.jpg)
»Ich glaube an die Wahrheit.«
So beginnen einige Zeilen, die uns der Dichter Theodor Fontane im 19. Jahrhundert hinterlassen hat. Sie haben, gerade in unseren Tagen, absolut nichts von ihrer Aktualität eingebüßt, sodass sie es verdient haben, zu Beginn dieses Artikels komplett zitiert zu werden:
»Ich glaube an die Wahrheit.
Sie zu suchen, nach ihr zu forschen in und um uns, muss unser höchstes Ziel sein.
Damit dienen wir vor allem dem Gestern und dem Heute.
Ohne Wahrheit gibt es keine Sicherheit und keinen Bestand.
Fürchtet es nicht, wenn die ganze Meute aufschreit.
Denn nichts ist auf dieser Welt so gehasst und gefürchtet, wie die Wahrheit!
Letzten Endes wird jeder Widerstand gegen die Wahrheit zusammenbrechen wie die Nacht vor dem Tag.«
Wenn man sich die Mühe macht, diese wenigen Sätze zu durchdenken, wird man feststellen, dass
sich noch einige andere, grundlegende Begriffe darin verbergen, die, in menschliche Eigenschaften umgemünzt, heute zu Recht rare Dinge geworden zu sein scheinen.
Der Dichter fordert auf, Mut und Entschlossenheit zu zeigen, wie auch die nötige Offenheit allem gegenüber nicht vermissen zu lassen.
Letztendlich steckt auch eine Frage darin, die jeder für sich selbst beantworten muss:
»Was, glaubst du, können sie dir nehmen, wenn du herausfindest und laut aussprichst, dass die Wahrheit, wie sie dir andere vorgaukeln, eine Lüge ist?«
Schauen wir uns doch einmal ganz kurz um, wie es in diesen Tagen um die gute, alte Wahrheit bestellt ist. Mit so etwas wie gesundem Menschenverstand sollte man sie doch eigentlich erkennen können (sollte man meinen). Der ist jedoch wohl nur noch auf der tiefroten Liste der bedrohten Arten auffindbar. An seine Stelle ist die Diktatur der »political correctness« getreten, mit der willfährige (weil üppig »bezahlte«) Politiker, »religöse Führer« und Konzerne versuchen, die Freiheit des menschlichen Denkens (und auch Handelns) zu unterwandern und letztendlich abzuschaffen.
Was mit dem Erfinden und Einführen einer solchen Zwangsmaßnahme jedoch deutlich zutage tritt, ist, dass es eine zunehmend erstarkende andere Seite gibt, auf der immer mehr Menschen stehen. Sie haben bereits erkannt, welches Spiel hier ablaufen soll. Und Druck erzeugt nun mal Gegendruck. Dieses Prinzip ist nicht nur aus der Physik bekannt. Je größer die Menge derer, die nicht (mehr) mitspielen wollen, desto drastischer die Maßnahmen derer, die alles zu verlieren haben, das heißt deren tönerner Koloß bereits bröckelnde Füße aufweist.
Sehr deutlich tritt der geschilderte Ablauf dieses »Spielchens« hervor, wenn man einen kleinen Blick auf geschichtliche und aktuelle Vorgänge riskiert, die mit dem Thema »Energie« im weitesten Sinne zu tun haben. Zupft man dann noch ein wenig an bestimmten Vorhängen und lugt unter gewisse Teppiche, dann kann es einem, gelinde ausgedrückt, schon seltsam zumute werden.
Nehmen wir, bildlich gesprochen, den Faden »Energie« in die Hand, ziehen einmal kurz daran und schauen, was alles an ihm hängt. Wir treffen von der Nutzbarmachung des Feuers bis zum vermeintlich modernsten Kernkraftwerk immer wieder auf den menschlichen (Erfinder-)Geist oder auch geistige Energie, ohne den/die von alledem nichts möglich geworden wäre.
Es ist unbestritten, dass zum Beispiel in unserem Land eine nicht unbeträchtliche Menge dieses Erfindergeistes beheimatet war und noch ist. Als Beweis dafür könnte man unter anderem die Tausende Tonnen Patentschriften und anderer wissenschaftlicher Unterlagen anführen, die bei der Operation Paperclip nach dem Zweiten Weltkrieg von hier zum Zwecke der »Durchsicht« von den Alliierten mitgenommen wurden. (Die Bezeichnung »Paperclip«, also Büroklammer, verdient meiner Meinung nach einen »besonderen Preis« für Originalität und Mehrdeutigkeit.)
Dass diese Dokumente bisher nicht zurückgegeben wurden, mag wohl einerseits daran liegen, dass Lesen und Verstehen (können) in vielen Fällen nicht ein und dasselbe sind, andererseits mit der Haager Landkriegsordnung aus dem Jahre 1907 zu tun haben, der sich die Alliierten ebenfalls unterworfen hatten. Hier heißt es in Artikel 56:
»Jede Beschlagnahme … von Werken der Kunst und Wissenschaft ist untersagt und soll geahndet werden.«
Also hat man seitens der Alliierten flugs diese Dokumente als dem Artikel 53 zugehörig deklariert,
in dem es unter der Überschrift »Sachen, die der Beschlagnahme unterliegen können« heißt:
»Das ... besetzende Heer kann ... mit Beschlag belegen ... überhaupt alles bewegliche Eigentum des Staates, das geeignet ist, den Kriegsunternehmungen zu dienen.«
Leider (für die Alliierten) schließt Artikel 53 aber mit dem Satz:
»Beim Friedensschlusse müssen sie aber zurückgegeben und die Entschädigungen geregelt werden.«
An diesem Punkt taucht zwangsweise die Frage auf, ob es einen solchen Friedensschluss bzw. -vertrag mittlerweile gibt, wie manche Menschen in diesem Land ebenso gern wie hartnäckig behaupten.
Sollte es ihn geben, frage ich jetzt ganz offen: Wo, bitteschön, ist die Bedeutung des letzten Satzes von Artikel 53 abgeblieben, ganz zu schweigen seine Erfüllung?
Mir und sicherlich auch keinem anderen Menschen ist bekannt geworden, dass die Tonnen von Unterlagen, die Paperclip erfasst hat, in diesem Land je wieder aufgetaucht wären (von einigen unbedeutenden Ausnahmen, die die Regel bestätigen, einmal abgesehen). Was hingegen immer öfter aufgetaucht ist, sind »Eigenerfindungen« der Alliierten, wie zum Beispiel der Transistor oder der »Tarnkappenbomber«, die eindeutig ihre eigentlichen Ursprünge in Deutschland haben. Beide Beispiele, zu denen sich mühelos noch sehr, sehr viele weitere hinzufügen ließen, sind zu Milliardengeschäften geworden …
Raten Sie einmal, wer den letzten Satz von Artikel 53, besonders das Wort »Entschädigung«, eigentlich fürchten müsste wie der Teufel das Weihwasser. Es scheint jedoch, dass der Lockruf des großen Geldes süßer in den Ohren klingt, als die Stimmen von Gewissen, Verstand und Vernunft.
Mit den von den Alliierten erlassenenen Kontrollratsgesetzen hat man dann nach dem Zweiten Weltkrieg unter der Weiter(be/aus)nutzung des allumfassenden Totschlagargumentes der militärischen Nutzbarkeit versucht, sämtlicher Forschung in Deutschland einen Deckel überzustülpen, speziell der auf dem Energiesektor.
Ausnahmen wurden genehmigt, besonders, wenn man selbst bei bestimmten Problemen nicht weiterkam. Letztlich haben wir es diesem geschichtlichen Ablauf zu verdanken, dass wir jetzt energietechnisch in diesem Land und überall auf der Welt auf den althergebrachten Techniken herumreiten dürfen, inklusive den »äußerst effektiven« Alternativtechnologien. Windräder, die nachweislich weit unter der vorausgesagten Effizienz arbeiten, Solarkonverter, die bei der Herstellung mehr Energie verschlingen, als sie bei einer durchschnittlichen Lebensdauer von fünf bis zehn Jahren wieder ausspucken – alles sehr effektiv und wirklich äußerst empfehlenswert …
Man müsste eigentlich nur kurz den Blick abwenden von der allerheiligsten Struwwelpeter-, besser vielleicht Struwwelalbert-Physik, und bei Viktor Schauberger, Max Born, Max Planck und Werner Heisenberg über die Schulter schauen. Die haben zwar der Welt nicht alles mitgeteilt, was sie so entdeckt haben, es zeigt sich aber, dass es eine Physik gibt, die auf anderen Grundlagen fußt. Und: Sie funktioniert ebenfalls nicht schlecht; in mancher Hinsicht tut sie es sogar besser, und es werden plötzlich Dinge möglich, die Otto Normalverbraucher bis jetzt für unrealisierbar hält.
Hierzu folgend ein kurzes Beispiel, das Paperclip nicht zum Opfer fiel: Es gibt den Trend, von Erdöl
als Basis für Farben, bituminöse Dichtstoffe etc. wegzukommen. Unter Anwendung der »anderen Physik/Chemie« (beide Wissenschaftssparten sind sehr eng miteinander verbunden) wurden und werden ungiftige und nicht umweltbelastende Substanzen hergestellt, die bei einmaliger Anwendung Betonwände/-böden abdichten. Es dringt kein Wasser, Öl etc. mehr ein, Säure-/Laugenresistenz ist gewährleistet, der Alterungsprozess des Betons wird beendet respektive findet bei Neubauten gar nicht erst statt. Naturstein, zum Beispiel an historischen Bauwerken, kann ebenso behandelt werden. Wassereinbrüche in Stollen, Tunneln, Staudämmen kann man innerhalb von 15 Minuten abdichten. Stahl ist dauerhaft gegen Korrosion geschützt, selbst Holz wird feuerresistent und die Begriffe Schimmel- und Insektenbefall werden zu Fremdwörtern.
Wenn Sie jetzt wissen wollen, wo man das betreffende Mittel hierzulande kaufen kann, muss ich Sie enttäuschen. Dank unserer 16 Bundesländer mit ihren 16-fachen Materialprüfungen (die auch 16 Mal zu bezahlen sind), sonstigem Sankt Bürokratius und – nicht zu vergessen – den diversen Lobbies wird das nichts bzw. sehr schwierig.
In Russland, Kanada und einigen anderen Ländern denkt man da, zumindest gelegentlich, praktischer. Ein neues Mittel oder Verfahren wird einmal getestet (ohne dem Anbieter das letzte Hemd vom Leib zu reißen), für gut befunden und eingesetzt. Einige markante Bauwerke, wie beispielsweise das Eisstadion in Calgary, erbaut für die olympischen Winterspiele 1988, sehen trotz extremer Jahrestemperaturunterschiede heute immer noch aus wie neu.
Mit den richtigen Zutaten und der passenden Maschine vermag man noch ganz andere Materialien herzustellen, die auf dieser Technologie basieren. Als vor 25 Jahren in Tschernobyl einer der dortigen Reaktoren in die Luft flog, wurde den Verantwortlichen eine Methode aufgezeigt, mit der man die Folgen des Unglücks hätte abmildern können. Dazu sollte ein bestimmtes Material zur Verfügung gestellt werden. Proben davon wurden seinerzeit in Riga erfolgreich getestet. Der Einsatz wurde damals von sowjetischer Seite allerdings abgelehnt, weil der deutsche Ingenieur angeblich unannehmbare Forderungen stellte, die allerdings nicht monetärer Natur waren! (Anm. d. Verf.: Kopieren lässt sich das Material auch dann nicht, wenn eine genaue Analyse der Bestandteile erfolgt.)
Übrigens wurden innerhalb der vergangenen Wochen zwei Angebote zum Test des gleichen Materials, mit dem Radioaktivität eingedämmt werden kann, auf unterschiedlichen Wegen einer japanischen Firma namens Tepco unterbreitet, die sich seither durch permanentes Schweigen in dieser Sache auszeichnet. Stattliche Milliardenzuschüsse und Kamikaze-Arbeiter im Rentenalter sind scheinbar besser und vor allem lukrativer als der gesunde Menschenverstand.
All denen, die weiter dem Gott Mammon mit seinen Atomkraftwerken und all seinen sonstigen menschen- und naturverachtenden Errungenschaften dienen möchten, statt der Wahrheit und dem gesunden Menschenverstand eine Chance einzuräumen, von dieser Stelle ein fröhliches BANZAI!
Interesse an mehr Hintergrundinformationen?
Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen der Macht – und erfahren Sie, was die Massenmedien Ihnen verschweigen!
Lesen Sie weitere brisante Informationen im neuen KOPP Exklusiv. KOPP Exklusiv wird grundsätzlich nicht an die Presse verschickt und dient ausschließlich zu Ihrer persönlichen Information. Jede Ausgabe ist gründlich recherchiert, im Klartext geschrieben und setzt Maßstäbe für einen kritischen Informationsdienst, der nur unter ausgewählten Lesern zirkuliert und nur im Abonnement zu beziehen ist.
In der aktuellen Ausgabe finden sie unabhängige Hintergrundinformationen unter anderem zu folgenden Themen:
- Medizin: In Deutschland soll es künftig Ranglisten für Patienten geben
- Verschwiegen: Neben EHEC gibt es jetzt auch immer mehr Botulismus-Fälle
- Volks- und Gebäudezählung als Vorstufe für Zwangshypotheken?
- Von der Europäischen Union zertifiziert: Tödliche Giftschlacke

Das alles und viele weitere Kurzberichte im neuen KOPP Exklusiv, fordern Sie noch heute Ihr Probeabonnement an!