Saturday, 28. May 2016
09.02.2016
 
 

Widerstand gegen Multikulti in Australien: Ein Blick in Deutschlands Zukunft?

Birgit Stöger

Die Welle des öffentlichen Protests gegen den importierten muslimischen Fundamentalismus beschränkt sich nicht auf Europa. Sie hat sich bis nach Australien ausgebreitet. Nicht erst seit der blutigen Geiselnahme im Dezember 2014 durch einen Iraner, der in Australien Asyl erhalten hatte, formiert sich Widerstand.

 

Der muslimische Terrorist hielt stundenlang in einem Café in Sydney Geiseln gefangen, indem er eine Schrotflinte zog und erklärte, dass er ein Repräsentant des Islamischen Staates sei. Während der Geiselnahme zwang er seine Opfer immer wieder, das schwarze Banner mit dem islamischen Glaubensbekenntnis gegen ein Fenster zu halten. Bei der Erstürmung durch die Polizei kamen zwei Menschen und der Geiselnehmer ums Leben. Vier weitere wurden verletzt.

»500 000 Muslime im Land sind genug«

 

Zunehmend formieren sich jetzt australische Anti-Islam Bündnisse. Sie signalisieren: 500 000 Muslime im Land seien genug. Australien müsse ein Zeichen setzen und sich gegen eine zunehmende Islamisierung wehren.

 

Ähnlich wie die Bürgerbewegung Pegida formieren sich diese Gruppierungen über das Internet, maßgeblich in Facebook. Eine der erfolgreichsten ist die Graswurzelbewegung »Reclaim Australia«. Diese und ähnliche Organisationen schaffen es mittlerweile, Tausende Menschen zu mobilisieren und auf die Straße zu bringen.

 

Das politische Programm von Reclaim Australia richtet sich gegen eine Reihe von Islamisierungstendenzen. Im Vordergrund steht die Forderung nach einem landesweiten Verbot der Scharia. Einige Forderungen rücken die Bewahrung und Stärkung der nationalen australischen Identität in den Mittelpunkt. Zudem fordert »Reclaim Australia« explizit die Beachtung der Meinungsfreiheit.

 

Hieraus lässt sich unschwer eine Abwehr von linksliberalen Lieblingsbegriffen der »Volksverhetzung« und der »Hassrede« herauslesen, die aktuell auch in Deutschland dazu instrumentalisiert werden, jegliche Kritik an multikulturalistischen Missständen im Zuge der muslimischen Massenimmigration zu unterdrücken.

 

Anti-Islam-Kundgebung in Canberra

 

Am Samstag fand laut dem australischen Nachrichtenmagazin 7 News wie in 14 weiteren Städten weltweit im Rahmen des Pegida-Aufrufs auch im australischen Canberra eine Anti-Islam-Kundgebung statt.

 

Die Demonstranten trugen ‒ mit Anspielung auf die sexuellen Übergriffe von Migranten in der Silvesternacht in Köln ‒ Banner mit Aufschriften wie »Rapefugees not welcome« oder »Der Islam ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit«.

 

Laut dem Nachrichtenmagazin betonten die Organisatoren das Bekenntnis zur westlichen Kultur. Was Deutschland erlebe, so die Feststellung, sei ein »Dschihad durch Einwanderung«. »Wir sehen, was geschieht, wenn der Islam wie in Köln nicht kontrolliert wird«, so ein Teilnehmer. Australien würde durch das strikte »No Way«-Programm mittlerweile sehr effektiv seine Grenzen kontrollieren.

 

Die australische Regierung verfolgt schon länger eine konsequente Immigrationspolitik, bei der illegalen Bootsmigranten grundsätzlich keine Aufenthaltserlaubnis im Land gewährt wird, egal welchen echten oder vorgeblichen Fluchtgrund sie anführen.

 

Der völlige Einbruch des Menschenschmuggels in den australischen Gewässern im Kontrast zum ausufernden Flüchtlingschaos im Mittelmeer- und im Schengenraum spricht für den Erfolg dieser Strategie.

 

Muslimischer Einfluss in Australien

 

Jedoch würde man trotzdem »die Schlacht im Inneren« verlieren, so ein Demonstrationsteilnehmer am Samstag, und wies auf Kinderhochzeiten und die Genitalverstümmelung von Mädchen hin, die auch in Australien immer mehr Einzug halten würden.

 

In Australien stellt der Islam nach dem Christentum, dem Atheismus und dem Buddhismus die viertgrößte religiöse Gruppierung. Ab den 1960er-Jahren wanderten vor allem Muslime aus dem Balkan ein.

 

Ab den 70er-Jahren brachten Türken den Islam nach Australien. Die größte muslimische Migration erfuhr Australien jedoch ab den 70er-Jahren, als Tausende aus dem Libanon einreisten. Islamische Einwanderer kommen aktuell Großteils aus Ländern wie Indonesien, Malaysia, Sudan oder den palästinensischen Gebieten. Sie erhöhten den muslimischen Bevölkerungsanteil nach offiziellen Angaben auf 2,2 Prozent (2011).

 

Spannungen zwischen der australischen und muslimischen Bevölkerung wurden Anfang der 2000er-Jahre offenbar, als es in Sydney zu Gruppenvergewaltigungen und sexuellen Missbräuchen von nicht-muslimischen Frauen durch eine Gruppe von Libanesen kam. 2005 ereigneten sich in Cronulla, einem Vorort von Sydney, mehrtägige gewalttätige Ausschreitungen zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen. 2012 protestierten Muslime gewalttätig gegen den angeblich islamfeindlichen Film »Unschuld der Muslime«.

 

»Wer zum Teufel ist Allah?«

 

Auf ihrem Marsch zum Parlamentsgebäude in der australischen Hauptstadt skandierten die Demonstranten Parolen wie »Wir lieben Schweinefleisch« und »Wer zum Teufel ist Allah?«.

 

Die Demonstranten werfen der australischen Regierung vor, der muslimischen Community immer mehr Zugeständnisse zu machen und die Heranbildung von Dschihadisten in Moscheen zu fördern. Gegen den Protestmarsch fanden sich rund zwei Dutzend Gegendemonstranten aus dem linkspolitischen Milieu ein. Zu Zusammenstößen kam es dieses Mal nicht.

 

Im März des vergangenen Jahres veranstaltete »Reclaim Australia« in 16 Städten zeitgleiche Veranstaltungen. In Melbourne kam es, durch linke Gegendemonstranten initiiert, zu heftigen Ausschreitungen, bei denen mehrere Menschen verletzt wurden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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