Monday, 27. June 2016
10.07.2010
 
 

Fossil des größten Urwals entdeckt – und neue Zweifel an der Evolutionstheorie

Armin Risi

In der aktuellen Ausgabe des amerikanischen Wissenschaftsmagazins »Nature« (Nr. 466, Juli 2010) findet sich der Bericht über die Entdeckung des größten bisher bekannten Urwales, ein Ur-Moby-Dick, dessen Zähne doppelt so groß waren wie die des heute lebenden Pottwales. Was sagen derartige Fossilien über die Entstehung und Entwicklung der Tiere aus, hier: der Wale?

Leviathan melvillei – ein ausgestorbener, rund 17 Meter langer Raubwal und Vorfahr der heutigen Pottwale und/oder Orkas.

Bild: © bbc.co.uk

Am 30. Juni 2010 wurde auf der Website www.nature.com ein zusammenfassender Artikel zum wissenschaftlich detaillierten Bericht in der gedruckten Juli-Ausgabe von Nature veröffentlicht.

Am gleichen Tag veröffentlichte auch BBC online einen Artikel zu diesem Thema: »Fossil eines ›Meermonster‹-Wales ausgegraben.« In den folgenden Tagen erschienen weltweit entsprechende Berichte, und fast überall wurde dieses Fossil aus der Sichtweise der Evolutionstheorie bestaunt. Aber bestätigt dieses Fossil die Evolutionstheorie?

 

Ein ausgestorbener Wal mit Riesenzähnen

Klaas Post vom Naturhistorischen Museum Rotterdam machte als Mitglied eines internationalen Archäologenteams im November 2008 im Süden von Peru, in der Pisco-Ica-Wüste bei Cerro Colorado, eine sensationelle Entdeckung: ein zu drei Vierteln vollständiger Walschädel mit großen Fragmenten des Ober- und Unterkiefers und mehreren Zähnen. Die Länge des Schädels beträgt rund 3 Meter, was eine Körperlänge von 17 bis 18 Metern ergibt. Dies entspricht annähernd der Größe der heutigen Pottwale.

Auffallend größer als bei den heutigen Pottwalen sind die Zähne dieser ausgestorbenen Walart. Unten ist der Zahn 12 cm breit, das größte Zahnfossil ist 36 cm lang, ist aber abgebrochen, weshalb der wissenschaftliche Bericht sagt, die größten Zähne dieses Tieres seien »länger als 36 cm« gewesen. Das heißt: Dieser Urzeitwal hatte Zähne, die vom Durchmesser und der Länge her doppelt so groß waren wie die der heutigen Pottwale! Diese haben nur im Unterkiefer Zähne und fangen ihre Beutetiere in großer Tiefe durch eine Saugwirkung. Der ausgestorbene Raubwal hatte jedoch oben und unten Zähne, ähnlich wie die heutigen Killerwale (Orkas).

Gefunden wurde das Fossil in einer Gesteinsschicht, die dem mittleren Miozän zugeordnet wird, weshalb man ihm ein Alter von 12 bis 13 Millionen Jahren zuschreibt. Die Entdecker gaben diesem Urzeitwal den Namen Leviathan melvillei, eine Verbindung des biblischen Meermonsters Leviathan und des Namens des amerikanischen Autors Herman Melville, der den Roman Moby Dick schrieb.

Die Schädel- und Kieferknochen von Leviathan melvillei wurden in Lima präpariert und bleiben in einem Museum der peruanischen Hauptstadt.

 

Warum starb dieser Riesenwal aus?

Die Autoren des Nature-Artikels nehmen an, dass Leviathan sich von kleineren Walen ernährte, ähnlich wie der ausgestorbene Riesenhai Megalodon – ein »Zeitgenosse« des Leviathan, der wahrscheinlich auch dessen einziger natürlicher Feind war. Ausgestorben seien der Riesenwal und Riesenhai wahrscheinlich wegen Umweltveränderungen, mutmaßen die Autoren. »Raubtiere, die zuoberst in der Nahrungskette stehen, sind sehr anfällig, wenn sich bei ihren Beutetieren Veränderungen ergeben. «

Im Nature-Artikel wird auch der bekannte Wirbeltierpaläontologe Lawrence Barnes vom Naturhistorischen Museum Los Angeles zitiert, der sagt, dieses Fossil zeige, dass pottwalähnliche Säugetiere in den Meeren der Vergangenheit »in viel größerer Vielfalt« existierten als heute und dass heute nur noch wenige Linien der einstmals viel weiteren Verzweigung von verwandten Walarten vorhanden seien.

 

Wie entstanden Wale gemäß der Evolutionstheorie?

Die Säugetiere sind gemäß der Evolutionstheorie an Land entstanden. Nun haben wir aber das »Problem«, dass die größten Säugetiere im Meer leben: die Wale. Die Vertreter der Evolutionstheorie kombinieren deshalb, dass Wale entstanden sind, indem ein fleischfressendes Säugetier sich langsam ins Meer begeben hat und dadurch Schritt für Schritt über viele Zwischenstufen hinweg die Form eines Wals annahm! Also begaben sich die Evolutionisten in ihrem Fossilienkatalog auf die Suche nach Landtieren, die als Walvorfahr-Kandidaten in Frage kamen. Und wer sucht, der findet.

In der Ausgabe 7/2009 veröffentlichte bild der wissenschaft einen vierseitigen Artikel mit der Überschrift »Wal-Verwandtschaften« und verkündete: »Die größten Bewohner der Weltmeere stammen von kleinen Huftieren ab.« Blauwale sind größer als jeder Saurier, der jemals auf der Erde gelebt hat. Sie werden bis zu 33 Metern lang und sind rund 200 Tonnen schwer. Diese Riesentiere sollen von »kleinen Huftieren« abstammen! Der genannte Artikel zeigt, wie sich die Evolutionisten heute die Entstehung der Wale und Delfine vorstellen.

Am Anfang ihrer »Rekonstruktion« steht das kleine Skelett des Indohyus genannten Säugetiers, dessen Größe als »fuchsgroß« (!) angegeben wird. »Das Tier lebte vor etwa 48 Millionen Jahren und sah aus wie ein kleiner Hirsch ohne Geweih, aber mit langem Schwanz. Es soll ein Abkömmling des letzten an Land lebenden Vorfahren sein, der noch nicht ganz Wal war, aber doch in der Evolution schon den Weg zum Wal angetreten hatte.«

Das nächste Fossil ist Pakicetus, ein »Skelett, das überhaupt nicht wie das eines Wales aussieht. Pakicetus gleicht mit seiner Körpergröße, den vier langen Beinen, dem Schwanz und der Schnauze mit scharfen Zähnen eher einem Wolf.«

Fossil Nummer 3 ist Ambulocetus natans, der »gehende Schwimmwal«. Es handelt sich um ein drei Meter langes Raubtier mit vier Beinen und einem langen Schwanz sowie mit einer großen Schnauze voller Zähne – wie ein überdimensionaler Schäferhund. Das fast vollständige Skelett dieses Tieres wurde 1992 von Hans Thewissen in Pakistan entdeckt. Thewissen, der unbedingt die hypothetische Abstammungslinie der Wale rekonstruieren will, ist auch der Vater von Indohyus, des fuchsgroßen »Wal«-Fossils Nummer eins, das er aus einzelnen, in Indien gefundenen Knochen zusammengesetzt hat. Für den Walforscher Thewissen ist klar: Dieser kleine Paarhufer ist der von ihm gesuchte Walvorfahre! Aber sogar Forscherkollegen zweifeln an der Richtigkeit von Thewissens Bastelei: »Die Knochen sind als Bruchstücke gefunden worden und waren wohl gar nicht miteinander verbunden.« Sie könnten auch zu Paarhufern gehören, die nichts mit den Urwalen zu tun hatten – falls Wale denn überhaupt von kleinen Paarhufern abstammen.

Haben die ersten Wale wie kleine Hirsche und wie Wölfe ausgesehen? Pakicetus war Fleischfresser, Indohyus war – als hirschartiges Wesen – Pflanzenfresser. Thewissen ist jedoch unbeirrbar in seinem Glauben: Dann wurde das vegetarische Indohyus-Tier später halt zum wolfartigen Raubtier Pakicetus und dieses dann zu guter Letzt zu Delfinen und Walen.

 

Leviathan, ein echter Wal

Bei den drei beschriebenen angeblichen Vorfahren ist in keiner Weise bewiesen ist, dass es sich um Vorfahren der Wale und Delfine handelt. Nahe liegender und logischer ist, dass diese Tiere die Vorfahren der heutigen Paarhufer und Wolfartigen waren! Genetische Ähnlichkeiten zwischen Paarhufern und Walen sind kein Beweis für Evolution, sondern bedürfen der Interpretation, und diese kann evolutionistisch (= materialistisch-naturalistisch), kreationistisch oder multidimensional-metaphysisch sein. Alle Tiere haben bis zu einem gewissen Prozentsatz genetische Parallelen untereinander – und zu den Pflanzen, genauso wie auch der Mensch. (Ohne diese Parallelen wäre z.B. keine Kompatibilität und damit keine Ernährung möglich.)

Leviathan melvillei stützt die Evolutionstheorie in keiner Weise, denn er ist – im Gegensatz zu den angeblichen Vorfahren an Land – tatsächlich ein Vorfahre der heutigen Wale und ist selber ein Wal. Eine ausgestorbene Form, aber dennoch ein Wal.

Leviathan melvillei stellt nur schon mit seinem Schädel folgenreiche Fragen. Pottwale haben eine ausgeprägte Besonderheit in ihrem Kopf, das Walrat-Organ, das eine wachsähnliche Substanz produziert. Die Kopfhöhlen eines Pottwals enthalten bis zu fünf Tonnen dieser Substanz, die sowohl eine flüssige als auch eine feste, wachsartige Form annehmen kann. Der Pottwal kann dank dieser körperlichen Eigenart ohne große Kraftanstrengung in große Tiefen tauchen und wieder auftauchen. Er kühlt den Walrat in seinem Kopf ab, indem er durch sein Blasloch viel kaltes Wasser aufnimmt. Dadurch wird die Substanz fest, wodurch im Kopfbereich ein größeres spezifisches Gewicht entsteht, und dieser »Gewichtstein« aus hartem Wachs zieht den Wal in die Tiefe. Wenn der Pottwal auftauchen will, lässt er den Walrat wieder eine flüssige Form annehmen, indem er es durch eine erhöhte Blutzufuhr im Kopf erwärmt. Wale sind ja Warmblüter.

Wie aus dem gefundenen Schädel hervorgeht, hatte auch Leviathan dieses Walrat-Organ, (auch Spermaceti-Organ genannt). Seine Zähne legen jedoch nahe, dass er nicht in große Tiefen tauchte, um seine Beutetiere zu fangen, sondern kleinere artverwandte Tiere fraß.

»Das Organ könnte anderen Funktionen gedient haben, vielleicht als Echolot-Orientierung oder als Organ zur Tonerzeugung oder für aggressive Kopfstöße«, mutmaßen die Autoren des Nature-Artikels.

 

Der Unterschied zwischen Makroevolution und »Mikroevolution«

Die Evolutionstheorie postuliert eine langsame Entwicklung von kleinen Landtieren zu immer größeren Meerestieren. Tatsache jedoch ist, dass es früher eine größere Vielzahl an Walarten gab und dass viele der damaligen Tierarten (und Pflanzenarten!) beträchtlich größer waren als ihre heutigen Nachkommen. Verminderte Körpergröße, verminderte Artenvielfalt, vermindertes Genspektrum – dies klingt nicht nach »Evolution«.

Führen wir uns einmal vor Augen, was in der Evolutionstheorie konkret geglaubt wird: Ein vierbeiniges Tier mit Fell und Schwanz (von Fuchs- bzw. Wolfgröße) soll sich allmählich in einen Wal verwandelt haben! Die Beine sollen zu Flossen geworden sein, der haarige Knochenschwanz zu einer Knorpelschwanzfloße, das Fell zu einer Schwartenhaut, in der Stirnhöhle soll langsam, Schritt für Schritt, das Walrat-Organ entstanden sein, die Nasenlöcher sollen zu einem Blasloch geworden sein, usw. usw. Wie sieht ein halbfunktionierendes Walrat-Organ aus, wie ein halbfunktionierendes Blasloch, Echolotsystem usw.? Das sind unglaubliche – und auch unmögliche – Evolutionslinien.

Fallen die evolutionsgläubigen Forscher hier nicht ihrem eigenen Wunschdenken zum Opfer, indem sie irgendwelche Fossilien als Walvorfahren bezeichnen? Und hier sprechen wir »nur« von der Vielfalt innerhalb der Säugetiere – ganz zu schweigen von den großen Kategorien der Stämme und Klassen: aus Weichtieren sollen Insekten und Wirbeltiere entstanden sein, aus Fischen Amphibien, aus Amphibien Reptilien, aus Reptilien Vögel und Säugetiere, aus Säugetieren der Mensch. Diese hypothetische Makroevolution ist nicht gleichzusetzen mit der unbestrittenen Tatsache der »Mikroevolution«, die durch Selektion, Adaption und Variation entsteht. Dies ist jedoch nicht Evolution im darwinschen Sinn, denn hier geht es immer nur um Veränderungen und Anpassungen innerhalb der gleichen Art. Die jeweilige Art wird dadurch nie zu einer anderen Art, Gattung, Familie, Ordnung oder Klasse.

Wenn wir in einem multidimensionalen Kosmos leben, dann liegt die Theorie nahe, dass das Leben und die physischen Körperformen auf höherdimensionale Informationsfelder und entsprechende Bewusstseinsformen zurückgehen. Diese Theorie der alten Mysterienschulen ist zumindest nicht absurder als die Annahme, ein fuchsartiges Tier sei im Lauf von 35 Millionen Jahren zu einem Leviathan geworden ...

 

Alte Bescheibungen von »Meermonstern«

Um die alternativen Hypothesen der »verbotenen Archäologie« noch einen Schritt weiter zu führen, können wir den Namen betrachten, den die Entdecker dem Urwal gegeben haben: Leviathan. Wie bereits erwähnt, stammt dieser Name aus altjüdischen Schriften. Er findet sich in Hiob 3,8, Hiob 41, Psalm 74,14, Psalm 104,26 und Jesaja 27,1. Interessanterweise wird in Hiob 41,14 gesagt, Leviathan habe »gewaltige Zähne im gesamten Mund« gehabt, also am Unter- und Oberkiefer – genau wie der jetzt gefundene Leviathan melvillei! Bibelgläubige Interpreten weisen jedoch darauf hin, dass Leviathan kein Wal war, denn er werde in der Bibel als schuppenbesetztes Tier, als Schlange, Reptil und Drache beschrieben. Das klinge eher nach der Beschreibung eines ausgestorbenen Meerreptils, wie zum Beispiel eines Plesiosaurus.

Große Raubwale, die kleinere Wale fraßen, werden jedoch in den altindischen Schriften erwähnt, und in der Sanskritsprache existiert ein eigener Name für sie: Timingila, »Walfresser« (timi = Wal; gila = fressen, verschlingen). Um nur zwei von vielen Textstellen anzuführen:

»Dieser Ozean [zwischen dem prähistorischen Indien und dem Inselreich von König Ravana] war voll von Walen, Timingilas und Riesenkrokodilen, die sich so schnell wie Wirbelstürme bewegten«, heißt es im berühmten Epos Ramayana (Yuddha-kanda
4.114).

Im Ayurveda-Text Susruta Samhita (Kap. 45) finden wir eine alte Liste von Meerestieren: »Zur Familie der Meerbewohner gehören der Wal (timi), Timingila, Kulisa, Paka-matsya, Nirularu, Nandi-Varalaka, Makara,
 Gargaraka, Candraka, Maha-mina, Rajiva usw.“

Neben den Timingilas gehören die Makara zu den bekanntesten Meeresmonstern der indischen Literatur. Der Makara wird ebenfalls als gigantischer Raubfisch beschrieben und erinnert an den durch viele Fossilien dokumentierten Riesenhai Megalodon, von dem bis zu 20 Zentimeter lange Zähne gefunden wurden und dessen Körperlänge auf 25 bis 30 Meter geschätzt wird. Der Megalodon gehört zur Familie der Makrelenhaie (Lamnidae). Geht das deutsche Wort Makrelenhaie auf das Sanskritwort Makara zurück? Kann der Makara mit dem Megalodon und der Timingila mit dem Leviathan gleichgesetzt werden?

Wie wenn dem nicht schon genug wäre: Sowohl in den biblischen Leviathan- als auch in den indischen Timingila-Beschreibungen wird erwähnt, dass Menschen diese Tiere gesehen hätten! Dies mag mythische Phantasie sein oder nicht. Tatsache ist, dass an verschiedenen Orten der Welt alte Saurierdarstellungen vorhanden sind, die aus Zeiten vor mehreren Jahrhunderten stammen, als es noch keine Paläontologie gab, die Beweise zu Tage förderte, dass früher riesige Reptil- und Walarten auf der Erde gelebt haben. Einige dieser Darstellungen sind z. B. in den Büchern von Hans-Joachim Zillmer dokumentiert. Dazu gehören auch versteinerte Saurier- und Menschenspuren, die nebeneinander verlaufen, das heißt: Sie sind in derselben Gesteinsschicht vorhanden!

War die Vergangenheit anders, als die Evolutionisten sagen, aber auch anders, als die Kreationisten sagen ...?

 

Megalodon verfolgt zwei Wale der Gattung Eobalaenoptera.

Bild: © Karen Carr / Wikipedia

http://de.wikipedia.org/wiki/Megalodon

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