Friday, 1. July 2016
22.06.2015
 
 

Genderwahn bizarr: Geschlechtergerechte Steinigung gefordert

Bernd Höcker

Nur kurz vorweg: Wie die Gutmenschen ihre Mitmenschen mit zum Teil kabarettreifen Vorschriften auf die Nerven gehen, hat gerade die Humboldt-Universität in Berlin offenbart. Dort darf es nicht mehr heißen »Frau Professorin« oder »Herr Professor«, denn das wäre eine »Diskriminierung wegen des Geschlechts«. Man muss nun sagen oder schreiben – und natürlich auch denken: »Profx«. Klicken Sie mal auf diesen Link eines/einer/eines Profx, der/die/das es nicht lustig, sondern bitter ernst und vollkommen humorlos meint.

 

Aber um dieses Beispiel geht es mir hier gar nicht. Es geht nämlich noch viel finsterer zu in der Gutmenschen-Unterwelt: Gemeint ist die Forderung nach einer gendergerechten Steinigung in muslimischen Staaten. Dies fordert ganz offiziell und allen Ernstes Österreichs Frauenministerin Heinisch-Hosek in der Broschüre »Tradition und Gewalt an Frauen« des österreichischen Bundesministeriums für Bildung und Frauen.

Worum geht es in der Broschüre? Frau Heinisch-Hosek ist ganz offensichtlich neidisch auf die Männer, die bei einer Steinigung nur bis zur Hüfte eingegraben werden, während man die Frauen bis zu den Schultern mit Erde bedeckt, bevor sie mit Steinen beworfen werden. Lesen Sie selbst:

»Schließlich weist auch die Durchführung der Steinigung selbst eindeutig Nachteile für Frauen auf, weil Männer nur bis zur Hüfte, Frauen hingegen bis zu den Schultern eingegraben werden. Dies ist bedeutend, weil im Falle des ›Sich-Befreiens‹ der (oder des) Verurteilten eine Begnadigung durchgesetzt werden kann. Dies ist bei Männern somit weitaus wahrscheinlicher. Praktiziert werden Steinigungen in Ländern wie Afghanistan, Iran, Jemen, Nigeria, Saudi-Arabien und Sudan.«

Als echter Gutmensch betont die Autorin in ihrer Broschüre natürlich immer wieder, dass es sich bei dem Zeremoniell der Steinigung nicht um einen religiösen Ritus handelt. Dennoch zählt sie immerhin die Länder auf, in denen heute noch Menschen gesteinigt werden. Und jeder weiß, welche Religion in all diesen Ländern ausnahmslos herrscht: der Islam.

 

Natürlich hat sie recht damit, dass Frauen auch bei dieser barbarischen Hinrichtungsart zusätzlich gegenüber Männern »benachteiligt« sind.

 

Aber bei Steinigungen, wo ein aufgeputschter Mob so lange kleine, mittlere und große Steine auf einen Menschen wirft, bis dieser elendig verendet, sollte man andere Prioritäten setzen.

 

An ihrer Schilderung stört mich nämlich, dass bei aller aufgezeigten Geschlechter-Ungerechtigkeit das wahre Verbrechen viel zu weit in den Hintergrund tritt: nämlich die Steinigung als solche – und zwar Gender-unabhängig!

 

Dann schreibt sie noch etwas, das mich ebenfalls befremdet:

»Internationale Kampagnen wenden sich gegen diese äußerst grausame und schmerzhafte Hinrichtungsmethode und versuchen, Frauen vor der Hinrichtung zu bewahren.«

Männer sind also keine schützenswerten Menschen...? Ziemlich entlarvend für den Gender-Mainstream, finde ich! Es geht also der Genderbewegung gar nicht um Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen, sondern um Sonderrechte für Frauen. In diesem Fall bei der Steinigung, was schon bizarr genug ist.

 

Schon der Prophet der Muslime hat Steinigungen vornehmen lassen und dabei keine Gnade gezeigt. Hier schließen die Muslime der oben genannten Länder also nur an ihre eigene »Tradition« an – und genau das hätte Frau Heinisch-Hosek offen benennen müssen.

 

Solange wir die Ursachen der in der Welt begangenen Verbrechen weiterhin verschweigen (von wem auch immer sie begangen werden), können wir sie auch nicht bekämpfen. Ehrlichkeit widerspricht aber der politischen Korrektheit der Gutmenschen.

 

Bei all diesem Gender- und Gutmenschen-Wahn wird uns scheibchenweise Stück für Stück unsere Freiheit genommen. Wir werden von den Gutmenschen mit schönen Worten und festen Regeln in ein politisch korrektes Korsett gepresst und unsere Welt entwickelt sich weiter so, dass sie immer unlebenswerter wird.

 

In meinem Buch Böse Gutmenschen habe ich die wichtigsten Politik- und Lebensbereiche zusammengestellt, in denen die Gutmenschen uns bereits beherrschen oder gerade dabei sind, unseren Alltag vollends zu bestimmen.

 

Die »lieben Mitmenschen« werden dabei als Blockwarte und Denunzianten eingesetzt und sollen sich sofort z.B. als Gegendemonstranten »erheben«, sobald sie etwas entdeckt haben, das »rechts« ist. Und als »rechts« werden heutzutage alle Menschen diffamiert, die sich gegen die Abschaffung unserer westlichen Werte wenden.

 

 

 

 

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Leser-Kommentare (72) zu diesem Artikel

20.09.2015 | 07:55

Saron

Und ein weiterer Tag auf Planet Fantastica


20.09.2015 | 06:57

Weiniger ist mehr?

Die österreichische Frauenministerin ist offenbar auch sehr benachteiligt - in ihrer Intelligenz ! Solch eine Frage würde sich ein normaler Mensch gar nicht erst stellen.


29.08.2015 | 17:39

dingo

Wenn diese Irren so weiter machen wird Deutschland brennen. Leider. Auf dem demokratischen Wege lassen sich diese Irren in meinen Augen nicht stoppen. Zu groß ist das Netzwerk dieser Leute. Alternativen werden medial scharf bekämpft, unterlaufen oder verleugnet. Wie soll sich also eine Alternative bilden. Es ist eine Schande, dass am Tage X eher die Extremisten das Heft des handelns in der Hand haben werden. Die ausgeglichenen Kritiker des Systems werden aktuell nicht gehört und...

Wenn diese Irren so weiter machen wird Deutschland brennen. Leider. Auf dem demokratischen Wege lassen sich diese Irren in meinen Augen nicht stoppen. Zu groß ist das Netzwerk dieser Leute. Alternativen werden medial scharf bekämpft, unterlaufen oder verleugnet. Wie soll sich also eine Alternative bilden. Es ist eine Schande, dass am Tage X eher die Extremisten das Heft des handelns in der Hand haben werden. Die ausgeglichenen Kritiker des Systems werden aktuell nicht gehört und werden am Tage X auch nicht gehört. Merkel und Co. (damit meine ich auch die ganze Elite) treiben dieses Land auf einen gefährlichen Abgrund zu. Leider befinde auch ich mich in einer schlechten Ausgangssituation. So hänge ich an meinen Job... oder besser gesagt an meinem Einkommen. Das ist nicht mutig. Da ich nicht unbedingt schlecht verdiene (soweit man von verdienen sprechen kann), möchte ich nicht auf meinen Wohlstand verzichten. Jedenfalls muss ich nicht genau nachschauen was ich so bei einem Einkauf in den Wagen packe. Würde ich morgen meinen Job an den Nagel hängen würde ich auf Hartz-IV und die milde Gabe anderer angewiesen sein. Ich müsste meine Wohnung aufgeben und mein Auto könnte ich auch gleich verkaufen. So verleugne ich mein wahres ich, passe mich an. Aber ich muss niemanden in der gleichen Situation beschreiben wie das Leben dann verläuft? Man lebt eher ein Doppelleben. Man geht zur Arbeit und am Abend tummelt man sich auf Seiten wie diesen. Gleiches gilt für das Wochenende. Während bekannt ihrem Leben fristen, kann man selbst nicht aus seiner Haut, schottet sich ab und meidet den Pöbel. Ich denke mit diesen wenigen Worten beschreibe ich die Situation so mancher Personen, welche nach dem "Aufwachen" ebenso darstehen. Die Frage wie groß der Mut ist, sein Leben von heute auf morgen derartig zu verändern? Mir fehlt dieser Mut definitiv, da ich wohl doch eher ein Feigling bin.


24.08.2015 | 19:31

Schorsch

Also nun ist mir klar, was Genderisierung bedeutet.. Kein Herr,Frau, Lieber, Liebe. Wenn ich nun gebeten werde, neue Anredeformen vorzuschlagen, so empfehle ich die "null". Sie Null hört sich gut an. Übrigens ist die absurde Forderung der Gendermenschen faschistoid! Bei der SS des Dritten Reiches sprach man Vorgesetzte und Untergebene nicht mit "Herr" und Dienstgrad an, sondern nur mit Dienstgrad. Man begründete das mit dem Anspruch, daß ein jeder gleich in...

Also nun ist mir klar, was Genderisierung bedeutet.. Kein Herr,Frau, Lieber, Liebe. Wenn ich nun gebeten werde, neue Anredeformen vorzuschlagen, so empfehle ich die "null". Sie Null hört sich gut an. Übrigens ist die absurde Forderung der Gendermenschen faschistoid! Bei der SS des Dritten Reiches sprach man Vorgesetzte und Untergebene nicht mit "Herr" und Dienstgrad an, sondern nur mit Dienstgrad. Man begründete das mit dem Anspruch, daß ein jeder gleich in Gedanken und Zielsetzung sei.


22.08.2015 | 23:08

Humanismus

Der Humanismus frisst seine Kinder


16.07.2015 | 10:34

TC

Bezahlen wir diese Irre etwa? "...............................Wenn Sie mit Lann Hornscheidt Kontakt aufnehmen wollen, verwenden Sie bitte respektvolle Anreden, die nicht Zweigeschlechtlichkeit aufrufen. Bitte vermeiden Sie zweigendernde Ansprachen wie "Herr ___", "Frau ___", "Lieber ___", oder "Liebe ___". Es gibt nicht die eine richtige und gute Anrede, sondern es bedarf respektvoller neuer Anredeformen – ich freue mich auf Ihre...

Bezahlen wir diese Irre etwa? "...............................Wenn Sie mit Lann Hornscheidt Kontakt aufnehmen wollen, verwenden Sie bitte respektvolle Anreden, die nicht Zweigeschlechtlichkeit aufrufen. Bitte vermeiden Sie zweigendernde Ansprachen wie "Herr ___", "Frau ___", "Lieber ___", oder "Liebe ___". Es gibt nicht die eine richtige und gute Anrede, sondern es bedarf respektvoller neuer Anredeformen – ich freue mich auf Ihre kreativen anti-diskriminierenden Ideen. Falls Sie nicht kommunizieren, sondern nur Ihre Irritation zurückwerfen wollen, statt sie als Impuls für sich zu benutzen über eigene Normen und Weltbilder nachzudenken, dann schicken Sie dies bitte an folgende Mail-Adresse: hatemail.an.hornscheidt@gmail.com Oder – Sie nehmen sich die Zeit, um was Nettes und Respektvolles stattdessen an eine Person Ihrer Wahl zu schreiben – und schauen mal, wie sich eine solche Handlung anfühlen würde.................::"

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