Wir setzen unsere Gesetze nicht durch. Kommt ruhig zu uns, und wenn ihr geschnappt werdet, dann lügt uns einfach an. Nennt uns ein falsches Einreisedatum, erfindet Geschichten über einen Highschool-Besuch, ihr müsst ohnehin nichts davon belegen. Ohne Ermittlungen, ohne vom Ausländer einen Nachweis über ein Diplom oder eine Abschrift zu verlangen, wird der Ausländer entsprechend der DACA-Verordnung die die Abschiebung von Erwachsenen ohne Aufenthaltsgenehmigung, die bereits im Kindesalter in die USA einwanderten, verhindern soll auf freien Fuß gesetzt, ohne dass er erst nachweisen müsste, alle Anforderungen zu erfüllen.«

 

Darüber hinaus wurde berichtet, dass Ausländer, die inhaftiert wurden, nicht auf ansteckende Krankheiten hin untersucht werden. Zudem hatten einige Ausländer, die dann in den USA freigelassen wurden, zugegeben, Mitglieder einer Bande gewesen zu sein.

 

 

 

 

 


 

 


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