Samstag, 3. Dezember 2016
14.01.2016
 
 

Mysteriöses Verschwinden chinesischer Buchhändler: Protestmarsch in Hongkong – und was geschieht im Westen?

Andreas von Rétyi

Am vergangenen Sonntag gingen in Hongkong mehrere Tausend Menschen auf die Straße, um die öffentliche Aufmerksamkeit auf das spurlose Verschwinden von Buchhändlern zu lenken. Diese hatten regierungskritische Bücher verkauft. Die Menge skandierte »Stoppt politische Entführungen« und demonstrierte gegen die kommunistische Partei. Trotz der offiziell für Hongkong geltenden Publikations- und Pressefreiheit verschwanden mittlerweile fünf Buchhändler von der Bildfläche. In der westlichen Welt wird vielfach mit Rufschädigung operiert, doch werden anderslautende Meinungen ebenfalls zunehmend radikal bekämpft.

 

Zum letzten Wochenende demonstrierten geschätzt rund 6000 Menschen in Hongkong, um Druck auf die Regierung in Peking auszuüben und gegen die Entführung von fünf Buchhändlern zu demonstrieren, die politisch alternative Werke verkauft hatten und offenbar von Angehörigen chinesischer Sicherheitskräfte in Thailand, Hongkong und Südchina entführt wurden, so zumindest lautet der wohl nicht unbegründete Verdacht.

 

Die Menschenmenge marschierte von offiziellen Gebäuden der Besonderen Verwaltungsregion Hongkongs über den Admiralty-Distrikt bis zur Regierungsrepräsentanz der Volksrepublik China. Sie forderten die Freilassung der an unbekanntem Ort illegal festgehaltenen fünf Männer. Die Buchhändler wurden offenbar aus ihren Läden und Büros entführt. »Dies ist eine Hongkong

betreffende, äußerst gravierende Angelegenheit«, erklärte kürzlich der städtische Abgeordnete Alan Leong Kah-kit, der sich dem Protestmarsch anschloss.

 

Am Ende der Entführungsserie steht bislang der 65-jährige Lee Bo, der in Hongkong seine Causeway Bay-Buchhandlung betreibt und seit dem 1. Januar 2016 als vermisst gilt. Vor diesem Hintergrund fragt Alan Leong: »Wie können Sie sagen, dass ein Land, zwei Systeme zutrifft, wenn jemand, der seine freie Meinungsäußerung praktizierte, einfach eskamotiert wird, mitten aus der Stadt heraus?« Leong bezieht sich hier auf die vom übrigen China abweichenden Gesetze Hongkongs: Auch nachdem die Staatshoheit 1997 vom Vereinigten Königreich wieder auf China übergegangen war, wurde auf mindestens 50 Jahre vereinbart, das demokratisch-marktwirtschaftliche System in Hongkong parallel zum autoritären sozialistischen System bestehen zu lassen.

 

Das »Basic Law« erlaubt Rede-, Presse- und Publikationsfreiheit; die Metropole untersteht nicht der chinesischen Jurisdiktion. So koexistieren also in einem Land zwei sehr unterschiedliche Systeme.

 

Freunde beschreiben den weithin bekannten Buchhändler Lee Bo als einen unbescholtenen Mann, der nie etwas Übles im Schilde geführt habe. Das dürfte allerdings nicht jeder so gesehen haben, schon gar nicht der chinesische Präsident Xi Jinping.

 

Bo und die übrigen vier verschwundenen Männer – Gui Minhai, Lui Bo, Cheung Ji-ping und Lam Wing-kei – stehen alle in Verbindung zum Mighty Current-Verlag und sollen beabsichtigt haben, ein Buch über Liebesaffären Xis herauszugeben. Lui Bo ist sogar Geschäftsführer des Hauses. Rein zufällig und ohne jeden politischen Hintergrund dürften diese Unternehmer sich also nicht »in Luft aufgelöst« haben.

 

In der vergangenen Woche kam es dann zu einer unerwarteten Wende im Fall von Lee Bo, als dessen Frau plötzlich die von ihr erstattete Vermisstenanzeige zurückzog. Doch wieder aufgetaucht zu sein scheint ihr Mann nicht. Kein Wunder, wenn Spekulationen die Runde machen, seine Frau sei zu ihrer Entscheidung gezwungen worden. Der US-Nachrichtensender CNN versuchte sie wiederholt zu erreichen, doch reagierte sie auf die Anfragen nicht. Vor wenigen Tagen kam angeblich auch eine Videobotschaft zum Vorschein, in der Lee erklärt, ihm gehe es gut. Außerdem habe er darin die Einwohner Hongkongs gebeten, nicht zu protestieren. Alan Leong zeigt sich skeptisch: »Ich habe zwar das Video nicht gesehen. Aber basierend auf dem, was zum Inhalt berichtet worden ist, interpretiere ich dies persönlich nicht als eine Nachricht darüber, dass sich Lee in Sicherheit befindet.«

 

Der britische Außenminister Philip Hammond teilte kürzlich mit, sowohl Hongkong als auch die chinesischen Behörden dringend aufgefordert zu haben, den Verbleib von Lee zu klären. Diese Intervention wird nicht zuletzt durch den Umstand verständlich, dass Lee Bo sich auch im Besitz eines britischen Passes befindet, wobei allerdings Doppelstaatsangehörigkeiten seitens Chinas nicht anerkannt werden.

 

Hongkong stelle keine Ausnahme dar, und so betrachte und behandle man die betreffenden Personen in erster Linie als Chinesen. Das bestätigte auch der chinesische Außenminister Wang Yi mit sehr direktem Bezug auf den verschwundenen Lee Bo. Und genau deshalb bestehe für niemanden die Notwendigkeit, haltlose Spekulationen anzustellen, was dessen Verbleib angehe. Mit anderen Worten: Niemand solle sich in diese Angelegenheit einmischen.

 

Die Aktivisten in der Metropole sprechen aber davon, die chinesischen Behörden verstießen rücksichtslos gegen juristische Vereinbarungen. Unklar ist noch die Authentizität eines handschriftlichen Briefes von Lee Bo, der seiner Frau mitteilt, innerhalb Chinas verreist zu sein, um sich mit »beteiligten Parteien« zu treffen. Sollte es dabei um das geplante Buch gehen und das Entführungsszenario gar nicht zutreffen? Der in Hongkong aktive Politiker Albert Ho Chun-yan glaubt das nicht. Er ist vielmehr davon überzeugt, der Buchhändler sei entführt und auf das chinesische Festland verschleppt worden.

 

Über Jahre hinweg brachten Verlage und Buchhändler in Hongkong Publikationen in Umlauf, die sonst im Land nicht verkauft werden dürfen. Diese Schriften richten sich, beinahe selbstredend, gegen die kommunistische Partei und deren Führungseliten. Wie es heißt, lagen die Schwerpunkte häufig auf wenig belegten Gerüchten, doch viele Chinesen reisen extra nach Hongkong, um an diese Bücher zu gelangen und sich solche Informationen zu verschaffen, die sie eigentlich nicht erfahren dürften. Die Käufer schmuggeln ihre Bücher ins Land, die Zollbehörden beschlagnahmen allerdings die »illegale Ware« häufig bei Kontrollen am Flughafen.

 

Im Westen (nichts) Neues?

 

In unserer aufgeklärten westlichen Welt werden unerwünschte Buchpublikationen unterdrückt. Manipulative Kreise bemühen sich geradezu (auf)rührend darum, missliebige Publikationen nicht etwa aus sachlicher Perspektive ins Visier zu nehmen, sondern vor allem nachhaltig Rufmord zu betreiben, Publikationen totzuschweigen, sich der breiten Palette der Diskreditierung zu bedienen und möglichst sogar Existenzen zu vernichten.

 

Vor allem in Zeiten, die von sehr umfänglichen, großen Zielen charakterisiert sind, darf wohl nur eine legitime öffentliche Meinung gelten. Es sind meist sehr aufgewühlte und somit ungute Zeiten – und genau darauf läuft es gegenwärtig wieder hinaus. Beunruhigend, aber wahr.

 

Der Kopp-Verlag wurde, wie Kopp Online-Leser längst wissen, ebenfalls wiederholt zum Ziel solcher Attacken. Und auch in ganz eigener Sache wäre hier noch einiges zu erwähnen. Stichwort »Zoll« beispielsweise: Ein in New York lebender Freund berichtete mir vor einigen Jahren über einen seltsamen Vorfall im Kontext mit meinem Buch Die Terror-F(L)üge, den ich hier kurz anekdotisch wiedergeben möchte.

 

In diesem 2007 erschienenen »Tabu-B(r)uch« habe ich mir gestattet, die Anschläge von New York und Washington ungefiltert nachzuzeichnen und somit Stimmen zu Wort kommen zu lassen, die sehr deutliche Korrekturen am offiziellen 9/11-Abschlussbericht erforderlich machen würden, aber gerade deshalb nie in diesen berühmten Commission Report eingeflossen sind. Der Bericht lässt schlichtweg alles weg, was nicht ins allgemeine Schema passt, und wurde wegen seiner gezielten Selektivität scherzhaft auch als »Ommission-Report« bezeichnet.

 

Jedenfalls bat mein aus Deutschland stammender alter Bekannter seine noch hier lebende Mutter darum, ihm doch dieses gerade erst erschienene Buch zu besorgen und zu schicken. Kurz darauf klingelten vorgebliche US-Zollbeamte an seiner Wohnungstür und fragten, ob er ein Päckchen erwarte. Als er bejahte, wurden die Herren vom »Zoll« dann sehr direkt und forschten: »Warum ausgerechnet dieses Buch?« Natürlich aus Interesse, war die Antwort, warum auch sonst!

 

Die Beamten suchten ihn noch zwei weitere Male auf. Beim insgesamt dritten unangemeldeten Aufenthalt hätten sie sogar die Wohnung durchsucht und sich sehr gründlich umgesehen, wenn auch nichts mitgenommen. Doch offenbar traf die Publikation einen Nerv. Und das ebenfalls sehr gründlich. Nur eine kurze Geschichte von vielen bemerkenswerten Vorfällen, die sich alleine im Umfeld dieser Arbeit abgespielt haben.

 

Wesentlich ist jedenfalls, dass unabhängige Recherchen gegenüber den offiziellen Versionen oft völlig neue Aspekte aufzeigen. Das war und ist auch bei 9/11 so. Auf der anderen Seite bleibt aber die stete Rufschädigung durch negativ belegte Terminologie, in einer Dichte, dass es nachgerade peinlich und unglaubwürdig für diejenigen wird, die sich solcher Mittel bedienen müssen. Das betrifft auch Biografisches. Leider verkommt die Online-Enzyklopädie Wikipedia vor allem in ihren Biografien alternativer Autoren zur reinen Diffamierungsplattform und bemüht darüber hinaus meist ein bereits baufälliges Repertoire an Gemeinplätzen.

 

Häufig werden Fakten vollends auf den Kopf gestellt, bestenfalls finden sich dann Halbwahrheiten in Personalunion mit Unterstellung und Anmaßung. Obwohl ich meine letzten populären Publikationen zum Thema nicht identifizierter Flugobjekte vor beinahe zwei Jahrzehnten veröffentlicht und seitdem über völlig andere Themen publiziert habe, wurde ich augenblicklich zum »Ufologen« stilisiert; ebenso wurden viele andere biografische Aspekte verzerrt oder in völlig falsches Licht gerückt und offenkundig sogar nach korrektiven Eingriffen einzelner Editoren wiederum verschlimmbessert.

 

Zahlreichen Kollegen erging es nicht besser. Es ist schlichtweg erbärmlich, welcher Methoden sich die Verfechter etablierter Meinungen bedienen müssen, um ihre Position möglichst anhaltend zu sichern.

 

Als der Kunstwissenschaftler David Hornemann von Laer den kontroversen Schweizer Historiker Daniele Ganser zu einem Vortrag an die Universität Witten/Herdecke einlud, waren sich einige politische Parteien nicht zu gut, einen offenen Brief zu verfassen und die Universität doch tatsächlich dazu aufzufordern, Ganser wieder auszuladen. Dies unter anderem mit der Begründung, dass er regelmäßig mit »bekannten Verschwörungstheoretikern« auftrete. Und schließlich hatte Ganser auch die Fakten um 9/11 relativiert.

 

Allerdings wollte keiner der Verfasser jenes Briefes persönlich unterzeichnen. Stattdessen fanden sich nur die Namen der Organisationen und Parteien darunter, worüber der Empfänger explizit sein Bedauern aussprach, denn so gab es kein persönliches Gegenüber. Etwas konkreter waren dann schon die Vorhaltungen. So wurde der Universität mitgeteilt: »Die Grenzen zwischen pluraler Meinungsbildung, akademischem Ideenstreit und politischer Meinungsmache plumpster Art sind daher mit der Einladung Daniele Gansers klar überschritten. Innerhalb der seriösen akademischen Welt ist es ein unbestrittener Konsens, dass nicht jeder kruden These unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit ein Forum geboten wird. Die Universität Witten/Herdecke sollte sich daher entscheiden, ob sie auf dem Boden der Wissenschaft stehen möchte oder als vermeintlicher Tabubrecher lieber halbseidene Gestalten ihren Studierenden als Gesprächspartner anempfiehlt.«

 

Was einigermaßen kultiviert klingen sollte, geriet zur glatten Beleidigung. Der Ton macht allerdings nach wie vor die Musik, und hier vergreifen sich einige ganz erheblich. Diskurs kann so kaum stattfinden. Das scheint durchaus gewollt. Und da war er auch wieder, der Anspruch an die »Seriosität« als vermeintlich naturgegebener, zeitunabhängiger Konstanten – definiert wodurch und durch wen?

 

Die Antwort aus Witten/Herdecke konnte in diesem Fall klarer nicht ausfallen. Das hier vorgestellte Selbstverständnis sollte allgemein Schule machen: »Die Universität ist ein Ort der Erkenntnissuche und kein Ort des Dogmas. Sie ist ein Ort der lebendigen Auseinandersetzung auch mit abweichenden Meinungen und der kritischen Diskussion auch ungewöhnlicher Thesen. Genau das heißt Forschung und Lehre … ohne Wenn und Aber hält die Wissenschaft und mit ihr die Universität daran fest, dass neue Fragen so wichtig sind wie alte Wahrheiten. Die Universität Witten/Herdecke fühlt sich diesem Ethos verpflichtet.«

 

Hornemann von Laer registrierte natürlich augenblicklich das permanente Bemühen stark negativ konnotierter Terminologien, allen voran jener des »Verschwörungstheoretikers«, was auch immer darunter zu verstehen wäre. Der Wissenschaftler erklärt: Bei mangelndem Wahrnehmungsbezug sehe er darin lediglich ein Wort ohne tiefere Bedeutung, um es individuell in den Kontext einzubetten: Wer wählt diesen Begriff für wen, auf welche Aussagen bezieht er sich, und woraus leiten wiederum diese sich ab?

 

Schließlich stellt er auch mit Blick auf George W. Bush und seine Vorgabe, was nun »Verschwörungstheorien« hinsichtlich der katastrophalen Ereignisse vom 11. September 2001 seien, grundsätzlich fest: Jeder, der versuche, sich über diese Geschehnisse ein eigenes Urteil zu bilden, gerate schnell in die Gefahr, als Verschwörungstheoretiker diffamiert zu werden – und diesen Stempel werde man dann so leicht nicht mehr los.

 

Nicht anders bei Dr. Daniele Ganser, wobei dann auf Grundlage des ebenfalls diffamierenden Wikipedia-Eintrags zu seiner Person der Film über Die dunkle Seite der Wikipedia erschien. Faktisch ein Unding, dass x-beliebige Zeitgenossen sich aus einem anonymen Hintergrund zu erheben befugt fühlen, um als vorgeblich neutrale, unbestechliche oder gar übergeordnete Instanz aufzutreten und, aus verschiedensten Eigeninteressen heraus, haufenweise Unwahrheiten über noch lebende Personen zu verbreiten, alles natürlich stets unter der Vorgabe zuverlässiger Recherche und absoluter Seriosität.

 

Pseudowissenschaftlicher und unseriöser geht es kaum. Noch trauriger, dass auf derart fragwürdigen Quellen im vielgepriesenen Informationszeitalter dann sogar tatsächlich ernst gemeinte »Einschätzungen« zu Einzelpersonen basieren, denen – aus welchen Gründen auch immer – ein Eintrag in dieser Internet-Enzyklopädie zuteilwurde. Wenn überhaupt, so erweisen sich genau jene anonymen Biografen als sehr effektive Produzenten von Verschwörungstheorien.

 

Wie im Kleinen, so auch im Großen. Entsprechend führen Selektion und Kanalisierung von Information in den etablierten Medien ebenfalls zu einem einseitig gefärbten Bild vieler historischer und zeitgenössischer Ereignisse, die sogar sehr notwendig werden lassen, stets den von David Hornemann von Laer angesprochenen Wahrnehmungsbezug zu berücksichtigen, sich über die jeweiligen Motive ins Klare zu setzen und unabhängige, vorurteilsfreie Untersuchungen und Eigenbewertungen vorzunehmen, ohne sich dabei durch unwürdige Diffamierungsaktionen beeinflussen zu lassen, die lediglich von Fakten und Missständen ablenken sollen.

 

Einen Anspruch auf die absolute Wahrheit hat gewiss niemand, den Anspruch auf eine eigene Meinung allerdings jeder, sofern dies nicht zum Vorsatz erhoben wird, anderslautende Erkenntnisse und Ansichten um jeden Preis diskreditieren und mit einem Maulkorb belegen zu wollen.

 

Doch angesichts der Gesamtentwicklung muss man sich ernsthaft die Frage stellen, wie es mit der Meinungsfreiheit bei uns weitergeht. In China werden derzeit Buchhändler und Verleger offenbar entführt, wenn sie Werke verbreiten, sofern sie nicht dem Dogma folgen. Und in der westlichen Welt? Wann ist es hier soweit? Eine ketzerische Frage? Vielleicht. Aber es sieht wirklich nicht gut aus.

 

 

 

 

 


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