Friday, 26. August 2016
27.12.2010
 
 

Die Mär von der Inflation – warum die USA auf dem Weg in eine Deflation sind

Brigitte Hamann

Sind Sie Inflationist oder Deflationist? Beim Blick in die Zukunft der Weltwirtschaft scheiden sich die Geister. Die einen vertreten die Überzeugung, die »Druckerpresse« der Notenbanken, allen voran der US-Notenbank Fed, und die daraus entstehende Geldschwemme werde in eine Inflation oder sogar Hyperinflation führen. Die anderen, und das sind sehr viel weniger, menetekeln, eine Deflation rolle auf uns zu. Sie sind der Ansicht, dass eine Geldmengenausweitung nicht zwangsläufig eine Inflation auslöst. Wie sind die Fakten?

Bevor wir uns den Fakten zuwenden, müssen noch weitere Fragen gestellt werden: Ist das Schreckgespenst der Deflation, das US-Notenbank-Chef Ben Bernanke immer wieder an die Wand malt, nur ein Trick, um die Welt davon zu überzeugen, dass weitere Liquiditätsspritzen nötig sind? Geht es nur darum, der US-Regierung einen Bailout zu verschaffen, sodass sie ihren exorbitanten Zinszahlungen sowie den laufenden Ausgaben nachkommen kann? Muss eine Ausweitung der Geldmenge (Quantitative Easing, QE) zwingend in eine Inflation führen?

Die klassische Definition einer Inflation besteht in der Ausweitung von Geld und Kredit – nicht in steigenden Verbraucherpreisen, wie heute oft behauptet wird. Auch eine Hyperinflation wird nicht durch steigende Preise hervorgerufen, sondern durch einen gravierenden Vertrauensverlust in eine Währung, zum Beispiel durch ein politisches Ereignis. Erst in der Folge steigen dann auch die Preise stark an. In einer Deflation dagegen schrumpft die Geld- und Kreditmenge. Die Preise fallen, aber ebenfalls nicht am Anfang des Prozesses.

Die entscheidende Frage ist jedoch, was bei einer Geldmengenausweitung, wie sie zurzeit stattfindet, mit der zusätzlichen Geldmenge geschieht. Fließt sie über eine steigende Kreditvergabe in den Markt, wodurch die umlaufende Geldmenge steigt, oder tut sie das nicht oder nur in geringem Umfang?

 

Quantative Easing – wie der Teufel versuchte, den Beelzebub auszutreiben

Im Herbst 2008, als die Finanzkrise mit dem Zusammenbruch von Lehmann Brothers ein für die Weltöffentlichkeit nicht mehr zu übersehendes Signal gab, entschied sich die Federal Reserve für ein in den USA noch nie dagewesenes Experiment: einen Rettungs- und Stimulierungsplan, den man Quantitative Easing (Lockerung der Geldpolitik) nannte. Der Einstieg in diese Politik begann mit dem Aufkauf von hypothekengesicherten Wertpapieren (Mortgage Backed Securities, MBS). Es ging darum, den Hypothekenzinssatz zu senken, um den zusammengebrochenen Immobilienmarkt so wieder anzukurbeln. Im März 2009 zeigte sich, dass diese Maßnahme nicht ausreichte, um die marode US-Finanzsituation und das sinkende Vertrauen der Anleger zu stabilisieren. Die Fed stellte 1,15 Billion US-Dollar für den Aufkauf von US-Staatsanleihen zur Verfügung. Über den Kauf von MBS hinaus wurden 300 Mrd. in langfristige Bonds investiert. Trotz der hohen Bedeutung, die diese Maßnahme nicht nur für die amerikanische Wirtschaft hatte, wurde sie von den gängigen Medien wenig beachtet. Am 3. November 2010 kam dann die zweite Runde der Quantitativen Lockerung, QE2, die einen Aufkauf von langfristigen US-Staatsanleihen im Wert von 600 Mrd. US-Dollar vorsieht. Zusätzlich waren 250 bis 300 Mrd. US-Dollar nötig, um fällig gewordene Anlagen auszuzahlen bzw. zu verlängern. Ein Zeitpunkt, wann diese Maßnahmen enden sollten, wurde nicht genannt. Tatsache ist, dass die USA bereits jetzt stärker verschuldet sind als die meisten anderen Industrienationen, weshalb der Weg der Inflationierung und der damit einher gehenden Entwertung des Dollar die einzige Option ist, wenn das Spiel weiter gehen soll. Die USA haben keine Wahl: Inflate or die!

 

 

Marktverzerrungen

Seit März 2009 greift die Fed direkt in den Anleihemarkt ein. Das ist ein entscheidender Unterschied zu der vorherigen Politik der MBS-Käufe. Die daraus entstehenden dramatischen Ungleichgewichte machen nicht nur den US-Bondmarkt anfällig, sondern die gesamte amerikanische Wirtschaft, und in der Folge auch die vernetzte globale Wirtschaft. Je länger die Fed auf dem Anleihemarkt eingreift, desto mehr gerät der Finanzmarkt aus den Fugen mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen. In einem von Angebot und Nachfrage bestimmten Anleihemarkt wird der vom Käufer zu bezahlende Zinssatz durch das Risiko bestimmt, dass er darin sieht, einer Regierung Geld zu leihen. Wenn der angebotene Zinssatz in der Vergangenheit das geschätzte Risiko nicht abdeckte, gab es keine Käufer für die Staatsanleihen, sodass der Zins angehoben werden musste, um sie wieder attraktiv zu machen. In Griechenland, Irland, Spanien und anderen Ländern lässt sich dieser Vorgang beobachten.

Wenn nun die Fed US-Staatsanleihen kauft, gibt es keinen Grund, einen dem Risiko angemessenen Zinssatz anzubieten. Die Fed will nicht an den Käufen verdienen, sondern den Zinssatz so niedrig wie irgend möglich halten, denn der Grund für die Käufe ist ja, die Regierung zu stützen. Mit der Begründung, die niedrigen Zinsen würden das Wirtschaftswachstum ankurbeln und die Kreditmärkte beleben, wird diese Marktverzerrung der Öffentlichkeit als Gewinn verkauft. Durch das Wirtschaftswachstum soll dann auch das Vertrauen der Anleger wieder wachsen, sodass die Zinssätze nicht in die Höhe schießen, wenn die Fed ihre Aufkäufe beendet. Willkommen in Fantasyland! So einfach ist die Keynesianische Welt. Wenn die Wirtschaft lahmt, ist das perfekte Mittel der Wahl, mehr Geld hinein zu pumpen. Und sie lebten glücklich immer fort.

 

Die alltägliche Realität in den USA

Leider möchte sich die Realität zurzeit einfach weder nach Keynes noch nach Bernanke & Co. richten. Geld zur Verfügung zu stellen ist eines. Es in den Markt zu bringen ist etwas anderes. Wenn immer mehr Menschen und Firmen arm oder zahlungsunfähig sind, wer soll dann Kredite schöpfen? Wer soll konsumieren? Die zusätzliche Geldmenge hilft dem bankrotten US-Staat, weiterzumachen, und den Banken – nicht den Firmen oder der Bevölkerung. Als zusätzlicher Effekt ist auch den amerikanischen Bürgern, die noch Kredite aufnehmen könnten, die Lust hierzu vergangen.

Man kann nur eine Wirtschaft, die existiert, in Schwung bringen. Die USA haben einen Großteil ihrer Produktion in andere Länder, vor allem nach China, ausgelagert und sich zu einem Land der Konsumenten, nicht der Produzenten entwickelt. Kaufkraft kann man nur stimulieren, wenn die Menschen Arbeit haben und Geld verdienen. Schauen Sie sich die US-Arbeitslosenzahlen auf der Website von Shadow Government Statistics, »Shadowstats« an, oder die (offiziell genannten) Zahlen, wie sie zum Beispiel in dem am 3. Dezember 2010 erschienenen Artikel »Arbeitslosigkeit entwickelt sich in den USA zum Jugendproblem« angegeben wurden.

Mit der zunehmenden Arbeitslosigkeit sinken die Steuereinnahmen und die Sozialausgaben steigen. Am 1. November 2010 berichtete der Spiegel: »Armut in Amerika. So schlimm war es noch nie«. 43 Millionen US-Amerikaner sind inzwischen abhängig von Lebensmittelmarken. Falls Sie noch mehr Fakten benötigen, googeln Sie ein wenig im Internet. Sie werden schnell fündig.

Geld ist in den USA so billig, dass auch ein angedachtes QE3, eine dritte Gelddruckrunde, die Situation der Wirtschaft nicht verändern würde. Die Wirtschaft lahmt und sie wird bestenfalls einen traurigen kleinen Satz nach vorn machen. Jede Runde ist einfach der verzweifelte Versuch, das leckgeschlagene Schiff noch eine Weile über Wasser zu halten.

Ron Paul ist republikanischer Abgeordneter im Repräsentantenhaus und seit Kurzem Vorsitzender des Kongressunterausschusses für Inlands-Geldpolitik und Technologie, der die Fed beaufsichtigt. Sein Programm »End the Fed« gewinnt eine wachsende Zahl von Anhängern. In seinem Artikel »Der Rest der Welt flieht aus dem Dollar« berichtete er: »Am 7. November 2010 beliefen sich die Staatsschulden der Vereinigten Staaten auf astronomische 13,7 Billionen Dollar. Da der Kongress bereits im vergangenen Februar die Schuldenobergrenze auf 14,3 Billionen Dollar angehoben hatte, wird der neue Kongress wahrscheinlich schon Anfang kommenden Jahres erneut über eine Anhebung der Schuldenobergrenze entscheiden müssen. Andernfalls wäre das Finanzministerium nicht in der Lage, weiterhin Schulden aufzunehmen, um die Regierungsaufgaben zu finanzieren.«

Werfen Sie dazu auch einen Blick auf die Tabelle zur Auslandsverschuldung des US-Finanzministeriums.

Damit nicht genug. Im November 2010 gab es einen Preissturz auf dem 2.860 Mrd. Dollar schweren Markt für »Munis«, den US-Kommunalanleihen, der im Schatten der EU-Krise nahezu unbemerkt blieb. Die Wirtschaftswoche titelte: »US-Kommunen. Vereinigte Pleiten von Amerika«.

Die Muni-Krise ist nach wie vor im vollen Gang. Gerüchte über anstehende Pleiten der ersten US-Städte mehren sich. Ein großer Teil der Banken und Pensionsfonds in den USA sind davon betroffen.

Wie soll in einem solchen Szenario eine Inflation entstehen?

 

Rückläufiges US-Geldmengenwachstum: Deflation ante portas

Wenn eine Tsunamiwelle heranrollt, sieht man zunächst nur eine ganz kleine Welle weit draußen auf dem Meer. Ganz normal und harmlos sieht sie aus. Erst wenn sie näher ans Ufer kommt, baut sie sich richtig auf. Dann geht alles sehr schnell. Plötzlich rollt eine Wand aus Wasser heran, die alles überragt, was man je auf dem Meer gesehen hat. Ähnlich ist es bei einer Deflation. Ihre ersten Anzeichen mögen unbeeindruckend sein, aber wenn sie zuschlägt, überstürzen sich die Ereignisse: Die Preise für Waren und Dienstleistungen fallen ins Uferlose, Kreditnehmer können ihre Kredite nicht mehr bedienen, Menschen verlieren ihre Häuser und andere auf Basis von Schulden finanzierte Güter. Sie geraten in einen Teufelskreis, da alles, was durch Schulden finanziert wurde, an Wert verliert, der Kredit aber noch zu den ursprünglich vereinbarten Konditionen abgetragen werden muss. Die Insolvenzen von Unternehmen und Privatleuten nehmen zu, wodurch wiederum die Arbeitnehmer und Gläubiger betroffen sind. Wer dann noch Bares hat (denn die Banken zahlen nicht mehr aus) profitiert. Er kann zu sensationell günstigen Preisen kaufen und den nächsten Aufschwung abwarten.

Als Hauptargument für eine bevorstehende Inflation wird, wie eingangs beschrieben, das Geldmengenwachstum genannt. Befinden wir uns mitten in einer Geldschwemme? Keineswegs. Die Fed »druckt«, aber die Zuwachsraten des in Umlauf befindlichen Geldes (Monetary Base) sind seit Mai 2009 von +109,05 Prozent bzw. 112,54 Prozent bis November 2010 drastisch gefallen. Im November 2010 verlangsamte sich der Abfall auf 2,62 bzw. 2,55 Prozent. Der renommierte Midas-Goldbrief weist in seiner Ausgabe vom 20. Dezember 2010 darauf hin, dass zurzeit mehr von hyperinflationären Geldmengenausweitungen geredet wird, während sich die Anstiege bei M1, M2 und M3 eher in Grenzen halten. »Die Zuwachsraten sehen überhaupt nicht nach einer bevorstehenden Hyperinflation aus. Ganz im Gegenteil«, so Midas. »In den 40 Jahren Börsenerfahrung haben wir gelernt, dass man Szenarien, welche von der Allgemeinheit voll akzeptiert werden, immer misstrauen sollte.«

Auch der renommierte Schweizer Managementexperte Prof. Fredmund Malik vertritt die Auffassung, dass wir mitnichten in einem stabilen Aufwärtstrend stehen.

Der dritte Akt der Krise steht bevor, so Malik, und dieser wird die größten Probleme und schwierigsten Herausforderungen mit sich bringen. Die Maßnahmen, die bisher zur Bewältigung der Krise getroffen wurden, entsprechen einem veralteten Denken, das die Geldmenge als das entscheidende Kriterium für eine Inflation sieht. Die zwischenzeitliche Erholung von März 2009 bis heute geht nun zu Ende und der dritte Akt wird eine massive Abwärtsbewegung – eine schwere Deflation – bringen. Sinkende Sachwertpreise auf der ganzen Front: Aktien, Immobilien, Rohstoffe, Edelmetalle. Woran man eine Deflation nicht oder erst sehr spät erkennen kann, sind die Konsumentenpreise. Genau dorthin schaut jedoch das klassische ökonomische Denken. Die Konsumentenpreise werden im Gegenteil sogar noch eine Weile steigen, weil die in Finanznot stehenden Städte und Kommunen Preiserhöhungen bei der Energieversorgung, beim Abwasser, bei der Abfallbeseitigung usw. durchsetzen.

Ob eine Deflation bevorsteht, lässt sich laut Professor Malik an den weltweiten Schulden erkennen. Wenn Schulden nicht mehr bezahlt werden können, stellen die Banken die Schulden fällig, oder sie verlangen eine in den meisten Kreditverträgen enthaltene, aber kaum beachtete Nachbesicherung. Sinkende Sachwertpreise führen dazu, dass die gegebenen Sicherheiten nicht mehr ausreichen. Ein Zwang, sich zusätzlich Geldmittel zu beschaffen, entsteht. Da dies in vielen Fällen nicht möglich ist, muss verkauft werden – ein Prozess, den Professor Malik die »Schuldenmechanik« nennt.

Was Sie vielleicht erstaunen wird, ist seine Aussage, dass der Dollar steigen wird. Denn anders als im klassischen Denkmodell ist ein steigender Dollar ein Zeichen für eine besondere Schwäche der US-Wirtschaft. Der Euro wird rechnerisch sinken, was die meisten als bessere Wirtschaftslage der USA interpretieren werden. Der Dollar-Kurs lässt eine Illusion entstehen, die die wahren Vorgänge noch eine Weile verschleiert. Während er aufgepumpt viele Anleger und Regierende zu falschen Entscheidungen veranlasst, bahnt sich in den USA die »Greatest Depression« an, die der US-Trendforscher Gerald Celente vorhersagte.

Wie sich diese Entwicklung auf Europa auswirken und welche Eigendynamik sich hier entwickeln wird, ist an anderer Stelle zu untersuchen.

 

 

 


 

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