Wednesday, 23. July 2014
18.01.2011
 
 

Neue wissenschaftliche Studie belegt: »Keine Korrelation zwischen Temperaturänderungen … und CO2«

Antony Watts

Für einen Einfluss des CO2 auf die Lufttemperatur ist eine Abhängigkeit der einen Größe von der anderen unabdingbar. Erscheinen Zeitreihen dieser Größen korreliert, dann kann vermutet werden, dass beide Größen zueinander in Beziehung stehen. Sie müssen aber nicht. Die Leser von WUWT (Watts Up With That) erinnern sich daher vielleicht an diesen schon länger zurückliegenden Beitrag von Joe D’Aleo: Erwärmungstrend: Pazifische Dekadale Oszillation und Sonne korrelieren besser als CO2 (hier tinyurl.com/6gnwnj )

Damals schrieb Joe D´aleo: »Die jährlichen US-Temperaturen haben ganz klar während des vergangenen Jahrzehnts weit besser mit den Sonnen- und Meerzyklen korreliert als mit Kohlendioxid. Die Korrelation mit Kohlendioxid scheint sogar im vergangenen Jahrzehnt verschwunden zu sein oder sich sogar umgekehrt zu haben.«

 

D´aleos (2008) Temperatur- und CO2 Zeitreihen

Nun gibt es einen neuen Aufsatz von Paulo Cesar Soares im International Journal of Geosciences, der Joe´s Idee untermauert. Er ist frei verfügbar und kann über den zuvor angegebenen Link herunter geladen werden

 

Warming Power of CO2 and H2O: Correlations with Temperature Changes

Erwärmungsvermögen durch CO2 und H2O: Korrelationen mit den Veränderungen der  Temperatur.
Autor: Paulo Cesar Soares

Zusammenfassung

Die dramatischen und bedrohlichen Vorhersagen von Umweltveränderungen für die kommenden Jahrzehnte sind das Ergebnis von Rechenmodellen, bei denen der Hauptantriebsfaktor für den Klimawandel die Zunahme von Kohlendioxid in der Atmosphäre ist.  Diese als Voraussetzung genommene Hypothese hat keinen nachweisbaren Bestand. Der Vergleich von Temperaturänderungen und CO2-Änderungen in der Atmosphäre wird für einen große Zahl veränderter Bedingungen gemacht, wobei die gleichen Daten benutzt werden, um die Klimaänderungen zu modellieren. Vorwiegend werden dabei historische Datensätze korreliert. CO2-Änderungen werden eng mit der Temperatur verbunden.

Auf wärmere Jahreszeiten oder dreijährige Phasen folgt eine CO2-haltigere Atmosphäre, weil sich das Gas im Wasser bindet oder entweicht. Das ist keine Folge der Photosynthese. Die jährlichen Korrelationen zwischen den Variablen sind gut.

Das kurzzeitige Vorweglaufen von Temperaturveränderung vor der CO2-Änderung deutet darauf hin, dass die CO2-Zunahme auf den Temperaturanstieg zurückgeführt werden kann. Eine abnehmende Temperatur hat keine Abnahme des CO2 zur Folge. Das deutet auf einen anderen Weg der CO2-Aufnahme durch das Meer hin, nicht auf die Resorption des Gases. Monatliche Veränderungen finden keine Entsprechung, wie zu erwarten wäre, wenn die Erwärmung ein wichtiger Absorption-Ausgasungs-Effekt des CO2-Anstiegs wäre.

Der anthropogene CO2-Austoß in die Atmosphäre durch Verbrennung von fossilen Treibstoffen steht in keiner Beziehung zu den Temperaturänderungen, noch nicht einmal auf jährlicher Basis. Die Abwesenheit einer direkten Beziehung zwischen CO2 und der Temperatur ist der Beweis, dass die Erhöhung des Mischungsverhältnisses in der Atmosphäre keine erhöhte Aufnahme und Verweilzeit von Energie über der Erdoberfläche bedeutet. Das kann damit erklärt werden, dass eine nahezu vollständige Sättigung im Absorptionsband mit den historischen CO2-Werten erreicht worden ist. Anders als beim CO2 erhöht sich der Wasserdampf in der Atmosphäre im Einklang mit den Temperaturänderungen, und dies sogar monatlich. Die erhöhte Energieaufnahme durch den Wasserdampf verkleinert das langwellige Ausstrahlungsfenster und verstärkt die Erwärmung auf dem Globus regional und auf unterschiedliche Weise.

Aus den Schlußfolgerungen:

Abb. 21. Veränderungen der spezifischen Luftfeuchte (Wasserdampf) in der Atmosphäre im Vergleich zu tropischen und globalen Temperaturveränderungen (Wasserdampfdaten vom Tyndall Center)

Abb. 22. Ursache und Wirkung der spezifischen Luftfeuchte in ter Atmosphäre in Verbindung mit Temperaturveränderungen: Korrelation auf monatlicher Skala im Vergleich zur CO2- Korrelation zwischen 1983 und 2003. Temperatur des tropischen Bandes; CO2 von Mauna Loa (CDIAC)

Bei der Analyse kommt man zum Schluß, dass zwischen CO2 und der globalen Erwärmung kein Zusammenhang besteht und dass es nicht die Kraft hat, die beobachteten historischen Veränderungen der Temperatur zu verursachen. Das hauptsächliche Argument ist, dass keine direkte unmittelbare Korrelation zwischen CO2-Änderungen, die den Temperaturänderungen hätten vorausgehen müssen, weder auf globaler noch auf lokaler Ebene gibt. Der Treibhauseffekt des CO2 ist sehr gering im Vergleich zum Wasserdampf. Die Absorptionswirkung wurde bereits mit den historischen Sättigungswerten erreicht. Daher ist die Verkleinerung des langwelligen Ausstrahlungsfensters keine Folge der gegenwärtigen Anreicherung oder sogar Verdoppelung des CO2-Anteils. Das Nichtvorhandensein einer Korrelation zwischen Temperaturänderungen und dem immensen und veränderlichen Volumen des CO2-Ausstoßes durch die Treibstoffverbrennung kann erklärt werden mit der geringen Auswirkung des zusätzlichen atmosphärischen Kohlendioxids auf die Verkleinerung des Fensters für die langwellige Ausstrahlung. Jener Erffekt wird durch die Luftfeuchte hervorgerufen wegen der zunehmenden Abschirmung durch den Wasserdampfanteil der Atmosphäre.

Die Rolle die der Wasserdampf spielt, wird durch die Beobachtung bestätigt, dass die Regionen mit der höchsten Differenz zwischen potentieller und tatsächlicher spezifischer Luftfeuchte diejenigen sind, wo der höchste Temperaturanstieg stattfindet: kontinentale Regionen in mittleren und höheren Breiten. Daraus ergibt sich, dass die auf CO2-Antrieb beruhenden Modellvorhersagen nicht vertrauenswürdig sind.

Wenn die erwärmende Kraft der Sonneneinstrahlung der unabhängige Antrieb für die  dekadischen und die multidekadischen Zyklen ist, kann das bedeuten, dass die erwarteten Veränderungen in der Wolkenabschirmung und nicht die Zunahme der Treibhauswirkung zu einer Wiederkehr einer multidekadalen Abkühlungsphase führen, wie schon in den 1975er Jahren, bevor eine neue Erwärmungsphase begann. Die stabile Temperatur des vergangenen Jahrzehnts scheint der Wendepunkt gewesen zu sein.

 

Quelle: EIKE Europäisches Institut für Klima und Energie

 


 

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