Sunday, 28. August 2016
29.08.2011
 
 

Krankenhauspatienten werden mit »elektronischen Tätowierungen« versehen

Christina Luisa

Patienten mit Mikrochips zu versehen soll angeblich die Gesundheit der Krankenhauspatienten schützen. Um die Anwendung dieser invasiven Technik, d.h. die Aufbringung oder Implantierung eines modischen Mikrochip-Sensors mit einem Hightech-Erscheinungsbild, zu verniedlichen, bezeichnet man diese Mikrogeräte als »elektronische Tätowierung«. Diese Mikrogeräte können auf der menschlichen Haut aufgebracht werden und sind aufgrund ihrer Elastizität in der Lage, sich den Bewegungen der Haut anzupassen, ohne zu zerbrechen. Vermutlich hat man den Vergleich dieses haardünnen elektronischen Chips mit einer Tätowierung deshalb gewählt, weil er auf der Haut (aufgrund der auf molekularer Ebene wirkenden Van-der-Waals-Kraft) unter Einsatz von Wasser wie eine kurzzeitige Tätowierung haftet.

Der Mikrochip ist weniger als 50 Mikrometer (0,05 mm) dick und damit dünner als ein menschliches Haar. Er wird als »sicher« vermarktet und soll die sehr viel massigeren gebräuchlichen medizinischen Sensoren ersetzen, die heute zur Messung und Überwachung der Aktivitäten des Gehirns und des Herzens eingesetzt werden.

Die in dem Gerät verwendete Mikroelektronik wird als Epidermales Elektronisches System (EES) bezeichnet und wird als Fortschritt gepriesen, der die medizinischen Sensorverfahren, Computerspiele, aber auch Spionageoperationen »revolutionieren« werde, heißt es in einer Untersuchung, die in der vergangenen Woche veröffentlicht wurde. Dieser haardünne mikroelektronische Chip wurde von einem international besetzten Forscherteam aus den Vereinigten Staaten, China und Singapur entwickelt und erstmalig in der Ausgabe vom 12. August im Wissenschaftsmagazin Science veröffentlicht.

 

Zusammenhang zwischen Mikrochipmarkierung bei Tieren und Krebs nachgewiesen

In den vergangenen Jahren wurden immer mehr Tiere mit Mikrochips versehen. Diese Chips enthalten einen kleinen Strichcode, der wie die Strichcodes im Supermarkt mit einem Scanner

gelesen werden kann. Diese Vorgehensweise erweckt den Eindruck, dass die Implantierung oder Aufbringung von Mikrochips ihren Träger in ein Objekt verwandelt, dessen Aufenthalt und Handeln man verfolgen und aufzeichnen kann. Wurde ein Chip einmal in ein Tier implantiert, bleibt er bis zum Ende des Tierlebens dort und kann dazu dienen, das Tier zu identifizieren, sollte es etwa auf der Straße gefunden werden oder ins Tierheim gebracht werden. Die unter das Hautgewebe implantierten Chips werden oft von Tierärzten oder Tierschutz-Experten empfohlen, weil sie eine einfache Möglichkeit darstellen, entlaufene oder verlorengegangene Tiere wieder sicher nach Hause zu bringen.

Aber Studien deuten darauf hin, dass diese Tier-Mikrochips neben ihren behaupteten Vorteilen möglicherweise Krebs auslösen. Zahlreiche Untersuchungen haben eindeutige Verbindungen zwischen Mikrochips und einem erhöhten Aufkommen von Krebs und Tumoren bei Mäusen und Ratten ergeben.

In der Vergangenheit hatte die Veröffentlichung dieser vermuteten Zusammenhänge zwischen Mikrochips und Krebs bei Tieren in der Öffentlichkeit Besorgnis hinsichtlich der Unbedenklichkeit implantierbarer Mikrochips in Lebewesen ausgelöst. Die Ergebnisse der Untersuchungen zu Mikrochips und Tieren, die in der Öffentlichkeit erhitzte Diskussionen ausgelöst hatten, waren so überzeugend, dass Dr. Robert Benezra, Leiter des Forschungsprogramms Krebsbiologie und Genetik am Memorial-Sloan-Kettering-Krankenhaus in New York, in einem Artikel über Mikrochips mit der Einschätzung zitiert wurde: »Nach der Lektüre dieser Informationen war es für mich völlig ausgeschlossen, zuzulassen, dass ein solcher Chip in meine Haut oder die eines meiner Familienmitglieder implantiert würde.«

Eine Untersuchung aus dem Jahr 2001 ergab, dass 1 Prozent der Ratten mit implantierten Mikrochips bösartige Tumore in der unmittelbaren Umgebung des Chips entwickelte. Mindestens ein Dutzend  Untersuchungen an Tieren wurden zwischen 1990 und 2007 durchgeführt, und die meisten von ihnen kommen zu dem Schluss, dass Mikrochips das Krebsrisiko im umgebenden Gewebe deutlich erhöhen.

 

Bald tragen wir alle »coole elektronische Tätowierungen«!

Sämtliche elektronischen Bauteile der EES-Chips wurden aus wellenförmigen, schlangenähnlichen Komponenten gefertigt, die eine enorme Flexibilität und Dehnbarkeit des Materials ermöglichen. In das Bauteil wurden auch winzige Solarzellen eingearbeitet, die Energie erzeugen oder über elektromagnetische Strahlung mit Energie versorgt werden können. Der Sensor wurde auf einem wasserlöslichen Stück Kunststoff  befestigt und haftet an der Körperoberfläche, indem man die Oberfläche mit Wasser befeuchtet – daher auch der Vergleich mit einer kurzzeitigen Tätowierung.

Dieses neue Mikrogerät, das Krankenhauspatienten bereits angepasst wurde, sieht aus und arbeitet wie ein Mikrochip –  dennoch wird es immer wieder beschwichtigend als »elektronische Tätowierung« bezeichnet, um das Ganze harmlos, freundlich–  und sogar modisch erscheinen zu lassen.

 

Invasive Mikrochips: Überwiegt der Nutzen?

Wissenschaftler behaupten, der besondere Vorteil dieser EES-Chips bestünde darin, dass sie die Unmengen an Kabeln, mit Gel versehenen Elektroden oder Sensoren und Monitore, die derzeit erforderlich sind, um die Überwachung vitaler Funktionen bei Krankenhauspatienten zu ermöglichen, überflüssig machen. Angeblich verursachen die herkömmlichen sperrigen Geräte und ihr Zubehör sowie die Monitore den Patienten offenkundig »Leiden«. Und offenbar sind Wissenschaftler der Ansicht, die neuen Mikrochips wiesen so viele Vorteile auf, dass die potenziellen Risiken nicht ins Gewicht fielen.

Bei Versuchen wurde dieser Mikrochip auch im Kehlbereich einiger Versuchspersonen befestigt, um Unterschiede zwischen Wörtern wie »oben«, »unten«, rechts«, »links«, »Start« und »Stopp« herauszufinden. Mit Hilfe dieser Funktionen konnten Forscher ein einfaches Computerspiel bedienen.

Wiegen die Vorteile, bestimmte Steuergeräte nicht manuell bedienen zu müssen, so schwer, dass sie die Implantation eines elektronischen Sensors unterhalb des menschlichen Hautgewebes rechtfertigen? Würden Sie so einfach davon ausgehen, dass ein Mikrochip Ihre Körperfunktionen überwachen kann, ohne dass im Verlauf dieses Prozesses gesundheitliche Nebenwirkungen auftreten?

 

Zombies mit Mikrochips: Sieht so die Zukunft Amerikas aus?

Forscher sind der Ansicht, die neue Technologie könne herkömmliche Kabel und Leitungen überflüssig machen, aber das hört sich eher wie ein leicht zu durchschauender Versuch an, die Wahrheit zu vertuschen: Diese neue Technik soll dazu dienen, letztlich uns alle mit Mikrochips auszustatten und uns auf diese Weise überall und immer überwachen zu können. Schon bald wird jeder aufgefordert werden, einen solchen Chip (etwa auf der Kreditkarte oder dem Sozialversicherungsausweis) oder eine »Tätowierung« bei sich zu führen, um nachzuweisen, ob man alle Impfungen wahrgenommen hat, oder um medizinische, die eigene Kreditwürdigkeit oder den Sozialversicherungsstatus betreffende Aufzeichnungen zu speichern.

Wenn die Regierung von der amerikanischen Bevölkerung verlangen kann, auf  Mikrochip gespeicherte Dokumente zur beruflichen Tätigkeit, Finanzsituation und zum Gesundheitszustand immer bei sich zu führen, scheint es nur eine Frage der Zeit zu sein, bis diese Chips aus Gründen der »Sicherheit« und weil es eben so viele Vorteile mit sich bringt, implantiert werden. Denn, so behaupten Politiker ja immer wieder, geschieht dies schließlich alles nur zu unserem Besten.

 

Quellen zu diesem Artikel:

Blogspot

BREITBART

BBC

suite101.com

 

 


 

 

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