Tuesday, 2. September 2014
03.12.2009
 
 

Bulgarische Wissenschaftler bestätigen: Außerirdische Lebensformen sind unter uns

Andreas von Rétyi

Gegenwärtig sorgt eine Meldung aus Bulgarien für Aufsehen – leitende Mitarbeiter des Weltraumforschungsinstituts der nationalen Akademie der Wissenschaften erklären, in Kontakt mit außerirdischen Intelligenzen zu stehen. Was geht da vor sich?

Die Schilderungen des Mannes wirken mehr als erstaunlich. Vor Kurzem trat er an die Öffentlichkeit und erklärte den Medien: »Die Außerirdischen sind gegenwärtig überall um uns und beobachten uns ständig.« Klarer Fall von Paranoia! Oder doch nicht? Der Mann ist ja nicht irgendwer, er ist stellvertretender Direktor eines staatlichen Instituts zur Weltraumforschung und ein angesehener Professor für Astrophysik. Der Forscher Prof. Dr. Lachezar Filipov von der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften erklärt, dass er und einige Kollegen derzeit Analysen fremdintelligenter Botschaften durchführten.

Zwar drehen auch renommierte Wissenschaftler manchmal durch, aber man würde es sich wohl doch zu leicht machen, jeden sofort aufs mentale Abstellgleis zu stellen, der ungewöhnliche Aussagen zu extraterrestrischen Lebensformen macht. Zwar wird dies völlig ungeachtet der Reputation der Quelle nach wie vor vom »Establishment« so gehandhabt, doch ändert Konvention nichts an der Unwissenschaftlichkeit dieser Vorgehensweise.

Wie in vielen anderen Bereichen ist es auch bei dieser Fragestellung bekanntlich um die Meinungsfreiheit nicht sonderlich gut bestellt – denn wo freie Meinungsäußerung mit Rufmord beantwortet wird, ist der Begriff »Meinungsfreiheit« pure Heuchelei –, und so ist er es also beinahe überall! Denn leider funktioniert die Gesellschaft noch großteils auf diese Weise, und die etablierten Medien wie auch der allgemeine Wissenschaftsbetrieb sind daran keineswegs unschuldig. Sinnvolle Diskussionen werden von vornherein verunmöglicht, denn mit ein, zwei Worten ist die Lächerlichmachung perfekt. »Außerirdisch? Aber bitte, bleiben Sie doch seriös!« – als ob Seriosität eine zeitunabhängige Konstante wäre oder intelligentes Leben jenseits der Erde ein Unding! Nein, so kommt man bestimmt nicht weiter.

Leider geht es selbst anerkannten Fachleuten nicht anders, sobald sie sich etwas zu weit aus dem Fenster der etablierten Lehre lehnen. Das musste auch der später tragischerweise bei einem Autounfall verstorbene Harvard-Psychiater John Mack leidvoll erfahren, als er begann, Zeugenberichte von Menschen zu analysieren, die offenbar von Außerirdischen entführt worden waren. Egal, wie unglaublich ihre geschilderten Erlebnisse waren und ob diese Berichte nun tatsächlich auf fremde Wesen aus dem All zurückgingen, doch die einzig wissenschaftliche Herangehensweise bestand in einer ernsthaften Analyse, nicht aber in einer Lächerlichmachung. Ebenso dürften die Aussagen des Apollo-14-Astronauten Ed Mitchell gewiss nicht leichtfertig in den Wind geschrieben werden, denen zufolge am berühmten Roswell-Fall von 1947 weit mehr Wahres dran ist, als uns das Militär und die US-Regierung verraten wollen. Seit einiger Zeit lässt auch Apollo-11-Astronaut Buzz Aldrin leicht seltsame Bemerkungen fallen – so sprach er bereits wiederholt davon, wir müssten unbedingt zum Mars fliegen, denn dort, auf dem Marsmond Phobos, gebe es einen rätselhaften Monolithen, den wir uns näher ansehen sollten.

Man mag zu alledem stehen, wie man will. Denn tatsächlich wurde uns offiziell nie und von keiner Seite ein wirklich gültiger Beweis dafür vorgelegt, dass auf der Erde oder im Sonnensystem bereits eine außerirdische Intelligenz anwesend ist. Dennoch ist die Indizienlage sehr bemerkenswert und man sollte das Thema trotz der leider zahlreichen Märchen, wie sie hierzu ebenfalls zirkulieren, endlich von der Aura der Lächerlichkeit befreien, um zumindest neutral damit umgehen zu können.

Umso erstaunlicher ist es dann, wenn etablierte Forscher sich zu Wort melden und von wahrhaft ungewöhnlichen Projekten und Arbeiten zu sprechen beginnen. Prof. Dr. Filipov seinerseits handelt nicht im Auftrag seines Instituts, sondern hat sich mit einigen Forscherkollegen zu einer privaten Gruppe zusammengetan, um die komplexen Symbole zu entziffern, wie sie in Kornkreisen angelegt sind. Insgesamt 150 dieser immer noch geheimnisvollen und sehr flüchtigen Gebilde, die gewiss nicht sämtlich auf das Fälscherduo Doug and Dave zurückgehen, will Filipov auf extraterrestrische Botschaften untersuchen. Bereits jetzt scheint er zu interessanten Ergebnissen gelangt zu sein. Der bulgarische Astrophysiker öffnet sich wahrhaft ungewöhnlichen Wegen und erklärt, dass die Menschheit mit der üblichen Methode, auf künstlich generierte Radiowellen aus dem All zu lauschen, keinen Erfolg bei der Kontaktaufnahme mit fremden Wesen haben dürfte; dies würde weit eher mit der Kraft der Gedanken gelingen. Auf diese Weise sei in der vergangenen Zeit auch geglückt, etliche Fragen an eine fremde Intelligenz zu richten, die nunmehr dabei sei, ihre Antworten mittels jener ungewöhnlichen Muster in die Natur zu zeichnen. Mittlerweile seien 36 Antworten eingetroffen. Für eine physische Präsenz sei die Zeit noch nicht reif, so Prof. Filipov, doch: »Die menschliche Rasse wird in den nächsten zehn bis 15 Jahren direkten Kontakt mit den Fremden haben.«

Abgefahren klingt das alles schon. Nur sollte das wohl kein vernünftiger Hinderungsgrund sein, derlei Themen und Thesen ernsthaft und aufgeschlossen zu untersuchen. Seien wir doch mal ehrlich: Alles andere, insbesondere aber ein a-priori-Urteil, ist doch Pseudowissenschaft reinsten Wassers! Schließlich hat das Ganze ja auch überhaupt nichts mit »Glauben« an Außerirdische zu tun – hier geht es nicht um Religion, sondern erst einmal um Ehrlichkeit und Offenheit, nämlich auch einzugestehen, dass derzeit einfach niemand eine sinnvolle Aussage über die Häufigkeit intelligenten Lebens im All und deren technologischer Entwicklung treffen kann, geschweige denn über die Wahrscheinlichkeit ihrer Präsenz im Sonnensystem. Erinnert sei auch an einen bemerkenswerten und weisen Satz des 1996 verstorbenen SETI-Astronomen Michael D. Papagiannis: »Wir würden vor künftigen Generationen eher dumm aussehen, wenn wir fortgesetzt bei fremden Sternen suchen, während die Antwort direkt hier, im Sonnensystem, zu finden wäre.« Nach Ansicht von Papagiannis könnte sich eine Intelligenz seit Jahrtausenden bereits im Sonnensystem aufhalten, dies jedoch von uns völlig unbemerkt. Wenn kilometergroße Stationen im Asteroidengürtel auf Keplerbahnen kreisen und zudem mit einer natürlichen Silikatschicht bedeckt sind, wie beispielsweise bei S-Asteroiden, dann lassen sie sich schwerlich von den natürlichen Körpern unterscheiden. Sowohl Bahnverhalten als auch Reflektionsspektren wirken normal. Und es müsste schon ein mächtiger Zufall passieren, dass ein Asteroid der Kilometerklasse auf so großes Interesse bei den Fachleuten stößt, um plötzlich einer hochgenauen Analyse unterzogen zu werden.

Ich persönlich »glaube« nicht an Außerirdische. Denn wie gesagt, das ist keine Glaubensfrage! Weit mehr bin ich eingedenk aller faktischen Beobachtungsdaten, sprich: der schieren Fülle geeigneter stellarer und planetarer Lokalitäten, überzeugt davon, dass das Universum nur so vor Leben wimmelt und auch zahlreiche weit entwickelte Intelligenzen »dort draußen« existieren müssen, die uns technologisch um Längen voraus sind.

Das Universum ist wahrhaft unvorstellbar groß, nun, eigentlich unvorstellbar hoch 100! Es ist so gewaltig, dass sich definitiv niemand, auch nicht der fantasievollste Astronom, annähernd vorstellen kann, wie groß und geheimnisvoll es wirklich ist. Genau dies lässt aber eben zumindest die Vorstellung zu, dass intelligentes Leben ebenfalls ein häufiges, ein normales Phänomen im All ist. Auch Sterne und komplette Galaxien sind eher etwas Seltenes. Man trifft sie im Kosmos eigentlich kaum an. Dennoch gibt es jeweils Abermilliarden davon, denn der Raum ist gewaltig und da kommt eben richtig viel zusammen. Diese Objekte verraten sich durch ihr Licht, vieles aber bleibt bekanntlich im Dunkeln, darunter wohl nicht zuletzt auch das Leben selbst. Der Mensch hat sich allerdings immer gerne an der leuchtenden Spitze gesehen, als Krone der Schöpfung – auch wenn er oft viel eher ihre Dornenkrone war. Natürlich ist mir auch klar, dass die gigantischen kosmischen Dimensionen uns schnell in eine unausweichliche Einsamkeit abdrängen können, dass die Distanzen zwischen den bewohnten Welten nach unseren Maßstäben und unserer Vorstellung viel zu groß sind, als dass jemals eine gegenseitige Kontaktaufnahme möglich schiene, auf welche Weise auch immer. Nur sind auch dies rein anthropozentrische Perspektiven, die angesichts fehlender Vergleichsmöglichkeiten – sprich: mangels anderer, allseits sichtbarer nichtirdischer Intelligenzen – schnell Sinn und Gültigkeit verlieren. Sie haben schlichtweg keine Aussagekraft im kosmischen Skalenbereich, sind also unzulässig. Demnach müssen wir weiterhin ehrlich mit unserem Unwissen umgehen und somit auch für die Möglichkeit des Unmöglichen offen bleiben. Alles andere ist Selbstbetrug, in der einen wie der anderen Richtung!

Bereits vor einigen Jahren erhielt ich Post aus Bulgarien. Es ging dabei um einen erstaunlichen Fund, und ich sollte eine wissenschaftliche Untersuchung an deutschen Forschungsinstituten in die Wege leiten. Der Fund, das war ein mehr als nur ungewöhnlich geformter Schädel. Etwas Vergleichbares hatte ich nie zuvor gesehen. Doch als Nichtbiologe konnte ich mich da sicherlich von vielem schnell beeindrucken lassen. Mit der Zeit erhielt ich einiges Material – Detailfotos aus allen Blickwinkeln, mikroskopische Aufnahmen, Röntgenbilder und Analysen. Nun mussten Fachleute her. Also wandte ich mich zunächst an etliche gute Freunde mit geeigneten Spezialkenntnissen: Geologen, Paläontologen, Dinosaurier-Experten, Human- und Tiermediziner, Präparatoren etc. Keiner von ihnen konnte das Objekt einordnen, niemand wusste, worum es sich handelte. Als ich einem ebenfalls gut befreundeten und hervorragend informierten Zoologen einige Bilder von dem Objekt vorlegte, meinte er nur: »Das stellt die ganze Evolution auf den Kopf.« – Wir konsultierten weitere Experten. An den Instituten fühlte sich jedoch niemand so recht zuständig. Logisch – wenn sich nicht bestimmen lässt, worum es sich handelt. Das ist aber leider die Crux an der Wissenschaft, denn wenn kein Fachmann sich zuständig fühlt, wer soll dann forschen? Bis heute gibt es zwar zahlreiche eher vage Vorschläge, aber keine wirkliche Erklärung.

Der Schädel wurde im Jahr 2001 zusammen mit Skelettresten offenbar in einer Höhle nahe der bulgarischen Stadt Tsarigrad gefunden. Die Nachforschungen dauern an in der Hoffnung, auch Proben des Originalobjekts für genetische Analysen zu erhalten. In diesem Falle wie in vielen anderen, mag es zahlreiche Alternativerklärungen geben. Es mag sogar die Möglichkeit bestehen, dass dieser mysteriöse Schädel, von dem mittlerweile auch auf dem Internet zahlreiche Bilder kursieren, das Ergebnis eines geheimen militärischen Gen-Experiments ist. Doch eine nichtirdische Entstehung nur deshalb auszuklammern, weil sie nicht ins etablierte Konzept passt und aktuelle Weltbilder empfindlich stören könnte, ist alles andere als wissenschaftlich. Selbstredend kann die Forschung in dieser Frage nie Ergebnisse erzielen, wenn die Möglichkeit bereits im Vorfeld ausgeschlossen wird. In vielen anderen Fällen geht’s ähnlich. Und dem Selbstbetrug stehen wieder Tür und Tor offen. Dieser Selbstbetrug besteht dabei wohlgemerkt nicht vorrangig in festgefahrenen Antworten auf die Frage, ob da nun ein außerirdisches Relikt vorliegt oder nicht, sondern bereits im Glauben an Wissenschaftlichkeit, wo gar keine ist! Da ist es wirklich eine Wohltat, wenn zumindest einige Forscher den Schritt riskieren, mit der allgemeinen Konvention zu brechen und endlich auch »Verbotenes« zu denken!

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