Monday, 21. May 2012
26.11.2011
 

Wahrheit und Lüge: Wie man der Menschheit echte Alternativen in Wissenschaft und Fortschritt vorenthält. (Teil 2)

Axel Dörr

Es war nicht sonderlich erstaunlich, festzustellen zu müssen, dass der erste Teil dieses Artikels keine Begeisterungsstürme auslöste. Wie sollte es auch anders sein, da dort ja Dinge angesprochen wurden, die der Schulgebildete aus gut eingeimpftem Grunde für unmöglich halten und somit als maximal lächerlich oder »spinnert« einstufen darf: »Ein Material, das radioaktive Strahlung zu 98 Prozent abschirmt …, so ein Blödsinn! Nur Blei kann das! Wenn es so etwas wirklich gäbe, hätten es unsere Wissenschaftler doch längst bekannt gegeben und alle Probleme mit den dummen Atomkraftwerken und dem lästigen Atommüll wären beseitigt.«

Kopie eines Dokumentes/Beweises, inhaltlich für sich selbst sprechend. Die Schwärzungen wurden vom Autor des Artikels vorgenommen, um damals Beteiligte zu schützen.

 

Nun gibt es offensichtlich laut dem obigen Papier also doch noch etwas anderes als Blei, Castorbehälter und sonstige »hochwirksame« Behältnisse, um (hoch)radioaktive Substanzen einzuschließen. Und ausgerechnet in der derzeit wieder aktuellen »ASSE II« wurden diese getestet und für gut befunden. Bleibt die drängende Frage: Warum hat man die sich bietende Möglichkeit seinerzeit nicht genutzt? Nun, offensichtlich haben die großen Firmen X und Y das Rennen gemacht, und jetzt haben wir den Salat, respektive die radioaktive Soße, und man bohrt mit viel

Aufwand die eingemauerten Sünden der Vergangenheit an, nur um zu konstatieren, was sich jeder denken kann, nämlich dass die damals verwendeten Behälter in der guten ASSE unter Inkontinenz leiden. Ganz natürlich wird dann wieder an die Firmen X und Y der Auftrag ergehen, Abhilfe zu schaffen.

 

Aber, so beruhigt sich mancher Zeitgenosse, wir haben ja jetzt »grün« gewählt, die AKW sind abgeschaltet und damit ist das Problem mit neuem Müll vorerst aus der Welt!

Dass aber kurze Zeit vor der so wichtigen Abschaltung zum Beispiel eines der hiesigen AKW noch einmal mit neuen Brennelementen bestückt wurde und diese jetzt, wie bei allen anderen Kraftwerken auch, erst einmal jahrelang dort verweilen müssen, bevor sie »entsorgt« werden können, scheint irgendwie bei gewissen Leuten einfach in Vergessenheit geraten zu sein. Es könnte aber auch sein: Man ist dem Glauben verhaftet, abgeschaltet ist gleich »Schalter bedienen – Licht aus –Problem vorbei«, weil sich letzteres nunmehr im Dunkeln befindet und somit nicht mehr da, weil nicht mehr sichtbar ist.

Das dumme an den radioaktiven Stoffen ist leider immer noch, dass sie eine nicht wegzudiskutierende, wegzuwählende, geschweige denn abschaltbare Halbwertszeit besitzen. Und ob die Brennstäbe jetzt ungenutzt oder genutzt im AKW verweilen, ist Jacke wie Hose, denn der Dumme, der dafür blecht, bleibt immer der Gleiche, egal ob oder wie er gewählt hat!

Und die Entsorgung (nicht nur der Brennstäbe, sondern der gesamten AKW) wird später wieder auf dieselbe, gewollt unsichere Weise vollzogen werden, weil man ja aus einer wirklichen End-, das heißt endgültigen Lagerung nicht immer wieder Geld ziehen kann.

Und … man rate einmal, wer direkt oder indirekt auch dafür wieder zur Kasse gebeten wird. (Kleiner Tipp: Der Stromkonzern, dem das AKW gehört, ist es nicht!)

Fazit: Wenn Naivität, gepaart mit Ignoranz und Unwissenheit rollen könnte, müssten          wohl eine ganze Menge Leute hierzulande bergauf noch heftig bremsen.

Aber dieses Fazit gilt wohl ebenfalls für den Großteil der Menschheit, der seine Weisheit (selbstverständlich politisch korrekt) aus den Systemmedien bezieht, oder es für angenehmer hält, sich erst gar nicht von wirklichen Problemen berühren zu lassen getreu dem Motto: »Es gibt ja schließlich Leute, die bisher alles irgendwie gelöst haben und wenn ich nur lang genug warte, wird es wieder so sein.« Außerdem ist das »Infotainment« auf Sender X und Y zur Erderwärmung, Energiekrise, Bankenkrise und nicht zu vergessen Euro-Krise ja so spannend, da kann man sich nicht auch noch um den informationsmäßigen Rest kümmern. Aber was für ein schlechter Witz beziehungsweise was für eine verquere Logik ist das denn eigentlich?

Apropos Erderwärmung und Kohlendioxid: Da gibt es Figuren, die erzählen Ihnen, wie schlimm und böse das CO2 doch ist, sodass man sich als Otto Normalverbraucher beinahe schämt, noch zu atmen. Kaum haben sich diese Figuren allerdings rumgedreht (wobei es in ihren tiefen Taschen verdächtig bekannt geklimpert hat), da heißt es aus demselben Munde, dass man so arme »Entwicklungsländer« wie China und Indien bei ihrem Aufstieg doch nicht behindern dürfe, indem man ihnen Auflagen zum CO2 macht. In Wahrheit pfeifen diese Länder, genau wie die USA, auf jedwede Reglementierung durch irgendjemand.

Im Übrigen haben ja jetzt auch sehr viele Menschen auf die »CO2-neutrale« Heizung mit Holzpellets (billige Abfälle aus der Holzindustrie, die teuer verkauft werden) umgestellt. Holz ist ja ein nachwachsender Rohstoff! Hat Ihnen der Heizungs- oder Pelletverkäufer oder ein »Grüner« aber einmal die Rechnung aufgemacht, wie viele Jahre ein neu gepflanzter Baum braucht, um das Holz seines Vorgängers zu bilden, der als »CO2-neutraler Rauch« durch den Kamin gegangen ist? – Nein? Dann sollten Sie schnellstens eine solche Berechnung nachfordern!

 

Ab einer mittlerweile längst erreichten Grenze geht es einfach nur noch darum, den Mut aufzubringen, um ohne Angst vor irgendwelchen scheinbar »großen Tieren« Tacheles zu reden. Menschen, die willens sind, ihr Fähigkeit zum Denken einzusetzen, sollten diese auch nutzen und nicht weiter schweigend verharren, wie das Kaninchen vor der Schlange. Hiermit fordere ich alle, die diesen Artikel weiter lesen (möchten), dazu auf, selbiges zu tun, und zwar unter der Voraussetzung, einmal alles Schulwissen über Physik, Chemie und so weiter außen vor zu lassen und sämtliche angeeigneten Standpunkte im Bezug auf Geschichts»wissen« abzulegen. Es geht darum, vollkommen neutral und objektiv zu sein, um wirklich die Tragweite dessen erfassen zu können, worum es sich im Nachfolgenden im wahrste Sinne des Wortes »dreht«:

 

In dem oben angeführten Dokument ist von einem »Betonierversuch« die Rede, der mit »etwas« durchgeführt wurde, das aus Sicherheitsgründen geschwärzt wurde (die Substanz ist alles andere als hochtoxisch). Es geht hier nicht in erster Linie um die Zutaten, die in der speziellen Substanzmischung enthalten waren, sondern um die Art der Herstellung. Grob umschrieben handelt es sich um eine Art von Mixer, wobei der Teufel im Detail steckt. Es kommt darauf an, dass während des Mischvorganges eine bestimmte geometrische Figur über einen gewissen Zeitraum bei einer feststehenden Drehzahl erzeugt wird, die für verschiedene Materialien/Stoffe jeweils unterschiedlich ist. Die »Zutaten« erreichen hierbei einen kolloidalen Zustand (zum Thema »Kolloid« siehe zum Beispiel Wikipedia), das heißt wir bewegen uns größenmäßig im Nanometerbereich. Von hier aus ist es nicht mehr weit zu den Nanoteilchen und auch zu der sogenannten Nanotechnologie (siehe dazu beispielsweise ebenfalls Wikipedia).

Die heutige Wissenschaft bastelt »Nanotubes« und ähnliche Dinge, und auch in der Computerindustrie finden sich damit verbundene Anwendungen, was nichts anderes bedeutet, als dass sehr einfachen »Teilchen« die Information beziehungsweise der Befehl gegeben wird, sich neu anzuordnen und/oder eine neue Funktion zu erfüllen.

Nichts anderes geschieht in dem oben erwähnten »Mixer«, nur mit dem Unterschied, dass dort keine kleinen Röhrchen oder ähnliche Dinge herauskommen sollen, sondern Stoffe mit verbesserten und/oder neuen Eigenschaften.

Wenn man sich nun vergegenwärtigt, dass Kolloide alle bekannten Aggregatszustände von Materie haben können, eröffnet sich ein wahrhaft riesiges Feld von Möglichkeiten.

Einer der Ersten, die an diesem Themenkomplex gerührt haben, ohne genauer zu wissen, was vor sich ging, war ein gewisser Viktor Schauberger, dessen Maschinen sich nachweislich mindestens bei zwei Gelegenheiten »verselbständigten«.

Andere findige Zeitgenossen Schaubergers haben sich ebenfalls mit dieser Technologie befasst – teils in Eigenentwicklung, teils in Weiterentwicklung – und haben sie zu verschiedenen Zwecken eingesetzt.

(Um bei dem Beispiel des Betons und den daraus entwickelbaren Möglichkeiten zu bleiben: Künstliche Felswände, die von natürlichen nicht zu unterscheiden sind, um Verstecke perfekt zu tarnen, sind durchaus keine Roman-Erfindung, sondern eine der 1930er/1940er-Jahre.)

Eine Person, die zum Ende des Zweiten Weltkrieges hin in diese Entwicklungen involviert war, nahm den Faden in den 1960er-Jahren wieder auf, nachdem klar war, dass diese Technologie von den Alliierten entweder nicht entdeckt oder, falls doch »sichergestellt«, dann niemals verstanden wurde.

In bescheidenem Maße begannen selbstfinanzierte, neue Forschungen und mit der Zeit stellten sich auch Erfolge, speziell auf dem Gebiet der Kolloidaltechnik, ein, bis man an zu große Firmen stieß. Dort, wo Lobby und Monopol beginnen, hören gesunder Menschenverstand und Verantwortungsbewusstsein seit jeher auf. Das ist auch heute noch so.

Im vergangenen Jahr verstarb dann die Person im hohen Alter, ohne jemals die Fortschritte verwirklicht gesehen zu haben, die diese Technologie für die Menschen hätte möglich machen können.

Das einzig Gute, was bleibt, ist in diesem Fall die Tatsache, dass zwar ein wirklich brilliantes Gehirn aufgehört hat zu denken, es aber ein schriftliches Erbe gibt und vielleicht auch Menschen, die intelligent, mutig und besonnen genug sind, es gegen alle Widerstände fortzuführen.

Es würde sich mehr als nur lohnen.

 

 

 


 

 

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